Jüdisches Gemeindeblatt für die israelitischen Gemeinden in Württemberg
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt für die israelitischen Gemeinden in Württemberg
- Volume
- 14 (1937-1938)
- Issue
- 6 (16.6.1937)
- Date
- 1937-06-16
- Page
- Seite 49 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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rXIV. Nr. 6 Jüdisches Gemeindeblatt für die Israelitischen Gemeinden in Württemberg 16.6. 37 49 Gottesdienstzeiten. Hauptsynagoge Hospitalstraße. 14.-17. Juni 7.00 Uhr, 18.30 Uhr. 18. Juni 7.00 Uhr, Freitagabend 18.30 Uhr. 19. Juni Sabbath 9.00 Uhr, Minchahgortesdienst 15.30 Uhr, 21.26 Uhr. 20. Juni 8.00 Uhr, 18.30 Uhr. 21.—25. Juni 7.00 Uhr, 18.30 Uhr. 25. Juni 7.00 Uhr, Freitagabend 18.30 Uhr, 20. Juni Sabbath 9.00 Uhr, Minchahgottesdienst 15.30 Uhr, 21.27 Uhr. 27. Juni Schiwoh osor betamus 8.00 Uhr, 18.30 Uhr, Fastenende 21.27 Uhr. 28. Juni —2. Juli 7.00 Uhr, 18,30 Uhr Synagoge Bad Cannstatt: Königstraße. Freitagabend, Sabbathmorgen, Sabbathausgang — wie Stuttgart. Samstagnachmittag — Minchahgotte» dienst 15.00 Uhr. Israel. Religionsgesellschaft Hospitalstr. 36 (Bet saal). 14.-18. Juni 6.45 Uhr, 19.30 Uhr. 18. Juni Freitagabend 19.30 Uhr. 19. Juni Schabbos 8.00 Uhr, 16.00 Uhr, 21.30 Uhr. 20. Juni 7400 Uhr, 19.30 Uhr. 21.—25. Juni 6.45 Uhr, 19.30 Uhr. 25. Juni Freitagabend 19.30 Uhr. 25. Juni Schabbos 8.00 Uhr, 16.00 Uhr, 21.30 Uhr. 27. Juni (Schiw'oh osor b'tamus) 7.00 Uhr, 19.30 Uhr: 21.24 Uhr (Fastenende). 28. Juni —2. Juli 6.45 Uhr, 19.30 Uhr. i Synagoge Heilbronn a. N. 14.—17. Juni. Anden 9 Wochentagen 6.45 Uhr, 18.00 Uhr. 18. Juni Freitagabend 18.30 Uhr. 19. Juni Sabbathmorgen 8.30 Uhr, Sabbathnachm. 15.15 Uhr, 21.20 Uhr. 20. Juni Sonntagfrüh 7.45 Uhr. An den Wochentagen 6.45 Uhr, 18.00 Uhr. 25. Juni Freitagabend ' 18.30 Uhr 26. Juni Sabbathmorgen (Ansprache) 830 Uhr, Sabbathnachm. 15.15 Uhr, 21.25 Uhr. 27. Juni Sonntagfrüh (Schiwo osor betamus) 7.45 Uhr An den Wochentagen 6.45 Uhr, 18.00 Uhr. Neues vomjudischen Sport. Stuttgart. Vom J. S. V. „Schild" wird uns mitgeteilt: Am 13. Juni nahm der Verein in allen seinen Abteilungen das Training wieder auf. Der I Trainingsplan wurde den Mitgliedern inzwischen \ zugestellt. Während für die Fußball- und Handball-Mannschaften die Termine noch nicht fests liegen, kann die Leichtathletikabteilung bereits idie Termine bekanntgeben. Die ersten Damen-1 und Herren-Handballmannschaften werden am 20 Juni in Mannheim gegen „Bar Kochba" antreten. Am 27. Juni wird die Leichtathletikabteilung an den Südwestdeutschen Meisterschaften in Frankfurt a. M. teilnehmen. Wie alle Jahre, wer den am 4. Juli die Vereinsmeisterschaften des J.S. V. „Schild" Stuttgart ausgetragen. Am 11. Juli finden in Pforzheim die Württembergisch- Badischen Leichtathletik-Meisterschaften statt, an denen Stuttgart ebenfalls teilnehmen wird. Der „J. S. C." Fürth i. B. hat die Sportgruppe zu seinen Vereinsmeisterschaften am 25. Juli ein geladen. Am 1. August wird sodann das Leicht atlethik-Sportfest des J.S V. „Schild" Stuttgart ausgetragen, das für alle Jüdischen Sportvereine Deutschlands offen ist. Die Reichsmeisterschaf ten des Sportbundes „Schild" finden am 22 August in Berlin statt. Die Fußball-, Handball- und Damen-Handballmannschaften nehmen an den Pokalspielen des Spielausschusses der Südwestdeutschen Sportver eine (Schild und Makkabi) teil. den. Neue Bücher. „Die Geschichte der Juden In Württemberg" von Bezirksrabbiner Dr. A. Tänzer, erschienen bei J. Kauffmann Verlag, Frankfurt a. M. 1937, ist das Vermächtnis des kürzlich verstorbenen Verfassers für die Juden in Württemberg. Die Erfahrung des Verfassers auf historischem Gebiete, die er neben seinen großen rabbinischen Kenntnissen besaß und die sich schon in anderen größeren und kleineren geschichtlichen Abhandlungen bewährt hatte — so über die Juden in Hohenems und Vorarlberg, in Brest-Litowsk, in Jebenhausen und Göppingen, über die Gescnichte der Königswarther-Stiftung in Meran — kommt dem umfassenderen vorliegenden Werke zustatten. Tänzer beschränkt seine Darstellung auf Alt- Württemberg, und so ist die Geschichte der Juden in den jetzt auch zu Württemberg gehörigen Landesteilen, die früher reichsunmittelbare Städte, Herrschaften und Ordensgebiete waren, nicht mitenthalten. Trotz dieser Einschränkung, die bei den engen Verflechtungen der Geschehnisse auf dem württembergischen Räume unnatürlich erscheint, ist doch der Querschnitt, den das Büchlein auf seinen 190 Seiten liefert, aufschlußreich genug, und der an für sich trockene Stoff gewinnt in der Darstellung Tänzers eine lebendige r^F) 25 jähre nnn MÖNCHEN \ BXIXNNERSTRASSEtt KOSTCME . KLEIDER . MÄUTEL.. |—1 Mannigfaltigkeit, die gerade an der heutigen geschichtlichen Wende nachdenkliche Besinnung hervorruft. Tänzer hat das rechtlich-politische Gerüst seit dem 13. Jahrhundert dargestellt an der Hand der Quellen und Gesetze. Der weitaus größte Teil des Buches befaßt sich mit dem 19. Jahrhundert und schließt mit der neuesten umwälzenden Zeit ab. Ausgiebig sind die führenden Persönlichkeiten in Verwaltung, Lehrtätigkeit und Vereinen aller Art berücksichtigt. Die geistigen Strömungen und Kämpfe innerhalb der jüdischen Welt ausführlich zu schildern, reichte der beschränkte Raum des Buches nicht aus und lag wohl auch nicht in der Absicht des Verfassers. Doch sind interessante Streiflichter in dem ganzen Buch ausgestreut, von denen einige hervorgehoben werden sollen: Die Begründung der Emanzipation S. 26, die statistischen Uebersicfrten S. 29, 37 und 57 über die Berufsgliederung und über die Rabbiner, die Tatsache der Strafgewalt der Vorsteherämter über die Gemeindemitglieder in Sachen der Kirchenzucht S. 63 u. dgi. Mit solchen einen kleinen Ausschnitt aus der großen Weltgeschichte bietenden Darstellungen geht es wie mit den kleinen Heimat-Museen. Hat man die erdrückende Fülle der großen weltberühmten Museen vor sich, so erlahmt oft der Nichtfachmann angesichts der unlösbaren Aufgabe sich hindurchzufinden; in einem kleinen Provinzial- oder Heimat-Museum bleibt der Ueberblick gewahrt und der Ertrag ist oft größer als der aus den berühmten Museen der Weltstädte. Sa. Beilagenhinweis. Der heutigen Gesamtauflage liegt ein Prospekt der Firma Schuhhaus Josef, Bad Cannstatt, Seelbergstr. 7, Telefon 503 89, bei. ■i.....im.......iiimiiHiiiiiiHiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiliiiiiiimiiiiilliH* I S. KRAUT KOPF I Strickwarenfabrik STUTTGART rilllllllllllllllllllllllimillllllllMMIIMniMmillMIIIIIIMIIIIIIIIIIIIHIIIIMIIIIIItr 1 f Alleinverkauf der Weltmarken Bally Angulus Dorndorf % Edox-Sdiuh-Co. König straße 19 B Den Goldfüllhalter von Gutmann Ich unterhalte ein großes Lager in Goldfüllhaltern und bitte um Ihren Besuch. Sie finden eine grobe Auswahl mit der neuesten Mechanik In allen Formaten u. Federspitzen. 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