Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- XIV (1937)
- Issue
- 2 (16.4.1937)
- Date
- 1937-04-16
- Page
- Seite 13 (sequence 5)
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— 13 — fenen Chöre von Hfndd, Cherubim, Schubert und ehein war ein auaffezeichneter. Reinheit und Feinheit der Tongebung ließen hie und da. zu wünschen übrig, aber dies sioa kleine MingeL die sich verlieren werden, zumal ein tüchtiger Dirigent an der Spitze steht, der auch ein ausgezeichneter musikalischer Erzieher ist. Die Ulmer Gemeinde gab ihrem Danke dafür, daß aus eigenen Kräften wertvolle kulturelle Arbeit geleistet wird, durch lebhaften Beifall Ausdruck. Die Begleitung der Chöre lag in den Händen des jugendlichen und sehr talentierten Peter Urv, der seine nicht leichte Aufgabe zur allgemeinen Zufriedenheit löste. Ulm. Annähernd 90 Personen fanden sich am 27. März im Kulturbundsaale ein, um an dem von der Gemeinde veranstalteten Seder teilzunehmen. Rabbiner Dr. Julius Cohn leitete den ersten Teil und gab wertvolle und leichtverständliche Erklärungen des Sederrituals. Den zweiten Teil hatte Hauptlehrer Loewy mit Chorkräften vorbereitet. Durch diese unterstützt, sang die ganze Tafelrunde die alten Lieder mit. Die Leitung der Kulturbundgaststätte hatte dafür gesorgt, daß auch bei dem einfachen aber schmackhaft zubereiteten Sedermahl jeder zufrieden gestellt wurde. Die Gemeinde und alle, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben, besonders die Damen Gundelfinger und Loewy,. die den Sedertisch vorbereitet und geschmückt hatten, haben wertvolle jüdische Arbeit geleistet, wofür ihnen herzlicher Dank ausgesprochen wurde. Neues vom jüdischen Sport. Goltesäienstzeiten flr 41« ]|i«tlttl|4« «tatlaäi Stuttgart. I. frmptfotMgoge: frofpliafttrofte. 16. April Werktagsgottesdienst Freitagabend 17. April Sabbath Minchahgottesdienst >8. April Werktagsgottesdienst IS.—22. April Werktagsgottesdienst 23. April Werktagsgottesdienst Freitagabend 24. April Sabbath Minchahgottesdienst 2b. April werktagsgottesdienst 26.—29. April Werktagsgottesdienst 30. April werktagsgottesdienst Freitagabend 1. Mai Sabbath Minchahgottesdienst 2. Mai Werktagsgottesdienst 7.00 Uhr morgs. 6.80 Uhr abends 9.00 Uhr morgs. 3.30 Uhr nachm. 8.02 Uhr abends 8.00 Uhr morgs. 6.15 Uhr abends 7.00 Uhr morgs. 6.15 Uhr abends 7.00 Uhr morgs. 6.30 Uhr abends 9.00 Uhr morgs. 3.30 Uhr nachm. 8.13 Uhr abends 8.00 Uhr morgs. 6.15 Uhr abends 7.00 Uhr morgs. 6.15 Uhr abends 7.00 Uhr morgs. 6.30 Uhr abends 9.00 Uhr morgs. 3.30 Uhr nachm. 8.25 Uhr abends 8.00 Uhr morgs. 6.30 Uhr abends Rund um die Hakoah. ln den letzten Wochen führte die Fußballmannschaft Spiele gegen Pforzheim, Karlsruhe und Heilbronn erfolgreich durch. Die Jugendmannschaft beteiligte sich an dem Oster-Fußballtumier des JSV. „Schild” Stuttgart und konnte einen wertvollen Preis erringen. Im Zeichen der restlosen Verständigung zwischen den beiden örtlichen Vereinen stand ein Spiel zweier kombinierter Fußballmannschaften, das gleichzeitig zur Feststellung der besten Stadtmannschaft diente. Am II. April stand nunmehr diese Mannschaft einer Gleichen Stadtelf in Karlsruhe gegenüber. Für die ugend fand eine sehr gut besuchte Purimfeier statt. — Wie alle Jahre, so tummelten sich auch dieses Jahr wieder 40 Jungen und Mädel, in einer Ferienkolonie zusammengefaßt, auf Degerlochs Höhen. 'Bei Spiel und Sport vergingen die Tage nur allzu schnell, und mit Freude ist festzustellen, daß sich alle Kinder sehr gut erholt haben. Namhafte Spenden von Gönnern des Vereins ermöglichten dieses schöne Werk. Nunmehr mußte leider auch die „Hakoah” ihren schönen Platz in Degerloch aufgeben. Die mit dem Sportverein „Schild” geführten Verhandlungen waren erfreulicherweise erfolgreich, und somit wird die „Hakoah” in Zukunft ihre Spiele auch im Feuerbacher Tal austragen. — Besonders regen Zuspruchs kann sich das Kinderturnen am Freitag Nachmittag, das unter der Leitung von Sportlehrerin Margot Singer steht, erfreuen. Es kann nicht genug darauf hingewiesen werden, wie wichtig es ist, daß die Kinder von klein auf ihren Körper durch Spiel und Sport widerstandsfähig machen. Auch die Körperschulung, die an verschiedenen Tagen in der Turnhalle der Jüdischen Schule durchgeführt wird, kann sich außerordentlich guter Beteiligung erfreuen. Jedem, ob alt ob jung, ist hier Gelegenheit geboten, durch planmäßige Gymnastik seinen Körper zu stählen. II. Synagoge Bad Cannftatt: KSntgftra&e Freitagabend, Sabbatbmorgen, Sabbathausganr wie Stuttgart Sabbathnachmittag Minchahgottesdienst 3.00 Uhr Sollesäienstzeilen Osroef. ReItglonsgefeIIfd>aft, tzospitalst». 36 (Betsaal) 16. April Freitagabend 7.10 Uhr abends 17. April Schabbos 8.00 Uhr morgs. 4.00 Uhr nachm. 8.05 Uhr abends 18. April 7.00 Uhr morgs. 7.35 Uhr nachm. 8.05 Uhr abends 19.-23. April 6.45 Uhr morgs. 7.35 Uhr nachm. 8.05 Uhr abends 23. April Freitagabend 7.15 Uhr abends 24. April Schabbos 8.00 Uhr morgs. 4.00 Uhr nachm. 8.15 Uhr abends 25. April 7.00 Uhr morgs. 7.45 Uhr nachm. 8.15 Uhr abends 26.-30. April 6.45 Uhr morgs. 7.15 Uhr nachm. 7.45 Uhr abends 30. April Freitagabend 7.30 Uhr abends I. Mai Schabbos 8.00 Uhr morgs. 4.00 Uhr pachm. 8.25 Uhr abends Gebet Gedanken, Herr, die Du den Menschen gäbet, Wo war ihr Anfang, die Geetailungtkraff, Dich zu erkennen? Du, der uns erlabet Mit Liebe, die der Weiekeit Mutterschaft. Wir zünden uns an Deinem groben Wort, Unendlich stehen wir vor Deinem Herzen. Die Wut des Sturmes treibt in Deinen Hort. Die einen vfiilig, andere unter Schmerzen. Der Ahnung Kraft, der Seele süßes Klingen Beschwingen uns, wir glauben Dir allein. Bricht auch Dein Prüfen manche unserer Schwingen, Wacht doch Dein Auge über uns'rem Sein! Gib meinen Brüdern wieder Kraft und Segen, Herr, Deine heilige Hand beschirme uns, Auf daß wir Dich erkennen, Dich erleben: Ein „Ja" erschall von Dir, dies ist mein Wunsch. Heinz Abramowitz, Stuttgart Stuttgart. Der JSV. „Schild” teilt uns mit: Am 20. März fand auf dem Platz des JSV. Schild Stuttgart im Feuerbacher Tal ein Jugend-Fußhall-lurnier statt. Die Mannschaften von Schild Heilbronn. Hakoah Stuttgart und JSV. Schild Stuttgart kämpften nach den Bestimmungen jede gegen jeden. Im I. >|>icl standen sich Hakoah Stuttgart und JSV. Schild Stuttgart gegenüber. Auf beiden Seiten sah man -.ehr schöne Leistungen. Schilds Jugend hatte etwas mehr vom Spiel und konnte 2:0 gewinnen. \n; Nachmittag kämpften Schild Heilbronn und Hakoah Stuttgart gegeneinander. Hakoah war der glücklich Spieler und siegte 1:0. Im Schluß-Spiel um den! I’latz des Turniers gab es einen erbitterten Kam. f zwischen Schild Heilbronn und JSV. Schild Stuttgar. Mit welcher Zähigkeit um den Sieg gekämpft wurde, das beweist das knappe Endergebnis von I'' für Stuttgart. Heilbronns Jugend wehrte sieh außerordentlich tapfer. — Nach Schluß des Turnier- ' - Heilte der stellvertretende Landessportleiter, Fel. Krautkopf, die sehr schönen Preise an die Mannschaften. In seiner Ansprache gab er der hoftiiu;. Ausdruck, daß die gezeigten Leistungen ein weiterer Ansporn' zur sportlichen Ertüchtigung der jüdischen Jtu . nd sein mögen. Als Sieger aus dem Turnier gi; also die Jugendfußball-Mannschaft des JSV >chß-, Stuttgart hervor. Den 2. Platz erkämpfte sich llaknahs Jugend und Heilbronn mußte sich dicstsiuul mit dem J. Platz begnügen. — In der Nachtnir ^-Pause fand ein Trainings-Spiel der Stadtmannsclialt V gegen H (Hakoah—tSchild kombiniert) statt, welch sich auf das in Karlsruhe stattfindende Städte-:-; I vorbereiteten. Bei den Badischen Tischtennismcistc: haften in Karlsruhe am 4. April konnte Frau \\ Ismann im Damcn-Einzel den I. Preis erringe nd wurde dadurch badische Meisterin. den. HERMES BABY Die Kleinschreibmaschine für alle! HERMES BABY ist leicht, klein und schön HERMES BABY schreibt leise, klar und schnell HERMES BABY ist nOtzlich fOr Heim und Reise HERMES BABY dient jedem Lebensalter §. Gutmann, Inh. Theodor Marx, StuHgart, Silberburgstraße 159, Fernsprecher 604 47. macht Angebot, Vorführung u. Probestellung W.H0FH EIMER Stuttgart Furniere — Sperrholz L.&J. Schloss A.G. Heilbronn a. N. 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