Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- XII (1935-1936)
- Issue
- 1 (1.4.1935)
- Date
- 1935-04-01
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
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I I ' echt Silber in reicher Auswahl Seberschusseln / Kiddusahbecher / Hawdoloteller Gewürztürmcben / Flaschenkorken/ Flaschenschilder usw. EBERHARDSTR. 23 fin.il.i- ■_ ttt/r I i ln ii -ich iiii-uirki. I - i-1 dtlllaliim^ ,lr- I'm t-dt n'iti-u w n I I in -i'ini'ni , i^i tu n \|, ii-ih'i in mul 111<• i-in-ti* I i In i/i ii^iinii. fort-chrci- L t n -i i n. D.iilii < ii -inmilif:. ilir ilfin Wi-ii* -I, - H t i'i!i /iili ninli’ lirul. il.iH ki in Xlrn-ch "ViliT- \ti:i.Iji■ ti.il. Ii<• \iIm ii zi| I II I 11- „ il <- II . nlicr ,ii..li_ki nit-i iln- I ii iln it -uh *ii> i X rin il /n «• n I - / i i Ii in I - -I.il lijt-r .,,11 .ii .1. i:’.; 11" - \« il-, noch 11 i IIXII «-f il ff 1 \m id, ii. il.iH .In iii.'i-ijii' -wiudir /in ImiIitiiiis w.dt- 1,1 nliLi,».. I |, H...I t r IIIL: ihaIi wrilrrr Xlittil /ur \ , ifii-un- |i ,t. .! I- ( . r u (iil-l i ,il um n , r il-1 tl.i fi,-ii i--.ii, n *-i,* Ii nh.illi n ii,iiiI» n i-i Ihl' \1i-_tiitik<il. I i! inniiu >l> 1 11 ,-i> i ,i i - >li >' ii zu -i, _, I >1 irjnl li.imtl in ilii* | il i - »Ii - i *' I i - i '» *■ *' I i i . i r n i i iii/itijil:i n. hilfrn-ili_|| il*‘ii \ i* r - inim, ll.-kiinlli I rk< nnini-'i; n Dir in . - j i,!, - . :i, n -I,hIIII i ■ I ,i-li I.i: Ijili *l: 11* in i ■ I I ir i *i - i* t . I, : i Ii In r I . , I ,. i i II i Ii u - r II il lll- I l . I ö I II -; . i, M »1 ri.; .! , II- I i!-!<»>.>- | . . _itn ,i„- \1.._;:.i.lvi-t. .!.«- I ::i-.:il» «h-i r I I - . - - i, t i , - i. , I - .': . > i, 11 > I ij -! > i >n ^lini'inl ilir jinli-itii- >ll,nIF l im ninlai—lml» Br- , I II 1111II ^. hl, i-l II il II iiii-Ih njn llilllii IIL-.-liin,' «Irr kiiiilliHi. il jmli-Hi n ><-'-Ii*. >iif i-> PHanz-tiiltf clrr jiiili-Hii'ii h. i llliln I liiinpl: >i’| i-l rin \n-iit/|>inikt il, I jinli-i-^ri' (.i--’liii!i,.i Die Einwanderung deutscher Juden nach Palästina.; )ir »»Mi/ rilfll Allllril. .cr.i:- . .i -- r \nf I»; 11 «h i irnli- 1 ,• d \ . I ,«*1i! i!. * . .!| 1 \i ’.I' : :r-1 Mi . 1- II I**1/1«‘II L-,m I . 11.!• ' l.'.H'il!.!•• n?l« il Jiulrll »M- I ,; ■ 11 Im I •! - v I. --i . , s!,w .»1. 1« r X . I— l.ctl /m ’; i _ i u!* •' r i. . - •}. ipi .?. i Ul«!it-jihli'<lifii! ■ j . ' . I.I-- : . . . ^i11411 «•♦-s‘u’in«*ji. «lal* . | w / - : h I!~ : h I. M- - k• XIIlllt*Im \> 11 i IIIU .1II- .1. j. - . >«!..- Iisiii.! )>. i linnitui |> „ : i w« m!i« i! .ill«’nlinp' -E - - .7 >11:rl '•thfx.Uikt m zwNcti«*ii f><MMI •i”.;«I«*11 mrji >Ii, v«»u «In JrwMi J 11 «fiuii tiltill I ).il«-|| ,1« k (irffrm- •.l.i! i!n r. ifl.fijiultfrriimlluln'nl in- ,.i.-!r «i. I * ü \ u a1111111u n-!r’<11u■ i >Itul i:i♦ I r«. iü i .,1- .sulhi .ir»c« '« Ih ii tu I ll> TT M u i! >>' t , »Atnii/.ih! . 11!«• i r , 11; I ) ■ Jii«r*-r» I•**rt it»#r |.tM ijv I m\> .iitili r«-< *rl>i* 'I. w.r, i.i i. '> \ -ur;?ni *n ni' l iiml r ilunh /iih , i.iivl l.rhi, n!*>>' iiihI , ^.d «niiu« .in<i<*rt« ii i kainrn I1)’': 7JH>. I t«'r I, il «Irr 11 iin- «Irr '•'»Lu iiirnntf ii /ui Kin\\«iii<lrrii!i^: — 4 — i l9-'4: 4082). ln luddon Jahrrn bild^to dieser Teil jo 20% clor posamtcn Kinwaiidorunp dio- *or Kato^rorio. Die iibripon waren entweder im Besitz des \or/eifrofr<*ldo» ^<»n L 1000.— oder Schiller, die in Palästina ihre w i>sonMhaftlkht\ aScJuII- oder hachuus- Itildimj: erhalten, oder w änderten als Aiifrehörige |»ala-tiiien-ii'idier hinwohiter lind als Touristen, denen -«hon jet/t n.uhtrafrlich die Möglichkeit de> J)aueraiif<ntha!tgewährt wurde, ein. Kino beträchtlicb«* Anzahl ton Touristen wartet daneben noch auf ihre endgültige l.egali-ierung. Be-onderinteressant ist che h e r n f I i ch e St r ii k- 1 n r d«*r jüdischen hinwandt*rung ans Deutschland. Sie wandte sich in auHerordentlwh starkem Malle der I amlw irtsdiaft. clein Handwerk und der hleinindnstri«* zu. So rc krutier« n -ich 47 f/r aller iin Jahre 10*4 überhaupt zur l.andw irtsebaf.t gegangenen Menschcni und 24 / aller derjenigen, die im Handwerk und in der kleinindii-trio tätig sind, aus dieser I.inwandortim:. sie brachte ferner 12 f.i derjenigen ins Land, die si«h ohne nähere spc/ifikalion als Arbeiter betätigen. I nt gegen «mdersliiiitemlen Meldungen ist die Kinwandt'riinu dent-cher Juden im letzten halben Jahr niiht ziiriiikgegangen. wenn auch im Nmcinber I0"4: s2". »m!Jezeiuber: Ufa) Kinwanderer nach Palästina kamen, w.ihn-nd noch im (Jktober l>26 Menschen einw.in«l«*rlen. Dies j-s!edi^li«h auf die Linwatlderimgsbi 'tirntmmgen. nach d« neu jährlich zw eimal. zu Beginn «!,"> Lriilijahrs und des Winters, die ihmic* Zer« idik.it'.-l ^uot«' an-g« g« h« n wird, und auf v« irt-diaft-- techni-che. ^.iison!>«-,!,ngl«' <,runde /uriick/iifiihreii. Di«* « r^t« n b« i«!« n Monate des Jahres lialxm denn .null bereiteine Steigerung in der Linw and'•riiiig'*- /nhl erk«‘11ni“ii!a--en. Nach dies« ,, authentischen I i.ii'tcHiingen i-t iinziin« jimen. dal? die ( a^amt/ahl «h i jetzt in INiLStin.t au'ä^^ig« n. aus Deutschland gekoinm« n« ,i Juden weit mehr als 22 0t»o |»«'tr,igt. In «licM-m /ie»,irumeuhttng >o!I darauf hingewiesrn wo,- «len. tlaM nach Schätzungen der jüdischen Wundemng--( )rgäni«*.ition< n in ander« n I ebers«vlämle, n nicht nu-iir aU ~(HtO d, ut'«h<- Juden in den letzten zwe i Jahren Baum gefunden haben Ltwa drei \ »ortel i|«*r rund 2~<><hi Mensch« n. di« bisher als endgültig in den W irtsihaft'pio/clf ander«'» Länder eingegliedert .inutahiri w er ch ii k« nn« n. -in«! also nach Palästina gegangen. Dieser \ eigleich macht deutlich, wi«* eng da" d« ut'che Judontiini -choii je tzt mit dem \ufbaii I r« z Uraels > erknüpft i-t. Die Gefahren der „Prosperity". Kini' lii di iil-anii- Mahnung ion Prof. Ch. CV<‘i/nianii. \iif i’iiiiT l iiirtmi: «Irr . k i <1 in a Ii - (, r u |> |i <•". i-i iit-t ii ult-r ilrr 1 .< ‘i t ii n^r k. n r , ■ Hl u m v n f <• I <1 - null .imh-ri-r suliil n,Il II /ilini-ll II all- I >l-iii-.lhliiiiii -1,'lii iilli-ii < >111.1111-.ilum <l<-r furt-HinltliHi (li iikc'ildrn Milte «Ir» zi<>iii-ti->ji >>lilii-iiiil Ii-i-<ji> „ Hiir^iTtiiin-. '[ii.iHi iii Irl- I ii i ii ilrr k.iiuliilat «lir-rr Cirii|i|><‘ fiir tim \ ur.it/ in ilrr Jeu isli Ajrrnrv. I’rnf. ( II. \\ r i z in a n ii . ilrr friilirrr Priisiilrnt ilrr /'iimi-ti- -Hirn \\ rltnr^aiii-atiini. Lntrr «lern Motto ..Yrroinif;un|f der sdiöpferisdien kriiftc «lor Massen des Jisihn« lind des \olkes“ führte er u. a. uns: Meine Vorredner hätten meinen Namen besser niHit in Verbindung mit der zukünftigen Kxekutive nennen sollen: denn wir sind muh weit vom Kongreff. und idi wünsche nicht, dal! man midi zu der groffen Zahl der Kandidaten fiir die Leitung rechnet. \\ ie aller audi die kommende Kxekutive zusammengesetzt sein sollte: fest steht, didl sie eine grolle \ e r a n t u o r t ii ii g zu trugen haben wird. f)us Volk kommt ins Land mit allen seinen guten und seinen schlechten mit »diopferisdien und imschö|iferischen kräftrn. Diese gegensätzlichen Kräfte ringen im Jisditiu miteinander, l'nscr aller Aufgabe ist es. Wege zu suchen, um die schöpferischen Kräfte zu fördern und dir iinschöpferischen zii hemmen. Ich weil! nicht, ob unter uns ein Mensch vorhanden ist. der diese Aufgabe meistern könnte. Wir müssen um den allgemeinen Lebenserstheinuiigrn in der Welt lernen. I'.ine Kntwicklung sticht in allen Kandern her«or. sowohl in Kündern wie Knglaucl und Frankreich, die demokratisch, als auch in solihrii. die autoritär regiert werden: in diesen wie in jenen ist die iingeliiindene h reiheit im Wirtschaftsleben abge-chafft. Die neuen Lebensformen, die nach dem Kriege entstanden sind, die neu her«orgelirochenrn technischen Kräfte’ haben die Xölker zu dem gebundenen S\sirm im Wirtschaftsleben geführt. Das einzige Land, in dessen Wirtschaftsleben noch «iillise kn e r b il il d r ,I heit herrscht, ist Palästina. Mies in den Mralfen \on l el- Aw iw. Jeriisalc’m und Haifa ist ..liefke-r" ifes-ellos). Die ..I Irfkrr**-Men- 'Hien untergraben selb-t dal eben, das sie schaflru helfen w ollen. Wir besitzen keine staatliche Macht. >1111 solche Kräfte zu liemmeii: aber iilier eine kleine Macht «erlügen wir: über unsere nationale Vrliri t. X II dieser Italien tl i e jüdischen X I beit > I >1 r II g r ö I! t e II Anteil: einen weiteren Anteil hüben die Koloni-teil lind alle schöpferischen Kräfte in der Kainlw irtsihaft. XIan spricht «otl der grollen Xtjfnahmefäliigkeit in der Industrie: eine Industrie ist aber nur dann dauernd auf ti. dimefällig, wenn sie mit Planung für die Zukunft. aber nicht mir zur Befriedigung zeitweiliger Bedürfnisse gebaut ist. Wir steh e u II e il t e « o I e i n e in \ i e d e I - gang in der Land«« , r I s ch a f t. und ««eit» die Leitung Aufgaben hat. so hat sie sie «or allem mit Bezug auf die I and«« irl'dtaft. der sich schlielllich die tausende Menschen, die nach Palästina kommen, zurrenden ««erden, falls I el-A wir« sich bis IVtach likwalt ausdelmt. «tird es notwendig sein. Plantagen ntcderzurcilfen: dies wäre «ielleicfit nocfi nicht so sehr zii beklagen, wo aber ««irtl man netten Boden finden, falls die Spekulanten sich der Sache bemächtigen!’ Ks kommt noch der Tag. an dem wir für Irrtümer und Fehlgründungen werden bezahlen müssen. Stuttgart JilhannesstraAe 90 Teilnahme, lieben guten STATT KARTEN Für fhr»tl«-bevf4!»-n eise ilie >inf beim Mtn'oh« iden uns«1 Mutter Frau peppi Rosenfelder teb. Leiter; ir, $i> reichem Maße erwiesen vfurden. sprechen wir ftr-rmitjinseren herzlidisten» Dank aus. ■eieae llttk ■elar. i.»»»» Stüwarzscbiie Statt Kart*«. Für all-* B'-wrise herzt. Teilnahnie bet dem Heimgn->^TTtet«es teuren Gatten, unseres guten Vaters. GrnSvaters, Bruders, S<± wagers i* Schwiegervaters Simon SchloDperger sprechen wir unseren tiefempfundenen Dank aus. Ersesttse SdtfsibcrKr geb. Neumetzger lieurtd kütlitritr i. Fräs ■cnMin nssaeis i. Präs was geb. Sdiloßberger issc Elsstefta ul Fräs Mi geb ächloßbepger Crailsh., Aussbg-.Nümtg .Etlwacigen, 1.. Mßrzl935 Henriette F. van den Bergh Kurt D.Schwabacher Rotterdam Verlobte März 1935 Stuttgart "N STATT KARTE V Aenne u. Felix Krauikopf danken herzlidist für die ihnen antäfilidi der Gebart ihres Sohnes STEFAN erwiesenen Aufmerksamkeiten. STUTTGART-W, Gaußstraße 27 AN. UND VERKAUF VON HAUSERN UND GRUNDSTÜCKEN BANKGESCHÄFT MARTIN DREIFUSS HERMANNSTR. 16 STUTTGART TEL. 61178 Immobilien / Hypotheken z Versicherungen Vermietung von Wohn- und Geschäftsräumen Sedeca&end: Blöd Mittwoch u. Donnerstag. Anmeldungen erbeten. am- BADEN-BADEN XctelJxuwkäusec 'ÄJX' Schönster Pesach-AufenthaK. — Tel. 56B. i - Bestellungen werden noch entgegengenommen. — Gleichzeitig empfehlen wir zu den Pesachtagen bekannt erstklassiges Kleingebäck u.Torten in reicher Auswahl. — Versand nach auswärts. BÄCKEREI - C0NDIT0REI - CAFE HAIMANN Seidenstraße 6. Ecke Schloßstraße-Telefon 22979 MPlEttfiieSSIANDLMIfi STUTTGART Paal Mayer Wetaarstr. 31 ••1«4 Packpapiere / Tüten u. 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