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Korrespondenzblatt des Verbandes der Deutschen Juden · 1911-10-01 · 9 (10.1911) (Apologetische Sondernummer) · p. [Seite]

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Journal
Korrespondenzblatt des Verbandes der Deutschen Juden
Volume
5 (1911)
Issue
9 (10.1911) (Apologetische Sondernummer)
Date
1911-10-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Die Gemeindevorstände werden gebeten, das Blatt in TJu'rif zi s&zsi. Weitere Abdrücke versendet auf Wunsch unentgeltlich der Vorband der Deutschen Jf i t»a Berlin W. 85, Potsdamerstr. 45. 7 r ITo. 9. (Apologetische Sondernummer). Oktober 1911. Korrespondenz-Blatt des Verbandes der Deutschen luden herausgegeben von dessen Generalsekr|tär R.-A. Dr. Max J Loewenthal-Berlin. Durch Aufnahme eines Aufsatzes in dieses Blatt übernimmt der Verband nicht die Vertretung , jeder darin enthaltenen Meinungsäusserung oder Anregung. Der Nachdruck aller Artikel ist gestattet. Inhalt. Saite Jüdische Ethik von Rabb, Dr. Lewkowitz .................t Das Friedensideal des Judentums von Hai ib. Dr. Warschauer . . . . . . . . . . 6 Ans der apologetischen Literatur, Bespr. von Dr. S. Bernfeld I.Vp. Dr. Evaristus Mader, Prof. am Priesterseminar zu Tivoli: Die Menschen- 1 opfer der alten Hebräer und der benachbarten Völker...... . 9 II. Moses Hoffmann, Rabb.: Der Geldhandel der Deutschen Juden während des Mittelalters bis zum Jahre 1350........... 12 Jüdische Ethik. Von Rabbiner Dr. Lewkowitz, Schneidemühl. Die Kritik des jüdischen Monotheismus, die sich früher so tiefsinnig philosophisch gab, ist allmählich verstummt. Die protestantische Theologie macht keinen Versuch mehr, den Trinitätsglauben des Christentums spekulativ zu deuten und seinen Gedankengehalt gegenüber der angeblich leeren Abstraktheit des jüdischen Glaubens an den Einig-Einzigen als reich zu erweisen. Wenn auch die christliche Kirche als solche grundsätzlich an der Lehre von der Dreieinigkeit festhält, so hat dieses Dogma doch in weiten Kreisen seine Autorität eingebüssb. Die Umwandlung des christlichen Gottesbegriffs, seine Annäherung an den jüdischen Monotheismus vollzieht sich ohne leidenschaftlichen Kampf, mit der Notwendigkeit und Selbstverständlichkeit eines Naturvorgangs. Trotzdem wird der Zusammenhang mit der Geschichte nicht völlig gelöst, die Vergangenheit wirkt bis in die unmittelbare Gegenwart, deutlich sichtbar

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