Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- XII (1935-1936)
- Issue
- 24 (16.3.1936)
- Date
- 1936-03-16
- Page
- Seite 198 (sequence 12)
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Paula $ a! m n (uindber^i Alt, und Hermann S c h c v , Bariton, au'sgeführt. Beide Künstler, die zu den kultiviert, steil K.-n/ertsängern gehören, haben seit Jahren nn Reich nne auch im Ausland erfolgreich gewirkt. Iler A;:> u. verspricht ein ähnliches Geprägt wie der in. vr .en Jahr mit Begeisterung aufgerioir.ini ,;e I ie.:er- und I >uetteii-Abend. Das abwechslungsreiche!' rainn bringt deutsche und jüdische anai!*.ä:er --.»wit nn dirnc jüdische Komponisten und /vv ,if mit Liedern;:n.d in der seltener gehörten Künsteattun.* ds IVietts. Die Begleitung wird wie- Je.- , i uiw.'« r e/eicliin teil Pianistin Poidv sr, r : I : : - > o n , t li aiisgefnhrt. Stuttgart, hu. Mitglieder und: Freunde der Ur.Wai- -.1.- u,„i t ■ lu :- :ail .. W i 1 h e I m s p f l e g v " n: I . ii'g.n h : - ii am -- .Mar/ t lelegenheit. dieses Institut, den: i InnJv-te -n jüdischen Menschen so viel zu vire, o - ii l.al'en. unter sachverständiger Fiihui . zu h it• > iute Cutobus-F.ilirgelegenheit >■ ...Wir I>. ' e auf Wunsch noch mit. dal! ,m i i i i ... im W aisenhaus auch eine Atisstel- . ui. .. r:! . ,r.l;:*e:i stattfindet. Buihau. I - . i Y i: r f e 1 d c r lut in U S A. . vv. ■*: r-'rutuwi: jlujflv U't. I /cmnuchst iruti r\. v r;s-' *■ lic. r MuJisi licn \ .lks>C hule in die R- In- - u! ifci .s--t Aufnahme ■priifung vom 27. t; .u. 1;; i - * K .-.C lÜUi^C ’’ " i: der mündlichen . . f.! it v , len. 1 ii d vv i . P a n n h a u s ■ r ■I im c i . i> > i.. ...r vi. vor zahlreichem! ui Ins Ol! >:!. -j sein, Mitteln:« .--reise Siegfried! .teil, dar.! '/ •' :n Ketereiiten. A n n i Moos .i mt R e :;;.li .u. lim nach Er> z Israel als i ..-Me.' ui., r inicdchi. M r 11 / Kahn , u .nr.-.-r nein 1 ieschattsgaiig im VII- . u u. Am,, -c!;,v er v erlct/t Cöppini’en. A" I' Mar/ v-illcidete Sigmund Fr i!. i u : : m in siebzigstes Lebensjahr. An die- * m I,i dir! dagar /e 1 icmemde allerinnigsten Anti!. isi ,i , Ii : Ju! il ir eine Persöngchkeit. die sich, wn k mit’ - ist .■•ii.inii, allgemein der größten Be- ...VI : >! d H> ns. i' .t/niig erfreut. In Stuttgart im J diiv IS' '• .... ' r. einer allen ..Jehenhauserm" ge- N n. k; m S.gmund Frankfurter schon in ganz jungen Ja!;;. r... h j u; 'iiigeii. Hier fand er vor nunm-.-hr m; fusif/i;. Jahren seine Heimat und entfaltete in allen Pen d•:r*pri«.liiehste Wirken. Er w ar der Mit! . : ,.i.der der .'.nt dem Jahre 1890 bestehenden Ftivvv i , bn ’ r Frankturter. deren gedeihliche I ntw:...: ...g und gutes Ansehen in der Textilwelt r hi zi.u vi der 1 ,is ntigkeit und Umsicht ihres jetzigen Sit.,.,f. h ts zu verdanken ist. und noch heute si. ht r mit - :cr . .11, n Arbeitskraft in bewährter Uniht .,!! ,vr Spitze seines Betriebs. Neben seiner ivgen g. - hnftli.men T .tigkeit stellte sich der Jubilar aber ..mii immer ii, den Dienst der Allgemeinheit, und;edv- Amv <!ihm vertrauensvoll übertragen wurde. - 198 — hatte in ihm den besten und zuverlässigsten Sachwalter. In vielen Jahren gehörte er zum Vorstand des (iöppinger Industrieverbands und zu den Handelsrichtern beim Landgericht Ulm. Vor allem aber war es unsere jüdische Gemeinschaft, für die Sigmund Frankfurter sich eingesetzt hat. Ueber vierzehn Jahre lang von 1921 bis 1935 war er im üemeindevorstehcramt: ein ganzes Menschenalter hindurch lange Zeit als zweiter Vorsitzender — zählte er /um Ausschuß der „Merkuria”, die ihn bereits vor acht Jahren zu ihrem Ehrenmitglied ernannt hat; die Ehren Mitgliedschaft verlieh ihm auch der lsr. Wohltätigkeitsv ereiii, dessen Rechnungswesen ihm seit 1902 obliegt. Die von reichstem Wissen getragene Sorgfalt, welche Sigmund Frankfurters Schaffen kennzeichnet, hat aber ihre wertvollste Ergänzung in dem feinsinnigen Verständnis, mit dem er jederzeit erfolgreich widerstrebende Interessen auszugleichcn vermochte. Gerade die ruhige, vornehme und bescheidene Art seines Wesens macht ihn für jeden zum Vorbild, und so wünscht ihm heute jeder von ganzem Herzen, daß sieh ihm in noch vielen schönen und gesunden Jahren die jugendliche Elastizität erhalten möge, in der er heute das neue Lebensjahrzehnt beginnt. Göppingen. Im tiruppenabend der Z.O. G. sprach Dr. Plawner über den Dichter Scholem Aleichcm den ..jüdischen Mark Twain". Der Redner brachte Auszüge aus den Werken des Dichters, die er zum Teil direkt vom Hebräischen ins Deutsche übertrug. Die Vorlesung vermittelte tiefste Eindrücke. Die Z.O. ii. hat eine Bücherei errichtet, die sie den Gemeindemitgliedern zugänglich machte. Eine schöne Ergänzung der Bibliothek des Jüd. Kulturbunds „Merknria". Der Jugendbund veranstaltete am 2. März, einen Elternabend, bei dem Julian Cohn über ..Der Weg des Bundes" und Jakob Srodek über Gruppenarbeit referierte. Eine rege Aussprache schloß sich an. Laupheim. Am li. März beging der Synagogendiener und Enedhotverwaller unserer Gemeinde, Samue 1 Schiller, seinen 80. Geburtstag. Während seiner mehr als 25 jährigen Amtstätigkeit in Laupheim hat sich Samuel Schiller, ein schlichter frommer Mann, die Achtung und Wertschätzung der ganzen Gemeinde erworben. Jeder, der den hiesigen Friedhof besichtigt, kann sich von dem aufopfernden Fleiß, mit dem die Ruhestätte der Toten von dem Jubilar betreut wird, überzeugen. Wie selten einer erfreut sich Samuel Schiller einer ausgezeichneten Gesundheit und geistigen Frische. Möge es dem wackeren Manne vergönnt sein, noch viele Jahre an der Seite seiner Gattin zu erleben. Ravensburg. Am 22. Februar verschied nach kurzer schwerer Krankheit der überall hochgeschätzte Betriebsführer der Firma Geschwister Knopf, Martin P1 e ß , im Alter von 35 Jahren. Bei seiner Beerdigung in Mannheim gedachte die Geschäftsleitung vom Karlsruher Hause und die Gefolgschaft der hiesigen Firma der Verdienste des Verstorbenen in ehrenden Nachrufen. Rabbiner Dr. Lauer, der erst vor fünf Monaten den Verblichenen getraut hatte, beendete die Trauerfeier mit einem Gebet. Neues vom jüdischen Sport Stuttgart. Am I März stand der Sportklub „Hakoah" mit seinen I. und 2. Fußballmannschaften dem „Itus" Würzburg in Würzburg im fälligen Gesellschaftsriickspiel gegenüber. Leider trat Stuttgart mit reichlichem' Ersatz an, sodali im voraus mit einem Siege nicht gerechnet werden konnte. Zudem wollte Wiir/burg die in Stuttgart erlittene Niederlage ihrer Ersten wieder wettmachen und zeigte vornehmlich in der ersten Halbzeit ein Spiel, das seinen alten Ruf voll rechtfertigte. In der ersten Hälfte gelang cs den Würzburgern, sich einen 3 : 0 - Vorsprung zu sichern, sodaß Stuttgart alles aufbietcu mußte, um eine hohe Niederlage zu vermeiden. In der zweiten Halbzeit zeigte aber Stuttgart ganz Vortreffliches, wehrte alle Angriffe ab und konnte kurz vor Schluß durch Strafstoß das längst verdiente Ehrentor erzielen. — Im vorangegangenen Spiel der 2. Mannschaften blieb Wiirzburg ebenfalls v erdient mit 0 : 3 siegreich. Ain 23. Februar weilte „Hakoah" Karlsruhe mit ihrer Ersten und Zweiten und einer Damen-Handballelf bei „Hakoah" Stuttgart. Stuttgart siegte haushoch 11:1, und auch Karlsruhes 2. Fußballmannschaft verlor. Aus dem nur verkürzt durchgeführten Damenhandballspicl schieden die Gäste nach zweimal 15 Minuten mit I :0 siegreich. Stuttgart. Fußball. Resultate vom I. März: R.j.F. I T. K. Karlsruhe I 0:1; Alte Herrenmannschaften 2:1; Damenhandball 3:2. Stuttgart. Ein hochinteressantes Fußballereignis steht bevor: Am 22. März treffen sich auf dem R. j. F.- Sportplatz im Feuerbacher Tal in der Vorrunde der Reichsmeisterschaft im R. j. F. die 1. Mannschaften von „Schild” Frankfurt a. M. und R.j.F. Stuttgart. Die Frankfurter Gäste waren im vergangenen Jahre R. j. F. - Meister und gehören zu den besten jüdischen Fußballmannschaften Deutschlands. — Am gleichen Tag wird die Vorrunde der Handball-Reichsmeisterschaft im R. j. F. ausgetragen. Hier sind es R.j.F. Darmstadt I und R.j.F. Stuttgart I, die ihre Kräfte messen werden. Wie wir hören, zeigt Darmstadt ein wirkliches Handball-Klassespiel. Allen Freunden des Sports stehen also nicht alltägliche Begegnungen bevor, und so ist dringend zu erwarten, daß sie und weite Kreise unserer Gemeinde bei den Kämpfen nicht fehlen werden. Wir empfehlen den Besuch nochmals aufs wärmste. Aiieim*rkauf^der Marke „Hassia-Sana“ *§&Ba$a<sfafc 1 iUm Gebrüder Steiner G. m. b. H. / Ulm a. D. Baumwollwaren - Ausrüstungsgeschäft Salomon Erlanger Volland Seidenstoffe, Modewaren Ulm a. D. L. M. 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Mdrz Sonntag früh 7.45 Uhr An den Wochentagen: morgens 7.00 Uhr abends 6.00 Uhr