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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1935-11-01 · 15 (1.11.1935) · p. Seite 114

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
XII (1935-1936)
Issue
15 (1.11.1935)
Date
1935-11-01
Page
Seite 114 (sequence 4)
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— 114 |i. n». ij Kr.r -i ‘ .luü»-n .**• M« fi"rh»T- «!» - glci« h«*n >* h i< k-.i I" l. i I!< i /->«!. ,;u'v D.n ft', ii' -.Hl.- < l« t Autrnl <h n jr,li-< hen <>r- V:;•« i /ur H rml < r I » h k »* i t "»in. \ n^i ,iS „ :!; «Un ■ t<l»hen Zeitungen. iIuhn >. i:? iilun^i-n in*« li * it:inn r nieht verxtut;r.- x : i! s in -;r. i 'Mut)«!. «Ii< hü* hMe K«»n* /t : Kr i!tr i t**.!i ,- h» itu Mii'vn v r: ,k,>. llf lunimrin' er-t von . ,r-i.,; •!!<!- II Kr.t!!■■?* .,U>pr:»g* 11 i:nxx,n «t. i y.i'ii un** .1!- Ju»U-n uiul .. ms -.-il.x' /u b«*-inn«*n mul in 1 .! , i . ' -n >' c. -n llrllr pia'iv ■ . Ile \i; , .; ZllkllllD g IN .IN'* U IN ,.!'!,!>> , > > iiju'ig einer Jn«li-eh«*n Winx . , ,xs. ml.““ Vi.umN . «li« .in Welt- . ... f: -..mul*;: ixt. h:«*r ent'*« hrölen Ihr/ t r \ ' V -u»ngin-v..!! >n : - 'xt'*m r ' - .. - x w - im 'i. - ••in«' (ii-ii. *in-* hat! «IN - t: t i l; * ’ i' ■? \uig.t:-* /iivnint''ii ,r!? |*i*i :*ü«g ii< Ui-:'. gr.m«!r ... *. zu k* in«- r . i-!:-n l.-ii Gemein- , ■ , j.x V* g...llUll. jetzt all*T- /• : -XX \|. - . . >Ur -i> litli» h ja ...x (»I, XV rr:x:;- ,.\y.;ö*er nieht IJU'lir V .-X. 'X | X In I" - II'U'I i :». I; .. : «I;;al m ti.-t-n Nnrge. •rr . f .; t: \ « : ü.igungee mul l'. r-'tiu ii, \ t, f *: > d - 'HN'x lu ll Lrln-iii-l i *'kzt li i.;i : i \ 11 «ler w»*l*;t?t-« hall- I».. . -! —-U« n. ni-lu.,n-!> u mehr r xx|; T i;i»x,::- :n-' il. :k tani^- . I' l r •! I.- X. .xx -; Kinx.iT/ Ull«l i ' r«'il- X ii.-T' X. - i;; ,'f \V« ixiai^v \v, I«, all«* jtii[ . i . \|. i X- J, ,'T!'• Ilfx,!,!.,!!! x|i!l I..-UU- ^1-x» ||l«txx- II i *. 4| I : Ix.!r \\ int. r Hl* M Hl.; n«l xil t» fur a n » ' . l«.,i ' : : : . Ikix, i/.-,-. «htUU X X x : .. '■■ \, : V.-rnunft in un . : j:« .f . /u \ ' lti-n uiul /ti r 11.• s i x i . x. - ,xi x i; \, :: I.i *>;. n/\: ^ria n^«-n. .. ,x I., X. -lut.-n! ti« ixx|: ..<) j. | « r \ ,i i : . «i •,; Zu i>! :• xii,U «I»»• tu . 1 .. ' H. -kt . ::i _;« ' u!*-n. Üir« \i-.!u«*rl wir»l ,i « - * i x . .|,x. i , V.;k* x \»-rz«-i« hrn-t \ i 1 l. i; w ir «;.-nk. n Zu den jüdischen Wahlen. Von l>r. S<h«-ui*r. M^ilhronn a. N. i?! i. z.'li'!" f vv.,t>. X . .. n: /. | .itiili'iiTviniinliiii;' .... i .... * ■. / /u >n )• i n }iul ix. hi-n K . - ■ ■ x ix . x v . *},;• r.. u«-n Kr - . .1, I- ... , >' «t. V. T'ak^7.'k-un^ «I* r \ i * - U ah:. ... -l h - - W.r; ■ r li* H« ■ M : -- :. VI.. : h—x V. . - k ... i. «I* :> na hxji-n -hi i- I " 1 . ■;i. \ x|. - l-.r- >•' -• - ■■ ■' i I ‘ x - •;•••; _ . /: x; , üj, .,x. ’/llll^ «!• II l, .. \ * .xx.-i I/' i ,XX, -:;r «*.• i^m-U* i i t. . ' ‘ . i - ' - i:-:,;-,H; i.Nx't '• #lii*- 1 . : x;;!" 'i n V«>rxi. h-rai il -rn nur :ixx.!■- - .. -i-.j.-. I-l.-x.-i- . '. /:•! ' i u'i't» ♦: - '• I«-* - t - _ ii / . , '■ m r II .« kirilt > I X / jt i : /! ,1 IX \ 's. x|.; li , i . - - - . /'!>•/. »!• il »Ix >1. ' ' : l'Ull - i "« it : ■ -;i Ii■ ■ .'.V xi.! . »I* i'. . n V ttr n .ir. : : H«- I.x* ---|r»*- .ii ■ «t. * r i xiij.i i.t*n ‘ n;.- n«h/un^ «;• . jmli- - " . i u;' in .! «ii« x. r Wi*:«- .x* x il i s , x? N.i-iii Ii.iiidci - h:i:uh-il xx .i -r.i i «!.. ' "i »•> :«k' ikrall«* n-r- >. i«. un ixt ii V*»i-xi h? i.-r u »U;tu« h die Limir<aiTxummlun}! leiden an l elH*rallernn^. ii ml rin r rhehtieher ZuN«huU an Irisehein Blul tut iud. Ks ist nieht riehlik'. daü man erst in einem Alter von til) «»der 70 Jahren zur Xlil>virkunk' in diesen kurzersehalten >»are. Mit diesrin Kut naeh uesrnlli« her Verjüngung der V.»rsle!u rämler geht parallel die Korderung naeh Iler aii/iehung soll h e r Leute, die a k t i V. und also ui« ht nur durrh gelegentlielie S|h-nden. au dem tiedank'n des \nlhaws des Heiligen Landes niilarlniten. Ks 'st r>OlltHIIIIMnOOIIIItllOIIIIIIIIMMIMIIItlllOHIItlOMIIIOOIOIIMOOIOIIM<IMIMIItllM: | Drüber I Schwestern - | I tut Eure Pflicht! \ Spendet für die Züd. Winterhilfe! SiMniiiiiiimiiHimiiiMMiiMiiiimmHiiiimitiniiiitMiiiMiimiMiiMiHiHimmiiiiiii« nun geistig, x Allgemeingut der Juden in Deutv hlnud geworden, «lall ihr« Zukunft und 1»« sonders tlie <l« r jüngeren und mittleren Jahrgänge, nur dureh Palästina g«-v\ährleistet wir«!. Mag am h «l«-r Kili/elne \iellei« hl tn Afrika oder Südamerika s. m.- materielle Kxis|«*»i7 tin*l« ii so h« x|fht d«M h die (leiahr. «laü er dort in j ü - I i m- Ii e r Beziehung atomisj, rt wir«! uiul \erlor«*n. g« ht. Kim- Lösung des Problems tür die jüdisrh«* Masse kann, als«, nur Kr« 7 Israel I- «I. ul« n. Dem stehen aU r Aufgaben >'rs, hi, «h n« r Art 7 ir Seit«-, s«. Vusw ainl<T«-rb«-raluhg mul Au sw an«l«Tert ursorg*'. Jugi ndalijah. Krlernung «ler hebräis«-hen Km gai.gspra« In-. PB« g,- jiulis« her (ies« hi«hts- und Kultrr* v«-rt«r mul ni< ht 7iilet/t die (iriiiulung Im*7\v. Ausgestalung »ler jüdischen S« hule. Diese dart nieht nur eb'e s.Jur s* in. di« von jü«lis« hen kiiulern U-suelrl wil l, so, dj-r«. es ixt nötig, dali sj.- um jiidis« hem Inhalt «rin M wir«l. wie dies amh einer alten zumislis« In n « ««uli-rung « nlsprieht. Im ganzen genommen ist das Leben der jiidis>'hen (lemeinde von der Keligioiisgei.in«|.- di<> nur tiir Synagoge uiul Kri«-«llud zu sorgen li.it. /so V «> I k s g «• m i n «I e g, w«»r«h n. Wahl.-ml in «len trüberen Jahren die Bevv, rl»er b i *!«■ r Wald je na« h der «»rtluulov, n oder liberalen Kin Stellung autg« st. Ilt wurflen. ist im Hinblick aut die Wandlung der tiemeindeaulgaIn-ii der <»« si« btspunkl. wi« «ler B« w« rb, r sj« h zu «li«*s«*n n« u« n Aufgab« n Mell!, also ob er Zionist oder Niehtzionist ist. mehr i u Vord« : gruiul. Kiehtig ist allerdings, «lass «li,* (»reu:'* lini,- /wis« b«.*n Zionisten mul Ni« htzionisl. n heute Hüs. sjgef «I« nn je ist. «leim Vj, I,- Menschen sin«! nur aus dem Kt-xelz «I« r l'iägtu il lu-ratis ii«*ul«- noch nicht zionistjs« h «•rg.inisiert. Der \«»n Berlin ausgehend«* Vorschlag. Ih t «ler l m- I>iIduDg «l.-r jüdischen körpers. hallen «li«' Zusamm«*ns«-t/mig s«» zu wähl.-i' «lass «b«. Hältb* «b*r Mitglie«l«*r /io»ist«-n. di«- ander«- Hällle Ni« hlzionislen sind, hat «l« n V«*il« il. «lass »li,- Int« r« ss. n beider Bh-htungen g|.-i« bmäxsi^> Ihtüi ksi« htigl werdt-n mul kein Teil von dem ander.-n majorisierl werden kann. AIht ni« ht nur aus «li, s«m (irui:«!,-. soiulc.ru auch 'weil auf «lies«* Weise am ehesten eine Kinheitsliste zu erreichen ist und Wahlkämpfe vermieden werden können, ist es angebracht, bei der Aufstellung der Kandidaten hierauf Rücksicht zu nehmen. Es sind zwar Wahlversammlungen erlaubt: es wäre aber zu begrüssen. wenn durch Aufstellung einer Einheitsliste solche vermieden werden könnten. Das hindert na türlii h nieht. dass z B. eine Gemeinde zur Aufklärung ihrer Mitglieder über die (iemeindeautgaben vor der Wahl eine solche Versammlung einberuft, Ihü welcher Reilner zu «len in jeder Gemeinde ja zur Genüge vorhandenen aktuellen Fragen Stellung nehmen. Na« h diesen Grundsätzen ist es möglich, eine friedliche uiul aktive Zusammenarbeit in den schwierigen nächsten Jahren durchzuführen. woImö. wie la reits erwähnt. aller auch daran zu denken ist. dass jüngeres Blut den Körperschaft«*!! zuzuführen ist. Tatsächlich hat sich dort, wo Leute im Alter von 30 oder 40 Jahren in den Körperschaften sassen. deren Mitarlieit aufs In-ste liewährt. Insliesondere war dies in allen Kragen der Kall, die mit «ler jüdischen Jugend direkt oder in direkt im Zusammenhang standen, wie es ja auch sellistvcrsländlich ist. «lass z. B. in den jüdischen Schulkommissionen liesser die Väter der Schulkinder als die Gmbväter sitzen, l'eherhaupt muti man sich darüber kluC sein, «lass in den nächsten Jahren «ler Schwerpunkt «ler gemeindlichen Tätigkeit liei «ler Heranbildung der Jugend und liei der Schaffung der Grundlage für. ihre Exislenzmögli«*hkeil liegen wird. Wenn nun der Ruf an ein Mitglied unserer Gemein- -« halt ergeht, sieh zur Wahl als Bewert», r aufstellen zu lassen, so darf er sich dieser ehrenvollen Aufgaln* nicht mit der Begründung entziehen, wollen, «lass er wegen privater Sorgen, oder weil er einmal , auszuwandern lieabsic-htige. sich zur Wahl nicht zur Vertilgung stellen könne. Jeder veranlwortungsliewusste Jude muss heute mehr denn je das Gemeinwohl in «len Vordergrund stellen. Eine Versammlung der jüd. Hausfrauen in Stuttgart. Vom Israel. Frauenverein-Frauenbund erhalten wir nachfolgenden Bericht über die am 8. Oktober in Stuttgart stattgefun^ene Hausfrauen Versamm lung. Am 8. Oktoln-r fand eine Versammlung des Isr. Krauenveieins Frauenbunds stall, welche Hausfrauen aus dem ganzen Lande vereinigte zur Besprechung «ler durch die neuen Gesetze notwendig gewordenen MaUuahm«*n. Di«* zur Verfügung stehenden Bäume «ler (lartcnstraUe 30 waren lilierfüllt. Die 1. Vorsitzende. Frau Kmniu W e i I. eröffnet«' die Versammlung. Sie führte aus. «lall alle neuen Sorgen als neu« Aufgalien erkannt werden sollen, daß die Zeit von den Frauen Höchstleistungen fordere, die gejncistert werden müssen. Eine ernste Mahnung wurde all jene gern hieb die dur« h Angebot von ütierstcigerten Löhnen einen Vorsprung erringen wollen. Das Verhallen Einzelner, di«* kein Verantwortungsgefühl gegcniilier der Allgemeinheit haben, müsse aufs v liürfste verurteilt wenlcti. Krau Weil gibt der Erwartung Ausdruck, «lall «i.t- Gefühl der (>emeiiischaflsv«*rhufi«lenheit zu «lern Verständnis dafür führe. daU liei der Vermittlung von Arl>eil-kräf(en in erster Linie All«' und Kranke. Kin derreiehe un«! kinderervvarlende herü«-ksi«-htigl werden. Gemeinsam« Wege zu gegenseitiger Hilfe müssen gesucht. vorhandene Kräfte neu geübt werden. Zu den HilfsmaUnahmen. die ergriffen werden sollen, gehört: 1 Die Organisation von II a u s p f I e g «• r i n n e n. unter Leitung von Krau Grete und Frau Oberin Adelsheimer. KräliervvaldslraUe ‘J05. Hau- 3. Telefon öl 440. Anmeldung geeigneter Frauen hei dieser Adresse erwim-ehf . Die Hadspflegoriniieii sollen überall da umspringen. wo di«* allein arlieilcnde Hausfrau «tufr-li eigene Erkrankung oder dureh die Fliege erkrankter Familiinmitglieder an «ler Haushallführuug verhindert isl. Die Hauspflegeriniien werden von der Organisation angestellt und können Münden- oder tageweise in Anspru« h g«*nomm«*n werden. Die Entlohnung soll naeh «len Verhältnissen gestaffelt werden. 2.» Eine H a u s f r a u e n b e r a t u n g s s I e I I e. an die Niel len Vermittlung angeschlossen, wird jeden Diens* LAND DER VERHEISSUNG Der erste Palästina-Tonfilm E p Fo»-Mov »tont-film d r Urim P « I st n Elm Co. Ltd., Jerusalem Im Auftrag« des Keren Hajessod, Jerusalem Eintrittskarten für die Abendvorstellungen : RM. 1»—, 1.50, 2.— für die Nachmittagsvorstellung: RAA. —.80, 1.—, 1.50 ** Jugendliche der zionistischen Runde, des Hechaluz und des Sportklubs „Halcoah" erhalten zu der Nadimittagsvorsteliung Karten zu RAA. —.50. Vorverkauf: Buchhandlung R. Levi, Calwerstr. 25; Buchhandlung Paul Neff, AAarienstr. 32; Büro der Zionistischen Ortsgruppe, Schlofjstr. 27, Tel. 903 67, und, soweit vorhanden, an der Abendkasse. Eintrittskarten für die Nachmittagsvorstellung sind nur im Büro der Z. O. O., Schlofjstr. 27, erhältlich. Erstaufführung in Stuttgart unter Mitwirkung des Instrumentalkreises der Stuttgarter Jüdisdien Kunstgemeinsdiaft Samstag, den 9. November, 20.30 Uhr Gustav Siegle-Maus, Leonhardsplatz. Weitere Ausführungen: Sonntag, den 10. November, 17.30 Uhr und 20.30 Uhr Gustav Siegle-Haus, Leonhardsplatz. PALÄSTINA-FILMSTELLE der Zionistischen Vereinigung für Deutschland.

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