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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1936-01-01 · 19 (1.1.1936) · p. Seite 151

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
XII (1935-1936)
Issue
19 (1.1.1936)
Date
1936-01-01
Page
Seite 151 (sequence 3)
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151 tcn verbunden *ind, deren gewi««>enluifte Frfullung von jedem erwartet werde. Er gibt sodann einen Ucberbliek ülx*r die wichtig- *len Aufgaben. die dem künftigen Vorsleheramt lievorstehen. Als dringliebste Aufgabe der Gemeinde bezeichnet er Aufrechterhaltung der Ordnung in den Gemeindefinnnzen. Hierbei erwähnt er das von Herrn Sladtrat a. 0. I>r. Michel erstattete Spargutachten, mit dein sich das alte Kollegium nicht mehr liefaUt hat und dessen gründliche Durcharbeitung nunmehr Aufgabe des künftigen Kollegiums sein wird. Dieses Spargutachten enthält eine Reihe sehr l>« achtenswerter Hinweise» für die Durchführung künftiger Sparmaßnahmen: . Vorsteher Lcvi betont alter, daß nicht vergessen werden darl. daß die Gemeinde nicht nur verwaltungsmäßige Auf galten hat, sondern daß ihr auch eine Reihe kultureller Verpflichtungen obliegen, deren Erfüllung trotz der durch Auswanderung linanzkräftiger Gemeindemitglieder und durch die stetige .Zunahme der basten geringer werdenden finanziellen beistungsffihigkeil nicht vernachlässigt werden darf. Die .lugend in den Schulen müsse von der Gemeinde I»eireut werden: es müsse für eine geordnete Durchführung des Religionsunterrichts gesorgt werden. Die Jüdische Schule wird dem künftigen Kollegium eine Reihe dringender Aufgaben stellen. An die Behandlung der durch die neuen Schulerlasse gestellten Probleme könne zur Zeit noch nicht herangegangen werden, weil die endgültigen reichsgesetzlichen Regelungen noch ausstehen. Alter auch die Betreuung der schulentlassenen Ju* gend. die Sorge für ihre l'nterbringung in Berufen und für ihre geistige Bildung, die Förderung der Auswanderung gehören zu den Aufgalten des Vorsteheramts. In der heutigen Zeit, in der für jeden Einzelnen die Aufrechterhaltung der Existenz ein schwieriges Problem darstelle, müsse die Gemeinde helfend eingreifen. So halt«» sie beispielsweise über Mit lei und Wege nachzudenken, uni durch Kreditentzug gefährdete Existenzen zu erhalten. Das scheidende Vorsteheramt habe sich in den letzten Wochen mit dieser Frage bereits lx*- faßt und es werde auch hier Aufgalte des künftigen Kollegiums sein, begonnene Aufgaben fortzusetzen. Besondere Aufgaben erwachsen der Gemeinde durch die ihr obliegende Sorge für die alten Leute. Die NürnlxTger Gesetze haben den Imtcüs Itcstrlieiiden Schwierigkeiten neue hinzugefügt. Es sind IxTcit* Pläne zur Schaffung von Wohnheimen im Gonge, ülx r welch« das Vorsleheramt in Verhandlungen mit dem Lamlesasyl- und Enterstützungs-Verein steht. Zu der Sorge um die Leitenden tritt die Verptlichloten. Der l’rug- *t sein. l)as;lU3nf- Anlage des neuen «eit Jahren schwe lung zur würdigen Bestattung der Toten. Der Prligiri«?dhot wird in einigen Jahren belegt lige Vorsleheramt wird die wegen der Friedhofs im Steinhahlenfeld bereits sei Itcnden Verhandlungen und im Gange hefindlieTien l\r I»eiten fortzusetzen und durehzuführeii haben. Alf allen diesen Aufgaben bittet Vorsteher Levi die neugewählten Herren, in ihren Abteilungen und im Plenum tatkräftig milzuwirken. Er lietont zum Schluß, daß man seit jeher im Kollegium das Beslretx o gehabt habe, di« Beschlüsse in gemeinsamer Zusammenarbeit liei'lx* führen und Abstimmungen nach Möglichkeit zu meiden. Er hofft, daß auch im künftigen Kolleg dies«» Harmonie herrschen möge und daß, wie dies jeher Tradition in der Gemeinde Stuttgart gcwcslm die Mitglieder des Vorsleheramts einig in dem Bcslre Ix n sind, ihre Ix-slen Kralle in den Dienst der gemeinsamen Ziele zu stellen Nachdem die eingescholx-ne Sitzung mit Wahlen ihr Ende gefunden hatte. i d«t» zu er um ton sei. <»rritf genommenen Wahlen ihr Ende getunden halte, ergriff der frühere Vorsitzende des Vorsleheramts Ganiistittl.s. l)l»erl«*hrer .\ d t c r , das Wort lind führte etwa folgendes aus: | Ich danke «len Vorrednern Cannstatt und mir persönlich kennuiig. für die der Gemeinde aiisgcspni« hem* .Vbef- Stuttgart, 20 Dex. 1035 Alleenstrafte 28 Todesanzeige Nach schwerem, mit unendlicher Geduld ertragenem Leiden verschied Donnerstag Abend unsere Innigst geliebte Mutter. Schwiegermutter und Schwester Frau Sophie Lewy ged. Laadihelmer im Alter von 62 Jahren. Fflr die trauernden Hinterbliebenen : Albert Leiter mit Freu Regina ged. Lewy und Geschwister. Lndwlgsbnrg, Seestr. 15 Stattgart, Kasemenstr. 13 Statt jeder besonderen Anzeige. Danksagung KQr die uns anlAfilich des Hinscheidens unseres lieben Vaters. Großvaters. Schwagers und Onkels Moses Ottenheimer erwiesenen Aufmerksamkeiten sprechen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank aus. Julius Ottenheimer Eugen Ottenheimer u. Frau Manja Gissin Heinz Alexander Verlobt» Stattgart Scbmaraabergstr. 14 Stuttgart, 31. Dezember 1935 Lndwlgsbnrg Erleb ScbmMstr. V SONJA TARLOFF WILLI BRANDENBURGER VERLOBTE DEBl-MEK bei King WHHamstown EAST’LONDON ßOd-Afrika) 16 Fleet Street 26. Dezember 1935 Otfo Polalsdielc Lis Polalscfiek gab. Epitein V ermählte Stuttgert-W Helderlinitr. S3 Oetll. Mümterplets 23 MIET GESUCHE 4-5 AimmerDohnona «nid» Altroohnuna, mögt. Sentrumfndtw per I. 4. 3© ju mieten gesucht. Ernst Sreudcnbcim Alleenstratz» 7. 4 Zimmer-Wohnung mit Bad per 1. 4. 1-36 zu mieten gesucht 6. Defekt Stuttgart Luäwigstr 60. C«l.tV45 78. 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