Jüdisches Gemeindeblatt für die israelitischen Gemeinden in Württemberg
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt für die israelitischen Gemeinden in Württemberg
- Volume
- 14 (1937-1938)
- Issue
- 12 (14.9.1937)
- Date
- 1937-09-14
- Page
- Seite 102 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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102 Jüdisches Gemeindeblatt für die Israelitischen Gemeinden in Württemberg 14. 9. 37 XIV. Nr. 12 tige und einheimische Gesangs- und Instrumentalsolisten und Rezitatoren vorgesehen, iiuch heitere Veranstaltungen (Lustspiele. "Kleinkunstabende. Karl Sulinger — ..Karjdiert" —) werden nicht fehlen. Selbstverständiich werden auch Chor und Orchester wieder zu hören sein, eine von diesen bestrittene Uraßführimg dürfte wohl viele auswärtige Gäste nach Stuttgart ziehen. Für die f> Hauptveranstaltungen werden wieder Abonnements ausgegeben, die vielfachen Wünschen und Anregungen entsprechend in einigen Einzelheiten von der seitherigen Regelung abweichen. Sa i^r die Kategorie der vorderen Plätze und der . v <> r d e r e n Galerieplätze geschaffen worden, die M. i 11 e I p I ä t z e . die den Hauptteil bilden, werden im Geschäftszimmer verlost, ähnlich wie dies auch in Berlin geschieht. I>;is anspruchsvolle Programm ist naturgemül.i mir durchzuführen, wenn genügend Abonnements gezeichnet werden, wobei darauf hingewiesen sei, dal! die Abonnements auch an andere Mitglieder Veitergegeben werden können, z. B. bei Reise. Auswanderung, Krankheit. Laut behördlicher Anordnung können bekanntlich die Haupt- und Sonderveranstaltungen der Kunstgemeinscliaft nur von Mitgliedern besucht werden. Wer noch nicht Mitglied ist, sollte sich schnellstens unter Beifügung eines Lichtbilds anmelden. Die Mitgliedschaft der seit h e r i g e n Mitglieder läuft zwar von selbst weiter, doch erhält der Ausweis erst Gültigkeit für das Jahr 1937/38, wenn er mit der entsprechenden Beitragsmarke versehen worden ist. W ir weisen hiermit nochmals auf die Ankündigung der Stuttgarter Jüdischen Kunstgemeinscliaft betr. des Jahresbeitrags usw. hin. Die Bedeutung der Kunstgemeinschaft für das kulturelle Leben unserer Gemeinde braucht an dieser Stelle nicht mehr näher dargetan zu werden. In einer für unsere Gemeinschaft so schweren Zeit hat sich die Kunstgemeinschaft unter der bewährten Leitung von Direktor Karl Adler als eine Quelle lebensbejahender Freude und seelischer Erhebung vielfältig bewiesen und uns allen öchste Werte vermittelt. Bei dieser Feststellung darf besonders betont werden, daß die Kunstgemeinschaft nicht nur die Bekanntschaft mit vielen hervorragenden jüdischen Künstlern ermöglicht, sondern durch den Sing- und Instrumentalkreis in eigenschöpferischer Weise die künstlerischen Kräfte in unserem eigenen Lebensbezirk aktiviert und zu bewunderungswürdigen Leistungen zusammenschließt. So richten wir auch diesmal an alle unsere Leser den Appell, die Grundlagen für die kommende Arbeit unserer Kunstgemeinschaft vor allem durch die Bil- Kalender Der Kalender des Jüd. Frauenbundes 5698 (1937/38) steht unter dem Leitwort „Jüdische Künstler sehen die Welt!" In hervorragender Reproduktion sprechen die Werke jüdischer Maler und Malerinnen zu uns. Verse jüdischer Dichter ergänzen diese Lese bildender Kunst aufs glücklichste. Der schöne Kalender kann durch Frau Grete Zürndorfer, Stuttgart, Hohestraße 8 B, bezogen werden. Er kostet in Blockform 1.85 RM, als Abreißkalender 2.40 KM. c.v. Sprechstunde Friedrichstraßa i54, II. Montag bis Freitag Vorm.11.30Uhr-12 30Uhr O F F E N um TELLEN | Von Arbeitgebern für Arbeit nehmar. die jüdisch oder jüdischer AbstaTmung 6ind 1 Achtung! Keine Originalzeugnisse den Bewerbu-gen beifügen! Zeugnsabschriften Lichtbilder usw stets mit Namen u. Anscnnft inres Besitzers versehen; Tüchtige zuverlässige jüdische Hausangestellte In verwitweten Maushslt i Yiehhandlun;i zu 3 Personen In württemb. Bezirksstadt gesucht. Dieselbe mu8 den Haushalt selbständig versehen können. Gute Bezahlung und Familienanschluß zugesichert. Off.u E.6SOa.d GemeindebUtt Zu 3 Kindern wird per sofort jüngeres jüd. Fräulein zum Spazierengehen und zur Ueberwachung der Schularbeiten gesucht.. 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Quartal 1937 (Oktober bis Dezember) in "Tone von RM. 1.25 zu kassieren. Bitte denken Sie daran, daß Sie unser Blatt nur dann regelmäßig erhalten, wenn Sie die Ihnen durch den Postboten vorgelegte Quittung prompt einlösen! Wir bitten Sie herzlich: Tuen Sie das! Sie ersparen uns dann viel Arbelt und elchern sich stets pünkliche Zustellung des ,öemein*eblatts". Wir rlohten noohmals den Appell an alle unsere Leser: Haltet dem .Oemelndeblatt' die Treue! Jüd. Mädchen, in allen vorkommenden Arbeiten sowie Kochen bewandert, auebt Stelle als Hausgehilfin in neukoscheren Haushalt per sofort od. später. In Stuttgart od. Umgebung. Ang. unter E. 679 an das Jüd.Oemeindeblatt Werbet für .unser Blatt I Jüd. Kontoristin In allen vorkommenden Büroarbeiten bewandert, englische und franz. Sprach- Kenntnisse, gute Zeugnisse, sucht per I. Oktober Oanzodir Halbtagsstellun; Angeh. u. E. 705 a. d. Jüd. Oemeindebl Jüdin übernimmt maschinenschriftliche Arbeiten prompte und gewissenhafte Ausführung. Frau E. 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