Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- XI (1934-1935)
- Issue
- 21 (1.2.1935)
- Date
- 1935-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
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- 184 - Gleiche Aufgaben - gleiche Schmerzen! stellte auch klar die Bedeutung der jüdischen Schule heraus und bekräftigte. da# die Erneuerung des deutschen Judentums vom Geiste- und nicht von der Wirtschaft her komme. Starken Kindruck machte auch Dr. GmbeU Aufforderung, die pemeinsame jüdische -Aufgabe über allen jüdischen Parteihader zu stellen. Stiirmischec Beifall dankte dem Hc-dnc-r. Horb. \m Jt). Januar landen sich hier Tertreter der (lemeinden Horb. Ilexingen. Ilottueil. Tübingen zu- '.iinmen. um über die Gründung eitler Kulturgemein- 'chaft für die S«ln>ar/v»aldgc-meindc-n /u berufen. Heinrich I e \ i ■' I!■>-b». der bereits mit den Gemeinden I iildiiug genommen hatte, gab nähere Aufschlüsse. |- s o ird beabsichtigt, in Haigj-rloch eine \\ erbe-\ er.iU'taltung btrcb/ufüliren. \ erscliiedc-ncliitetessentc n fii t diese kuii'tgcmeitischufl sind schon c -o liamien (■niiiinl. Vni IJaiiu.ir hielt l)r \y>ili c u in .t r k in 1 \n~- lilut* an den Abendgotte'dieitst einen wert- \ eben ieliginii'gcsthiclitliclien \ortr.ig über T in Jan rhuiulert grundlegeoder jüdischer < ,c schichte' . In diesen llefer.it unrcle ge/eigl. wie im /weiten Jahr - *Tiinc >;t ei clc-t allgemeinen Zeitrechnung unter den Neftiu'ten linieren uni ,i ii -reii kämpfen die rc-li- .---sc- C-eisieshaltung ch ( i.issidim und der Pliari- - »uh dnrehset/tn. ai Jiidi-iituui die blc-ibencl- -len \\ e'i-iis/uge n.!.- -,oct hat. \uf \\ tiii'ih der < im-iude wird I > t\ nheumark weitere Volt rügeuiiei nidiscbe Ui 1 ■_ -|sgfschichte halten. tiöppingen. \u ". Jinu.ii sprach Assessor G e o r g V II I h in a ii i I : ikfmi <i. VI.! auf Veranlassung dei hiesiuee / - - n i - t i sdi r n b r I s ■; r ii |i ji r über .Palästina -- und VV u klicljkcit". In seiner Kinleitiinn w. ,:.i Redner darauf hin. duff die Ktnan- /ipatio - ’ - -'lehmigen von jeher in I rsiheinung traten. v\ ■ de s auch dubei leinst isdie Epoche zeigt. VI it ihnen alr iiuiner ein starker Verlust an jüdische-! k ult it t mit verbunden. Der Redner schilderte d.i i: i!|e /ii fii'ti'che Idee und ihre praktischen Vusw i..nteii. '>obei et auf die geschichtliche und stati- 'ti'i'e lut'mhe hinwies, dali I re/ Israel noch eine -■-•‘•'e Vn/.ihl Vfenschc ti bei rationeller Aii'init/ting I-- r.-uletis und aHei I vportmogliihkeiteii .titfneh-; c-n kann. Vach die Vrulx rfrnge und die Interessen •lei Vland.iturinaiht f nglanil wurden vom lie fe t! Ilten oisfiihrlith behandelt. An den ausgezeichneten Vortrag. der einefl tiefen Kindt lick Inachte-, schied! sich eme Vllsspr.iehe .111. Göppingen. Der \ctein. ..Vf e r k u r i a“ i Jüdischer kulturaiisschul!' v eran-tullete am Jo. Januar in der iiagngc ein kon/ert mit Werken für zwei Klaviere und Sticiihorihc'ter. Das Propra mm wurde von den bekannten Pianistinnen Vli c.c Sch n uck ler-ll eH und Polelv S p c-r I i n g - I) o n a t h sowie dem Iiistrumentalkreis der Stuttgarter Jiid. kuiiMgemeiii- 'ihaft unter lettuiig von Dir, Karl \ tili-r in der gevcolmteii kiinstlei ischeti VV c-iscdiirchgc-fiibrrt. (Leber das Konzert, das am vilrhc-rgcihenclen Abend fast mit gleichem Programm in Stuttgart statt fand, berichten vvir an .inclerc-r Sti-||e dieser Niinuner. Rt-d.l — Später Innef ein gemütlicheliei-ammi nsein mit den Künstlern ml ..I >ettelbacher" statt, wobei der Versitzende des hiesige it Knltntaitsschcis-.es. Siegfried Rohr- I» a eh e r . allen Vfitw irkc-ridc-u pnd inshesondc-rcdem Dirigenten den Dank für de n gebotenen Gemil! anssriracfi. K.i-I Adler dankte sc-inc-rsc-itntit lannigc-n Worten. Nach einigen vierhündigen Klaviervortrügen der >olistiiinecc und einem Streichquartett von J. S. Racl). die alliierst dank har amfgenommen wurden, brachte Diirkfor Adler hier erstmals ein Gc-mcinschaftssiiigen der. Besucher de- Abends zur Durchführung. dalebhaften Beifall fand. Ludwigsburg. Vm ü. Januar-veranstaltete der I s r. f r .i H e n v e r ci tl eine V ersammlung. zu der auch Mitglieder des I rau -uvereius 1 rc-nclental erschienen vcaren. .Nach freundlicher Begrüßung durch Krau I a n n v kii'iel erstattete- Krau Else Bergtu a n ti (I.atiphc-ini) vor den zahl reichen Anwc-senden '■inen c-ingehendc-n Bericht über die Stuttgarter I.eru/eit" und die- Nanheimer Tagung. Die Rednerin erstand c s vorziiglich. den Geist dieser Tage so le bendig werden zu lassen, dal! er bei allem Anwesendem fortwirken wird. Ludwigsbnrg. ()herkuntor I - i Jonas (Mainz) hielt in..der Sv napoge einen Vortrag über „Liturgische Ge —cinitc* im jüdischen Hause", Uin die leider oft so unbeknuiiten religiösen Weisen vcic-dc-r zu vergegenwärtigen. -aug -(<> der Referent mit wohlgeschulter Stimme nach überlieferten Melodien vor. nachdem er "zuvor die* hebräischen Texte iiffialtlich und geschichtlich erklärt hatte*. So erlebtedie Hörerschaft wievorherge-ganjh-ne Generationen aufs neue den tiefen religiösen Siimmiingsgeltalt des Sabbaths und der Festtage. Vni Klavier waltete Krau Pepi Ottenheim e r als geschickte Begle iterin. Rexingen. Der Jiid. Jugendhund hat seine VVinterarbeit mit den jeden Freitagabend in seinem Heim stattfindenden Heimabenden anfgenommen. Es wird hauptsächlich Tenach und jüdische Geschichte behandelt. Am 1. Januar sprach in einer Versammlung der Zionistischen Ortsgruppe" Horb-Rexingen Dr. Paul Tänzer (Stuttgart) über das Thema „Was fordert die Zeit von uns als Juden?”. Seine klaren Ausführungen fanden ^>ei den Zuhörern starken Widerhall. Rexingen. Am 23. Deze mber vor. Js. hielt Arthur I.ö wen gart (Frankfurt a. M.l einen interessanten Vortrag über Palästina, wobei er seinen selbstgedrehten Palästinafilm vorführte Die guten Aufnahmen fanden hier besonderes Interesse, da verschiedene unserer in letzter Zeit ausgewtanderten Landsleute im Film zu Neben waren. — Kinc freudige Ueberraschung war es für die Gemeinde, daß der ..Verband der jüdischen Jugendvereine Deutschlands“ am 25. und 26. Dezember vor. Js. seine Lerntagung in unserem stillen Schwarzwalddorf abhielt. An der Tagung, deren Durchführung dem hiesigen Jüdischen Jugend- AnläBlich des Beginns des 11. Jahrgangs des I-eipziger Gemeindeblatts veröffentlicht dessen Schriftleiter.Gemeinderabbiner Gustav Cohn, einige Wünsche an alle Mitarbeiter, die jedem, der im redaktionellen Dienste der jüdischen Presse steht, aus dem Herzen gesprochen sind. Wenn diese Wünsche das Verständnis auch unserer geschätzten Leser linden würden, so wäre ihnen unser Dank sicher. — Wir geben den Artikel nachstehend im Auszug wieder. Die Schriftleitung. Mitarbeit: Ks leben in unserer Gemeinde ohne Zweifel manche sachkundige und federgewandte Männer und Krauen, die berufen wären. Aufsätze zur Verfügung zu stellen, sich aber zu einer aktiven Förderung unserer Arbeit noch nicht entschlossen haben. Die Scbriftleitunp wird es dankbar begrüßen, wenn ihr seitens solcher dazu befähigten Persönlichkeiten die Bereitschaft zur Mitarbeit ausgesprochen wird, und wird gerne Themen besprechen und ihre Bearbeitung durch Hinweise auf Material unterstützen. Redaktionsschluß: Leber den Begriff ..Redaktionsscblufi" bestehen noch manche Irrtümer. Nicht zu sprechen, von denen, die mehr oder weniger regelmäßig Manuskripte für die gerade bearbeitete Nummer 5—24 Stunden nach der festgesetzten Schlußstunde einreichen. Auch solche, die sich an die Stunde halten, meinen meist, dies sei die Zeit, in der die Schriftleitung mit der 'Bearbeitung des Textes beginnt. In Wirklichkeit ist die Zusammenstellung des Inhalts einer Nummer bei Redaktionsschluß im wesentlichen beendet: nur für eilige Nachrichten, die nicht früher vorgelegt werden konnten, ist er der äußerste Zeitpunkt, zu dem ihre Einordnung noch erfolgen kann: übe rgebt Manuskripte der Schriftleitung so frühzeitig wie möglich. Vereinsberichte: Es ist ein schöner Beweis für die Schätzung, deren sich das Gc-mc-indc-blatt erfreut, wenn die- V ereineusw. über das. was sie wollen und leisten, über ihre großen und kleinen Veranstaltungen auch Kreise unterrichten möchten, die ihnen noch fernstehen, und als w irkungsvollen Mittler dafür das Gc-mc-indeblatt benützen möchten. (In Klammern: Hie und da wird darauf besonders nachdrücklich von solchen gedrängt, die gelegentlich einmal gemeint hatten, feststellen zu dürfen, daß ..man“ das Gemeindeblatt ungelesen beiseite lege!) Die Schriftleitung hat ja auch auf die Erfüllung dieser Wünsche bund übertragen worden war. nahmen viele Gäste aus Bayern. Baden, der Pfalz usw. teil. Am Abend des ersten Tages hatte der Verband die ganze Gemeinde zu einem Gemeindcabend geladen. Lehrer Helmut Kahn begrüßte die Anwesenden, dann hielt Dr. Paul Eppstein (Berlin) einen packenden Vortrag üln-r jüdische Jugendfragen. Lehrer Spier (llaigerloch). die Herren Rohrbacher und Frankfurter (Göppingen). Frau und Erl. Rohrbacher sowie Siegfried Löwen stein (Tübingen) trugen durch VVort und Gesang zum guten Gelingen dieses Abends bei. Die Tagung selbst wurde mit einer Ansprache von I.ehrc-r Kahn und dem Gesang einiger Kanons eröffnet. Dr Paul Eppstein leitete eine Arbeitsgemeinschaft über jüdische Geschichte im Hinblick auf Raum und Zeit. Heinrich Frankfurter (Göppingen) und Martin Zürndorfer (Stuttgart) referierten über Palästinafragen, zur jüdischen Soziologie der Gegenwart sprach Dr. Eppstein. — Im Mittelpunkt des zweiten Tags stand eine Sing-Arbeitsgemeinschaft unter Leitung von Dir. Karl Adler (Stuttgart), die für alle Teilnehmer ein großes Erlebnis war. Lehrer Spier hielt einen Tenach-Kurs. Dr. Julius Weil (Stuttgart) erstattete ein Referat über Wirtschaftsfragen. Ulm. Wie wir noch erfahren, hat der von uns in letzter Nummer schon gewürdigte Vortrag von Universitätsprofessor Kran/Landsberger (Breslau) über ..Judentum und moderne Kunst“ einen besonders tiefen Eindruck gemacht. In tiefschürfender Darstellung vermittelte der Redner ein Bild hauptsächlich vom jüdischen Kunstschaffen in der Zeit des Naturalismus, in dessen Stil Israels (Holland), Camille Pissarro (Frankreich) und Ernst Josephson (Schweden) neben dem deutschen Meister Max Liebermann Großartiges geleistet haben. Jüngere jüdische Talente wie etwa Hermann Struck. Ernst Oppler und Emil Pottner prägen die naturalistische Richtung noch weiter aus. Der Redner umriß auch die Leistungen jüdischer Künstler in der Architektur, die mit dem Namen eines Alfred Messel z. B. unauflöslich verbunden ist. Heues oom indischen Spott. Stattgart. Fußball : A J.S.V. Pirmasens I—R.j.F. I 0 : 8 (0 : 5). Jiid. Turnverein 05 Karlsruhe 1—R.j.F. I 0:8 (0:4). Handball: A.J.S.V. Pirmasens I—R.j.F. I 3 :2 (1 : 1). Stuttgart. Am 20. Januar weilte die „H a k o a h“ mit ihrer I. und 11. Fußballmannschaft beim J.J.B. Heidelberg, um die fälligen Pflichtspiele aaszutragen. Der zum Teil vereiste Platz stellte an die "immer ein Hauptaugenmerk gerichtet. Aber: der Raum für den Text jeder Nummer ist begrenzt. Er wird von dem Umfang des Anzeigenteils bedingt. Darum müssen Belanglosigkeiten ausgeschlossen werden; es ist für die Tausende von Lesern im allgemeinen unwichtig, daß ein Veranstaltungsleiter die Anwesenden begrüßt hat: wann die Versammlung begonnen und wann sie geendet hat; daß „wichtige Beschlüsse gefaßt worden“ sind: daß „äußerst interessante Beratungen stattgefunden“ haben. Nur solche Berichte können einen Platz im Gemeindeblatt finden. die in gedrängter Fassung besagen, was gesprochen und beschlossen worden ist und auch das nur insoweit, als ein größerer Teil der Gemeinde daran Interesse nehmen kann. Sportberichte: Die Schriftleitung verkennt keineswegs die große Rolle, die der Sport für die Jugend und ihre körperliche Ertüchtigung gewonnen hat. und begrüßt die Entwicklung, die das jüdische Sportleben gerade in jüngster Zeit nimmt. Sie wird gerne, wie bisher, auch künftighin in einer besonderen Sparte über die Sportveranstaltungen berichten. Aber: lassen sich nicht die Berichte, wiederum im Hinblick auf den so knappen zur Verfügung stehenden Raum, knapper fassen? Sollte nicht auch auf jene Hunderte Rücksicht zu nehmen sein, denen dieser Teil des Blattes gar nichts oder wenig bedeutet? Berichte über Konzerte und Unterhaltnngsabende: Die Vielgestaltigkeit unseres Gemeindelebens widerzuspiegeln ist eine der wichtigsten Aufgaben unseres Blattes. Dazu gehören auch die Abende, die der ernsten und der leichteren Kunst gewidmet sind und gleicherweise dem Kultur- und Unterhaltungsbedürfnis der Geineindemitglieder. wie der Entfaltungs¬ und Betätigungsmöglichkeit jüdischer Künstler zu •dienen bestimmt sind. Diese Berichte aber werden irreführend und wertlos, wenn sie, wie dies vielfach aufgefaßt und gehandhabt wurde, nichts als überschwängliche Lobeshymnen auf die darstellenden Künstler geben. Es liegt sicherlich nicht im Interesse eines Sängers, wc-^in er mit Caruso auf eine Stufe gestellt wird: man merkt ja schließlich doch, daß der Vergleich eine leichte Lebertreibung ist. Darum muß bei solchen Veranstaltungen auch einmal ein kritisches Wort ertragen werden, das dem daneben erteilten Lobe einen weit größeren Wert verleiht, und den Künstler weniger verstimmen als anspornen sollte. Die Schriftleitung wird darauf bedacht sein, daß ihre Mitarbeiter sich bei solcher Kritik vornehmlich von wohlwollender Prüfung leiten lassen. Tabellen stand der 1. Mannschaften am ZI. Januar 1935 (FuBballpfliditspiele) Verein: Spiele gew. unent. verl. Pkte. Tore 1. Bar Kodiba Mannheim 7 — — 140 36* 1 JSV Heidelberg 9 5 — 4 10* 3033 3. RjP Stattgart 5 4 1 — 9:1 23:4 4. Hakoah Stuttgart 5 4 1 — 9:1 . 19:7 5. Hakoah Karlsruhe 3 2 2 *6 19:12 6. RjF Mannheim 3 2 2 HS 24:20 7. RJP Bruchsal 5 2 2 1 GA 9:11 8. RjP Worms 1 3 3 :«ü 1420 9er RjP Hellbronn I 2 4 4:10 9:18 10. JTK 03 Karlsruhe 1 — 6 LI2 724 11. AJSV Pirmasens 10 1 9 1:19 7:42 Spieler große Anforderungen, womit sich die lleidel- Irerger besser abfanden. Gleich in den ersten zehn Minuten gelangen ihnen zwei Tore. Die reifere Spielweise der Stuttgarter setzte sich aber bald durch, und schon bei Halbzeit führten sie 3:2. Während ..Hakoah“ dann noch weitere drei Tore für sich buchen konnte, reichte es bei den Heidelbergern nur noch zu einem Erfolge. Somit blieb Stuttgart mit 6 :3 siegreich und konnte wiederum zwei wichtige Punkte mit nach Hause nehmen. — Vorher trafen sich die II. Mannschaften. Nach einem flotten und abwechslungsreichen Kampf blieben auch hier die Stuttgarter mit 4 : 1 siegreich. Stattgart. Die Ski-Abteilung des R.j.F. hielt am 20. Januar ihre Vereinswettläufe in Mitteltal ab. Start und Ziel lagen unmittelbar an der ideal gelegenen Skihütte des R.j.F. Die Schneeverhältnisse waren einigermaßen gut, wenn auch nicht ideal zu nennen. Fast 150 Mitglieder der Sportgruppe sowie Gäste der R.j.F.-Sportgruppe Heilbronn hatten sich zu den spannenden Kämpfen bei strahlender Wintersonne eingefunden. Besonders begeisterten die Leistungen der Jugend. Es war eine helle Freude, die achtjährige Margret Maier sowie ihren zehnjährigen Bruder H a n s im Slalom mit Eleganz abfahren zu sehen. Bemerkenswert auch der elegant-sichere Stil des elfjährigen Frank Hauser, der seine 4 km im Abfanrtslauf fast in derselben Zeit wie die aktiven, Damen fuhr. (Den Junioren Kurt Ottensosser und Walter Bär, Heilbronn, gelang es, außer Konkurrenz in der Juniorenklasse Bestzeiten (1.24.05. 1.25.48) zu erzielen. Für den Senioren-Langlauf hatte die Juwelier-Firma Franz Ballin,_ Stuttgart, einen Wanderpokal gestiftet, den Justin Roths ch i 1 d für dieses Jahr als Vereinsmeister in Besitz nehmen konnte. Am Sprunghügel sah man außerfewöhnlidi schöne Sprünge. Hier gelang es Franz a 11 in, die Bestresultate zu erzielen. Ein besonderes Lob soll auch noch der hervorragenden Organisation der Kämpfe gezollt werden.