Korrespondenzblatt des Verbandes der Deutschen Juden
- Journal
- Korrespondenzblatt des Verbandes der Deutschen Juden
- Volume
- 5 (1911)
- Issue
- 10 (10.1911)
- Date
- 1911-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Die Gemeindevorstände werden gebeten, das Blatt in Umlauf zu setzen. Weitere Abdrücke versendet auf Wunsch, unentgeltlich der Verband der Deutschen Juden Berlin W. 85, Potsdamerstr. 45. ITo. 10. . ' Oktqber 1911. Korrespondenz-Blatt des Verbandes der Deutseben luden herausgegeben von dessen Generalsekretär R.-A. DK Max J Loewenthal-Berlin. Durch Aufnahme eines Aufsatzes in dieses Blatt übernimmt der Verband nicht die Vertretung jeder darin enthaltenen Meinungsäusserung oder Anregung. ■ Der Nachdruck aller Artikel ist gestattet. Korrespondenzbericht für das Jahr 1910/11. Der Verband der Deutschen Juden ist bemüht, die Organisation seiner Korrespondenten, die als wesentlichste Quelle der notwendigen tatsächlichen Information der Rückhalt für fast jede Arbeit ist, immer weiter auszubauen. Auch in diesem Berichtsjahre sind einige Neueinteilungen und Absonderungen vorgenommen worden, um die Bezirke einheitlicher und damit übersichtlicher zu gestalten; die Zahl der Berichtskreise hat sich dabei um 3 vermehrt und beträgt nunmehr 137. Leider ist auch diesmal eine Reihe von Neubesetzungen durch den Tod altbewährter Kräfte nötig geworden. Der Verband beklagt den Verlust der Herren Breslauer—Breslau, Eisner—Nordhausen, Flörsheim—Dortmund, Levisohn —Düsseldorf und behält die trefflichen Dienste dieser Männer in dankbarem Andenken. Was den Ertrag der Korrespondenz anlangt, so hält die Besserung, die seit den Anregungen des Breslauer Verbandstages zu verzeichnen war, wohl an, macht aber nicht die Fortschritte, die man ihr wünschen muss: Die Zahl der Bezirke, aus denen Berichte vorliegen, kommt wiederum nicht über 65% der Gesamtziffer hinaus. Besonders bedauerlich bleibt es, dass eine Anzahl von Bezirken, deren Berichte sich zum Teil früher durch besonders sorgfältige Behandlung aller Einzelheiten auszeichneten, schon seit langem geschwiegen haben. Es wird dabei nicht verkannt, dass es in manchen Bezirken, namentlich in Grosstädten mit Schwierigkeiten verknüpft und nicht ohne mancherlei Bemühungen möglich ist, über alle interessierenden Verhältnisse in den Gemeinden zuverlässig Auskunft zu erhalten. Es muss auch anerkannt werden, dass gerade in der Berichtszeit die Korrespondenten um Berichterstattung in einer besonders