Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 1 (1853-1854)
- Issue
- 5 (1853)
- Date
- 1853-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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MM Retehrnng und Anlerhattung 'i Herausgegeben von Rabbiner vr. Ludwig Philippsou in! Magdeburg. kNo. SU Pvn tiefer •{eii«t'n<H eri'cknnt irwt’nuiKV rm< tfiimimcr. BikNeljSbrig 'i'/,-4tgs. 9iOt «*nd)baRNtmwi., PoN.fmirr Mtn P«nrUufiieit an. l>ir« uwb 3f tt IablHanft» i'Sblr. jüdischem tunfl*cpwHtu'Htn ,irt>- [1. / Geschem. n^ari T^rrr rnn araa <efi~ Niederströme« der Regen. Und'der dunklen Wolken Heer, Wie fie über den Himmel fegen, Gebi dabin und ziehet der; 'Gestern sprüht' es unaufhörlich. Heute gießt es gar geKbrlich, Morgen wird'S uns überschwemmen — Willst Du nicht Dein Fleben hemmen: „Der Du fallen läßt den Regen. .! Gieb unS mehr von diesem Sogen! j'? „ „Nicht auf heute. nicht au^ morgejn Reichen uns'der- Geister Gorgen —!; Nack der weiten Zukunft Plan Strebet uns're steile Bahn; Soll der hehre Segen fiießlen / Auf der' ganzen Menschheit' Axels, Muß er fort und fort ergießen , Seinen Strom, bald stark, bald lei-!"" — — Sturm braust über das Land; Wie die Blauer, di« welken, fegen, Riesenstämme stch^beugen und brechen — Ueber die Stadt,! H«rr, Deine Wächterhand! Web' den Schiffen auf der See — Und Du rufst imlnrerfort zur Höb': „Der den Wind iDu läffest wehen, Laß ibn immer ftärker gehen.'"? „„Weil eS eine alte Sage': Nur durch Stürme kommt der Friede, Nur durch Stürme «ah'n die.Tage, Prophezieh'n im heil'gen Liede! WaS sind uns he- GiurmS Gewalten. Die Unzählig toty ertragen! . Axis dem Brausen tönt. Sei «..Walten Zu der Menschheit HeileStagen.""! Si i Tai Deht v UN' sich Un> De Di ß Flh der Wind und fäsit derfsiegen,^ näheres F^hllpgs B»chn, Bäum^ und Gtröm^.rege^ erstehen von den Tojdt^n. langt unser Lenz zu^Ände, der Winter lang mrd jflSgfid er nch zum Frühling tvenbe, 'N uhr Wolk' und Wik^d wir Un> der Der Bor der heil leben er erken einen v Hiei Pfchd. ein k eine-, engumrahmteS G malde führt uNl Zie e fil Vak in: we. , fud t. u Ab. vost 6i>:) vor wo um 1. Winter decket di« Flur Bald mit weißem Mantel ein;^ Mit der Hülle, welch und rein. Birgt er doch die Kesseln nur, Die er onlegt Halmen und Baumm, Bergen und Strdjnen zum Ueberbrücke» und Zäumen Da auch betst Du an der Tage «&«+ „Laß den Wind!wehu und den.Nhßlß fallen!"? der / dreiundzwanzligste täglich! i- ■ ' Psalm. ‘ ganze,Menschertek, duitchwi Unt der berwl berausch All St cichei Go ge Singer; aber er hat dgS . _ hineie gezeichnet, all' Hessen Höhen und'Wege h<t ttlich gemacht, und dabei .no<? Raum geftmdeß, . Uefi^! öknlgen Farbenschmuck z C entfalten, i ist e l daS ruhige, silchepe Stillleben, cher gerate «r der Menschen zu!m bescheidnen, edquicklichia brt,' i icht auf«, nicht! ahwärtS,, leise wandelt .r >üS L. ben küßt ihm hie iZeit .I einxS Daseins hin l hne z.rstörende Leidenschaft, opsie nagende Sehr »d vhye überwältigende Hindernisse, r. daneben das tief einqeschnitjk^ste. dunkele Tha en Felswänden qmstarrtl, von Schluchten zerktü ^dunttlen Höblen umgrenzt, vvn reißenden Bäche!« ßhlt, vm bodenlosen Abgründe«!unterbrochen. j dann wieder die erhaben«, sonpenbeschienene Höhe, Mens h in seine- Glückes Füll« datrunkene Au^r rft, ich sättigt an ^er Freuren Ueberssuß, mH ani en Genüssen, die ihm g!-ßoten. r dieS vereinigt, mit so wenigen, aber sichere« angegeben, auf dem ersten, ballen Hintergrundes teSleitang, der göttlt che« Vorsehung! 2 . S G e sau g David». . -- Der Ewige ist mem'^hirt,!, Mir mangelt Nichts. Aus grünen Angern l lgert er mich. Zu Ruhequellen lebtet er mi^h, Erquicket meine Sjeele; Er. i ührt mich in de- ^«htS-Gefeis^, Um seines Namen- «Wen. Do<! - waudl' ich auih durch Tode-fchattehchril, - Nickt fürcht' ich «id, i Den^ Du bist bef «Ä;!!! Der c Stecken und «!>*». Stt i, > ' f 3a, die beschwicht'S'N . \