Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- XII (1935-1936)
- Issue
- 7 (1.7.1935)
- Date
- 1935-07-01
- Page
- Seite 56 (sequence 4)
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— 56 — Legenden um die ersten Juden in Deutschland / Von Prozessor ISMAR EIBOGEN I»'i,»> knr|H-rli< In- Bcliitigungsarl und krin Sporlgebiel, zu denen <1 ipalästinensischen Juch n nicht hervorragende Vertreter •stellen. Im (»eiste lasse ich alle die prächtigen (» stalle», die uns die Makkahiade und später das Arheilerspnrlfesl sehen ließ. an mir vorüberzicinn. his ich merke. »iaU wir den aus»,'trockneten Flußlniii . des Soreek überqueren, der die Erinnerung waelirult an den größten ..Muskeljuden" der jüdischen („ sehn hie. S i in s <> u. Wir djirchfnhrcn die Heimat Simsons. und so rerbinrlen sieh die geschichtlichen Iteminis/elizen mit dem (ii-sehehen »»serer Tage. in denen, an alle I ehi-rlieleriiiiRen nnkniipl'end. die in der luir und liihllosen Enge der (»hellos unterbrochen wmi •-». die Stählung. die Kultur und die Disziplinier»»? de- Körpers zu elemenlaren lledürfnissen der jüdischen Jur. ml R> worden sind. Die Ahsi, hf der Anknüpfung an , me „r«>»se VerRaiiReiiheil Rlbt sieh auch darin kund, daü cirl„ der jüdischen Sport* ereilte sieh den Namen ..Har K'.ehha ReReben hat»,'» Bar K'oeliba ist der letzte Rrul e Im i. esliehl der jiidisehen (» s> hiebte. der für sein -Volk k.iniplle und starb, Und während wir uns sersenk o in diese histiirisehe Epo-Iie. die Eäd» n spinnend zwisehen dein laust und .letzt, halt der Zur mit einem raschen Kork aII der Nlalinn Bet har. Das ist in .die Bar-Knehha-Stadl! I m die beste Bethar tobte der letzte '■erzweitette Kamp! Bar-Koehbas, ReRen den die Römer ihren RrdiUIen beldlierrn vorRes« hiekt hatten, liier err'eiehle ihn der Ibddenlod unri hier endete die (n s. hi. Ille seines V»; Standes. die nur eine Episode Rehliebe,i ist III dein w eelisel\olldll Schicksal unseres Volke« Mehr ii". Ii als U i der l ahrt aut der Landslrasse., die in kühnen Sh-igungcn und WinduiiRen abwechselnd aut und abwärts führt, hat man in der Eisenbahn. die «i. h zwischen steilen BerRhiinRen laiiRsam hinaufwindet den Eindruck des Aufstieges in die 800 Meter ül»r dein M. er Reh-Rene hohe. heiliRe Stadt Jerusalem. Man sieI.I an den IterRen die Beste des einstiRen Terrassen l>aues| es wird uns oll ReilUR erzählt von den köstlichen hriichicn und Ptlanzen. die auf den Höhen Rezüehlet wurden und au« dein I auReliet des ersten lVsnchtngcs. dessen wunderbare Weisen mir wie gegen** artig au« dem Munde unseres Nettier, unseres 1.,-w i in den Dhren klingen, talh-n mir die Worte ein: ..Tal jaa«is zu! harn», der l au \ersiiUe den Saft der B e r R e". \Ueli heilte Ribl es wieder heseheiileiie AnfänRe landwirlscliaftlieber Kulturen auf den BerRen: im wesentlichen alter «in t unsere Kolonien in den großen Ebenen des Seharon, des banek. des Jordaniah s usw. Man Inst, daU wir . in Beduinen-, ein Wüstemnlk waren Mir der SetihalIinachuiiR des Volkes in Kanaan. Aber wir sprechen selten davon, daß unsere Ahnen ein (i.-hirRsMitk waren, und wenn die Zerstreu»»? ini (i ilutii di*- korperlielieti und seelisehen Merkmale, die eim in Nb nsehenslainnie. der in den BerRen lebt und arbeitet, \erwisihl hat. so sehen wir heute wieder dur. lisehlaRen in der Freiheit der wiederRewonneneu NetlhaltiRki.il auf der eiRein n Scholle die körperliche (icwandtheil. die Helle und Schärfe des Blickes, wie sic den BerRmciischeii auszeichnel. I nter uns hier im .11« huli wohnt ubriRens eine (»ruppc von Juden, die hf« zu ihrer FinwanderuiiR in Krez Israel richtige Bei Rliewoliner waren allerdiiiR« in ihrem (»aluthland loii.-r den schwersten Einschränkungen und Bedriik kuiiR.-ii lebend, das sind die Y e in e n i t e u. Die yemeni^is. h. n Juden, hier mit ihrem hebräischen Namen ’l rin.»mm „enannt. stammen aus Siidwestarabien, das klimatisch und aRrikulturell vor dem ühriRen Arabien dur. ti die ho!.,- (»ehirRslaRe und den reichlichen tteRen bi vor/uRl ist so daß der Landstrich von den Römern als . Arabia lelix” Ix zeichnet wurde. Die Hauptstadt N.ihaa iierS Rjno Meter hoch. Die Juden, die dort nicht •reiten durten sind RenötiRl. zu Fuß die lierRiRen Stic k. ri zu iih.-rw indem Jedgr Besucher Palästinas kennt di»«,, dunklen. maReren. schlanken und zar> RliedriR. n (,, «talien und staunt über die „roßen körperlichen la i«tuMRen. die yenienilisehe LastträRer yeri ichteii. die einen „roßen Schrank, ein Klavier u. dpi. auf de» Bn. ken nehmen und davoriXppen. Sie sind auch „eschiikl in HandfertiRkeilen. die Männer als (»old- und Silbers, hmiede. die Krauen als Stickerinnen. 1 n) (»iReiis.itz zu der sonstipen jüdischen Revölkerunp. r.-hören die Tcinaiiim zu den isolierten jiidisehen Rest- 'täniin.n mit scharfer rasst-nmäßiger Ausprägung; es teilten fteilii h nicht Mischtypen, l>csonders neproider Art. die aut Zusammeiihänpe mit Afrika hinweisen. I ' pi 1*1 Forscher, die Irehaupten. daß die Yemeniten den wahrvn. ziemlich rein konservierten Rassentypus darstellen, andere („ lehrten behaupten, pestützt auf die historische Tatsache daß im fi. Iahrhundert arabische Fürsten mit ihren Stämmen zum Judentum iiberpe- Irvlen sind, die yrinenitischen Juden seien eigentlich Ara Int. Hamiten. Die Yemeniten selbst bewahren die Sape. daß sie vor der Zerstörung des ersten Tempels schon Palästina verlassen haben; an dem ..l mipne chalaenu galinu mearzenu". ..um unserer Sünden willen sind wir aus unserem Lande vertrieben worden", haben sie keinen Anteil. Die Yemeniten sind streng pelipiüs mit gewissen Sondergebräurhen und allerlei n^Jjijfcchen Vorstellungen. Im Yemen unterliegen sie sehr «Inneren Bedrückungen, auch die Auswanderung nach PaläsljBS ist ihnen verboten; trotzdem haben etwa 10 000 Men^Jjen den Weg hierher gefunden, wo Die Jüdische Buch Vereinigung brachte kürzlich die lange erwartete „Geschichte der Juden in Deutschland" von Professor Ismar Elbogen heraus. Mit Erlaubnis des\erlages veröffentlichen wir nachstehend den Beginn des Einleitungskapitels. Die Schriftleitung. Wann sind die Juden nach Deutschland gekommen? Was hat sie bewogen, sich in einem von ihrer Heimat so entfernten und so verschiedenen Lande anzusiedeln? Lieber diese Kragen ist seit Jahrhunderten nach gedacht, auf sie in verschiedenster Konti geantwortet worden. Jn Worms erzählte man. dafl schon am Ende der Richterzeit Israeliten aus dem Stamme Benjamin dorthin ausgewandert waren, daß Esras Aufforderung zur Rückkehr ins Heimatland von ihnen abgelehnt worden wäre, weil sie ein neues Jerusalem am Rhein gefunden hätten. In Regc'tisburg erzählte man, die Juden hätten schon 300 J ihre vor Christi Geburt mit den Heiden zusammen dort gesc-sseii. sie wollten auch eine Reliquie von .Moses ersten steinernen Tafeln besitzen, die sie bei ihrer Vertreibung 1519 in ihrem Thoraschrein foritrugen. Zu Worms erzählte man auch, der dortige Juden rat habe sich mit einer Bitte an König Herodes gewandt, um die Kreuzigung Jesu zu verhindern. In Worms, in Regensbiirg. in Ulm und anderwärts in Schwaben zeigte man ein Sendschreiben. in dem den dortigen Judcngemeinden ans Jerusalem die Verurteilung und Hinrichtung Jesu mitgeteilt und eine Verwarnung vor den Umtrieben seiner Jünger hinzugefügt wurde. Ueborall wollte man das Original dieses Sendschreibens gesehen haben, au dem einen Orte in lateinischer, an einem anderen in deutscher oder französischer, wieder an einem in nebraischer Sprache. In Wirklichkeit hat ein solches Original nirgends existiert, der Anlaß zur Erfindung des frommen Märchens ist völlig durchsichtig, es sollte das Alibi der Judenschaftc-n beweisen, wenn in Zeiten der Verfolgungen gegen die ..Gottesmörder“ gehetzt wurde. Im Mittelalter wurden diese Märchen als Wahrheit genommen und die Berufung der Juden auf ihre lange Ansietlliing gelegentlich sogar von nuhtjüdischer Seite als gerichtliches Beweismateri il verwendet. So Ixrnerkt z. B. der Rat der Stadt Mainz t-l-Av in einem Streit mit dem Bischof ausdrücklich, dann die Juchten In zyt so sie zu Mentz gewest sind Nemlich fuiif/chcnliiiittlcri Jar und lenger und ee der Stift zu Mentz gepuwetnt worde(n) ist.“ Auch die Juden von Wornts berufen sich in einer Eingabe an den Kaiser vom Jahre 1636 darauf, daß sie seit 1706 Jan reu in der Stadt wohnen. In beiden Kälten wird die Behauptung, daß die Juden bereits vor Christi Geburt am Rhein -ssen haben, in amtlichen Schriftsätzen als um* ulcrtegbare Tatsache vorgebrath» und ohne Widerspruch angenommen. Lines aber verdient Beachtung. Diese Mär wurde nur in solchen Orten am Rhein und an der Donau erzählt, die arte römische Heereslager odet Befestigungen waren und an der verschanzten großen Grenzlinie, dem Limes, lagen. Das weist darauf hin daß die Juden von Gallien her ins Land gekommet. sind, wenn nicht in vor-, so doch in frühchristliche, Zeit. Als Kolonisten. Kaufleutc oder Handwerker sind sie mit den Römern mitgezogen. Vielleicht sind einzelne auch als Soldaten hingekommen. Man hat in Mainz Grabsteine von römischen Soldaten ans Duräa, einem Grenzland Palästinas, ausgegraben, es werden dort vielleicht auch jüdische Soldaten gestansie im ganzen ein sehr proletarisches Dasein führen, trotz ihrer von allen Kennern gerühmten hervorragenden Begabung. Während angeregt durch die reizvolle Fahr! meine („•danken h, rumse hweifen von der (iegenwart zur Vergangenheit und von dieser wieder zurück zum Hier und Jetzt, merke ich auf einmal, daß wir durch irgendeinen unerklärlichen Aufenthalt in erhebliche Verspätung geraten sind, eine Stunde und noch mehr. Ich wurde unruhig, weil ich wußte, daß meine Freunde mich am Bahnhof in Jerusalem abholen wollten und mich bedrückte der Gedanke, daß sie so lange warten meißle». Der Zug nimmt noch einen steilen Anlauf und wir nähern uns Jerusalem, wo wir fast mit einer zweistündigen Verspätung einlaufen. Das erste Wort, das i,-h an meine Freunde, die getreu aushielten, richtete, war eine bedauernde Entschuldigung ob der Mühsal, die ich ihnen verursachte. Alter sie lachten und erwiderten. daß sie erst vor fünf Minuten am Bahnhof angekommen seien; in Jerusalem wisse man, daß der Zug immer mit Verspätung ankommt und man erkundigt sieh, ehe man zum Bahnhof geht, telefonisch beim Stationsamt, wann heute der Zug eintreffen wird. So wurde ich aus Träumereien und abchweifenden Gedanken auf heilere Weise in die Realität dieses La »des zurürkgesetzt, dieses Landes in seiner Randstellung zwischen lässiger Ungeordnet heit und organisatorischer Straffung, zwisehen hastender europäischer Zivilisation und orientalischer Gemächlichkeit, eines Landes, in dem man trotz aller telefonischer Anrufe lernt zu — warten. Die empfindsame Reise nach Jerusalem hatte in Wohlgefallen geendet, aber am Abend ließ ich mich doch mit dem Autobus in eineinhalb Stunden nach Tel Aviv zurückbringen. den und ihr Grub gefunden haben. — aber eine Gemeinde konnte sich aus diesen Soldaten nicht bilden, denn, im Gegensatz zu den Germanen, war den römischen Soldaten verboten. Krau und Kinder im Heerlager zu haben. Als nach den Siegen der Kaiser Titus und Hadrian Hunderttausende von Juden in die Sklaverei verkauft wurden, wird, wie in anderen westlichen Ländern, ihre Zahl auch in Deutschland zugenommen haben. Auch darüber gab es seltsame Berichte. Liner aus dem alten Gesailedit der Dalbergs soll viele Juden aus Palästina initgcbracht. dreißig davon der Stadt Worms für einen Silberling verkauft haben, die sie lange als Sklaven hielt, dann aber frei ließ. Nach einem andern Bericht erhielten Yangionen aus dem W'ormsgau, die im Heere des Titus gekämpft batten, von ihm schöne jüdische Mädchen zum Geschenk, die sie in die Heimat mitsdileppten, zu Müttern machten, aber nicht hinderten, inre Kinder als Juden zu erziehen. So erklärt man den Ursprung der Gemeinde Worms und be- Kründete ihr Heimatsrecht; man nahm dabei sogar die Schmach der Abstammung von unehelichen Mischlingen in Kauf. Auch Denkmäler aus der grauen Vorzeit wollte man überall besitzen, selbst in Halle, dein schwäbischen und dem -malischen, ln Worms wurden bei einer Verfolgung im Jahre 1615 jüdische Grabsteine zertrümmert, darunter einer, der angeblich fünfzehnhundert Jahre alt war, in Mainz um 1400 ein Grabstein gefunden, der elfhundcrt Jahre vorher errichtet war. Wir wissen, wie wenig Glauben solche allgemeinen Zahlenungalten verdienen, zumal feststeht. daß um da« Jahr 100 oder 300 jüdische Grabsteine und datierte Grabinschriften nach Art der später üblichen noch unbekannt waren. In jüngster Zeit wurden in Heilbronn Spuren jüdischer Grabdenkmäler entdeckt, die auf jüdische Katakomben hinweisen könnten: wenn die bloßgelegten Steine wirklich von solchen herrühren, müßte auf frühe jüdische Siedlungen auch am Neckar geschlossen werden Aber wir sind für die ersten Jahrhunderte lediglich auf Y'crmutungen angewiesen. Die römische Kolonialpolitik, die allgemeine deutsche Siedlungsgeschichte und die Ausbreitung der christlichen Propaganda sprechen alle für die Annahme früher jüdischer Siedhingen in Deutschland. Die Juden lebten als römische Bürger mit allen Pflichten, Rechten und Betätigungsmöglichkeiten dieser. Kitte beglaubigte Nachricht über das Bestehen einer jüdischen Gemeinde auf deutschem Boden besitzen wir erst aus dem Anfang des vierten Jahrhunderts. In Köln wohnte eine größere Anzahl Juden in einer organisierten Gemeinde, an ihrer Spitze „Priester, Archisynagogen, Synagogenväter“ und andere Beamte. Unter den Juden waren Grundbesitzer, die zu den städtischen Ehrenämtern zugezogen werden konnten. Diese Aemter galten als äußerst lästig, alle Bürger suchten sich von ihnen freigumadten. In einem Edikt vom 11. Dezember 321 an den Kölner Magistrat verfügt Kaiser Konstantin, daß den Juden in Köln, bis auf zwei oder drei, die Befreiung von den städtischen Khrcnämtcrn entzogen werden soll. Zehn Jahre später wurde die Befreiung für die oben genannten Beamten wiederholt und auf alle persönlichen Leistungen ausgedehnt. Das ist die älteste, aber auch die einzig sichere N a ch r i ch t Uber eine jüdische Gemeinde in Deutschland in der Römerzeit. Aus den Gemeinden Württembergs. Stuttgart. Im Alter von 72 Jahren ist am 1.3. Juni Kommerzienrat Otto Rosenfeld narh kurzer schwerer Krankheit aus dem Leben geschieden. Viele Freunde des horhgeschätzten Mannes hatten sich am 17. Juni in der Halle des Krematoriums auf dem Pragfriedhof versammelt, um seiner .in einer Abschiedsfeier zu gedenken. Von der grossen Wertschätzung, die der Verstorbene genoss, zeugte die Gedächtnisrede, in der das Bild des insbesondere auch als langjähriger Handelsrichter verdienten Mannes nochmals erstand. In weiteren W'idmungs- und Abschiedsworten wurden die grossen Dienste gewürdigt, die Otto Rosenfeld vor allem auch dem „Verein für Mädchenheime” geleistet hat. Sein Andenken wird unvergessen sein. Stuttgart- Frau Ida Loeb Witwe durfte am 26. Juni in erfreulicher Rüstigkeit ihren SO. Geburtstag begehen, ein willkommener Anlass für die vielen Freunde und Bekannten der würdigen Jubilarin, um ihr die herzlichsten Wünsche zu entbieten. Nachdem wir vor zehn Jahren in der „Gemeindezeitung” Frau Ida Loeb unsere Gratulation zu ihrem 70. Geburtstag zum Ausdruck gebracht halten, freut es uns, ihr auch diesmal wieder noch einen langen, schönen Lebensabend wünschen zu dürfen. Heilbronn. Am 18. Juni konnte Rechtsanwalt Max Rosengart in bewunderungswürdiger Frische des Körpers und des Geistes sein 80. Lebensjahr vollenden. Schon anlässlich des 75. Geburtstages des Jubilars haben wir der grossen Verdienste gedacht, die sich Rechtsanwalt Rosengart um seine Heimatstadt erwor-