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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1935-05-16 · 4 (16.5.1935) · p. Seite 34

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
XII (1935-1936)
Issue
4 (16.5.1935)
Date
1935-05-16
Page
Seite 34 (sequence 4)
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— 34 - »li'Hiru \! I■ u -ilmldrii. di^* im . Palästina-Vtifbati niim ihi' T«el/lnhc'ii Niedci-rhla:; gefunden li.it. W ir ..lut n (■' ii i.ii t . •-■'II Iii-m aber «ir xx iederbolcn i ' ui t.hIi heule. dal! im Vrl cit-programm de« dent- '.tii ii jinlt-ii’i>111~ at dtder ’ala-iiun- Viifba» 'i'iiii’ii ri.ii/ hat.!>■ Ii.i'ii li »»I! »mllwiril. Lm '<> nttge re cht ft.i ijuii'i. :i.;i-i. 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H * - i-I*.l ’ ll.l I!*‘ll. *l‘l B «I« ’ I* \ «> T- M - Indi-vti -I (»orminfl'* />> Nrrlin in cinrr /» - ,inti * -i'.-i/. nin --i fi* n Itlriln. *li** «U*m u irklidu n s,.r!*. \;;|k> j *nü ni«ht m«*lir «*ni- ..[»*!n ’ ‘! t ■ [ I t I .tkll'NII'll . » llt'lHl * - >N d*T ,t -j , |, i, \ . -1 ’ , [; [ - i i. ’i -j. „j-iiii dr'"'fii!>*\\ ii Ml. dal* : diii- . *:iii »<•! w Mrhrlirii d**t B’i* I,■, «h t r oidrin « in** um**r/u^li*iif N « r- . /n«I* l (,fin* in«f*- , i, ti!t - '■täikMrr Ul i ii*k>itliliurnnu «l* i \<*n v, i. . i> Vn-*fi.>nnnu. <>n*^ dnn-h fiil'pr* - l t [; «» /n!^ »Irr f H’/ti n.ilr. In d**m kiuupf f .■« r judisilifn < »* ni'imlf mit drm . i_. n d. - Jn«!«ntuni'* «-ruattrii -i«- «li,* lt- - U ii- •!* : l ii«!i-*^**Il < »rlTrllt- Aus dm Qememdm WiidUM&etqs. Mutti. h.l art. -> r i Ii - i-ii*i* ’ 1 k r *.« I. ■ « \. \r i >. \pr il Int lt M«*r 1 " i . kr.inki-n- 1 / u ii « *• \ »■ i »■ i n v. im Cfomeindt*-; (, . i, , i . f \ r : - m m! u n - ah. Na*4i Win!**!! u> *!a*^i!** d**i \ ttr-it/rndr. i,! i i im ,jl>^t •{■! uft*n<*ii \ *,i»,iii'*jiihr lir-ii, ,1« r uijd i'lnu tr . i >i i t ii« iii"!>« "«m«!* t* .. uk 11* l )i. E\ I f r *■ d II. >> - i* n •» t ** i n. mit - i..Ih4 llinuid»** .ik \ * 111.111* ii-- i * 11 uuiirvl lik' I 'i” di«M* ( **i * .. i d;, I :rit‘iinup> l)r. I»»-« n"t«'pn^ "**1. A-;it«i.. *i \iir-« In n. >»*in« ^mlU'ii \«*ii. i, \ i i« in m*Ii i r. ihm rin tu n*-. «ktiik- , . |)it- \ ny: «“t iid'-n h.ittrn ^i*h /n i. -'..ih n. u . »n ihu ti ^it/**n .-ih'dn n. i-i' miiilir in 'ifitirm J*iliif-Im• ridit Iridrr!. I« |- iiiii.thnh ii nml vrniM:lirfrii \u--!■!n.! - kiLr. Kr k«»p^ ri klärte. . fall! nah*, did* der \rrein >!:!^a!" n ni<4u l.in^rr m« flr xorLrn \\iir<lrn «iIht ll« *rh lirr/i -r i \!iti:!H*«lri «l«*r j t. j >. - >*'tein /aldt /ur/vii in 4 , l'uctl k*'im« ■ p-tn.en nht! .'»tic -.'»Ml ■ i :i a < .!«■ t i i« >!. r \ «•*’'it/|‘iii.i Ih i idiM t«- n«M-li liker i it^ fnilierjervt.iltnie ..hamilie \N*»!F- U ka--«*nl»' ti'ht t lMaftrtr dri k<i-"i* I k 'de. I)ie Ite* i**«»i«-|l k* "tat i^t* n d ^k* it d»*i ka-'* nftilu nnu. uor«iuf iatr i ii**r/liih«’ii I iankr^u *»rt* n h.nt- \> * :i-, fiel (|« n na*kf»*l^**n*len \\,dil*'n irnu"in.dklt an^-*fi«di!**ml* li Vii-^tkufk l «• k a h n und \ r t n r H •* t!i - *k i I d e ln _*«. v% aldt.| M <» i i t / M .1 r \ v% nnle e 'i /um \ii'*«*«k|dknltüiie*l k*"timiiit l.et/- itut «Inauf iljn gefallen* \\<dd irnd «*r-;.iit Ilii u.d«,* n den \rkrifen dt" \er< iti'* . v * I! * *i,. stimuait. \ :t ni.idiind «!•" Ii e I t h .»f «I \ »i r r- - «;•» ■. t am ^«». \pril < )kei "tn.il^anw alt . ih \! .« . m« ni «♦l.i» k iip**u""-i* rten Hdr’rrkr« ul«* 5 >«! t r'iiu; .. \ilt jiidi^tk*" Ikukt und (»»*- i!• ’ * v e| f.di 1« nl t 'i tm ii I ink ituiiu 2.«f» «!* 1 1*ed-!. l . 111« \!i‘«l* - l»ii»li>thi,it Ik ikt". «la-. uir alle . niik* n k« it">a« v«pn \ « rku kiin^"- um! \k- - ’i i * tkuii-'*-'-d : nkeii w«"«^itli*k!x"'timmt uir»l. f)en- I .. h U't ■ 11 tu« I im kr fk Mit. »ia- > <»m Ikdi^M^eN jr«'- -1• i»i ui'.i’ ii Vdd« und (•ii’e Lu pr.i^t. kenthalt (...laut! a für einen mu^|»*h't u«r**!iten >priuk im! ‘i < i/'-fk er fa h m ■ und Nerkjni^r fk ,kt--*!int/ fiir <dfe-, X!, M-«h st in»1 t/ i!a;^c. I >r. Ma\ u.d» dann eine 'i-tulit inke I )aI "teileII» «fr» (.• : i*!ii»\**rfahr*-ii'*. uo- I et dir nii/eliieri ^tiakui aiiffiihite iiini zeigte. *•1. f« eilt»<iiei«h• inf« i W * n im altjiidi»<ken (,« I i«kt»> II hi' ii auf die e\ak:e \ »i iinter»n«!iiiny: und die! e|»« ifiilmin^ *!<•» latei» dimfi p« iirli*fie fk*fray:unj: «!' I /‘ iiüen feu Mimle, I)« i Ikulner \«>r»ftind e» ,v:ili »eh, uut. diejeniu«m An»«!ianunu* n <h » altjüdi- »*ken Ik iiit» dur/uh u« n. «lie. tun heutigem fieMtt»- empiüiden an» ür»rhen. »^rade/u .d» m«»«f« rn ke/ei*kuet ii «fiit ft ii. An den mit »tarkem Beifall auf- »emuniiruren V»»rtiafr -*!d«»ii »jdi ein*' Xn»»prath«- an. dir rin*- w i rtN.dk* f.r>*«kt«unnk *h » int« i,*»»ant*'n \ Im*im!•» In deutete \m ".Mai halt** »ith «|t*r \rl)eit»kn*i» d, > di. XX. mit «!«*n leilmdimern *uner v«,n «!<*r!*d.k.->*lxrrtxrnppe ^ekil«h t«-n Xrheii»*:em< in^ikaft zu einem jrem<*in- «rtineii Ak>*n«I vereinigt. >\«deftrr der Be»preMum«r imirr jinli»aker Kiidter ^alt. I)r. XX a I t «• r Kin- -tein »pradt iikc-r «ti«* id der Jiidi»«ken Hiidn«*reiniuiinir 'ut kiir/em er»Mtie|iene "»«kiidtt« der Jn*l«‘n in I Vnt»thlnnd'’ mui Prüf, (»mar Klimmen. Sikrift- Oberrechnungsrat Max Meyer 70 Jahre alt. AK ()l>rrri-<hiiiiiip.'rat Nl; » \ M > «• r muh Ix imihi' \ i«*r Jiilir/t'linl«1 liiiijrcr ’I iitiftkrii »IN >1. Miir/ •t'lil .iiiv (h-iii Ami«* il«’* Cii'int'iii<lt*|)flffr«-'i— miMTcr <>inicinilc ><hi> >1. 'ihrii-l> SlilillrahliimT l)r. II i (I <• r in ih’t- ..< ieim-iiHlivrilinij!" »iiihfolpi'iiilr \\ »rt<*. <1 i-■ i» iiiiiil)rrirt*ffliihiT Wrivo <li«‘ l’i’rs<>»lidik<'il Mii\ Meer- /«•idmiMi. W iirclijriiiij: irrlir» wir <h >,»II, liiMit». ihi wir <>l»c-rr«‘t«innri)T>rtit Mover» aiilalilieh »riiif' hevorsti'lieiiih'ii Tll. (»i*hnrl'tajri-' Iieiiilizr gedenken dürfen. »«Hhiiial» wieder: ..Mil dem I. April '«hridri ()l>errcihmm;:»rai Max Mexer an» drm Amte <lr> (irmriinlrpfli'^rr» der Sliilt^arler Kr. (.rmeimle. um i» den redlich w-rdiriifru Kiihrslaml ein/ii’lretei». Mrim jr da' Wort der Mir» auf dir IK|'t nach rinn» l.rbm der Arbrit jrall: rr 'iih i» dr» »<*di» Arhrilsla^rr» dr» l.rhni» j;r- »liiht hal. drr darf am 'irhriilr» I ajir Sahhalh frirr»". »o jrill r» fiir dir»r» drm l)ii'»»tr ih r (,rmriu- '.hafl p-wrihtr l)a»ri». W rr immer i» dr» Vi Jahren, in denen Mrxrr hier gewirkt hal.mil ihm in Wrhindim^r jrrtrrlr’n. wer den Mann hannlr. drr fiir alle» null alle Zeit halle und wer kennt hier nicht -I > hrrr Mr \ r r“? drr wird ihm dir lt uh«' nach Jahrzehnte» nnriiniidliihrn Schaffen» (rrrn pinnen. Mrxrr x.ar nie der Kramte im lirrkünimlichru Sinne, der hall und 'themalKch »eine l)irn»tarl>rif lri»trl. f r i:al, jnlrr »einer Arbeiten einen leil »einer l>rr»öniichkeil. Wer aK lial- >xlrr HilfeMiihrmh-r zu ihm kam, fühlte, dal! rr nicht nur einen klaren \er»tand nml ein -e»iinde» I rteil hatte. »ondiTii ein anffre- »chl,i'»ene» Merz, ein men»ihli<he» \ er»ländni». den Willen zum Helfe» für alle, die »ich ihm anxrrtranlen. Dabei war »eine \rbeit »>, xieKeilij:. dal? jeder I inp w eihle bewundern uiulite. x. je er allen Anforderungen per, «hl zu x.er,len w,,l!le. 11ic-r jralt e» llal und \n»ki,nft in einer Sie,,erfrage, dort Hilfe in erii'ler »eeli»<he, oder w irt'chaftlicher Ueilriinjrni». hier die berat»,n: in f.rzieh„„!:»frap-n. dort eine Xeiil'e, im" irr e ine, reli!ri,'i»en Wip'lrfrruhril. jel/l war er der pfeierte und beliebte jup-ndlehrer und m»>,'chon »lami er auf dem Katheder, um über ein bibelx. I »»(>,»( ha fr Ii (he» Problem zu »predten: der rille wün'ditr eine (,rab»ihrift fiir die |{»he»tall »eilte I lieben und ein zw eitel eine Zei(hnnii|5 fiir'ri» Parament. I » Kt iinmöfliih. auch mir anzuireben. wo überall »ein l!.n "( »licht und immer lieben»xx iirdifr erteilt w urde. I )abei x» ar er nie „np iluldip l iit jeden fand er ein freundliche- Wort, »o war e» kein Wunder. dal? »ein Büro der Mittelpunkt de» p-meindlichen I.eben» wurde. I » war dabei nur eine Aiierkenniinjr und W ünli",ni" »einer x icKeifip'ii »ep'u»reichen liitiukeit. dal! ihm der (»»errat der Kr. brlipon»- "cmein'ihaft W iintemberir» den I ilef eine» ()l,errechnuntr'rate» xerlieheu. und dal? die (iemeimh' ihn. ritte -eltetie I hritn^ für einen beamten, durch die Wahl /(UI) (i e m e i n ,1 e \ o r - I r I, e r a,(»zeichnete, f.» i-t fa»t 'ell»»ner'taudliifi. dal! »ich ihm bei »einem Nitriden audem Mute noch einmal die dankbare l iehe der p'»amten (.emeinde zuwendet. Die (ieuiipmintr i»t allp'tnein. dal! der all» »einem Amte Scheidende x\ etter al» Berater im (iemeiiulexor'leherainte und u,r allem in de»»en f tii»oi'"ean,t l.iIijr xerhleiht. Miip n ihm no,h xiele Jahre eine» betrlückten liiilie»taudr' be'diieden -ein!' * Wenn <he»r ^ntin W iill-dle xnn ilatliaK nicht ihre volle I rfülliitiL' fanden, »o liejrt der (irund in ()l>crredtnunjr'rat Mexer »elb»t. der »ich hi» zum heutip'ii I ap noch keine bulle p'piuut. 'Oitdern nach wie vor »eine iran/r Kraft in den Die»»I un»errr Gemeinde und in»l>e»on(lere ihrer Wohlfaltrl»pflep p’vtellt hat. W ii■ (l(' je von einem Manne prasst, tlal? er mit einer (.emeintle xerwachsen lind nmjrekehrt die Gemeinde mit i h III Xerwach»! II i»l. SO trilfi tlit'» für Oberrrdtiiiiiifcsrat Max Mexer zu. der nun am 22. Mai sein 70 Lebensjahr in voller Schaffenskraft vollenden darf — ein Iap den nicht nur seine Angehörigen, sondern die ganze Gemeinde mit ihm in treuer x erbundenlieit feiern werden. Max .Mexer ist am 22. Mai IM>> in Bibra in Sachsen Meiiiinp'ti als jüngster Sohn des Sdmittwafenhänd- I(-IS Simon Abraham Mexer geboren. Nach dem Be siidt der allgemt inen V (»lksschttle in seinem Heimatsorte besuchte er (las Lehrerseminar in Hildhtirg- It.im-.(-ti. das er nach vier Jahren mit dem beifezengnis xerliefi. Mit l‘» Jahren übernalim er IHH? die beligioit»leltr( rstelle in blteinbadl bei Bonn, die er nach einem Jahre' verfiel!, um die jüdische hlcmeiitarsthulc in bentlieim zu leiten, liier war er bis IS‘>4 tiitip l.r bewarb »ith voll Bentheim aus um die Reli- }.>ion»lehrer»telle in Stutipirt. die ihm aber als Nicht xx ürtlemlnTp r nicht übertragen xxard. Dafür erhielt ■er die ebenfall» damals ausgeschriebene Schlichtor- »lelle. die ihm am I. Dezember IS.X-4 anvertrant wurde. (deithzi'itig w »Ither al» Lehrer und xertre tnngsxxeiser \ orbeter anp-slellt. 1‘JOI wurde er vom Schächtdien»t befreit. Dafür übernalim er die Aufsicht über da» S<hiichtwe»en. Am I. Oktober 1‘Klr wurde er Kirchenpflegei tler Stuttgarter (b-meindt'. Im Jalire l<)l - war er eine /eillang auch Sekretär bei der Oberkirchenbeliiirde. Während der Kriegszeit lag die \ er- »orgnng mit rituellen l.ebensinitteln in seinen Händen. Nach und nach xxard ihm dann da» gesamte W olilfaltrl'W e»en der Gemeinde »»vertraut. * Sollen xx ir nun heute, da unsere Giy»ein»chaft mehr denn je Männer hraudit. die hohe geistige' und organi- »»tnrische Gaben mit reicher l.ebenserfahrnng und einem walirliaft jiidi»<hen Herzen verbinden, dem hochxertlieiiteu Jubilar wiederum Lage beschaulicher balle Xx ÜM'iiteii oder »ollen w ir nicht xielmehr der Iloffnnitg Ausdruck verleihen, dal! e» ihm noch hinge vergönnt »ein möge', »teil mit nngebrochetK'm Tatxxillen fiir da» Wohl'der Gemeinde ein/ii»e1/e»? Wir »prethen im Sinne der ganzen Gemeinde, wenn w ir dt'» Ictxrcrcti W uti'di xoranstellen und »ind übet - zc tigl. dal! wir allen unseren Lesern aus dem ller/en »prechcn. wenn wir diesem Wunsche den innigsten Dank unschliclh'ti für alles das. xxas Oberrechnintgsrat Max Mexer in vielen Jahrzehnten für die Gemeinde geleistet hat und latnäglich noch in für ihn selbstverständlicher jüdischer Vorantwortunpslind Opferbereitschaft für unsere Geineinsdiaft wirkt. Möp- Gotte» Sege n auch weiterhin über einem Manne ruhen, der den Klirennamen eines ..Vater« der Gemeinde*’ im wahrste II Sinne de» Worte« verdient. lecter Han« S t r r n h e i in iilter die neue Hcr/I- Bi.>" r.iplne von Dr. Alex Bein (Liha-\erlap W ien,. Stuttsart. Am -0. April hielt der ..\ ereilt jüdischer il a n (I werk e r” nach langer Pause eine \ er'.oiiliilini" al>. .W'hneidertneister J o n t o f - II il trer «prath iiher die neue Ilandxxerkerxtrortltintig, die' .titelt für alle jinli-che» llandxxerker von grollet Bedeutung Kl. Die' gut l>e»tichtc \ er-.iinillltiiifr endet'- ntit einem gemütliche n Zn-ammensein. Stuttgart. Di,' »0. Mitgliede'rxe-rsammlnng eie» J ti d. S >h w e - I e r ii h e i in » vom t Mai eröffne te der \ nr- «iizende. Hechi»anxx alt I )r. G u n z e n h a ti s e r . nadi freundlicher b> griilhing der Anwesenden mit einem kurzen Hiickbluk auf die Geschichte de» Vereins in den nun Xergangenen drei Jahrzehnten. Kr anerkannte dankhar. dal? in allen Kreisen unserer Glattl»c n.-p no-sen lebhafte« lnlere»»e für den Verein besieht. Das Schxx e-teriiheiin erfreut sielt In sonde rs der I eirelernng der Srntlgarl-I.oge. dessen Schöpfunjr es ist. des Kr. Gemcindcx orstcheramtcs Stuttgart und lier w ohltätigke itsxe re ine. Vom ersten V erwaltnngsrat sind noch drei Mitglieder in demselben tätig: Die Herren Max Wolf. Dr. Heinrich Wolf und Dr. G n ii z e n h a II s c r. .Max Wolf XX urde am 2>. Januar aulälüich der Feier seines 7». Geburtstages in Vnerkenitnng seiner grolle'tt Verdienste tim das Nbwesternheini znm Llirenniitplied ernannt. (Die satznnpsjremäH zu dieser Krtiennnng noch einztiholende Ziistimmting der VIiIgliederx ersammIIIItg w urde bei der im Verlauf der«ell>eti erfolgten Abstimmung einstimmig erteilt.! —- Der Vorsitzende widmete hierauf der unlängst nach langem, schwerem Krankenlap-r verstorbenen Schwester Gerda Wallach herzliche Gedenkworte. Die Anwesenden hatten sich während dieser Khrting von ihren Sitzen erhoben, and keiner blieb ungerührt in der Erinnerung an das sonnige Menschenkind, das nach treuer beruflicher Pflichterfüllung so früh dahinscheideri mußte. Aus dem bericht über das letzte Geschäftsjahr ist lierxor/uheben. dal! die I innahmen sich verringerten, die Ausgaben (wenn auch nicht wesentlich) sich erhöht hüben. Die Schwestern waren stark in Anspruch genommen. ’ Ls xenrden geleistet 2>l9,-i l’degetape bei M Kranken uiitl x()10 Besuche bei l<)l Kranken. Lrkrankungeti von Schwestern, ebenso die Verheiratung und gleichzeitige Lebersiedlttng einer Schwester nach Palästina, verursachten vorübergehenden Mangel an Pflegepersonal, so dal! VI Pflepebesuche leider abgefeimt werden mußten. Der Verwaltungsrat richtet daher seilt Vngenmerk auf die Verpflichtung weiterer Schwestern. Alle Glaubensgenossen in Stadt lind Land werden dringend gebeten, durch Gewinnung neuer Mitglieder und freiwillige Spenden den Verein in jeder Hinsicht zu fördern. Wie in früheren Jahren, so hat auch im Jahr PLU Schwester Lina das Kinderheim in MUhringen für den Kerienkoloiiienaitss(!iiiß der Stuttgart-Loge zur allgemeinen Zufriedenheit geleitet. Schwester Else, deren unermüdliche Tätigkeit in der Ambulanz grüßte Anerkennung findet, durfte anläßlich ihres 2>jährigen Dienstjtihiläums viele Zeichen der l iebe und Dankbarkeit entgegennehmen. Der vom Kassier. Direktor G ti m h e I. in gewohnt ausgezeichneter Weise erstattete Kassenbericht, dessen Ordniingsmaßigkeit die Ilex ist»reu bestätigten, wurde mit Interesse entgegengenommen. Dem Kassier und Vorwaltiiiigsrat erteilte die Versammlung Entlastung. Im Auftrag von Herrn und Frau VVulladi brachte noch Max Osterberg den Dank für alle Liebe und Güte zum Ausdruck, die Schwesternschaft und Vefwaltungsrat ihrem heim gegangenen Kinde, Schxxester Gerda Wallach, zttjeil werden ließen. Stuttgart. Der Bund der ,.W e r k I e u t e“. der •-H e ch a I ti z“. Snif Stuttgart, und die Jüd. Jti geneigt ineinschaft _H a b o n i nt“ veranstalteten am 12. Mai unter dem Leitwort ..Größe und Gefahr der Stunde * eine Kundgebung, bei der Rabbiner Dr. Grüne-

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