Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 1 (1853-1854)
- Issue
- 15 (1854)
- Date
- 1854-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Lktehrung und Anierhaklung a l Hrrausgegebeu von < Rabbiner vr. Ludwig Philippsou in lRo. 13. 1854-1 Lon kitier 3euKbrifil <ri(tvfiu« tPHl>«nlli<f m< 9(umm»i. Prri« «aiiÄ# 1 Ihlr. SÜrr^fSjäl'na T1/, Rqr- 4M, t8i(M'anlfuiij»,ii. und ZrilUttg-rrsktiiiNnro nehmen BekieUun en aa. Magleburg^ üdischem Hchiete. Ä s l.Zahrg- 2.|(ffinortal.J Halte die Ehe heilig! Zwischen daS Leben uiio das Eigenthüm-,stellt^ die Zebnwone die Ehe. Mehr als alle- Eigenchum, so theuer wie Dein Leben, sei Dir die Ehe gebeiligi. Kein Gesetzbuch der Menschen bestrafteden Ehebruch so streng, wie das Gesetz der heil. Schrift, daS den Tod für den Ehebrecher und die Ehebrecherin bestimmtes wie nicht blos Moscheh vorschreibt, sondern auch , iner der spätesten Propheten. JecheSkel. als Recht ausfprichi - die Slelntgmig mitten in der! Volksversammlung (3»d* 16, 38-^40. 23, 45.). Die spätere PrariS Lestarre» durch ein P^ivatabkommen. daß statt deS TodeS in der DolkSversaaust lung der Ehebrecher den Verlust seiner Freiheit erlitt alS Knecht deS Geschädigten (Spruch. Schejom. §, 9—14.) — Die Sprache der Hebräer wählte alSdann für die Ehe bas Wort, welchedas Höchste in Gott,> daS Höchste im Menschen bezeichnet, '-2^. Eine Heiligung ist eS. das Verhältnis zwischen Mann und Weib: 'v nr« "'N Und welche kindliche und'innige Verehrung wurde dem Tage der Ebeveibindung verliehen» Der Hochzeitstag versöhnte die Sünden des BrLu paares wie der Dersöbnungsiag. Bräutigam und Bratzs am HochzeikS» tage;u erfreuen, ist ein Werk der edelsten Woi'ltbÄigk^il. Wenn der Rausch der Jugend verstücktet ist. lyetm der Mensch anfängt, nach innen zu gehen, und sich esne bleibende Stätte zu bauen — da.fiihlt! er, saß er ohne die .Liebe des WeibeS nicht besteben könne. Ja. nicht bloS die Tage deS früher» HanneSalters. alle Zeit des LebenS wird durch eine-glückliche Ehe zy wahrem Glücke gebracht, und wer einmal ein geliebteis Weib an seine Brust gedrückt, der weiß, daß ein glückliche- Eheverhält' niß. daß die Liebe in der Ehe das einzig wahre und bleibende irdische Glück ist. vaS nie seinen Reiz verliert, daS immer Kisch, immer voll Kraft und Lebens sprudelt, ja im höchsten Greisenalter noch einen besonder»! Reiz, eine hohe Majestät erlangt. Ja. ängewenk^t ans die Ehe -kann daS Won des Propheten werden: [Tina b? “2 '■■men „Ueber alle Herrlichkeit ist die Ehe; eine Hüne ist sie zum Schatten am Tage vor der Hitze, und zu Sckutz und Zuflucht vor Ungewitter: uns Regen." (Jes. 4, 5. 6.) Gläubt Ihr aber, daß die. Ehe dies sein köitne, ohne daß sie heilig gehalten werde, däß M nicht angerührt werde, vielweniger angelastet? I Wohl, die Heilighaltung der Ehe ist; eia alter Schmuck Israels — lasset ihn nicht zerbrechen uhd nicht verrosten — lasset ihn leuchten fort und son! Wollet Ihr daS Glück an,u nen, wenn wenn Ihr bote des H r iv ,n Ihr g Uesamsn rn. Jure Hauser bannen . . : »es ist darinücklich mit Euren Krauen lebet, d. b. t heilig haftet die Ehe. jiachde»» Gell D e drei Brüder.; Boa Schragge. II. I's „ES w der brachte, Ihr, rechtich mußte ken über d« nehmen, fahren uni großen Stä gen der Z verfolgen, suchen, die und Stand, bergen und einsame nabe daran, lichsten T mir daS H Spuren de, tpaf, nur der Menschje verwandelt für Strdb Weinberge Neble Spa Mauren, v Juden ber tft ihrer B gar feine dien*) bin war «ein melplatze der zthn Gefahren her Einsachk - ein s-g in A! 1 en we> t n e s Gel i wai Schty >le un nguisili« und nur mir Volk zumeist tze a entd aüfbje rz noch so schir n, ihr ihre und $ und nen, >rt de, c ubt, si, Völker i chäftigst1 w Weg und Äahre, Hnd Sh 'eit nii •) Am« »ard. 'ehr beschwerlicher Weg, her mich jhlrre Abraha«. „Zch fonntjr nicht,, wie m<ria. oder linksin Malaga lttlden, en Landweg aus dem Laside der Kranirge der Pyrenäen durch ganz Spanien eine Reise voller-Beschwfrden u> d Geerzen. Denn einrrseirS chußte iS alle > Plätze vermeiden, weil dort die Scher» n jedes fremde Gesicht beobachte , und : auf den Dörfern die spärliche N hrung > as Gesetz gestattet; ja aüch da (lamen und Religion auf daS S^rgtältigf t verl in der Nacht marschiren^ am Tage u suchen — ^und doch wie oft n it ich qckr und gefangen zu werden, dem «hreck- -wah'ri! — andrerseits achl wie blutete mn ich in diesem Spanien überall auf vor Kurzem hier so blühenden Israels -cklich verwüstet durch den Unvei stand, e herrlichen Schulen in Mönchs! öfter Synagogen 'in Kapellen hder Mae azin« orn, ibre Leichenfelder in!-ostgärtei und -wie weh rhat my dieses! allzusehr gedas hier der fleißigen und riäerÜcheu betriebsamen und wiffenschaftsbefljssftrr» on weithin verödet liegt, ganze Strecken mg gelichtet; jetzt nun noch schickt es en Männer nach dem neu! entdeckt^» Zne wird dies ihm enden! j'. . . . Dies zu diese« unserm verapredete» Samdiesem Weg glich mein ^be» während die wir getrennt gewesen. Beschwerde», merzen wechselten mit einander ab, t» ßte ich den Schutzfuchen. der mich er-. liS ehlka. dap zuerst als OstSS« sh -Itzdte» -agefehe» '.L'