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Jüdisches Volksblatt · 1853-01-01 · 6 (1853) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
1 (1853-1854)
Issue
6 (1853)
Date
1853-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Zur Belehrung und Antertzatlung apsf jfldischem ssehiete^ HerauSgegebrn von Rabbiner Vr. Ludwig Philippso» in IRo. 6.J Bon tififr Zttiitkri-r crbHnnt n-i'd mWdt;nr S»i i> mer. i<jri BifrUIjjhT rt 71/, ^r. *1». VuibMitttmftn. Pküämlki unv m«n BcrttQuntttrt»an. Magdeburg. m Ja rflong# f Sblr. rctitirnrn ntb> Wozu Du berufen? >e, iort und teS Staats- ' i fein. Veits f. 12. 49. Du bist berufen, Israelit, vir Lehre von.einem einzig gen, einigen Gotte, der Allein im Geiste ainzubeten ist. durchdie ganze Menschbeir zu tragen, und!Vieser. Lehre a!4 unerschütterliche Säule, - als ü>'er geschicdrnche löeweis, alS die faktische Unterlage zu dienen; Du bist berufen, die Lehre von dem Gotte, der die Welt geschaffen, und der nicht einS ist mit der Welt. d<r Menschheit zu erhalten; Du bist berufen, für den Gottebenbildlichen G^ist im Menschen zu zeugen; Du-bift berufen, die Abstammung aller Menschen von Einem Päa«. das-- beißt die Gleichheit al lrr Menschen als Glieder Einer großen Fami fort zu behaupten; Du bist berufen, als hoch gesetz „Ein -Gesetz und Gin Recht soll Alle Einheimischen - wie dem Fremdlings - (2 M 4 Mos. 15, 15 ). alS höchstes Sittengesetz „Du sollst Dich, heiligen, dieweil Gott heilig ist" (3 Mos. 1?, 2.). als höchstes Psiichtgebor „Liebe Deinen Nächsten im? | Dich selbst" (3 Mos. 19, 18. 34.) fort und fort ru verkünden und zu bethätigrn; Dst bist berufen, dies Alles auf dem geschichtlichen Boden Deiner Religion dartulcben; Du bist berufen, Dein Erdenwerk nur dann als gelungen und möglichst erfüllt anzufeben. wenn Du diefej Lehre Dein Lebelang mit Eifer und Aufschwung bekennst, und mit Eifer und Nachdruck bclhatigt hast .... sind von diesem großen Berufe, Israelit, bist Du nicht erfüllt und gehoben und bingerissen? Und. dieses außerordentlichen Berufes erfreuest Du Dich nicht und bist ni^t jeden Aru genblick bereit, ihn ^or"aper Welt darzuthstn?- Rufest nicht so demütbig wjx nachdrücklich, so ohne Scheu wie tief bewegt: „Ein Ibri bin ich und den Ewigen, den Gott des Himmels, bet' ich_an. der daS Meer Sud daS Trockne geschaffen!" (Ion. 1, 9.) j: Die Begegnung. ' Pult fcoecllcttr. Bon Schragge. Ein herrlicher Julimorgen. Wie glücklich Staubuud Dunstatmosphäre der großen kann, wer sich enksübren<l«ßr vom Dampfrh dampfenden Rossen, und ehe er es -sich versi schleudert ist in die frische GotteSnatur. dei entfremdet war. Dieses Gefühl, auch ein werbe, dem Amte. nnt einem Wotte der Lebens nicht anzugehören,'sondern sich selbst iß, «er der dt enlsttthen sse oder von hinausge- ‘ «r so lange dem Er- Tretmühle des und dem ret» e?r ibr al: en mal tifn, unschul^i und Kunst: Darum glei Die^Erwadr^ dem Genuß feind von wozu diese ErzäbluNg. . Der prä genluft, der milie FelS hrelen. In nutzt.^Geg liche Kutsche reS Dormirt: ihrer Heimat! > zweien blühe r reu Persona ein wohlhab seinm Ilmg strebend, fei die Mädchen wobl streben Hwtergrundl aber auch .nehmlichkeitej» Herrn FelS daß fich^ zwe Familie Fel! ebenfalls ei lein Luise u Gegen eingenonmi und schm Landschaft krr; ma Bavegast- . hatten.sich ter nabele. Regen ^ega^» Weise die Zustande, daS Wetter Wagen' auf wttgenßmuuh» -emHffgeb» b krägav zwa> Aussehen gen bereitet nick ng D> Dessen em G Grinnmung? Gehen wih dielmehr ao Na hligste reichst« hat >djl der Moi bereit, gs be Die lden Ti ien ni nder elbungen ie Gatt strebte i di'' lUk! I 3 E e nusse der. Herrlichkeiten, welche Natur kleben t— wie süß! wir erhebend istleS. S dem Beginn einer OMmerreife. ssen, waS kommt, verhisihlt sich tnit was schönes lll, .nämlich deS Frei, wöhnlichen und Lhstige»^ —7^—^^Doch I»te i bl schön- — brave Eitert, der ein Ccr jung« in N »isinden »d Fri Prittaff ejni nLH'ertl »Hürde i n» berti arneen Wolken der D> n $u ewittb! man kam/ zwei eS chten eine äber d Sonnenaufgang, hie belhhendste Ä Segen auf Ftlv Und Flur. Die 8a- Reifc nach dem Dadeo^kh N. ange» cht hatte sie einen Eisenbahnzug bögen in H. angrlarigt; stand eine >fic ttsie weiter zu schassen, und im La »fe and sie sich berellS diele Meilen 5 on Familie bestand!auS Dater, Mutter » utz chrern. Wir wollenmnfreLr^er mit na \t> belästigen. N.u^ so viel: FelS r ar, Kaufmann, und wbrde alS"solcher »on gefeiert Sein Slam wav daher hr ch-. in dagegen strtbiei nach Eleganz, r ad — nun, nach was junge Mädchen Kleider, viel Vergnügungen, und m de Männer. N^ch Letzteren streh en- und eS mag immerhin zu den 2 n- Rnfe für diese gehört hhbsn, daß d m respondent geschritben, isS könnte fe n, -Männer, wenn Le wüßten, daß >ia' angrkvmmei^'fei^ sich'in dem B«de dürden, um die Bi kannifchast der-Fxi ui^derike FelS zu ylt chen. - wurde Halt gema,ht, ein gut<S Mqhl StUdden.geraste:. Man, fubmyiei^r. man sich der l egend »um N. Äie nmer. reizender, ab^vechfelnrer^ pittorisitS vor Plätzen vorüber, »»ach denen hie zu macken Pfleger». Aber, längst fchpn am Himmel aufgrthürntt^ ein Gewltnner rollte stärket,' Blitzes züchten, her ließen. Die Famttie kannte glücklicher r furcht nicht,'der § lagen war rm best M oß die Fenster ^ari l»r Seite,' von l erhnv befand sich bei iaglich. Da traf l er. Fußgänger, welche daS Detter ziemt ch oa^en zwei junge Männer,! die mit d n hhtt» und den h waufguosgeuen Loik- .ich« sehr elegante Figur DÜte», deren >tzch^ Persvnr» <ws genügende»' Stande » - ge schl 4 :

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