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Jüdisches Volksblatt · 1853-01-01 · 8 (1853) · p. Seite 32

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
1 (1853-1854)
Issue
8 (1853)
Date
1853-01-01
Page
Seite 32 (sequence 4)
Language
German
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32 11 »r sih fi b äj. Die Drähte -^h ver Wüste Subar» gend Etwas-in Unordnung gerathen nicht vollständig angekommen. Sie gie sofort die-grüßte Freude sei allen euro rodzubringen, und ne bereiten augenb »arion, die so gILnzknd ausfällt, daß den Städten wie von einer FeuerSbr« wunderbar ist. auch di» Meschummodia Illumination- ^beil. da dies« doch f haben, und selbst die Reichen freuen da sie dessen doch gar nichtbedürfen, die Dräbke in der Wüste Sahara repc pesche fährt bei-..vollständig"-fort: „vollständig mit nur folgenden Judest dürfen kein StaarSamr, mittekbares, bekleiden; 2) die den Städten und in den S die ihnen vor dieser Emancivai ren; 3) die Juden dürfen-auß ^Grundbesitzerwerben; 4) die Z ^wungen. jüdische Meister' aurz darf aber kein.Jude ein Handw Zabl der jüdischen Kaufleule .m eine, beschrankte, fein, die von Kaufmannschaft am Platze be ' strengster Beobachtung dieser I aber noch einige andere vorbrh die. Juden vollständig enrancipirt . Auf riese, „vollständige" Depesche rochjlfchen Inden tb« Illumination au, vorher pechdunkle-Nacht. Nur die ihres Lichter brennen, und die reiche; „nuh es ist doch Etwas, Zimmer, besser müssen durch ir» in, die Depesche ist abergenug, um »: äischen Juden herßcklich eine Jllumiver Himmel über mst flammt. Was nehmen an dieser selbst emanci^jrt über diesen Akt, Untvdeß.bar man rirt^unv die Delusnabmen: 1) die unmittelbares oder den dürfen nur in >i ldivierteln wohnen, lion gestattet warhalb dieser keinen inste sind nicht geehmen, unzünflig »st treiben; 5) die ip-'an jedem Orte dev hottenrollischen stimmt wird. Mit nahmen, zu deneis lten. bleiben, sind Au» h - Eine TalmndsteÄ seine r Berachoth 5, 2. wird erzäblt^ R. da besuchte ihn R. Jechanan, und sa flüstern Stube liegen. Er bob. eS ward LiLt. R. Elieser weinte. fr»g Jener. „Mangelt. eS Dir etwa Du hast Dein Möglichstes getban; reich icher Nahrung? Nicht Jeder gela > sch^u (Gelebrsamken und Reichthum). Der ust Deiner Kinder? Siebe hier zehn ea Kindes." R.. Elieser etwic «C*Di Np “bzT. Hierauf „Da :über magst Du ^weinen" und Ma« fragt hier nun: weshalb mußt, Aast erheben, um das Zimmer zu bel die Angeführten Worte? und warum ihnen genügende Veranlassung zum Beide weinten? Ach meine : R. Jochanan fand de i 4itt bsvak^n Wohnung, d. h. in einer sp a 2! R. Elieser in eij'hr traurigen, hüls' losen Lage. Dies veranlaßt» ihn, d n-Arm zu.erbeben, d^ h. dem R. Elieser Beistand zu gen ähren, ihm Linde. n. löschten alle eu- , und. es war wie chammodim ließen Juden meinten: als.gar nichts. Elieser war krank; denselben in einer Arm aus. und arum weitest Du?" an Gelehrsamkeit? «angelt eü Dir an gr zu beiden Ti» Schmerzt Dich der "Knochen meines ch R. Jochanan: stk weinten Beide» R, Jochanan den uchten? was heißen ayd R. Jochanan in rüien, so daß sie r en derre: rung in seinen S^merzen zu verschaffen. Diese Beweise des großen Herz^d-s R. Jochanan rührten den R. Elieser so sehr, daff-d^-Gedanke qn-die furchtbaren Schläge des -Geschicks. welche der Elftere durch den Verlust seiner Kinder ertragen, ihn zu Tbräuen brachte. Auf die Frage desselben antwortete er daher: .Meine Thränen gelten der bereits in der Erde modernden Schönheit!" R. Jochanan verstand diesen Ausdruck, und Beide vereinigten ibre Tbränen über die Verklärten. Jos. Rawicz in Pyseu. \ Anekdote«. Der Schulvorstand einer jüdischen Schule besuchte diese. Hören Sie," sagt der Präses!zum Lehrer-, „in der Gemeinde klagt man allgemein ü!ber den Mangel an DiSciplia in Ihrer Schule^ die!Schüler gehorchen Ihnen nicht!" — „WaS? meine Schüler gehorchen nichts Sie sollen sogleich eine Probe sehen-. . . Jungen, geht Alle jetzt nach Hause!" Und in-der!That, sie gehorchten Alle. „Die Juden," sagte Einer, könnten wohl richtig sprechen, aber sie wollen nicht. Stäts^.brejt" sagen sie „brat" nun könnten, ne doch „Braten" sagen, sagen sie „Broten" nun könnten'sie doch „Brod" sagen, sagen sie „Braud" nun könnten sie doch „Braut" sagen, sagen sie „Kalle". Zwei berühmte jüdische/Gelehrte. deS 17. Jahrhunderts hatten bereil.S mehrere Male Gegenstände des.Srrri reß gehabt. Da sandte der Eine dem Andern ein Erem» pkar ein'eS neuen Werkes, das er eben herausgeqeben, mit vqr Bitte, an Stellen, die ihm irrig schienen, einen Kniff ih daS betreffende Blatt zu machen. .Bald darauf erhielt tt fein Werk vom Andern zurück, und — daS ganre '3ud> war in einen großen Kniff gebracht. * Ein jüdischer Schriftsteller hatte vinem Gelehrten eine Ehre erweisen wollen, und dessen jRamen in die Subscrib(ntenlifie eineneuen Werkes ausgenommen, ohne ihn deshalb, zu befragen. Der Gelehrte fuhr ihn bei Ueberreichung sehr grob an, upd ftug ihn: wie er sich das Hpbe untersteben können!— „Nur ruhiglautete die Antwort, „ich will Sie sofort unter die Druckfehler'siellen lassen!"-— Halmudischrabbinifche Sprüchwörter in Reimen. : Der gute ckreund. Zur Zeit der Lust bab' ich Dich^ oft gefunden, Am Tag der Noch warst Du verschwunden. Barachja hanakdan. > .Religiosität. ' ES ruft beim Einbruch selbst'der Dies: O Gott, Hab' mich ein wenig lieb! •' Berachoth. Lerantwortlicher Red-etestr: ®. Wkenhold. 1 Verla» »v« va>r»,ir^,»r « v,»da>iklu»g m erl»,t». — Dr»a von »lexa-der »leer m ktipug.

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