Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- XI (1934-1935)
- Issue
- 22 (16.2.1935)
- Date
- 1935-02-16
- Page
- [Seite] (sequence 7)
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Gottcsdiensizclicn (■r 41« Isr«ellfU«fce Gemelsde IliHitri. Hayfcy<o<f HoapUalstre$e. 16. Fcbr. Sabbatb 17. Fcbr. WerktagsgottescUenst 16.-21. Fcbr. WerktagsgottescUenst 22. Fcbr. Werktagsgottesdienst Freitagabend 23. Fcbr. Sabbatb 24. Fcbr. Werktagagottcsdiemt 25. -28. Fcbr. WerktagsgottescUenst 1. Mira Werktagagotteadienat Freitagabend 2. März Sabbatb 3. März Werktagagotteadienat 9.00 Ubr morga. 6.27 Ubr ebenda 8.00 Ubr morga. 5.15 Ubr ebenda 7.15 Ubr morga. 5.15 Ubr ebenda 7.15 Ubr morga. 5.45 Ubr ebenda 9.00 Ubr morga. 6.38 Ubr ebenda 8.00 Ubr morga. 5.30 Ubr ebenda 7.15 Ubr morga. 5.30 Ubr ebenda 7.15 Ubr morga. 6.00 Ubr ebenda 9.00 Ubr morga. 6.49 Ubr ebenda 8.00 Ubr morga. 5.45 Ubr ebenda Mit besonderer Aufmerksamkeit lauschten die Zuhörer seiner Schilderung der stürmischen Rückfahrt mit dem Dampfer „New York“ und der heldenhaften Rettung der Besatzung des Dampfers „Sisto" aus höchster Seenot. — Bezirksrabbiner Dr. Tänzer sprach hierauf über das Thema „Von jüdischer Zukunft“. Eine kurze Aussprache schloß sich an. Eßlingen. Bei der Vorsteher-Ersatzwahl vom '3. Februar wurde für den verstorbenen Vorsteher Leopold Moses Berthold Oppenheimer einstimmig gewählt. Die Wahlbeteiligung betrug ca. 50%. Göppingen. Die Ortsgruppe Göppingen des C.-V. hielt durä Syndikus Dr. Julius Weil, Stuttgart, die zweite Sprechstunde zwecks Beratung der Einzelmitglieder im Rahmen des Arbeitsbereichs des C.-V. ab. Dieselbe ist für jedes Gemeindemitglied kostenlos offen; es würde sich empfehlen, von solcher zahlreicheren Gebrauch zu machen. Anläßlich des letzten Arbeits-Nachmittags des hiesigen F rauenvereins war die 1. Vorsitzende des Jüdischen Frauenbundes, Landesverband Württemberg, Frau Emma Weil, Stuttgart, anwesend. Sie sprach in sehr anregender Weise über die Aufgaben des Bundes. Die Teilnehmer wurden durch die klaren Ausführungen aufs beste erfreut und nahmen solche sehr dankbar auf. Am 2. Februar fand im „Dettelbacher" die 1. Jahresversammlung der Ortsgruppe und der Sportgruppe des R.j.F. statt. Es wurde in sachlicher Weise die Tätigkeit der beiden Gruppen, hinter welchen die ganze Gemeinde in vorbildlicher Einigkeit steht, dargelegt und ohne Widerspruch beifällig aufgenommen. Der Vorsitzende, Karl Veit, richtete noch die dringende Bitte an die Anwesenden, auch im laufenden Jahre in der selbstlosen Aufopferung auf allen Arbeitsgebieten nicht nachzulassen. Anschließend führte Julius Strauß, Stuttgart-Cannstatt, einen Film von den Württ R.j.F.-Meisterschaften vom Oktober v. Js. vor, der sehr beifällig aufgenommen wurde. Die Mitglieder des R.j.F. blieben noch zu einer kameradschaftlichen Aussprache beisammen. Die Zionistische Ortsgruppe hatte die Ge-, meindemitglieder zu einem Vortrag von Rabbiner Dr. ’ Joachim Prinz nach Stuttgart eingeladen, wovon sehr zahlreich Gebrauch gemacht wurde. Die hervorragenden Ausführungen des Redners, über welche an anderer Stelle berichtet wird, fanden auch bei den Göppinger Teilnehmern begeisterte Aufnahme. Auf Veranlassung des Jüdischen Kulturausschusses gibt Rabbiner Dr. Tänzer einen zehn bis zwölf Abende umfassenden Kurs über „Geschichte und Inhalt der Bibel“, welcher in der ganzen Gemeinde so großes Interesse findet, daß etwa 60 Personen daran teilnehmen werden. Ein Zeichen, daß sich viele wieder mehr den jüdischen Dingen zuwen¬ - 183 - den, aber auch dafür, daß der Referent in seiner Gemeinde als Kapazität anerkannt wird. 'Haigerloch. Die Generalversammlungen der Vereine brachten heuer wenig Neues. Der Gesangverein „Liederkranz“ hat seine Tätigkeit leider'fast völlig eingestellt. Der Frauenverein hat dagegen auf allen seinen Arbeitsgebieten eine rege Tätigkeit entfaltet. Für die aus Gesundheitsgründen zurückgetretene seitherige Vorsitzende, Frau Lehrer Spier, wurde Frau Auguste Alfred Levi gewählt; zur Schatzmeisterin wurde Frau Bella Reutlinger, als neues Ausschußmitglied Frau Jettchcn Ullmann bestimmt. — An Stelle des langjährigen Ausschußmitglieds des Jugendvereins Fanny Hirsch trat deren Schwester Käte. Im Literaturverein wurde für Fanny Hirsch Seligmann Levi in den Ausschuß gewählt. Die Bibel sowie ein Vortragszyklus über die spanisch-jüdische Periode stehen im Mittelpunkt der Arbeit von Jugend- und Literaturverein. Fritz Weil hielt den ersten Vortrag des Zyklus'. — Die Ortsgrhppenleitung des R.j.F. ist unverändert geblieben. Schwab. HalL Der „Bund“ lud für Sabbatb, den 15. Sdiebat, zu einer schlichten „Chamischo-ossor- Feier“ ein. Es wurde gesungen, „Sicha“ abgehalten, vorgelesch und gespielt. Die feierliche Verteilung der „Chamischo-ossor-Tüten“ mit 19 verschiedenen Früchten — ein Werk der spendefreudigen Gemeindemitglieder krönte den Abend. Der Saal war mit Transparenten sinnvoll geschmückt. Schwab. Hall. Am 5. Februar konnte Metzgermeister Raphael Marx in seltener geistiger und körperlicher Frische seinen 85. Geburtstag begehen. Der Jubilar war Gegenstand zahlreicher Ehrungen, so auch von seiten der hiesigen Metzgerinnung, deren Vorstände ihr langjähriges Ehrenmitglied persönlich beglückwünschten und beschenkten. Mögen dem würdigen, frommen Greis, der auf ein arbeitsreiches Leben zurückblicken kann, noch viele gesegnete Lebensjahre beschieden sein! Heilbronn. Ueber das Thema „Dievdeutschen Juden im Geschehen der Gegenwart“ sprasi auf Einladung der R.j.F.-Ortsgruppe Dr. Lanaenberger, Nürnberg. der vom Vorsitzenden der Ortsgruppe, Eugen V i c 10 r, herzlich begrüßt wurde. Dr. Landenberger, der auch Mitglied der Reichsvertretung ist, gab einen lieberblick über die Tätigkeit des R.I.F. von seiner Gründung an bis in diese Zeit. Er schilderte dann die Entstehung der Reichsvertretung, ihre Tätigkeit und Gliederung sowie ihre soziale und kulturelle Arbeit, über deren Bedeutung von uns schon früher eingehend berichtet wurde. Seine Ausführungen klangen in die Mahnung aus, daß das deutsche Judentum nicht verzweifeln und sich selbst aufgeben dürfe, daß auch — wie die Generationen der vergangenen Jahrhunderte — das heutige jüdische Geschlecht auf deutschem Boden aufredit bleiben und im Hinblick auf unsere Jugend standhaft das Schicksal tragen müsse. — Der Vorsitzende bekräftigte diese Mahnung in seinen Dankesworten an den Redner, der vor großer Zuhörerschaft seine Gedanken entwickelte. Laupheim. Im Rahmen der Ortsgruppe des R.j.F. sprach am 25. Januar Yogi Mayer (Berlin) in einem äußerst fesselnden Vortrag über „Aufbruch deutschjüdischer Jugend". Namens der Vorstandschaft des Frontbunds dankte Julius Heumann für die wertvollen Ausführungen, die wir — siehe unter Crailsheim — erst in letzter Nummer gewürdigt haben. , Laupheim. Am 28. Januar veranstaltete die Jüdische Schule einen Elternabend, wozu das Vorsteheramt. die Elternschaft, die Leiterinnen der Bastelstunden und der Vorstand der Jugendgemeinschaft eingeladen waren. Hauptlehrer Silbermann sprach über das Thema „Durch Erziehung zum praktischidealen Menschen“ und zeichnete in seinem Vortrag den Wert handwerklicher Fähigkeit und Tätigkeit. Der Redner betonte dänn das Ziel solcher Arbeiten — Erziehung zur Kunst und zum praktischen Menschen — und zeigte die hierzu dienenden Bestrebungen auf. In der sich anschließenden Aussprache kam neben dem Dank an die Leiterinnen der Bastelstunden allgemein der Wunsch zum Ausdruck, daß der Bastelunterricht unter Mitwirkung Lehrer Silbermanns weiterhin erhalten bleibt Ulm. Am 27. Januar fand in der Synagoge ein Konzert des Instrumentalkreises der Stuttgairter Jüd. Kunstgemeinschaft unter Leitung von Direktor Karl Adler statt. Stefan Frenke 1 meisterte die Violine, und Alice Schmuckler-Heß das Klavier. Die hervorragenden Künstler hatten eine zahlreiche Zuhörerschaft auch von auswärts angezogen. In andächtiger Stille lauschten die Anwesenden den Solisten und dem Orchester, über deren Leistungen an dieser Stelle schon wiederholt ausführlich berichtet wurde. Dr. Ury dankte für den herrlichen Abend. Auch der KleinkuAstabend von Dein Lipinskaja, den der Kulturausschuß am 2. Februar veranstaltete, war überaus gut besucht. Wie in Stuttgart, so entzückte auch hier die vielseitige, temperamentvolle Künstlerin ein begeistertes Publikum. Einen näheren Bericht geben wir an anderer Stelle dieser Nummef. , Ulm. Am 6. Februar sprach im Israel. Franenverein Frau Alice Straßburger über die in Stuttgart abgehaltene „Lernzeit" des Jüdischen Frauenbundes, über die hier schon ausführlich berichtet wurde. Im Namen der zahlreichen Anwesenden und des Vereins dankte Frau Sofie Levy der Rednerin für den schönen Vortrag. Heues oom jüdischen Spod. Stuttgart. Wie uns mitgeteilt wird, konnte der Landessportleiter des R.j.F.. Hugo Nathan. Lore Giaeon das Deutsche Turn- und Sportabzeichen in Emtei Mumien «SMttiif Bflchnenatrmß« 15 , Telefon S.-A. 227 55/M SPEZIALHAUS O Ruß“u- Seefisdie Wild und Geflügel luilmtis-SpialelkKifei Diu. Delikatessen Alleinverkauf der Weltmarken Bally Angulus Domdorf Edox-Schuh-Co. Königstraße 19 B Auoh Anzeigen sind Interessanter LesestoffI BRÜDER LANDAUER ULM a. D im Nr Empfahlen Sie unser Blatt weiter I KAUFT bei den Inserenten der Gemeinde- Zeitung I Haidniei-Viittml ■ MILIE STAHL MtMwuH. 2a - Tatet, am laßJncta.Miiii.lfelwittk Im Friseursalon BahnbotfpUts, Ed» Oi|ntr. 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