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Jüdisches Gemeindeblatt für die israelitischen Gemeinden in Württemberg · 1938-11-01 · 15 (1.11.1938) · p. Seite 123

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt für die israelitischen Gemeinden in Württemberg
Volume
15 (1938)
Issue
15 (1.11.1938)
Date
1938-11-01
Page
Seite 123 (sequence 3)
Language
German
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XV. Nr. 15 Jüdisches Gemeindeblatt für die Israelitischen Gemeinden m Württemberg 1. 11. 38 123 Wohlfahrtsarbeit. Da die einzelnen Vereine gar nicht in der Lage wären, den immer wachsenden Anforderungen zu entsprechen, ist es eine glückliche Lösung, daß in Württemberg die beiden Vorsitzenden des Frauenbundes Mitglieder der Jüdischen Notliilfe sind. In diesem Gremium werden sowohl die verschiedenen Gruppen der Wohlfahrtsetnpfänger betreut, die Berufs- und Auswanderungs-Bewilligungen beraten und genehmigt und alle zeitbedingten Neugebiete aufgegriffen und gefördert. Hier ist nach meiner Meinung die Stelle, von der aus auch die speziellen Frauenbelange die beste Beobachtung für Stadt- und besonders für die Kleingemeinden finden. Das bedeutet keinesfalls eine Preisgabe der Frauenbundsaufgaben; unsere Leistungskraft wird durch diese Zentralisa- Danksagungen ins Gemeindeblatt! tion der Wohlfahrtspflege nicht herabgesetzt, sondern erst recht ausgewertet, und wir haben dort gleichzeitig die Möglichkeit der Stellungnahme zu den über unsere Tätigkeit hinausgehenden Gebieten. Einrichtung von Wohngemeinschaften. Fin alter, schöner Traum ist leider in Württemberg noch nicht erfüllt, eine üemeinschaftswohnung für den Mittelstand nach dem Musterbeispiel Hamburg-Breslau und an andern Orten. 50 bis 60 Mark pro Monat für einen Insassen, wir möchten's schaffen, sehen aber bis jetzt den Weg zur Verwirklichung nicht. (Schluß folgt) Aus den Gemeinden Württembergs Stuttgart Mit tiefer Erschütterung vernahm man in allen Kreisen unserer Gemeinde die schmerzliche Kunde, daß unser Gemeindemitglied Josef Schwarzschild einem schweren Leiden nach kurzem Krankenlager erlegen ist. Wer den Verstorbenen kannte, weiß, welch großen Verlust seine Familie und unsere Gemeinde durch sein allzufrülies Hinscheiden erlitten haben. Josef Schwarzsdiild war ein Mann, von vornehmster, lauterster Denkungsart. eine Persönlichkeit', die mit ihrem tiefsten Wesen im Geistigen wurzelte, die im Zeichen edelster Gesinnung zeitlebens wirkte. Wie die vielen, denen Josef S-hwarzschild immer hilfsbereit Stuttgart, Herdweg 35 Unsere liebe, gute Mutter, Schwieger« mutter,Großmutter,Urgroßmutter u Tante Frau Fanny Esslinger geb. Oppenheimer ist am 22. Oktober sanft entschlafen. Dia tieftrauerndtn Hinterbliebenen f \ Wir haben geheiratet Jakob Kahn Marti Kahn geb Lo«wei.b«r»; Bopfingen Stuttgart Stuttgart Oktober 1938 Eßlinger Str. 31 V J S"" Für die mir anläßlich meines 90. Geburtstages 1 allseitig erwiesenen Aufmerksamkeiten danke ich auf diesem Wege herzlichst. Sophia Löwenberg ^Stuttgart, Blumrnttr. 25 Für die mir anläßlich meinet 80. Geburtttagn er. wiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche danke ich herzlichst. Julius Mayer Stuttgart - N. Koppentalstr. 15 Starteart, dtn 16. Oktober 19» Olgattxafic 109 Wir machen hiermit die überaus traurige Mitteilung von dem nach kurzem, schweren Krankenlager er« folgten Hinscheiden meines teuren. unvergeßlichen Gatten, untern lieben Brüden, Schwagers und Onkeli )m\ Stlwiriscbill im Alter von 67 Jahren. Wir bitten um stille Teilnahme. Namens der Hinterbliebenen: Johanna Schwarzschild geb. Tiefenthal r > Statt Kartenl Für die uns anläßlich der Barmizwah unsern Sohnes WALTE R erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir recht herzlich. Arthur Thalhaimar und Frau Stuttgart. Johannesstr. 73 r a Allen lieben Freunden und Bekannten sage ich von Herten Lebewohl 1 Fritz Rothschild Stuttgart, Urachstr. 6 V J Für die vielen Beweise liebevollster Teilnahme an« läßlich der Krankheit und des Hinscheidens meines guten, unvergeßlichen Mannes spreche ich allen lieben Freunden und Bekannten, auch im Namen der ganzen Familie, auf diesem Wege meinen tiefgefühlten Dank aus. Frau Johanna SchwarzaeMId Freunden und Bekannten ein herzliches Lebewohl 1 Grata und Fritz Weill mit Tochterchen Slial Stuttgart Ulm a. D. Nach langer, schwerer Krankheit starb am 24. Oktober Alfred Lebrecht kB 38. Lebentjahr. Maria Lebrecht geb. Tentlcx Henriette Lebrecht geb. Gatauno Richard Lebrecht Jüd. Schule Stuttgart Anmeldungen der Schulneulinge für das Schuljahr 1939/40 (Geburt*, od. Impfschein mitbringen), werden entgegengenommen: 8. bla 10. November 12 bis 13 Uhr In die neunte Klau* (Fächer: Kochen, Hauearbeit, Engllach, Auawenderungekunde) können noch Mädchen aufgenommen werden. ■aMaral Hospitals». 36. Vorderbau«, II. Stock Sportklub „Hakoah" Stuttgart Sportplatz: Feuerbacher Tal tz ^'^X^'^ Sonntag, den 6. November 1938,14.30 Uhr, Fußball - Großkampf Bar Kicliiia ^nltlart/M. - HafcoaH Strttiart Umrmhmungakämpfa i Jugend - Fußball - Turnier um den Pokal des Süd westdeutsch. Makkablkreises Alle. NMh.ro siehe Plakat« Unterstützen Sie den Jüdischen Spo-t durch den Erwerb einar Eintrittskarte Im Vorverkauf. An die Kameraden des Reichsbunds jüd. Frontsoldaten Am Mittwoch, d. 9.Nov. abdt. Uhr, treffen sich die Kameraden zu zwanglosem gemütl. Beitammemeln Inder Gastslatte Bloch, Rolebühlstraße IC. Hierbei werden auch Auskünfte in Sachen der jadischen Kriegsopferfürsorge erteilt. Der Vorsitzende des Ortsverbands Stuttgart: Adolf Emrich. Isr. Frauen verein - Frauenbund O. V. Unsere Hausfrauen - Nachmittage haben wieder begonnen. Sie finden jeweils Dienstags, alle 14 Tage, von 4—6 Uhr, Im Kaffee Haimann, I. Stock, statt. Nächster Hausfrauen Nachmittag: Dienstag, dort 8. Now. 1938 Frau Lucia Levl spricht Ober ..Palästina als Irtebnis' In Verbindung mit diesen Nachmittagen sollen, wie In den letzten Jahren, Jtandavbdien gezeigt und verkauft werden, die von Frauen des bedürftigen Mittelstandes hergestellt wurden. Eine Handarbeit!-M«l«« findet in diesem Jahre nicht statt.

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