Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- XI (1934-1935)
- Issue
- 24 (15.3.1935)
- Date
- 1935-03-15
- Page
- [Seite] (sequence 8)
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hViifrlmdier lal eingesetzt hat VNenn wir heute nochmals an die segensreiche Tätigkeit erinnern, die l)r. Weil ii. a. als Ausschußmitglied des Israelitischen Waisenhauses und des Israelitischen Krankenunterstützungs-Vereins -- der Jubilar ist Ehrenmitglied beider Organisationen entfaltet hat. so tun wir das umso lieber, als wir gerade In heutiger /eit. die so auHcrordentlithe soziale Anfbrdenmpeu an das Judentum Mellt, der fYrsonlüihkciten gedenken müssen, die auf diesem C»ebiet jederzeit selbstlos tätig waren und sind. So entbieten wir mit der ganzen (»emeinde Sanifät^raf Dr. V\ eil unsere herzlichsten (diokw linschr für cinrn heiteren gesegneten I «»bere-abend Stuttgart. Vii der l uixeiMi.it Lausanne wurde in diesem Wintersemester zum erstenmal eine \orles„ng tilu r die Beziehungen des Judentums zur franzosNihen Kultur alrpehalfeu. I),. < harr.ru lehrm 4i i» n . ein >«»hn unseter >tnttg.riner t.emeinde. war l»«*nnfrr.iut nlier l a <|iie%ti«»jn | u i \ e ä tra- :\ e f s I t It e r a f ti r e f r n n * »r i s e’* «..Die* Ju- (h'iifrauc im Spiegel ih r f'arrztwiHdien Literatur’*, zu lesen I he \ nt ritfs\ nrlesuug. w«j<he Vnfang Nu\ ernihn stuttfaml. mußte in «h :i grollten llor-aa! ,h r ulten \kademi4verlegt w« rdeir m» stark w.ir der Vmliari^ ,l, s l'nbliknrn" unter «(rin sich amh zahl-!reuhe \uhtjnden befand n. Ihji größte I**il der I luter Mrel» th rn ans^> ,'enhiM*t4*u lh»zeriten währeml des ganzen Serne-t,! - treu. Das w a r nitht znrn wenigsten anI du vernehme und ruhige Sachlichkeit /nriiik/iifuhren .>( net das sihvcierigt* l’roblem In - li.iinfelt ward« Mer L.ln/Iei drf l rri>s*r-.itdt. I’rofrsMir I rankt* 1 .4,1 , und der Uabbilier der Jüdischen l( »i'iueirnh- >. Uiiisiniii' Herr l'taschek. hielten Kurze riiih, t« nie \ rispi acherr. Stuttgart. I nseii «urheimisihi .Künstle, m t har. | •> t i t M.< - s , n b i, r g hall, in I rankfiu t a. M mit t><*la i ipmskaju zitsainmt n « n« /, seht grollen Krfnlg ( 11 .i 11 * 111« ■ M.isveiduirg wuuh* u»m I raiikfurier l'ujd i k m. «las >»1, V«.,, ihr« n < ^vlsts^,rel. n am «h»rtig«*n t)s„ rn!ians kannte stnunisdi g4-leiert, so d.d? «Ii<* K änstgi in« ■uisdia'ft . »»n und Wort“ «In Sängerin zu einem zweiten t >rdie-»tei kon/ei t noch tu diese, Saigon v ei plluhfei« . U,e nI,s I»' r i»hr«ü w ir,l. I»4 vd,si<htigt ( liarlofte \hiss,nlni r u in >tnttgai|t am Sonntag, «len Vpnl. «*iije'n « igermi Di. n ui»<I Liede r.dn*jui zu i In n I >n , Begleti ii tiu ube nirniui. «ler herv«»r ragende 'rauist f'r - . - | >: W i I I v >!., I .> n " n > l r., n k Inrt In -I' > > Nauen» phi'ii wo N.dreres I'. kan nt.; ( railsheim. t >. abn, hrnemh <.« Ininde hat «l« - üh V Marz eifoigt* I od des allgeln<• iii belit jiti'n ,in! jiiges'dienen >111,4411 > di I o |t. |> r I gei eine sdiinel /licht Iticki g«’rissen. Nhh»lf- |u iget w a 1 laiig,' Jairr« in seiuei I leiiii«tfgi*mein<le I niei dt nfsU’tti n l < urt w ein kunnmdant. Sut |«his (iiet^w«dun utl. 's rsah er ehrenarntliih «len l'oMen junes II i I \ orb« t«'i s an den Indien Heiertagen mul eiwaib si(h amh aU \ «Mstainbuiitglnul «hi ..( luw ra Ibkkm ( lndinr* gr«»!h* Nrnlieijste Die ganze ( e- (neilule gab «h in N « ri*w igti n. «lei muh kriegshuher nb« r fuhrt wnnh* bis /ui Stadtgrenze «las (.eleile. wo (bd.-t Ü>er|ehii'i Kahn , in I ebenshild «h s gui«*ii lind In b« rr \h iedien « htwatf inul ihm w0I1Denlir*nTen I Kink n.uhrnf \tn (.ruhe entboten Bez.-Ibihhiner Di. Jak" b '\ugsbnig' un«i Ibd.-t )|»erhdire'i Kahn letzt«* her/l ich«- \ hsehiedsw orte. Sun«»n SdiloBberger wird iitnuei uu\« ig«*ssen sein. j S«hwiih. («1111111(1. Die (»eneial\e[saniiitlung des jndts«ht*n I ram n\ereins vom 4. WatjZ' wurde durch die orsiizetid« f rau H. (»iiinuii'ii. endTnet. Iran I « 1 m in« K 1 Ii n » istattete «h-ni K.is-enln rieht, der ut hddrtift« in D.ink errtg4*g4*ng4 i,o!mm4*n wurde*. Auch lern \ "is«. heramt dankte du \ «»rsitZ4*nd4* für die Zulassung di s | ' ,jiti 11 %'■ * 1 ■ i 1 is aU Sp» irdenk.»sse beim Vtif 1 iifc*11 /in lh»o t Den hier eingeführt<vn Oneg >«h.ibl,ath-l 4-14-rn bei detf fatuilii’it brachte der \ ereil! l>esoiid< res Interest, entgeg« 11. hineti gniHi*» l«‘il der I age's.»rilimng n<« Ii nt der «iiisführlicht* Bericht ttbiT duim Dezember vor. Js. n, Stuttgart sfattge- * fundein* ..l«*mz«*it f 11 * Italien** i*in. Krau («utmaiin berichtet, über die-,. I.tgung in ülx'raus klarer W« isi Du Schluff dankte Iran H«*rmine Kahn der >otsitzenden für ihre g«*wissi*nhdfte und umsichtige Vrlwit int I )i«Mis|i* de- \neiiis. den si»- nun seit zehn Jahren vorbildlich leitet tföppingen. Der Verein ..W e r k ti r 1 a“ v« ran>tal* it tc* am J. Marz einen I^tmilienaln-nd. der bei gutem Besncft. rnsi»c»>ortd4're von v n*h*n au^wärtige^n ('»ästen, in Im*s ti*r >tiinrmmg vir lief I! 4 <14* Schack. rStnttgart) trug als Stitnntnngssiirtgeri« bestens ch*m (»elinget, des Vbettds |>c*i - " Heilbronn. Der Jngendb rter des l.ami<‘s\i*thaiidt*s W4*stdouts(hlaud im B.j.I.. Dr Salonion (Köln) sprach irrt Bahnten de r Hi ilbron« r B. j. I .-OrtscrupjM* unlängst - tilwr ..(»erneinschaftsgi-i-t und ./ukunftsgc'staltung unserer Jugend“. Dt*m von uns in letzter Vlimitier schon gi wurdieten Vortrag schickte* der Vorsitzendedes Ls4ind'*sYc*rbandes des R. j. K.. I)r. Max S t r a 11 H «Stuttgart» einige einleitende Worte voraus. Dr. Oskar VI a v e r„ dankte dem Hauptreferenten für seine vorzüglichen Ausführungen. Die* Jugend hatte* spater noch Gelegenheit, die sic* Ih*wegenden : Kragen in ur^gezu tingener Vussprathe zu erörtern. Heilbronn. .Nach «h n mannigfaltigem künstlerischen V<*runstaltiing(*n der Knltnrgc meinschaft mit ernsti r Note* kam auch einmal die heitere* Muse durch den bekannten V ort mpskiinstler Josef Plaut zu Wort. Plaut verstund es j„ meisterhafter VV eise, die vielen /uhoret die Schwere di*r /eit einmal für einige Stunden vergessen zu lassen. Insbesondere der zw eite Teil des Programmmit -einer etwaderberen Komik weckte* Inj der Hörerschaft viele herzhafte Heiterkeit. Plaut trug u. a. verschiedene Dialektdichtungen. Poe-ii^ und Prosa von Twain. Cook und Fritz Reuter |^«o und .die seine Darbietungen, sprachlich und - 210 — mimisch mit altbewährter Kunst gestaltet, fanden überaus reichen Beifall. Heilbronn. Die Jüdische Kulturgemeinschaft veraustaltete am V. März in der Synagoge eine Mai* m o n i «I es - K e i e r. für die Bezirksrabbiner Dr. B e c* r tu a 11 11 als Redner gewonnen worden war. In bekannt meisterlichem Vorträg, der wissenschaftlich und historisch ausgezeichnet unterbaut war. vormit- REITERLIED Drüben am Wiesenrand Hocken zwei. Dohlen — Fall' ich am Donaustrand? Sterb' ich in Polen? Was liegt daran?! Eh' sie meine Seele holen. Kämpf ich als Reitersmann. Drüben am Ackerrain Schreien zwei Raben Werd' ich der erste sein. Den sie begraben? Was ist dabei?! Viel Hunderttausend traben In Oest'reichs Reiterei. Drüben im Abendrot Fliegen zwei Krähen — Wann kommt der Schnitter Tod. Um uns zu mähen? Es ist nicht schad'! Seh ich nur unsere Fahnen wehen Auf Beigerad! Hu/Jo Zuckermann Gestorben nad1 schwerer. Kriegsveru'andung am 2J. Dezember 1914 tritt* Dl. Bi t riiMim 4 irr plci-M-chi*- Bild vorn Le be n und VVirki*ir dt*- gmllrn Gelehrten, "k irre berühmten Werk«- \ti'<iiiKi-k.i>mim'iinir und ..Mortnrbudiim" v. iirdcn in ilirrn <.rimd/iiimi iiiiffrc/rijrt. Muiiiioiiidi - \\ irkrn .11l’.ililiniri, (.rlclirti'r und Ar/t finic»-hf*n<I "i'-didilrrt, Ni i'iitsnind Mir der Ilori’rxfiafl durtii dir liri»nrr.ii;rmlr Dur-Irlluii^ dr. \<irtru- ^rndrii dir!5.iu/r irrußr l’rr'iiii.lidikrii dr. ..liiiin- Imiii". i auphrilll. \uf I lul.iduu^ dl - ( frnirindr\or>tiiud> liirll idilli 11 o r i n . I a il I ■ O r II i n p r n in der iilH-rfulltrn N\ n.i.irnfrr rinrn \ orira^.alirud al). Dir kiui'llrriii Iritrtr ilrn \Im-iuI mit drin \nr«rap l>ibli.dirr I brmrn rin. rrrriditr aber den Höhepunkt ihrer \ ortrujrokiiii't mit «Irr luri.trrhaftrn Wirilrr- (Tabr Mitt ir/.ilil 11 n^rn nstjiidisihrr Dichter wir A>«h und l*«‘rr/. »ir^rrl M'I trii^r |5al»rn di'r i ei«'r*tnn<le « iilrn wiirdiprn Halitn ii Ludci^sburj. Vi» J“. Februar .prach auf Kinladuii)' dr. Israel. F ram inrrriiis Frau l.ueir l.ri i (Stutt- (rartl aber das Tliema ..Di« jiidisihr Frau im Hause und in der (lemeiiisthaft”. Dunh ihr«1 anrejmiden und tiefschürfenden Durleppiifcrn palt die Rednenn eine Mir/üpliche (.riiiKlIaftefür eine lebhafte Aussprache. F lau F a n 11 c k II s i e I dankte «Irr Refrrentin ntit warnten Worten.. Reutlingen. Nach langem, krankeulatter »erstarb Fräulein Hertha Salmou. Fan profte's Trauerpefolpe aus allen kreisen der Re»cilkerntip /ettjNe für die W c*rtschat/uii(r. die die t e rblichenexetioli. falhetin. Oberlehrer St ra n s hielt »or zahlreicher Hörerschaft »or kurze nt einen Vortrap über den Talmud, der mit dankbarem Beifall aiifpenoniinen wurde. Tübingen. Rel.-Oberlehrer Dr. WcKhenmark hat in Hauptlehrer a. D. / i v i einen Nachfolger gefunden, der für die WaliTung jüdischer Belange ebenso fleißig eintritt. Auf Anregung der (.emeinde findet jeden zweiten Sabbath-Ausgang ein Bilmlabend statt, an dem sich die Gemeinde fast »ollziihlig beteiligt. Auch Keutiiiigcr Gäste nehmen an ihm teil. Die F rauen der Gemeinde halten sich zu einer Arbeitsgemeinschaft über Werke moderner jüdischer Dramatiker znsammengeschlossen. Sehr dankbar wurde ein wertvoller Vortrag von Frau I.ucie 1.evi (Stuttgart) über Henriette Herz und ihren Kreis ausgenommen. All das zeigt, daß auch in Tübingen reges jüdisches feiten pulsiert und wachgehalten wird. Lim. Am 2V Februar sprach auf gemeinsame Kinladiing der Ortsgruppen des des R. j.F. und des ..Ring“ (Bund deutsch-jüdischer Jugend) Dr. Bruno Weil (Berlin) über die Bilanz der beiden letzten Jahre. Kr zeigte in formwillendeter Rede die zahlreichen schmerzlichen \erliistpostcn dieser Zeit, denen als Aktie lim nur eine neu erwachte religiöse' F'instelliing sowie ein vorher »ielfach unbekanntes jüdisches Zusammengehörigkeitsgefühl gegenüberstehen. Der Redner entwickelte dann die vielfältigen Gedaiikeiigänge. über die wir anläßlich seines unlängst in Stuttgart gehaltenen \ortrags an anderer Stelle dieser Nummer berichten. Rechtsanwalt Dr. Hirsch dankte als Leiter der \ ersaminlung de in Redner, dem lebhafter Beifall gespendet wurde, mit herzlichen Wortrii im Namen der zahlreichen Hörerschaft Lim. Am IV März darf Frau F riederike Moos geh. Einstein ihren 88. Geburtstag feiern. Wir wünschen der geistesfrischen, rüstigen Jubilarin, die sich allgemeiner Wertschätzung erfreuen darf, noch viele frohe und gesunde Lebensjahre. Tleues vom indischen Spoet. Stuttgart. V März. II u n d b u I I. R j F. I gegen R.j. F. I Mannheim 4:1 (3:0). Bei außerordentlich schlechtem, aufgeweichtem Boden gaben beide Mannschaften ihr Be stes. Nach zehn Minuten ging bereits Stuttgart in Führung lind konnte bis vor Halbzeit das Resultat auf 3:0 verbessern. Nach Halbzeit konnte Mannheim das Spiel etwas ausgeglichener gestalten, und. nachdem in der 43. Minute das vierte Tor für Stuttgart fiel, sogar in der 33. Minute zu einem F'hrentor kommen. Besonders gut war der Torwächter Mannheims und Stuttgarts Mittelstürmer. OpjH'iiheimer (F rankfurt) leitete sehr gut. r ii K ball. R. j. F Stuttgart I gegen R.j. F'. Mannheim I. 10:2 (4:1). Kurze Zeit nach Anpfiff ging Stuttgart mit I : 0 in F'iihriing. und in der 13. Minute gab der Schiedsrichter ein Gegentor, welches stark umstritten war. du der Ball die Torlinie nicht passiert haben soll. Stuttgart legte nun ein außerordentlich schnelles Tempo »or lind hatte bei Halbzeit den Stand auf 4 : I erhöht. In der 33. Minute kann Mannheim auf 4 : 2 aufholen. über von du ab kommt dessen Sturm nicht mehr zu einer einheitlichen Aktion, während Stuttgart dauernd Mannheims Tor Ix'lugert und bis /um Schluß den Stand auf 10:2 erhöhen kann. Das Spielfeld is| durch die »orhergcgungeiien Spiele so autgec»eicht, daß die kör|M‘rlichen Anstrengungen für beide Mannschaften außerordentlich groß geworden sind. Schiedsrichter l'lliminh (Wiesbaden) leitete gut. Am \nrmiltag hatte die 2. Mannschaft des R. j. F . Stuttgart die 2. Mannschaft des R. j. F Mannheim mit 4:0 geschlagen. Stuttgart. Am IT. Februar »eranslultete der ,.\erband jüdischer l urn- und Sporte ereilte Ba»erns“iin Gebiet »on Fisch banse II-Neu bans seine \ erbunds-Skimeisterschnften. an denen auch vier wiirttembergische Ii. j.F.-S|M»rtler F r a n z B a I I i ii (Stuttgart). Justin R o t h s c(i i I «I (Stuttgart), kurt Ottensoss c r llleilbronul und Fräulein N a t h an soll II (Lim) mit gutem F.rfolg teilnahmeii. Die »on den genannten Spo, ll> rn erzielten I .«-istungen sind umso bemerkeiisccerter. als sie auf einem für »»ürttem hergische Verhältnisse sehr schweren Gelände ciieicht »»urden. Im Uinglauf der Senioren konnte Ol tensoßer den fünften. Ballin den siebten Platz belegen. Im Lnnglnuf der Senioren (Altersklasse ll wurde Rothschild Zweiter. Im Ahfulirtsluuf der Senioren plazierte sich Rullin an »ierter. Ottensossei an siebter und Rothschild (Altersklasse I) an sechstel Stelle. Fräulein Nathansolin »»urde im Abfallrtlanf der Damen Dritte. Stuttgart. Die -,-i( kur/cni bestehende S ch w i ui ma b t e i I u n g der Sportgruppc des R j.F. Stuttgart beteiligte sich an den Reichsmeisicrschuften des R.j.F. im Schwimmen am 2. und 3. März in Frankfurt u. VI und konnte bei stärkster Konkurrenz her»orrngende Resultate erzielen. Die Reichsmeisterschaft in der Damen-( raw I-Staflel »XVOnt w urde »on R.j.F . Stuttgart gegen F rankfurt. München und Berlin mit B u t Ii Lee». Frika Marx und R u t It S ch ü in I, e r g gewonnen. Im Damen-« ra\» I-Schw iinmen über MN) m kam Ruth Schömberg auf den zweiten. Erikn Marx auf den dritten Platz. Im Damcn-Brust-Schwimmen über 2tN) nt gingen in den Vorläufen Ruth Lew sowie VI a r g o t I.e» i als überlegene Sieger durchs Ziel, konnten aber gegen die Akademische Welt meisterin l.olo Baer nicht aufkominen. wenn sie auch in dieser Konkurrenz gute Plätze erzielten. In der Damen-Brust-Staffel 3XI»XDn konnte Stuttgart hinter Frankfurt und Berlin den 3. Preis durch Margot l.evi. Rath Le» x und H e I e n e Sch n 111 ü n <1 r r erringen. An dieser Konkurrenz beteiligten sich zehn Staffeln. In der Duinen-Lagc n-Staffel 3X MN) m wurde Stuttgart mit ganz kurzem Abstand auf den zweiten Platz »erw iesen. Stuttgart erzielte also einen ersten, zwei zweite und zwei dritte Preise - ein ganz' großer Erfolg bei der kurzen Zeit des Bestehens der Sdiwimntabteilung. Er ist hauptsächlich dem intensiven Training im Schw immen durch Walter I. ö w e n s t c i n und in der Leichtathletik durch Hugo l.öwenthal zu verdanken. Stuttgart. Wie uns mitgeteilt wird, haben auch dieses Jahr wieder eine Anzahl Sportler in den verschiedenen Sportgruppen des Landesverbandes des R.j.F. den kanipfrichtorausweis zur Abnahme des Reichssportabzeichens vom Gau W des Deutschen Leichtathletik Verbundes erhalten. Es sind dies in Stuttgart: Der Laiidessportleiter des R.j.F. Hugo Nathan. Sportleiter Hugo Löwe nt h a I und Albert Herz: in Heilbronn: Hugo Maier: in Göppingen: A. H. Rothschild. Hugo Nathan ist der Deutschen Sportbehörde für die ordnungsmäßige Durchführung der einzelnen Prüfungen verantwortlich. Jeder jüdische Sportler, gleich, ob er einem Sporthemd des R. j. F. angehört oder nicht, kann sich den vorgeschriebenen sportlichen Prüfungen unterziehen. Anmeldungen sind an den Laiidessportleiter Hugo Nathan zu richten. Heilbronn. Nur selten verlaufen Fußballspiele so abwechslungsreich, wie es bei den Begegnungen /.wischen R. j. r. Heilbronn und „Itus“ Sdiweinfurt der Fall war. Die als sehr spielstark bekannte Gäste mannsdiaft erzielte schon bald nach Spielbeginn den ersten Treffer, doch Heilbronns Elf ließ sich hierdurch nicht verblüffen. Der R.j. F.-Sturm schuf durch wuchtiges Angriffsspiel — wobei sich besonders der linke Heilbronner Flügel anszeichnete — kritische Situationen vor dem gegnerischen Tor. Bis zur Pause lagen auch die Platzbesitzer durch zwei schöne Tor, mit 2:1 in Führung, um dann sogar durch sehr elf