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Jüdisches Volksblatt · 1853-01-01 · 7 (1853) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
1 (1853-1854)
Issue
7 (1853)
Date
1853-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Jüdisches BolkÄlatt Zur Retehrüng und Anterhattung aus jübifcOeinj 4 erauSgegeben von Rabbiner Di. »Lud »ist Philipps»« in Magd« burg^ :r '... >/ ». [Wo. 7.J SonTtffrr geitXbrift «rid-fSit tri- SirrtrljAbrig '’/> Sigr. »Un ^urthfittl't). ein« Jlimm«. Piti« anMutiflfii. -l'cfl.iwift unk nun P<ftHliinfl«n an. Z ' t#»?atii tUtlßMl fljufl« f IMr. ffiroitfB ntb* sI.Zahr,.l8SK.j f Was Dir fehlt?; M WaS Äir fehlt, Jsraellt^unfr/r Zeit? Du hast eitti reiches, tiefes Gemüth Sieben "nöch^ aber Dir feblt d^S Leben im Gemüthe. -> « Du hast die heilige Schrift noch, abep daö Leben in ihr ist Dir abhanden gekommen. Scheint Dir Dies dunkel? oder ggr ein Bibelspruch? Aber eS ist so. - Wir brauchen nur auf D^m Familienleben zu sehen, wie mit verbältnißmäßig geringen Ausnahmen die Ehen, so glücklich, bi<- Liebe der Eltern -zu ihren Kindern so groß, die Ehrfurcht der Kihhex vor den .Eltern so innig, so aufopferuiWsLhig ist — um sagen zu köt uen,: noch hat der- Jude das Erbe seiner Vater, ein re cheS.. tiefes Familienleben, sticht ganz vergeudet. Aber vabei. wie wenig innerlich lebet der jetzige Jude, wie wenig lebr^ er im Gemüthe. wie weiset, er alle Erregung heS Gemü«' thes fast spöttisch von sich, und die schön/n, heiligenden Szenen seine- Familienlebens, die ihm feine Religion bereitete an Sabbat und Fest,, be^ Geburt und Todbei 7Q und Trauung, wie sind sie alle, alle stach einander geschwunden . . Wo aber diese erst dahsngegangen, welche als die immer frisch sprudelnden Quellen des ÄemüthSlebenS wirkten, welche dieses mit stetS frischem Wasser deS Heils speisten, wie könnte da daS GemüthLK» ben sich erhalten? , Du hast die heilige Schrift noch, Du achtes und ehrfürchtest sie noch, in Deinen gottesdöenstlichen> Versammlungen wird sie noch 'gelesen, Du hörst sie noch gern scharfsinnig auSlegen, Du kaufst sie auch allenfalls noch — aber wie viel kennst Du sie noch in Deister..Masse? wie viel leset Ihr, Juden, noch darin, sie zu' verstehen? wie viel suchet Ihr sie Euch anzueignen. Euch darin zu erbauen, daraus zu belehren, daraus Weisheit! und Kraft, Erhebung und Erleichterung zu holen? wie,oft.kommt sie in Eure Hände? und wenn Ihr sie nicht mehr hebräisch verstehet, warum leset Ihr sie nicht in der Ufbersetzuyg? Vor fünfzehn Jahren konntet Ihr noch klagen, sie wäre nicht für Euch bearbeitet — jetzt habt Jhw sie in allen . Gestalten, Tert, Uebersetzung, $rrt und lieber Setzung, mit hebe. Eommenlaren, mit deutscher Auslegung, um kurzer, mit ausführlicher, mit Illustrationen — aber wie vies beuutzt Ihr all' die Arbeit, hie füt Euch gethan^worden? Aber eS ist sehr schlimm, wenn gerade Juda die heil. Schrift vertiert, so haß jeder Schüler einer Dorfschule bald mehr davon wissen wird,, als Ihr; eS ist dies sehr schlimm für e heil. Schrift zuetgen ne Re igion und einen ^taürm, denen hnise , ‘ : gehört. J \ Was wollte ^Roscheh mit hem Bsolfe? Nl l nd fo 4 Ql s wii d Zt . Ein jede Oertlichkeit ' Beruf. ’ Jfra l — wozu Dasein mach Volke, denn Völkern und Zerstreuung derum seinem und purbe n Ein solcstr eS. so lange sagt ihm di 49, 13.) ' - ..Stb^i Er a Und und diesem Bundes yiit auch im 18. 19.): „denn von dez: Ven) denn der 4 bei den Phö zu kleine« T > im Süden verblieben, phat hatten WaS abe: und vollstän i Handel tnn wendigste M i konnte so Reichthu er wollte' erhalten. Zu diefestl Volk hat 'seinen Beruf. Durh Anla-e, . Zsik ergiebt und bildet aus ,sich follri innerlich das ReligioNsnolk sein te eh nun Moschrh in seinem iußerljchen £ Lediglich zu fitteni ackerlouenv in; nur vann konnte eS unvermisch!t von den ' einfach!in seinen Sitten bleiben/ Erst in der ' wurde Israel ein HandelSstamm und rme« Zwecke gemäß, denn .dadurch erh elt eS sich cht an> die Schoye gefesselt. >s'A^rbauvolk wurde, Israel.Und blitb^ rS im heil. Lande wohnte!- Noch! JosephpS nach. ImTestamente «üakob'S | ■(! Mos. zwar von Sebulun gesagt: ,\ lun »höhnt am Gestade vrS- Meeres, Gestade der Schiffe, > . j - ~"j’' eine Hnfte reichet gen Sidon hin"!— - i. ammi also die Derbinvstng deö.israelitischen »er yetne, der Seehandes aufgetragen, »staS eit ll^oscheh'S erhofft st,ird (Ä Mos. 33, Sg sie sapge'n der Meere UeVerfluß -*—"1' t irklichung »wirb keine Spur l gefunden; ndel, wie ,hn JecheSkel 'beschreib^, verblstb liziern- Israel hälfe von' eil inne. und eS »baren die ftgentl Philistern, im Norddn. den Versuche unter Echelr eine bedeutenden Erfolge Moscheb eknmal wollte, daS wo ) en 2 )U der Seesüste einen Häsen hünkzftr« woh unh Jehoschaig. Die ch. Gefetzgebun; wollte. im eiste rh-alb de» ^VolkkV^ ziemlich auf danothß beschranken —; der •(anbei rach au^nt htcht bedeutend werden, -und gyoße Armutm Jedea' im Volke daß^tzetne guk>rifen und i ' . Zwecke würbe altz Gn»!chsatz •) 6. "rk ■ ,• ■> i 91j » 4. Ate er ganz daher hen

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