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Jüdisches Volksblatt · 1854-01-01 · 16 (1854) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
1 (1853-1854)
Issue
16 (1854)
Date
1854-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Jüdisches Bolksblatt. . - 3™ I ■ , un«. unö llnfprfinftunn uuf jiiöischpm |)p6Ipfp. 3J p fp f) r u nt] u n kl LI nt Pf t> n ftu n n m Heraukgegeben von Rabbiner vr. tudwig Philippson in 4 1* 4£Dm 1 “l , Bon ficftr c^Pnnl »k»rnrlic!> chm -lummer. I ytO^ I ll. INQ4. I »ana» I?hlr. 2*'rrtrlatri<i "!'/t M.-.r. twe Bi>>r>i»eii r d- J unf ,l(iiufiiffjri'<riii(inrii urtnun Bekieunn^e i Piei» rr* Zal-r- , n^x:>. '^»>!iamicr V ' rx: ::s Mein Gott! die Seele . . Es ist rin uraltes Mo^gengebel^ dessen A^sstngsworie ich hierher gestellt. 3<b will dieses Gebet bie erörtern, denn sein Inhalt ist bedeutend, und für unsr, _^.... Mehr bezeichnend. Aber wie? Indem ich beg eiun will, kann ich schon über da» erste Anfangsrr'on nich hinaus . . „Mein Gott, die Seele . . Diese Worte st ein große- Bekenniniß. die Verkündigung einer grcgen Lehre. Bedenken wir ste. j Wenn der große Naturforscher Iiaak. Neirit.on, der. zuerst die Grafte, durch welche daö ganze Wei tst jn ''einem Zusammenbau erballen wird, gut'gefunden wenn dieser, selbst im Laufe de« gewöhnlichsten Ges läches fafr- Wort „Gort" auSzusvrechen harre, so hielt e erst einen Augenblick inne, und da man ihn um diesen »rauch betrug, antwortete er! „weil ich zuvor, wem lauch nur - stüchtig, mir in daS Bewußtsein zurückrufen n ilt. wie nn endlich daS Wesen an Macht. Weishtil und Li'he ist, das ich zu nennen im Begriffe stehe." Fügen wir binzu: und. weil wir. wxnn auch stüchtig, erwägen sollten, welche Würde, welche Herrlichkeit dem Menschen de durch gegeben ist, daß ihm verliehen worden, den Geoan en „Korr" zu denken und den N-amen „Gott" zu sprechen! Und nun. wenn kein Volk, kein Stamm, jq kaum ein Mensch auf dieser Erde eristirt dar und eristii r. dein nicht, und sei es noch in rohester Weife, aufgegan. en, daß es eine Gottbeit gicbt: weiw ist zuerst ausgeg m^e», waö dieS für eine Gottheit sei. wie diese ein eimig^r, einiger Gott. ein. allmächtiger, allweiser, allliebendsr Gvn sei? wem ist eS zuerst gesagt worden, baß dieser Gott nickt die Welk, nicht die' Gesammtbeit der einzcliif» Mesen, nicht die Kräiie und Gesetze dieser Natur setew, s^n-er'n. daß dieS Altes nur Sein Werk ist. daß Holt diese geschaffen, und ihnen die Gesetze des Bestandes eingesenkt ftn, — daß Gott außer- und überweltlich sei? Wem. wenn nicht unö. unsren Vätern. Israel? Durch wen hat eS die Menschheit erfahren und erfährt «S ^mwerfori, wenn nicht durch Israel? - . , Also daß ibir in Wahrheit sagen: „Gol^"!daS ist ein Bekenniniß Israels. Aber mehr noch — „mein Gott!" Däß wir wis- ^sen, dieser Gott ist aller Wesen Gott, dann ist er gber wieder mein Gott — denn dieser Gott'hat dem Menschen die Freiheit deS Willens und die Befähigung der Entwickelung gegeben; er hat also dem Menschen einer, sittlichen Inhalt, seinem Tbun einen fittltchm Werth verliehen; er ha ideales Ziel ganze Mensch mit seiner g seinen freien wachse — mir, Er ist mein Freuen ich bere zu Frieden, *uni „mein Go« Bekenniniß. also dem Menschen ein Forrstrehe ingesenkt: er fahret und leitet eit' und in ihr jeden einzeln« nftvigen Führung, -daß er sich entw Wille» betbälige und in seinem ist Lifo bei' mrr und mit mir mein ljDott. und kennet mein <§; und Isiebt mein'Weh und meine un^ er erhöret mich, ich bete ergiebt mir Frieden . ein große- Gur und i:r i M Lii in „ES ist .jdaß eine fvär eintnn. Äugend den steS Kraft Erlernen zu. neSalrer erst Menschen di> überkommen ibr widerstar So dachte um mich da ner Braut — zerstreue Auch daran Flüchtling s, da, wie ibr trennt hattet dien besaß, ansässig mache kleinen span mit mernen Winter in nen in eine richtete mich daß ich zu sollte. War id Gegenstand geworden, s genossen na Ragpcburcj. kl.Juhrz. 2.<J**rtaL] n und yn demnach die Herrschen ickele und öewußtseia und über orgen und Lust, und zu ihm um um rin große-i vc r i-, Di'^ drei Brüder. Do» S ch r a g g r. <?»lu8 von II.» int alt Erfahrung," fuhr Abr.ham fort, bensch ist, die in da- Leben eine« Menschen desto »eiliger ist. Ach. ich hätte reine ganz« Dissen chaften allein gewidmet, o eine» Geimd ll kühe war lediglich dem F rschen und ewarlds gewesen, und jetzt, im. r ifen Mansollte ch die Macht Dessen ersahen, wadie. Liebe de- Mannenennen. Si hatte mich ste hatte mich überwältigt, ich'batte mich dslos ngeben. Hatte ich recht gttyan? .. . oft i| jenen wenigen Tagen, al er da Alle i tit em 'erstanden waren, und der Blick mei» > befril digt, so voll Glückeauf mir ruhete e ich »iese» Bedenken immer fchi eit> in mir. rächt' ich. ob erecht gethan sei, dL ich noch ein untreres Wesen an mich zu letten, "aber wisset, wir nicht ganz ohne Mit el unS ge- und ich noch den größten Tbeil der Kleinot>i« mir zugefallen, so glaubte ich mich leicht »en zu können. Hierzu kam, daß^ ich bei Ser schen Gemeinde außerordentlich vielen Beifall Vorträgen fand, und rsian mich lirsuchte, den NiSme» zu bleiben, um eine Reiht! von Lektioa kleinen Berh Hamidrasch zu > alten. Ich also förmlich dorr ein, und eS wa Ostern die Tochter de» Rabbi schon durch die ZZerlobung mit Dina ei» »er Neugier in der ziemlich große! Gemeinde trug der Beifall, den mir mernL Heüuath»- hsprachen. ein gut TheU dazu Mi. AI» ich d bestimmt, heimführen

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