Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- XII (1935-1936)
- Issue
- 22 (16.2.1936)
- Date
- 1936-02-16
- Page
- Seite 175 (sequence 5)
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I — 175 — Di« n*chst« Nummer erscheint am 20. Februar Letzter Annahmetag fOr Anzeigen: 24. Februar Letzter Annahmetag für Berichte: 21. Februar als. Kenntnis der hebräischen und der englischen Spräche Vorbedingung für die Aufnahme im Landwirtschaftlichen Gymnasium ist. Die mit dem Heim sehr verbundene Köchin wird den Haushalt dort rituell führen. Einem Ar/t und seiner Frau, die Krankenschwester ist, obliegt die gesundheitliche Betreuung des kleinen Reiches. Die Kinder werden es gepflegt und schön haben wie in Herrlingen. Die Kosten für die Eltern sind auf 75 Pfund im Jahr festgesetzt und nach einer Besprechung mit Miß S/old, die dieser Arbeit Interesse und Hilfe entgjegenbringt, kann der Betrag für zwei Jahre im voraus in Deutschland bezahlt werden und die Kinder können Zertifikate bekommen. Wer sich mehr orientieren oder sein Kind anmelden will,, wende sich möglichst bald an das Kinderheim Herrlingen bei Ulm a. d. D. Es muß für jedes Kind ein Vertrag gemacht werden, und das nimmt noch einige Zeit in Anspruch. Frau Klär Weimersheimer und die Kinder werden am 27. März mit der „Tel Aviv“ nach Erez Israel fahren. I Aus den Gemeinden / Württembergs. Stuttgart. Am 9. Februar tagte die ItraeL Landesvertammlung. Auf der Tagesordnung standen die Punkte: Wahl des theologischen Mitglieds des Oberrats; Spargutachten; Aussprache über den Bericht des Oberrats für die Zeit vom I. Januar bis 31. Dezember 1935; Haushaltplan der Isr. Zentralkasse für die Rechnungsjahre 1935/36 und 1936/37; Steuerbeschluk für das Rechnungsjahr 1935/36; Ermächtigungsbeschluß. — Wir werden über die Tagung in nächster Nunpner ausführlich berichten. Stuttgart. Wie wir in letzter Nummer schon berichtet haben, sprachen am 26. Januar im Rahmen der „M i s r a c h i“-Ortsgruppe Rabbiner Dr. Laupheimer (Bad Ems) über „Wandlung und Heimkehr“ und Arjeh Händler (Frankfurt a, M.) über „Unsere jüdische Aufgabe“. Rabbiner Dr. Schlesinger leitete den Aheml mit freundlichen Begrüßungsworten ein. Sodann ergriff Dr. Lauphcimer das Wort: Er wies darauf hin, daß das Wort „Tescbubah“ nicht nur Buße, sondern im eigentlichen Sinn „Heimkehr“ bedeute. Und wir sollen heimkehren! Der Referent führte dann in das Reich der Bibel; er stellte den Erzvater Abraham als leuchtendes Vorbild heraus, als frommen Patriarchen, der Elternhaus und Heimat verließ, um dem Gottesruf zu folgen. Und trotz großer Opfer hielt Abraham fest an seinem Glauben. Aber w i r? In der Zerstreuung, die wir seit zwei Jahrtau-i senden durchleben, haben wir von der Kultur andere:] Völker vieles angenommen. Heute aber, so führte der Redner aus, wo das Schicksal schwer über uns. gekommen ist, sind dichtesten Mauern von einst ins Wanken geraten. Heute besinnen wir uns allmählich wieder auf uns selbst und denken daran, daß wir am Sinai durch die Gesetze Gottes zum Gottesvolk gie^ worden sind. Aber — bevor wir an die Heimkehr inä Heilige Land denken, sollten wir an die Heimkehr :-t unserem Glauben denken. Wir müssen den Sabbat! wieder heiligen und uns bemühen, daß unsere Noi unser Segen wird. — Auch Arjeh Händler verstand es in vorzüglicher Weise, seine Zuhörer zu fesseln. Dti Redner setzte das Wort „Judentum" mit „ThorjP gleich und betonte, daß Thora und „Awoda“ (d. h Arbeit) für den bewußten Juden ein einziger Begrif sein müßten. Wir bekennen uns zu den Chaluzim | die nach Erez Israel gehen, um dortein neues l.e j ben auf der Grundlage der Arbeit zu beginnen wi; glauben aber, so sagte Arjeh Händler, daß zu diesen j neuen Beginn die Thora untrennbar gehört. Unse : aller Parole muß sein: „Rettung des Volkes mit Hilft i des Volkes!“ Der Redner schloß mit der Aufforde j rung, immer daran zu denken, daß unser Weg eit heiliger sein soll. Beiden Referenten wurde stür j mischer Beifall gezollt. — Nun kamen die Lichtbilde ' mit dem Sammeltitel „Wir vom Bachad!“ Vor den Augen der zahlreichen Anwesenden zogen in bunter Folge Ausschnitte aus der Arbeit der Chalu/im vorüber, und es darf besonders angemerkt werden, dpß, Stattgart, AugustenstraBe 10 1 Danksagung FOr die mir anlSBIidi des Hinsdieidens meiner lieben Mutter Frau Jette Bauer Wwe. ••b. Hetrnann, Sinsheim a. d. Eis. bezeigte Teilnahme sage ich hiermit herzl. Dank. Julius Bauer Priedel Krämer Justin Gutmann Verlobte Nürnberg F renkturt e. M., Iiumwtf 25 Stuttgart Sdiellifigttr. 19 SIGMUND REIS JULIE REIS VERW. OPPENHEIMER VERMÄHLTE STUTTGART, S. FM* 193t BltmardulraS* SS 1 Hellbroaa, Februar 1936 Weststrabe 49 FOr die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bef dem Hinscheiden unseres lieben, unvergeßlichen Vajgrs Gustav Weill sagen wir unseren innigsten Dank. FOr die trauernden Hinterbliebenen: Carola Kam geb. Weill. für die uns anläßlich unserer Vermählung zugegangenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche danken wir auf diesem Wege herzlich. H. W. Kafz und Frau Friedei gab. Krimar l, Heilbronn/Lyon, Januar 1936 Freunden und lieben Bekannten, diemeinen Söhnen und mir beim Scheiden aus der Heimat so viel Liebe und Wohlwollen bezeigten, ein herzinniges Lebewohl I ANNA WOLFF UND SÖHNE Allen meinen Bekanntst! und Patienten danke ich für das mir stete erwiesene Vertrauen und Obermittle gleichzeitig auf diesem Wege alten die betten WQnecht. Dr. med. Rudolf Strauss Hie J/ ■N mit Familie Stuttgart, Hegelstr. 49 1) Danksagungen immer in die I Gemeinde-Zeitung I STATT KAR TEN Für die uns anläßlich der Barmizwah unseres''Sohne* HELMU T erwiesene Aufmerksamkeit danken wir herzlichet. Marianne und Victor Strauss STUTTOART-OEQERLOCN, fr«*«.»*} 2 FOr die mir anläßlich meines ßS. Geburtstages erwiesenen freundlichen Aufmerksamkeiten sage ich auf diesem Wege innigen Dank. Bez.-Rabb. Dr. A. Tänzer G«pp/*»»», Im FMtnw 193t Zum „Monat d&t SUonUtticfan QtcjanUation“ entwickelt die Zionistische Ortsgruppe Stuttgart eine besonders intensive Tätigkeit. Aus dem Programm, das für die nächsten vier Wochen vorgesehen ist und das von allen Gruppen der Z. 0. G. getragen wird, heben wir folgende Veranstaltungen hervor: Vortrag Dr. Joachim Prinz (Berlin).- Filmvorführung des ..Frauenverbands für Palästina-Arbeit“ (Wizo): „Die arbeitende Frau in Erez Israel“ und Vortrag „Gemeinsamer Weg von Mutter und Kind“. Ein Abend der Misrachi-Gruppe. Kulturabend des „Hechaluz" für die gesamte zionistische Jugend. T Sportveranstaltung der „Halcoah" mit An- . spräche von Dr. Hans Friedanthal (Berlin). Näheres über Ort und Zeit geben wir noch bekannt. Juden Stuttgarts, bezeigt durch den regen Besuch dieser Veranstaltungen Euren Willen, lebendiges Glied des jüdischen Volkes zu sein! Z 0. G. Stuttgart Buchhandlung Calwerstr. 25 R. LEVI Reichhaß. Lager Besorgung., j einschlägiger Literatur 3|r. STQuenocrctn-grattcnbnnd e. 0. Stuttgart, Es werden dringend Frauen und Mädchen ge-1 sucht, die bereit sind, | Hauspflaga | zu übernehmen. - Es handelt sich um Entlastung der Hausfrau In besonderen Fällen und Mitbetreuung der Familie und des Haushalts. Vergütung nach ortsüblichen Lätzen. Telefonisch« oder schriftliche Meldungen an: Frau Srete Rdelsheimer und Frau oberst, Rdelsheirner j Kräherwald 206, Haus 3, Tel. 64603. Nie Arnlwaiiderer-Veraferlii des .Hilfsvereins der Juden in Deutschland" > ist zu sprechen von 'Montag—Freitag, 10—12 Uhr! ' Stuttgart, tzaspttalftratze SS Für Ruswärttge kann nach Uebereinkunft eine - besondere Sprechzeit festgesetzt werden. Staatszionistische Organisation (Vereinigte Revisionisten Deutschlands) Montag, den |_24jJ^ebruar_J abends 8.30 Uhr spricht im Gustav Siegle-Haus Dr. Heidecker, Namb.rg über ' Weg u. Ziel der Juden Deutschlands | Unkostenbeitrag : RM. —.50 Jugendliche: —.20 Arbeitslose frei I Jeden E i n k auf bei den Inserenten unseres Blattes I Felix Sofitheimer Banker, i. r. Stuttgart-N, Azenbergstr. 57, Femr. 20109 Vermittlung von: Hypotbekea, Uegensdufteo, Beteiliganges Ftnwlerssges PateetverwertsBgee FrauenverDand für Paiasuaa-OrlKti Im Rahmen des ..Monats der Zionistischen Org*n;sat:o zeigen wir einen Bildstreifen .Oie arbeitende Frau In Erez Israel“ Außerdem spricht Frau pr. Grossberger (Heidelberg) zu dem Thema .Gemeinsamer Weg von Mutter und Kind Wir laden alle Frauen hierzu herziichst efn. — Kinder könn^ mitgebrecht werden für deren Betreuung ist gesorgt Zeit: Dienstag, 18 Februar nachm 4 Uhr Ort: Loge. Gertenstraße 30 11. Eintrittspreise: 20 Pfg zur Decnung der Unkosten JplimilimMIMIHMIIMIHHIIINHIHimMIHIIIIIHIIIMHIlUMIIIIIIIIIUIIIMIMlim I Dr. J. H. Carlebach s (früher Rechteanwalt In Stuttgart) Haifa Hader Hacarmel Ben - Jehude - Str. 6 Individuelle treuhänderische Verwette eg : u- Kontrolle pelietfnene. Kapitalanlagen | Hausverwaltung / Handel seuskQnfte \ Anbahnung .von Geechßftebezlehungen; Wlrteohefteberatung £ Intereseen -Wahrnehmung jeder Art £ för Importeure und Einwanderer £ £ Beste Referenzen in Deutschland u Palästina £ rn»mitntHmMWt»tmwiiiMMminmiWHi»iiwwftiiiinwtHniHniiHnmii»i Jüdisches Lehrhaus und die Stuttgarter jüd. Organisationen Neubeginn aller Kurse nadi dem 15. Februar. Näheres siehe Anschlag im Lehrhaus! I ^Bilanzen / $Utme*kliUung* Bucherrevisor Eppstefu 8 T U-T T GART, Sattlerstraße 2 Fernruf »033« Vermittlung v. Grundbesitz u. Geschäft * I Tausch mH dem Ausland Paulinenstr. 47, Ruf 639 03 Bitte berücksichtigen Sie beim Einkau ~ unsere Inserenten!