Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- XII (1935-1936)
- Issue
- 18 (16.12.1935)
- Date
- 1935-12-16
- Page
- Seite 146 (sequence 8)
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— 146 — \u-*lru« k. ,!> « > iingri» möge. «ti«* Jü«Hs« In- Nchute iinnu r nt»*hr /u in«*in «l«-i |>osihv,*n L;ikf«»reu «Irr «icmeifnl«' zu g«*st;ill«,n. An «II«' «trei R«*l«T;it.* s.'htoß sit h rintv -ir - I'liull. Aiisspnmche :in. in der «bis Vertrauen I. r.-rih' zur S. hulr und zu ihrer t.«*i* tung /mn \t: iin* k k;ifl»* n MuDgart. i‘ i R «ti -u n «l. -M.iii.sti-* hrn V«»rtr*.igs- .iitrinl< spr.n! :iii: i:i. V“*n ibrr Hm A!i;i r » n. «Irr i , d,-s |..i i«l. .* -l.-ntl. Deut-« hhin«l> <>«*> 11«*« h;ila/. .|:i, i h. tu.i \V tsrluMlirh«- uml |»»-; > . h I - i •» rn V ii i» a u P;i 1 ä - I i n;i -;». . \|. , . t, -:--i ,i Zeit im Pnia-Iinu gelebt hat. und .. Kriilt«* «t«r jung.*«! (»riirra- L , l..,. •!, V-"hallui'M in Erez Nrarl ü1nt;»us \ : i; ‘ j)trt« «1**1 Ki'CIlUT all'. «tuU 111.111 .. E.--- V ri'iiitnis'c ni« in nur /";iii;r'- »,, *>i, : {s|itinkl> .«n»*,h«,n »IiirI«*. . ii*.*. . -ig,n-I. •* Punkt«- in Bclr;t«nt hi!i ,j u ldi-';i«*n im«i «t« li cng- \;?k i |**-n \h.u«*i» t/le sich r«. , . >lh w : {i.;tr lu ll 1111*1 p«ditis, bell vi v. |;;n,k ■ . i und kam zu x |. *i ,1. :!j :.i'in -*»n*i' i. . ,;i i In rn« ur.d «h in! . \ Ti M i"-. I >« : JlU.l»'* tl*- V« rhahni' zw i- .. . •:h'< h**ü \rb« il« : f.. i 4-. I. l". hatlli' Ir. u - .. .. , i- -!i- -I. . . u: «• H. t:.i - slill,..i.’l. . i ' . - - i i :: n :i a ■ i | - .! :i> st .iU» , E V;' - IN- . - \ "! i.t. :. . . : :-•*1**11 Kr--,' n! '• - . 'tina• Ai!■:! zu ‘ . . . F7. AA ri'.- -Ah I; . :i I <1 .. - . ■- A', i ‘.muh ' II il-,n Aul hau : u '. *K?t»n. «Ii*- I It.- Ait'l Mui:“~~t.T:t» r* i - .. .' j, ti 11«I a'i'W an»i*-!*mif - ..: f-ml i tti M a i " -- ::-i -II f r iii -K i.'lt'll I . t:? «I 7 -»ü:;:. ii.- ll TU -iu* 'I't* n Aul ., t | U -'i— Ir - T;mh'* lirii r.'i . I Ihiiu .; ' «Ii.'* j»rimiir»* Komi <h*r (irmrinviiafl aut alles sieh (karaut* Aufhauen<te. /unäi hst auf die Sippe und schlieBlieh auf die gesamte jiidisrhe *(iemeinvhafl. Stets hat die Frau, wie es die Rednerin hezeiehnele. ^Mallung im positiven Sinn" einzunehmen. Es gilt, gegen manche krankhafte lVersteigerung, die sieh durch die bitteren Erlebnisse Generationen hindurch bei uns jüdischen Menschen entwi. kelt hat. nnzukämpfen. liier nun zeigte Frau Moses, wie der Zionismus, von der Liebe zur jüdisch \olkhaften Gemeinschaft beseelt, das Bestreben verk«»r|>erl. die in der Seele Verwundeten aufzurirhten. und sie mit neuer Lelienskrafl zu erfüllen. Am Schlüsse dankte Frau Marx der Rednerin für ihre wertvollen Ausführungen. Sie zeigte noch an einigen praktischen Beispielen, wie notig es für die jüdische Frau ist. sich durch die helfende lat in der Gemeinschaft zu l»ewähreu. Stuttgart. Im Rahmen der Ai h, itsgemeins« ha ft, n d, > .1 ii (i i s r h e n L e h r h a u s s und der Stuttgarter .1 ü dis« h e n O r g a u i > a I i o n e n sjiri* ht am 17. IVzemlier Rabbiner Dr. \ u e r b a e Ii iiU*r .M i *> r a s < h i m . AVir w, is, n ai;l «li«*st*n Abeml ganz Ih Noiulers bin. Stuttgart. Der .1 »i d i s «• Ii e i r a u e n,\ «‘rein- I r;i n c n b ii n il I»* ginnt \vi«,#ler mit seinen Niilina« hmitlagen. die in den vorige n Jahren soviel Anklang gefunden haben. Der Jinlis« In- Frauen*erein-Franenhuml t»itl«*t all« nrlH-iMreudigen Frauen. si*-!i an «li« >« i 1 in riehluug zu U l.-iligen. Stuttgart. Ardäüli« h «t« s b« \ors(eht*ntieii i.haniiUKah- .est«-s verailstaSlet «li,* ..llaLon h" aill ‘J-. I)e7ehlb,*r e;it. ..AI a k k a I»;i e r - F «* i e r . AA i« vv ir «! in Programm entnebim'i». vvir,l «li. >er AIh-ikI auUerst vielge- •i.illig sfiu. aU r vor all« in «h*r He«l« ulinig uns, r« > Ghu- •inkkahfestes R« . tiniing tragen. Wir sind üU-rz. iigt. :mt diest r Veranstaltung die ..llakoah imseren (i. aieindemiiglieih rn «*tv\as ganz R« s«»mt« r« s bieten -;ii mul «-mpt«‘tth n «teil Ib’sii« Ii wärmsten-. Hueli.iu. K« i «Irr am I. Dez» ml»ei in nn-« i« r («;■• rii« iii«h* sja!tgrt un<l»*n«‘ii W a h I b« Ii ng die R<-Ieiligung nah« zu A*:> l'roz« nt. In den A’orsiau«! vvunh-n M «» - ritz V i e r t «• I d e r urul F ran/ M o o - gevvätill. «ti«* b^-uh* bereitvorher «tems, tix n angetnn t, n. Als \\ r - -atz in a n n e r ging« n aus der AA'atil l»«*rvor: Vor- ‘ e r i K;t h n Iiir Moritz V i . r I «' t d «• r: It «• r - ui .« n n M o o s für F ran/ M o o s: M a v AA e i l Dir II . r hi a ii ii AA « i! uail S i e g f r i e «I F i n - | «• i n Dir 's g J r i «• d Da II ti Ii;i li - «• I. Aiist-itig begrüUt vvunt«* «ti. \ «*rleguug «t« > AA'oe tientagsg«itlesilieiist«- in «las gehei/J«- S< Ituliokal währeml t.e AA'ititermoiiate. AIIwYm-tienlli* i» kommen «Ii« Damen unseres I i a u «* in e r «• i ii s an dem Mittwoch Nachmittag zu- NMimaschlnm H. Carsch s«it 1819 9mrwmmr. W IW*>**J Reparaturwerkstatt« für all# Syatama snnimen. um für die Notleidenden unserer Gemeinde warme R. Kleidung zu schaffen. Göppingen. Am 17. November fanden drei Handball Wettspiele zugunsten der Jüdischen Winterhilfe stalt. Infolge des schlechten Wellers ließ leider der Besuch zu wünschen übrig. Im Spiel Stodlemannschaft G ii p p i n g r n—F 1 in II. gegen Stuttgart II. blieben letztere mit 1:4 siegreich. Auch das Damen- Handballspiel zwischen l im und Stuttgart konnten die Stuttgarter mit 2:Ö für sieh entscheiden. Das Haupt spiel bestritten die I. Slädteinunnsrhaften von (i ö p p i n g e n—l 1 m und Stuttgart. I eberlegen konnte Göppingen—Lim das Spiel mit 6:2 für sich entscheiden. Nach den Spielen fanden sich die Teilnehmer norh einige Zeit gemütlich im ..Ih'ttelbai her zusammen. Göppingen. Am 20. Novemlwr sprach im Rahmen der regelmuUigen Gruppenaliende iter Zionistischen Ortsgruppe Dr. Kurl Licht. Mannheim, filier ..England u n «I Palästina“. Ausführlich legte der Re fer« nt flic Interessen Englands als Maiulalarmachl dar. mul wies aul die vielseitigen Aenderungen im vorderen Orient na« h dem Kriege hin. Der Vorlrag. der sieh in «l«i Form von Frage und Antwort abwiekelte. vvar sehr l«‘hrn*ieh und fand den vollen Beifall der Anwesenden. Göppingen. Bei dem am 4. Dezemher veranstalte li*n (iruppeiiaiH'iid der Zionistischen Ortsgrup|Hspracli I) r. H i < li a r «I Sir a u li, I lm. filier die ..L e Itn i I / e r Tagung der Z. <>. f D. . die gleiehzeilig einen Schulungskurs für Zionislcn darstcltle. Führende Männer aus Deuls« hiaml und Palästina sprachen ül>er all« uns Ju.len beute interessierenden l'hemen. Indem der Redner die Vorträge kurz streifte. I», tonte er «li,' Wichtigkeit der hebräischen Sprache, da künftighin derartige Tagungen nur in «fieser Sprache abgehalten werden sollen. Frau Dr. S t r a ii Ü gab kurz in Tage bti« hlorni ihre Eindrücke von dieser Tagung wieder. I)r. Klaus Drever. Flm-Hendingen, gab hierauf einen kurzen l eberbliek iiImt «las an obige Tagung an gcs'-hlu-scne M a k k;i bi -S «• in i n a r". wo die geistige und sportliche Erziehung im Makka bi verbände eingehend l*chan<l«‘lt \sur«l*e. Die Ansführungen <ler f Beter, nt, n hinterlieÜeii bei allen Anwesenden einen!i«hl«*n Kimlriak. In «ler sieh atisehlieUendeti Aus spräche wurden hauptsächlich «las Auswainlerungs- und das rransterproblem iKhandell. Vertrauensmann des l'a!fislinauml«‘s für (iöppingen ist der \*«»rsitzende «ler Zionistischen Ortsgruppe. II ,* i n r i« h F r a n k f u r - I e-r. Von den Juden in Abessinien. | N.iclub-n wir in einer «ier le(/l«-n Nummern un- Ner« l.«s«-r mit Juden Abessinien- ^Fala-cha-- geiiannl dur« h einen Aufsatz von I>r. Ro-enak;Bremenl bekannt gemacht haben, erweitern wir laut« «las Bild dieseuralten jüdischen Stammes jm liste,i Afrikas durch rin Kapitel aus einem in Kürze im Erich Reil! A erlüg. Berlin, erscheinendem Buch, das Dr. Wischnitzer+ der Generalsekretär de- Hilfsvcreins. geschrieben hut. Es ist MI>ie Juden in der Welt** betitelt und verdient da- Intere—c weitester jüdischer Kreise. - \ b s mi . e li s sind in s, ii . I : ‘i l.rdul»- lebender jü«lis« ||«-r .n: Jud. n di gr'«llerer Zab! wohnen A..- - : In si'Mkr Zfil tialn n |, vereinzelt . *-f in Ab« s':«iii n ni» d« rg« ta-'eii. : tr . I .da-, h., uhrt v«ui «l«*n « hri-th, hell - - :! . um! I- :i« t Exulant. Die Faiaschas : i i : li>-: Bn ta;-rael «Eih«‘iL»t Haut-rael?. ' ti .* -gig. : ag» n -ii d«*n Abessiniern na« h IV:- i!.•- Kämpfen. Der i-tzic Aufst.«n«i unter «iem .! » k »mg Gi«i«**»n wunl« iiu Jahre 161.'» niederges-?, ' : « r lebt«*si «li* Fala-» hain Aliessinien ..i.b-rdt u- --• - A Iks'iamn fr«»t7 «b*r zahlreichen t tv f rill» /lim ■ iiristentuin tiat sieh ein Grundstock {i-; r F;!.l-cI,.?-- erti.ilten. *b« augenblicklich aut •Iw. erot.t» ge balzt - »T«Ieri Di«- I alas« haleben in .m-.-i.-n :i nordli» h mul we-tlich vom Tanas, un«t s> ' v«-r: in/e.lt ubv-r «tu- Land verstreut Ni«* spie» :;«-ü r •*uie*l«;ii«* Dialekte des hamitiscti-kus« hiiis» h,*n Sp"a* hstamiii, s uint hüben v,»r dem Zusammentr«*ff» n mit ur« is. lu n Jinlen keine Kenntnis «le- M«*bräis. n.-n tsSaw «hn«-n in der Regel in Rleineii 1» «rb?n von oO—60 Familien. Ihre Hütten sind w i. di« ah "inis. hen rund und fv^n-terlos und von •mein Strolnla« h g, d« kt Alan rühmt ihnen grött«*r«‘ tb-inti, lik«*it ri,»' h. die v,»,i der iitngek»en<len B« -«•ik'Tung un'.*r-, hei«t.-n >«*11. \,«- si«*«ieln in der Nähe «ler Flu-'«- mit Rueksi« td aut die biblis« hen Reinigung-- u«‘se!z<*. die tx'»ba<!it> II. Die Nvnag'.g«' AI,'sgid' lx'- . i!«*!**! sie!, im höchst gelegenen 'Teil des Dorfes, der ‘ ebting «b*r *Juden im Alt«*rtum nicht unähnlich. Die I ata— ',a- fnähren -ich von der Landarbeit, der A n-hzu* rif mul allerbnnd G« wv*rben. Der Handel spielt i*« i ihnen kein.* Roll,'. Nie sin<t kräftig, von groller Stalur. dunkler Hautfarlx* umi hal», n negroides, krauses Haar. Sie -chiTeti den Barl unil tragen keine Kopfln*- kung. mit Ausnahme der Priester, die einen Turban tragen. Man rühmt den Faiaschas groben Fleib nach, ihr«* Pri.'ster »iIh*ii elxnfalls ein Gewerbe aus. meist die AV,*l>crei. Es sind vorwiegen«! die erstgelK>ren,*n Kin- «t.'r. die dem Priesterdienst geweiht werden. Der Gottesdienst wird in äthiopischer Sprache ab gebalten. in «ter au« h ,li, Hymnen un«l Psalmen vor getragen werden. Am Schabbat. der sehr streng beobachtet wird, wird keirv Feuer angezündet. M«mtags und Donnerstags wird gefastet. Man beobachtet das Neummnlfest Von «len großen Festen werden «las IVßa« h- und Sukkothfest gefeiert. Chanukkah und Puritn sind je«loch unbekannt. Das Tieropfer und «las A,*hren«»pfer bilden einen Bestandteil des Gottesdien -t,-'.!>ie Synagogen weisen ein Allerheiligstes auf. das nur die Priester betreten, einen Versammlungsraum für die Gemeinde und einen Vorhof. Im Allerheiügsten wird die äthiopische Bibel, die in Buchform geschrieben ist. gehütet. Sic liegt auf einem Tisch. Links von diesem Tisch stehen zwei irdene Gefäße, eines mit der Asche der roten Sühnekuh und eines mit Weihwasser. Der Opferaltar befindet sich im Vorhof. Die Faiaschas erwarten das Kommen des Messias, der sie nach Jerusalem bringen wird. Sie leben in der Einehe. Die Krau genießt eine gewiße Freiheit. Sie zeigt sich unverschleiert. Außer den kanonischen Büchern sind noch einige apokryphe Schriften der Bibel erhalten. Andere wichtige Schriften sind das Buch der Gebote für den Schuhbat. das Buch Adam, das Buch des Abraham, das Buch Moses und der Josippon. Die Krage der russischen Abstammung «ler Faiaschas ist ungeklärt. Man hält sie für nbessinischc Neger. Sie zeigen dur« haus den afrikanischen Rassenty pus. Eine genauere Kenntnis von den Faiaschas besitzt man erst seit der Studienreise des Orientalisten Joseph Halevy jm Jahre 1868. 1904 unternahm Dr. Jaeques Faitlovitrh im Aufträge von Baron Edmond Rothschild eine Expedition nach Abessinien, um die Faiaschas kennenzulernen und mit dem Judentum in Verbindung zu bringen. I m die gleiche Zeit weilte in Abessinien der Orientalist und Diplomat Dr. F. Rosen als Führer einer deutschen Sondergesandtschaft. Die Faiaschas. ihre Bräuche und Sitten interessierten den deutschen Forscher, der es übernahm, ein Sihreiben des Stammes «lern Hilfsverein zu übermitteln. Es war an ..alle Kinder Israels im deutschen Lande" gerichtet und auf amharisch, der abessinischen Landessprache, ubgefaßt. Es lautet in deutscher l'elK*rsetzung: ..Gepriesen sei der Herr, Gott Israel! Heil. Heil, Heil Euch, die Ihr seid im deutschen Lande, die Ihr seid jenseits des Meeres, groß und klein allzumal! Wie gellt «*s Euch? Wir halten das Gesetz der Thora. Bevor wir «las Myer überschritten, während der Regierung Salomons, lebten wir 40 Jahre unter Gideon. Wir halten das Gesetz Moses und verrichten den Gottesdienst nach dem Gesetze Aarons. Wir sind die Nachkommen Levis. Wir glauben an einen Gott. Man sagte uns: ..Glaubet an das Neue {Testament)!” Doch wir gaben unsere Hälse hin. Der (jetzige) Kaiser von Aethiopicn hat uns Trost zugesprochen, Gott schenke Menelik langes Leben! Wir aber sind, seit wir aus Jerusalem kamen. arm. Das Opfer, das wir für den Passahdienst darbringen, ist ein Lamm und Getreiue. Das ist das Gesetz der Thora, das an Aaron gegeben wurde. Schenbera. Abimelek. Daniel Mahari haben dies schreiben lassen. Dies möge an alle Kinder Israels gelangen, die im deutschen Lande sind. Wir glauben, wie Ihr. an einen Gott. Geschrieben am 14. Miazejah (April)**. Der Bericht der Expedition des Dr. Faitlovitrh trug dazu hei. das Interesse der Juden für die Faiaschas zu wecken. Es wurde ein Pro-Falascha-Komitee gegründet, dem führende jüdische Persönlichkeiten und Organisationen beitraten; der Vorsitz wurde dem Oberrabbiner von Florenz, Dr Samuel Margulies, übertragen. Der Hilfsverein stellte seinerseits Mittel für die Kulturarbeit unter den Faiaschas zur Verfügung und übernahm mehrere Falaschakinder, die in den Schulen des Hilfsvereins in Palästina und späterhin in Deutschland ausg^bildet wurden. Faitlovitch unternahm in der Folgezeit mehrere Reisen nach Abessinien. Er errichtete 1913 Wanderschulen und 1923 eine Zentralschule in Addis Abeba mit abessinisch-jüdischen Lehrern, die ihre Ausbildung in Europa erhalten hatten. In den letzten Jahren sind einzelne jüdische Auswanderer aus Deutschland nach Abessinien gegangen, dessen Klima und Bodenverhältnisse als günstig bezeichnet werden. Es bietet gewisse wirtschaftliche Möglichkeiten. Das Land ist zur Zeit in das Licht der Öffentlichkeit getreten und dürfte eine wachsende politische ur\d wirtschaftliche Bedeutung gewinnen. FormvoiienaeieHerrsnscnuiie immer eimain semm 850 1050 12°°.. Dorndorf - Maro - Medicus in schwarz Wildleder in blau in grün Der Weg nach Cannstatt lohnt sich! Bad Cannstatt Seelbergttr. 7 - Tel. S03 89 Autwjhtftendungen auf telefonischen Anruft f das Hans der riesigen Auswahl