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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1935-04-01 · 1 (1.4.1935) · p. Seite 8

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
XII (1935-1936)
Issue
1 (1.4.1935)
Date
1935-04-01
Page
Seite 8 (sequence 8)
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'■iijiiugcnl buche »‘riliriit. Es vx.ir. w i<* *ch<<n rin,- wirklich.- (. rill eins di a f t s I r i s t u n g! Wir dürfen ,1, sh.db von Linzc-Iw ifrdigungeii der Darsteller heuleah»i-hrn. W i< 'chi'. das Publikum für (las Gi-lmtc-iir dankbar war. das j>c w ie sc-,1 ja die stürmisiht-n. niihlendenwollemlen (^vatieun-n. die allen Vlitw irkemli-n und insbesnnelrre-tdrm Autor durgc'bracht wurd.-n. (.an/ hc-rv nrragindcji \nteil am Erfolg NI litt aber auch Ignaz Kaufmann zugi-'prochrn werden d. i die herrliche« (ieu.ikider geschaffen und die Kulme -lallet halle Idir dir l.ichibihler und den fabelhafl. il .Ti-si/ug" /ei.hjiele Hermann I c- - <h e n h a ,fl v rraiitw örtlich. Ab bewährte lan/soli- >111111,11 Wiikten II u t h l.ecd und h r n a Eener- I i ,f. i iet/ier, ,uii \lice Bl,Wh-1 unk <*in>ludi<-rti. als Vkiehnten I uruer der Hakoah" und der R jT - >p, 1 tii i Ii|,|ie verdic-ii'lvoll mll. Wenn wir nun noch nulteilen. dal! am" Klavier llaii'i h i n > I <■ i n und |l i I <1 < >(.h I < ß i n l <• r. an \vlnphcui. I ronimel u>w. K.ii'l Ha.,'«-wirkten, daß l)r. I C I i v Oppen- || <• j in e I die -soloflilK- und! Ig n a / / i e g f e r die ( dl., i -I , I-Ierleii. dann h.ilx-n wir it ii -<-r< ■ ( hro- U1-1, Ip! ul erfulll. Dal1 noch viele, viele, deren hier ui,III II 1,1 entlieh -.dacht «ir<k unter Karl Adlc-r« (!< -auitieii.in- /uni (.elingen der l i ier beitrugen. das >ei /HUI Nhlul* in„h «ingome-kt. s,I „ j ,|< nii alb II. die un leiteten, n,„hinab hi-r/lich x i-iri Wörtchen, daman nur > unter de", ii st.in,I I )ie-edit-ein ( h iidi.dt,-- , , u , SJ, rn alle W i >; t Oie n diesestfiöne fest bl - dankt. I.s gibt be i uns hwei iiberset/en kann. h" , IUI . r dilganze Veranstaltung In-iRt ..( Ii a i n". I nil ans wembten Sinne des Worta irnfi j-uile de- Jahres »not. II. St Aus den Gemeinden " 'lüüdtem&ecQS. -Stuttgart. S i 1 / u ii g des brac-k \ orstrhrr. a m t s com 21. Miir/. Der Vorsitzende. Oskar Rothschild. eröffni-te die Sit/uns und gab n. a. von den Besprechungen, die bezüglich der Maimonides-Feier mit dem Oberrat gepflogen wurden. Kenntnis. Er berichtete dann über Gesuche Von Organisationen betreffs der 1 eberlasspng von gemeindeeigenen Räumen. ijber die l.erntagnng für Rabbiner und Lehrer, die mit l nterstiit/ung der Mittelstelle für Erwachsenenbildung vom 7. 9. April in Stuttgart stattfinden wird, über die Verteilung der Zinsen aus der ..Jubiläum- und Kirchenrat Dr. Kroner-Stiftung“ und der „Arthur Essingc-r-Stiftung" und verlas dann einen Auszug aus dem Oriindungsstatut der „Familie Wolf- Stiftung Stuttgart". Der Vorsitzende schloß seinen Bericht mit e iner ehrenden Würdigung des verdienten Vorstehers Julius Spiegelthal, dessen Geburtstag sich in diesen Tngrn /um HM). Male jährte. - Den Bericht der Schiilabteilung erstattete deren Obmann Dr. Hermann Vf e r / h a ch e r. Der Oberrat hat mitgi teilt, dal! die Aufsicht über den Religionsunterricht neu geregelt worden ist. Die Aufsicht wird von Stadtrabbiner Dr. Kieger geführt, mit dessen Vertretung Rel.-Oberl. Dr. VVochenmark (Gmünd) betraut wurde. Nach verschiedenen Mitteilungen betreffs der Feier anläßlich der Eröffnung der Jüdischen Schule in Stuttgart stellte Dr. Mer/bpcher fest, daß die Jüdische Schule mit dem Beginn des neuen Schuljahrs von rund 12(1 Kindern besucht werden wird. Jede Klasse wird etwa 20 Kinder umfassen. Auf Vorschlag di r Sihiilabteilung gab dann das Kollegium seine Zustimmung zur Anstellung zweier weiteren Lehrkräfte. der Lehrer Siegfried llopfer und Dr. Edwin Schottland. In Vertretung des abwesenden Obmanns der Einanzabteilung t erstattete* Gemeinde plleger Dr. ( oh n den Bericht dieser Abteilung, aus dein die Bewilligung von Gehaltserhöhungen für zwei Lehrkräfte der Jiiil. Schule ligrvorzuheben ist. Es ist beabsichtigt, mich in diesepi Jahre wieder Schulklassen inf-crii-nlieim nach Möhringen zu schicken. I ritz I! e ii n r i o . der diesen Punkt behandelte, erklärte. dal! hierüber Verhandlungen mit der Ferien koiitnie der Stuttgart-Loge gepflogen werden. Sanitätsrat Dr. Ries teilte für die Erieclhofabteilung mit. dal! die neue Eriedhoforclnung in Kraft getreten ist. Die V ei hau,Hungen mit: dem Evangel. Stadtdekanatanit über einen von jder Evangel. Kirchen pH« ge iin /iisammeiihang mit dem geplanten Kinheniii-ifltaii gewünschten Gren/ausgleich auf dem Israel. Praglriedhol sind /um Abschluß gelangt. Der Vorsitzende teilte ansiiiliellend giit. daß bezüglich des neuen Kriedliols auf dem Stcjinhaldenfcld Verhandlungen mit der Stadtverwaltung noch im Gange sind. Obern ihnungsrat Vf e V I riempfahl. minderbentittelten (■emeindeniitgliedern dien Weiterbezug rituellen Heisihes durch einen Zuschuß zu ermöglichen. Die Angelegenheit wird im Nothilfe-Ausschuß, evtl, in der Einan/abteiliiiig weiterbehandelt werden. Dr. Hermann Vlerzlmiher gab die Anregung, den Psalmgesang auf dem Wege vbn der Friedhof Kapelle zum Grabe in Zukunft wegfallfn zu lassen. Die Fried hofobteilung wird sich mit drj Angelegenheit weiter beschäftigen. Dr. T ii n z e rl teilte als Obmann der Jogendabteilung mit. dal! diel bisherigen Lehrhausräume in der Schloßstraße anderweitig vermietet wurden. Er wird wegen Mietling neuer Räume weiter verhandeln. Zum Schluß der Sitzung, an die sich eine nichtöffentliche anschloß, stimmte das Kollegium der Lebertragung des Kultnrreferats auf Vorsteher Dr. Walter Strauß zu. Stuttgart. Am 7. Vpril wirc^ die Israelitische Holigioiisgrmcindr Stuttgart ihr kein-« Schulgebäude einweiheu. Dieinterne I i 11 wethIIngsfeier. an der nur geladene- Gäste teilneluneii. icinl um N1.IV Uhr beginnen. Hieran schließt sich i m II.sO Ihr eine vom Oberrat der Israel. Religion-.-rnieinschaft Württembergs und dem Israel. Vorstc-lu-ranit gemeinsam veranstaltete VI a i m o n i d e s - fc* i e r in der Synagoge au Nachmittags w ird ein E] o r t b i I d u n g s k u r s - 8 - für die Rabbiner und Lehrer Württembergs beginnen. Aliends um 6 Uhr veranstaltet das Israel. Vorsteheramt eine S ch u I f e i e r in den Räumen des Bürger-Museums. Zur Maimonides-Feier und zu der Sthuleröffiiuiigs- Feier im Bürger-Museum ist die ganze Gemeinde und die gesamte jüdische Schuljugend Stuttgarts eingefallen. Gästevon auswärts sind herzlich willkoni ini-ii. Stuttgart. Am 10. März waren es 2> Jahre, daß Schwester Else E r I e b a ch e r — in der ganzen Gemeindeals .„Schwester Else" bekannt und geschätzt in den Dienst des Jüdischen Schwesternheinis getreten ist. 21 Jahre Betreuerin der Kranken das sind Worte, in denen nicht nur viel Mühe und A rix-il. sondern noch v iel mehr Lic-lie und edle s Menscfii-iituin beschlossen sind. Dies alles gilt ohne Einschränkung für Schwester Else-, die zu den lieliebtc-sten und verehrtesten Schwestern des Stuttgarter Heims gehört. Die Jubilarin stammt aus Bretten und ist nach zweijähriger Ausbildung um Israel. Kranken haus in Köln in den Verband unserer Schwestern eingetreten. Von allem Anfang an hat sie tüchtig zeige griffen und dieihr gestellten Aufgaben mit großer llingaln* durchgefiihrt. VV ährend des VV eltkric-gs hat sich Schwester Else in verschiedenen Kricgsla/aretten im Osten und Westen glänzend bewährt. Seit einer Reihe von Jahren ist ihr die Ambulanz anvertraut. in der sie vorbildlich wirkt. Mütterlichkeit ist der Grundzug ihres Wesens: ihi genügt es nicht, die Kranken nur zu betreuen vielmehr ist es Schwester Else Herzenssache, dort, wo sic- Not sieht, helfend eiii/ugreifen. So schlagen der Jubilarin ins- Itosondere in diesen I Ilgen V iele Herzen in Verehrung und Dankbarkeit entgegen. Möge ihr noch ein langes, segensreiches Wirken vergönnt sein, möge sicstets offene Herzen und Hände finden, wenn sie. von reinstem Menschentum erfüllt, um Beistand für ihre I.ic-beswerkc bittet. Eine solche Hilfe wird schönste r Lohn für Schwester Else sein! Stuttgart. I )<-r ..Israel. I. a n d e s - A s y I - 11 n d l ii t e r s t ii t / u n g s v e r e i ii für Württemberg e. V wird sein in der VV ugc-uburgstraße gelegenes Heim durch das Hans W agenburgstruße 26 erweitern. Dieneuen Räumedürften voraussichtlich ab I. Juli zur Verfügung stehen. Die Mitgliederversammlung des Vereins findet am V Mai statt. Stuttgart. Die >. Vbonneinentveranstaltiing der Stuttgarter Jiicl. k u ii s t g ctu ci ii s ch a f t findet am 4 April, und zwar als Lieder- und Diietten-Abend statt. Zur Mitwirkung wurden zwei hervorragende Künstler: Lotte Leonard (Sopran) und VV ilh e I m Gut! m a n ii (Bariton) gewonnen. Lotte Leonard hat erst jetzt wieder in einer Reihe deutscher und ausländischer Städte Triumphe gefeiert. Von der ganzen Presse wird übereinstimmend ihre einzigartige- Gesangs- und Vortragskultur gerühmt. Ihr Partner VV ilhi-lm Giittiiiami. der als Baritonist un der Städt. Oper Berlin in tragenden Rollen beschäftigt war. wird von der deutschen und ausländischen Presse ul» c-rn ..Stimmkünstler allerersten Ranges“, „ein Sänger von Gottes Gnaden", der den Hörern „ein unvergeßliches Erlebnis zu vermitteln vermochte”, bezeichnet. Die Zuhörer werden es besonders begrüßen, dal! die- Künstler auch Duette singen, zudem beide in dieser Kunstgattung besonders gut aufeinander eingestellt sind. Die Begleitung führt unsere bewährte einheimische Künstlerin P o 1 d y S p <• r I i ii g- Ilona! h aus. Der Vhc-ncl wird bei selbstverständlicher Wahrung höchster künstlerischer Anforderungen einen ausgesprochen V o I k s I ü III I i ch cn Zug haben und deshalb sicherlich viel f rc-ude bereiten und Entspannung vermitteln. Stuttgart. Wir wc-isrii hin mit nochmalauf den Lieder- und A rii-nuln-iid unserer bekannten einheimischen Künstlerin Charlotte Vf a s s c n bürg hi», der am 6. April -laufende 1. Die Begleitung hat der hervorragende Frankfurter Pianist Professor Dr. VV illv Sa Io in un übernommen. Diekultivierte I iedc-r- und Vric »folge. von einer »o glänzenden Gestalte rin wie- ( harloltc- Vlassenburg gesungen, wird allen Musikfreunden hohen künstlerischen Genuß bereiten. Stuttgart, vcii 4. Vpril darf \ a t ii a n Puder in 'außciorilcutlicher geistiger und kör|M-rlicher Rüstigkeit seinen 'S). Geburtstag feiern. Der Jubilar, ein von tiefer Religiosität erfüllter Mann, hat sich als Sy nagogc-nVerwalter des Vereins „l.inath llazc-dek“ und ebenso al- Ausschußmitglied des Vereins „Bikur ( holim" große- Verdiensteerworben. Wir wünschen ihm auch weiterhin einen gesegneten I.cliensubcnd. Stuttgart. I User geschätztes Grmc-iudcmilghcd Frau Julie Hc-ilbrouncr Wwe. darf am 7. April in voller Rüstigkeit ihren "0. Geburtstag feiern. Frau Heilbrunner gehört zu den e ifrigsten Besuchern des Gottesdienstes und hat sich auch auf dem Gebiete der Nächstenliebehohe Verdienste erworben, insbesondere in der ..FrauenVereinigung der Stuttgart-Loge“ hat die Jubilarin vorbildlich gewirkt. Wir wünschen ihr noch viele frohe- und gesunde Jahre. Stuttgart. Erfolge auswärts. Auf Einladung der Israel. Gemeinde München wirkte unsereheimische Konzertsängerin Frau Rosy Sontheimer- P r i n s bei einer in der Hauptsynagoge mit Rabbiner Dr. Eschelbacher (Düsseldorf) veranstalteten Religiösen I-eierstunde mit. Die uns vorliegenden Besprechungen der jüdischen Presse rühmen die reine- und volle .Stimme der Künstlerin, die mühelos auch besonders hohe Tonlagen meistert, und zollen ihrer vornehmen Gestaltung des „Arioso" und der Häntlel- Arie ..() hör mein Flehn“ hohes Lob. — Bei einer szenischen Aufführung des „Festes beim Prinzen Orlowsky“ durch den Kulturbund Rhein- Main in Frankfurt a VI. erzielte Ruth Lev y mit einer tänzerischen Solodarbietung einen großen Erfolg. der auch in der jüdischen Presse unterstrichen w u rde. Buchau. Religions-Lehrer Hermann Einstein wurde auf I. April als Lehrer und Kantor nach Hildesheim berufen. Schwöb. Gmünd. Am 16. März fand während des Morgengottesdienstes die Gefallenenehrung statt. Die Tafel, auf der die Namen der im Weltkrieg gebliebenen Söhne der Gemeinde verewigt sind, war mit frischem Grün geschmückt. Nach dem Einhebc-n -der Thora, zu der diesmal nur Frontkämpfer aufgerufen wurden, hielt Rel.-Oberlehrer Dr. W o ch e um a r k eine ergreifende Gedächtnisrede. Nachdem die Trauergebete gesprochen waren, gedachte Dr. Wochenmark in besonders feierlicher Weise der fünf gefallenen Söhne der Gemeinde. Das Kaddischgebet. von drei greisen Vätern dieser toten Helden gesprochen. beschloß die erhebende Feier. Göppingen. Bei der am 16. März im Rahmen des Suhhathgottesdicnstfs stuttgefundeneii 11 c* 1 d enged e u k f e i e r . zu der die Ortsgruppe des R.j.F. eingeladen hatte, ehrte Rabbiner Dr. Tänzer — selbst jahrelang Feldrubbim-r im Osten — in einer zu Herzen gehenden Predigt und einem „Jiskaur“ die Gefallenen. Die Thoraspenden dieser Feier wurden in dem vom Israel. Oberrat festgesetzten Sinne verwendet. Anläßlich des zurzeit wöchentlich stattfindenden Bibcdkurses sprach Rabbiner Dr. Tänzer am „Tanith Esther" über die geschichtliche und religiöse Bedeutung des Pu rimfestes. Der Vortrug wurde von den zahlreichen Teilnehmern dankbarst aiifgenomnic-ii. Der Jüdische Kulturausschuß veranstaltete ain 16. März eine Purimfeier. für die der bekannte Frankfurter Schriftsteller A 1 f red A u e r b u ch und seine Gattin E v c-1 y n Auerbach (früher am Stadtthcuter Elberfeld) gewonnen wurden. Es wurden ernste und heitere Sachen, großenteils aus eigener Feder, in vollendeter Weise zu Gehör gebracht. Die äußerst zahlreich erschienenen Gemeindemitglieder wurden in frohe Purimstinimiiiig versetzt und blieben auch nach der Veranstaltung noch gemütlich zusammen. Heilbronn. Eine würdige Feier für die Gefallenen unserer Gemeinde fand auch in diesem Jahr in der Synagoge und auf dein Friedhof statt. In seinen Ansprachen fand Rubb. Dr. Beermann innige Worte für unsere Toten. Rechtsanwalt Dr. Kern gedachte für die* Ortsgruppe des R.j.F. der gefallenen Kameraden in ehrenderWeise. Die Frontsoldaten und die ganze Gemeinde hatten sich zu de n Feiern eingefunden. Heilbronn. Die General Versammlung des S y nage» g e n ch o r s wurde vom Vorstand. Maier Stein, geleitet, der auch den Geschäftsbericht erstattete. Dem Kassier Lang wurde für seine Tätigkeit gedankt und Entlastung erteilt. Im Namen des Vorsteherunits sprach Rubb. Dr. Beermunn deinChor hohe Anerkennung für seine Leistungen aus. Auch in diesem Jahre hat der Synagogenchor einen ansehnlichen Betrag der Jüdischen Fürsorge zur Verfügung gestellt. In den Ausschuß wurden Emil VV e r t h ci m e r . I. e <> R o seilt h a I und Frau L ik e> neu gewählt. Heilbronn. Vor kurzem fand der zweite „Bunte Abend R y p i ii s k i" in der Adler-Brauerei statt. Die Mitw irkung des Kammersängers B e n n o / i e g- I e r (Frankfurt a. VI.) gab dem Abend eine besondere Note. Der Künstler gestaltete mit seiner wundervollen. kraftvollen Stimme den „Bajazzo-Prolog“ ebenso meisterhaft wie die lyrischen Lieder von Mayer und Brüll. Stürmischer Beifall dankte dem glänzenden Sänger. In Liedern. Tänzen und Gedichten bewiesen Elsa. Traute und Inge- Rypinski ihre bekannte Künstlerschuft. Einen besonderen Genuß bedeuteten die Ilarfensoli von Elsa Rypinski. Am Gesamterfolg hatte der Begleiter Philipp Rypinski vollen Anteil. Künzelsau. Der hiesige E r a u cu v crein hatte anläßlich seiner Juhrc-svc-rsaiumlung am 10. März, die Freude, die* I V ersitzende des „Landesverbands des Jüdischen Frauenbunds“, h rau Emma Weil (Stuttgart) bei sich zu sehen und über die arbeits- und segensreiche Tätigkeit der Jüdischen Nothilfe in VV iirttemberg sprechen zu hören. Ihreausgezeichneten Ausführungen fanden lebhaften Beifall. Anschließend gab Frau Dr. Barr (Kiiuz.c-Isuu) Aufschluß über /w eck und Ziel des Jüd. Frauenbundes und forderte die Anwesenden zu tätiger Mitarbeit in den Reihen der organisierten jüdischen Frauen auf. Lehrer Zucker (Braunsbach) dankte den Rednc-rinnen mit herzlichen Worten. Laupheim. Bei der G c* f a 1 1 e u e ii - E Ii r ii n g im Hauptgottesdienst vom 16. März hielt Hauptlehrc-r S i 1 Ii e r m u n II eine zu Herzen gehende Gedächtnisrede. die in einem Bekenntnis im Sinne des Propheten Jereinia - „Fördert das Wohl der Stadt, in die ich euch geführt habe“ — gipfelte. Musikalische Umrahmungen (Leitung: Simon L. Steiner) durch den Synagogenchor sowie Rudolf Kurz, und Hermann Nördlinger gaben der Stunde ein In-sonders feierliches Gepräge-. — Am 17. März, fand unter Beteiligung der ganzen Gemeinde auf dem israelitischen Friedhof die Heldenchrung der R.j.F.- Ortsgruppe statt. Nach Gebet und Kaddisch von Hauptlehrer Silbermann legte der Vorsitzende der Ortsgruppe, Julius Heu'mann. unter ehrenden Worten einen Kranz nieder. OMiKha jeder Art in die Gemeinde-Zeitung I Schöne, fcrdKcnifc S-6*3IWttt(r-XBO9>ttN0 ■11 >»b tat IUle ICC Hufe as b*t Öctbfmsalafc per f(|Kt »tor fpltrr |a ■•Mn. SUfem 11 trfn«ai 0U#(r>Mrat*9n, Tel. 04880.

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