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Jüdisches Volksblatt · 1853-01-01 · 12 (1853) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
1 (1853-1854)
Issue
12 (1853)
Date
1853-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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/ Jüdisches Volksblatt. Jur Letehrung und Antejrhattung au^f-jLd<schem HerauSg^zebm von Rabbiner lU. Ludwig. Philippson in Magdeburg >No. 1S.^ Bon 3«it(d>rift «riet« Sifrifljibtm "'/» Si,r. AU« il »«htmlii* «er« 9ti:ira>«r. Pt«i r«*bjnfinnfl«n. ♦oftSmi« und mrn Brs>«ujin^«n an. Ehre Vater und Mutter! Mein Leser! bist Du so glücklich. daß Tein Auge noch ruhen kann auf der ehrwürdigen Gestalt TeineS Vater-, daß Dein Mund noch ein Wort der Liebe zunüstern kann dem Herzen djr Mutter .... und wo nicht! fo steiget doch, wenn Tu die Ueberschrift erblickst, ein D^d in Del» nep<Seele aus dem Rasen der Erde auf. vor dem Dem -Geist nirberknieet und au-ruft: . „vergieb mir. iloa- . . . oder stehest Du Deine Kindlein vor Dir, now leben. sie, unbewußt in den Tag hinein, ober Du weißt! eS kommt der Tag^ an welchem auch von ^dren Seelen der Schinet: »erlingsstaub der Unschuld abgestreifr ist, und da flehest Du: o daß sie nur die Ehrfurcht vor Baker linp Muiker nicht verlieren und die Liebe und die Hingcb^ an std. dann wird ja Allenoch gut. , | . Denn allerdings die 'Ehrfurcht der Kinher vor den Eltern, die Liebe der Binder zu den Eltern ist der Eck» stein der Sittlichkeit --- wo dieser Eckstein fehlt, da ist das Gebäu längst zerfallen, oder bricht im nächsten Augenblicke bei» ersten scharfen Luftzugs beim ersten starken Anstoß zusammen . . . Darum ist daerste - unter den ..Zehnwortew' vom .Sinai/ welches die Menschen, betrifft: „Ehre Deinen Bater und Deine Mutter, damit . . eS ste^l da als Mittelglied zwischen Göttlichem und Menschlichem. alS Wegweiser zu Gott und unter den Menschen ... Darum — o lasset mich eine kleine.Geschichte erzählen: J •' Im jüdischen Altertbume gab eS einen Mann. Na. mrnS Dama. seines glücklichen Dalerö Name war Ntthinä. Er^war ein ansehnlicher Juwelier. Da geschah 'eS. daß ouS deS Hohenpriesters heiligem Schmuck >in Edelstein verloren ging, dessen Ersatz im ganzen. Lande! nicht wieder zu finden, außer bei Dama ben Nethina in Aschkalon. Die Boten deS Hohenpriesters kanten zu ihm, und boten ihm 1000 Goldstücke um den Edelstein — ein ansehnlicher Gewinn, wofür ste ihn eilendmitnebznen wollten, da der Hohepriester so lange nicht amriren konnte. Dama ging in die Kammer hinein, in welcher der Kasten mit seinen Juwelen stand J— stehe, da schließ sein Vater in der Kammer und hatte seinen rechten Fuß auf den Juwelenkafien gestellt. Dama kehrte zurück, daß er um daS Juwel seinen Vater nicht wecken könne. Di« Boten hielten dieS für eine List Dawa'S, und boten ihm den zehnfachen Preis, wenn er den Edelstein sofort holte. Aber auch dieS bewog Uyt nicht. Da erwachte de« Vater, und als er ihnen-nun da- Kleinod übergab, uns ste ihm di« zuletzt gebotenen 10,000 da sprach D gen Liebe zu len" — un für welche Aber auch selbstverleugr glück, daß s sie, alS er. d: ««• JahTfldnn# »irungee^r«^nr't« ma: „grill meitlem Ba: nahm nichl r dev Ed n entgegeng end -fci« K ine Mutter ■i Hochanges saß. und sch ug auf ihn, ist genug, n eine Mutter enthält i das Vorschriften. sollen.' und v^rsünd gen können, und di« wir nächstenin werden Ja. Jsrhelit, von Deiner der heiligst» empfohlen u Darum Menge von Du haf im Großher neuen Welt die Li Religion seit Pflichten, d beföhlen; Säulen uns er Religion; ben-, dienlich im Gut, suckungep, r nd die^Dir friedigung e ne unrrschöp eS wohl!vgtbum Pos mühselig ihr: großen The l nach Eurol a greisen Elte Da ist doß) weil er hie bei gar nichl Wer di Eltern ehrt Wer s. auch Gott; nen Vaier u licht ehr«». •) Mi ") Jor n fröhliche der Jude I »dir. sl:Z«hri,l8Ssl.; Goldstücke «luSzahlen! wollte^ — . sei eS von mir,—auS der schr ldier einen Bortheil ziehen zu twT« mehr alS die 1000 GolbAtcke, elftem zuerst! lassen wollte .; . . setzier Weise übte dieser Düna , idcSpflicht. Er hat«« dÜS! linden Verstand verlor. Ds» kam hene, in d«p Mitte ferner «de Er aber-s^gte nichts, ^alSk ,ES Gesetz Unsrer „T eisend , eine wie Kinder vor tjren Alern womit Kinder ^gege^ ihre Ü! ter» die sehr heberztgenSwerlÜ I lad. diesem Blatte,Lnus6 hrlich. »ben ge' Dir eine be zu Deinen Eloeri ward ihrem ersten Begm i an alS ilfl eine der süKsttn Tug ldeu a ste ist auch eine v^r kräft ßfte» ja, ste ist daS HeikjDeine- Le» n erhält Minen in jgroßen Deri eS Guten. I deS Glücke-, >n De» > liche Fülle spendet J. . sen. wie die Söhüe der ^vden n über den Ozean ziehen, in.der n Eryerb suchen, der riuß zum zurückw mdert, umX—! ihren de» Älterzu bereite»!. ... zu bewundern. und am oißistr», daran deykl . . j. : . ehr» auch Gott. * ' >|-!>d seine Mutter ni«st ehrt, kann 3age X K /i 2i: n:m na.p to# V2 ns rribä Und Gojtt sah Alles, was er gemacht,»und siehe, es war sehr gut« n. «2 .. . Hat ur p i» dem «rs eir Absätze ui^re- Aufsatz»-^.ein kühner, absr vorsichtiger Forschnc in den unendlichen 9tooa rab. Debar. «. K. 1U, 9. cd. $uisb»ck* Ueab Hilrh. «CI 3» *n33 §§ **0, 941.

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