Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- XII (1935-1936)
- Issue
- 7 (1.7.1935)
- Date
- 1935-07-01
- Page
- Seite 53 (sequence 1)
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Gemeinde Zeitung für Oie iVraelitiHtken cOemeinOen Württemveegs 21«,n,«preis Rji l.u »IrrtriMfrrtkb pirü-llch post unb Zustea-ebühr Postscheckkonto 362 36 (Irföetat monatlich zweimal, am 1. und -16. JNchterschelaen Infolge höherer Gewalt befiehl kein Anspruch auf Nachlieferung des Slattes oh. Nftckerstattung M Vezugögeldes Verlag and Schriftleitung: Lsraelitifche Verlagsanstalt G.m.b.H. Kenifpr. 23328 * Stuttgart N ♦ aafernenstr. 13 ■ - ■ I- Anzeigenpreis» laut auftiegender Preisliste. Vettröge find zu richten an die Nebaktto». Nlchtverlangt» Manuskript» werben nur zurückgesaibt, wenn Nftckport» belllegt. XII. Jahrgang Stuttgart, 1. 3ufl 1935 Nr. 7 ..... lehenherr * Landauer BannntemehmiuiK Gegründet IMS Telefon 62497 , Rosenbergstr. 83 Neubauten / Umbauten Reparaturen BBckerel und Konditorei Otto MllltZ empfiehlt: Erstklassig. Kaffeea. A. Ströbel’» Nacht. Teegebäck, Torten. Dellern ufw. 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Arische Abstammung Ist lediglich für den aktiven Wehrdienst Voraussetzung, dagegen nicht für den Wehrdienst Im Beurlanbtenstand (Reserve, Ersatzreserve, Landwehr). Die Wehrpflicht besteht nicht nur iin Kriegsfälle, sondern auch Im Frieden. Die jüdischen Wehrpflichtigen unterstehen aber auch der WehrUberwaehung; sie sind znm Besuch er Wehrversammlungen verpflichtet, sie sind Ins he ändere auch verpflichtet, sieh znr Musterung zu gellen, soweit sie zu den aufgerufenen Jahrgängen 11*14 und 1*16) gehttren. Von Bedeutung sind auch die Vorschriften über Üenstpfllehtlge, die sieh Im, Ausland befinden, neh sie (Auswanderer) unterstehen, solange sie den! che Relchsangehürlge sind, dem Wehrgesetz und der Fchrüberwaehnng. Soweit Dienstpflichtige der Jahr- Inge 1*14 und 1*16 Ihren Wohnsitz oder dauernden [{enthalt Im Ausland haben. Ist eine Gestellung zur Sternng 19S5 nicht erforderlich. Dagegen haben sieh •tpflichtige der aufgrrufeoen Jahrginge, die sieh gehend (etwa za Slodlenzwecken) Im Ansland alten, zur Musterung bei der Heimatbehörde za stellen. Soweit sie znr ordentlichen Muslerung nicht erscheinen können. Ist zweekmlsslgerwelse möglichst sofort durch sie selbst evtl, auch durch ihre Angehörigen Antrag auf ausserzrltliehr Musterung nach I'aragraph 54 der Mustrrungsordnung zu stellen. Die Gesebüflsslrlle des Onteal Vereins steht den Wehe pflichtigen insbesondere der aufgerufenrn Jahrglinge 1914 und 1915 zur Auskunft zur Verfügung. Vom „Rcichsbund jüd. Frontsoldaten”, Ortsgruppe* Stuttgart, wird uns mitgctcilt: Die Erklärung einer leitenden Persönlichkeit des Relehwehrmlnlstrrlums, wonach reinrassige Juden zum aktiven Wehrdienst auch auf Antrag nicht heranzuzlrhen seien, wurde vor dem Erlass der Durchführungsbestimmungen veröffentlicht. Sir Ist in den Durchführungsbestimmungen selbst nicht enthalten. Nach Paragraph 19 der Verordnung vom 29. Mai 1935 kann jeder wehrflhigr Dienstpflichtige nirhtarlseher Abstammung Innerhalb der Frist von 2 Wochen nach dem Mustrrnngstage Antrag auf Heranziehung znm aktiven Wehrdienst beim Prüfungsausschuss fllr die Zulassung znm Wehrdienst stellen. Znm Tode von Shmarya Levin. Am Abend des 9. Juni verstarb in einem Sanatorium in Haifa ganz unerwartet Shmarya L f v i n. Ein Herzschlag hat dem Leben des grossen jüdischen Publizisten, der ein Alter von b* Jahren erreichte, ein Ende gesetzt. Die Nachricht von seinem Ablehen verbreitete sich in der ganzen jüdischen Welt mit grösst,-, Schnelligkeit. In allen Kreisen der jüdischen Bcvöl-^ Kerung — insbesondere in Erez Israel — entstand tiefe 1 rauer. Ist doch in Shmarya Levin einer unserer Besten von uns gegangen — ein Mann, der mit seiner C-cmeinschafl aufs innigste verbunden war und im wahrsten Sinn des Wortes einer ihrer kulturellen Erzieher gewesen ist. Schon in früheren Jahren haben wir unsere Leser mit Ausschnitten aus den Schriften Shmarya Levins bekannt gemacht Seine Memoiren, wovon bisher zwei Bände in deutscher Ucbersclzung erschienen sind, haben stärksten Eindruck gemacht. Wir erinnern nur an sein Buch „Kindheit im Exil", in dem die Menschen der jüdischen Kleinstadt im Osten AUS DEM INHAL Wichtige Mitteilungen zum Wehrr Zum Tode von Shmarya Levip^ Eine Reise nach Jerusalem/ Legenden um die ersten Aus den Gemeinden Neues vom jüdisch/ Neue Bücher Familiennacly. * *■ o* # /*\Är Nr. 3646 <£ldrisdicr -x u. Reparaturen