Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- XI (1934-1935)
- Issue
- 15 (1.11.1934)
- Date
- 1934-11-01
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- [Seite] (sequence 4)
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— 124 —! Der klein«- Hein/ B 1 «ich überraschte die Anwesenden muh durch einige reizend auf der Hand- Harmonika gespielte Musikstücke, dann erfreute der t.emeindepfl. j-er die am Bau beteiligten Arbeiter durch Lcbcrreithung eines Geldgeschenkes und lud sie zu einem Vesper ein fröhliche Gesichter gaben dem fi-tnkt die sdi.inste Weihe. Stuttgart. Am 22. Oktober verschied nach längerem schweren beiden Fabrikant Julius Schmidt im Vlter cofl sJ Jahren. In ihmverliert unsere Gern«! nd>- ,-inen ihrer Besten. Bis ins hohe Greisenalter war Julius Schmidt Direktor der von ihm gegründeten Firma, der heutigen Julius, Schmidt «i tu. A.-G.. die er zu einem der bedeutendsten Unternehmen der I Brauch, mitcniw ick«dt hat. In weiten Kreisen erfreute sich d« r \ erstorbene größter Beliebtheit. Der j einfache, '«hlnhte Mann bewahrte sich auch stets als I aufrechter, pflichtlx-w uBter Jude. Acht Jahregehörte P « i «len; lsr,„-l. Norsteheramt an und beteiligte sich | mit aktivstem Interesse an den Arbeiten des Kolle- I giuni'. Stirn besondere Anteilnahme galt auch dem ' \«-r«-in für täglichen Gottesdienst . für den er als! \-»rsitzend*-! corbildlich wirkte, hin Wohltäter der Vinn« zu se in das w.ir dazu für eine Persönlidit keil wie Julius" Sdiniidl eine Selbstverständlichkeit. >..• wird auch.des trefflichen Mannes allezeit in unserer Gemeinde in Fhr«-n und Dankbarkeit gedacht w erden. Stuttgart. Die . j li-di-liberale Zeitung in Berlin befähle sich nu: «u-i n:it der Bevölkerungsbewegung unter «len ,1, -II Juden. Die das band Wärti cm.b tr c h; : IVndeu Angaben des Blattes geben w ir iiadistc tii w u-der .In W i i i : b «• r g lebten n-cch der X olkszühlung von IÖ2' I sJT Jiulen. d. h. 0.42 der Gesaintbecölkerutig Nuch -:>-r Volkszählung von 'I9W waren es nur ni. Personen jüdischen Be kenntnisses oder .i,37'- i«-r < ■••samtbt-völkeriing..Die Abnahme betrug w,d : - iin -i-r Jahre ss«i Personen oder 8.2 Ce. L'eber di, \ rti-dung der Juden artf Stadt und Land bzw. auf inverschiedenen hommunalgröHcn. gibt die \ . .sszahluiig um 1033 folgende Aufschlüsse: Wahreml 24.3s'.' der Gesamtbevölherunp in Ge ne imlen unter Inno Einwohnern lobten, waren nur . i.Js’l der w urttembergischen Juden und zwar in '«'i («enn-iiiden dieser Größenklasse von weniger als >000 Linwohm-rn ansässig. Auf diese Klasse ent- , fl,-len insgesamt Iii22 Juden. Die Gcmcindegröfienklasse cou looo bis mono Finwohnern umfaßt mehr * ab 40 ' - «ler t^esanitbecölkerung W ürttembergs. wählend will der jüdischen Bevölkerung nur rund 20 Cf mit IWi jüdischen Linwiihoern in % Kominunalsl.i-meindi-n dieser («riillenklasse vorhanden waren. In der Goiin-iiidegrbHi-n-klaS'e von 10000 bis 0X1000 I iiivviihni-rn finden sidi nur rund 20 c; der Gesamt I bevolkerung. dagegen eilten über 2^ Cf der Juden I W urttrmlierg' 2339 Juden - in 24 Gemeinden ' «liest-r Klasse. Die < „-samtbev ölkeriing in der Groll -r staill Stuttgart betrug "Dt 414 704 oder 15.39 CS der gesamten w urttembergischen Bevölkerung: demj iregenubi-r keiizentru-rten sidi mehr al» 44 Cf aller w urtteinb'-, gixhi-n Juden, nämlich 440s Personen, in Stuttgart. In konfessioneller Hinsicht zeigen die veröffentlichten Fr.'i-bnisse de-i Volkszählung von Württemberg dir anhaltc-- "Schrumpfung der Synagogengemein- «‘••n. Von >ö«> (>rt«n mit jmlischer Bevölkerung lebten ri l'i’ vw-ii ii-- al- >0 Joden, d. h in lili von IhO Fällen isl.jy. - w n praktisch lebensfähige* Synagogenui-iiu-iiidi-ri in«*4iw hi vorhanden. Nur 17 Gemeinden mit ^ii'ainr n I3n3 >«->-!«-n erreichten eine Größe von in Ins ohi-s. i n •! i (.rini-indt-. damit also die knappe. >Iindlau- . bl las I genb-ben c-iner Svnagogenzi-nirind, , I f• ■,-;« r| .1 ine noch geringere Anzahl, iiaiiilwh I ' (-iiii-iudi-ii. hatten größeren L mfang. Auf dies, fi,. das i.e.s der w lii ttembergischen Juden mit "922 Seelen v-m d.-m-n wie sich aus obigf-m ergibt, iibe- <11■ Hälfte ali'-in in Smttgart ansässig war Sluttsiart. B e i i!i , | , \ ii «• r b a ch - \ e r e i n. Die -eian-ia't I«-- BVV. dürfen -ich zurzeil ein« - .ii'l-T- -,Ti ii!•• -udn-s erfreuen. Diese Feststeliciu wo-! j, ■!« n mit f •i-tnigtüung erfüllen, der die uäentvv« _t« ii Bem-diungi-n des Verein* verfolgt. -• rivo b-' (iiiibih«-« Bibbinu'g"yi in di«- Gemeinde •*- i i : iii-ö«-oiwl« i■ in di «• Jugend zu tragen. \«11 > ' bi-hamb-Ite l.i-hrer Wolf Ber- , - i >11 « er ihm eig«-nen geistvollen und überaus ei i;ir.iLr'aii, -ii \rI den W n<heiialisdiiiitt. VIit großem Interesse sah man auch dem Vortrag v on Schulleiter Dr. F ui i I G o I d » ch in i d t vom Unverbindliche Reklame-Beratung durch Tel. 23328 Kornbergstraße Nr. 45 IK-MÜLLER Hermann Lein Stuttgart-w Martenstrafie Nr. 12 . Elegante 'Bametihüte Schal« MGtzec - Schleier/Neuheiten Umerbe.tunflT, we-ti,- torg'lltiQ «ueoefflhrt / Ze'tgemifie Preise reiblick: Schiebnfennf r Scheuten »»eranlegen »rpe» u c en Verlesungen C.Rössie s_'*d Scnre^nefe* f 60 079 . Gert«21/23 Kauft bei unseren Inserenten [ Anrcduntfen zur Ausgestaltung der Sabbathfeiern für die jüdische Jugend. Aus Anlaß des Gesetzes über den Staatsjugendtag hat der. Israel. Oberrat sämtlichen Israel. Vorsteherämtern. Rabbinern und Religionslehrern des Landes die folgenden Anregungen zur Ausgestaltung der Sabbathfeiern für «.die jüdische Jugend übermittelt. bs ist selbstverständlich, daß die Ausgestaltung der Sabbathfeier für das jüdische Kind eine Ehrenanfgabe des jüdischen Elternhauses ist. Ist doch der Sabbathtag von jeher in Israel der Tag der Familie. Die nunmehr infolge der Ministerial-Erlasse erfolgte Befreiung der jüdischen Kinder vom Schulbesuch am Sabbathtage legt dem Israelitischen Oberrat die Anregung nahe, den Gemeindegenossen die Erweiterung der Sabbathfeierlichkeiten für die jüdische Jngend zn empfehlen and für eine möglichst einheitliche Gestaltung dieser Erweiterung Anleitung zn schaffen. Die nicht durch die Teilnahme am Gottesdienst ausgefjjdlten Sabbathstnnden sollen für die Vertiefung imd Bereicherung der religiösen Anregungen des Sabbathta|es ausgewertet werden. Wenn auch einzelne Gemeinden in dieser Richtung bereits dankenswerte Einrichtungen getroffen haben, so sollten doch die folgenden Grundgedanken ihre Durchführung linden: t. An den Vormittagsgottesdienst schließt sich die im Nebenranm der Synagoge oder im Schulraum der Gemeinde abzuhaltende Nachfeier an, die keinen schulischen Charakter tragen darf, also nicht in Form and Gestalt einer Unterrichtsstunde abgehalten werden soll. Es ist anf die freiwillige Teilnahme aller jüdischen Kinder an der Nachfeier besonders zn achten. ä. Die Nachfeier wird mit dem Kiddusch begonnen, der am besten von einem Schüler vorgetragen werden soll. Falls ein geeigneter Schüler dazu nicht vorhanden ist, soll der Rabbiner bezw. Religionslehrer bei der ersten Nachfeier den Kiddasch vortragen. •* ». An den kiddusch schließt sich der Gesang der Semiraus (Sabbath-Familienlieder) an, deren deutsche L’ebersetzung ebenfalls vorgetragen werden soll. Falls eine sangbare deutsche Uebertragung vorhanden ist, kann diese nach dem hebräischen Lied gesungen werden. 4. An den Gesang ist die Verlesung einer jüdischen Erzählung anzuschließen, bei der Kindgemäßes und Heiteres zu bevorzugen ist. v. Eine Auswahlvorlesung aus dem laufenden Bibel- Wochenabschnitt mit gelegentlichen kurzen Ausdeutungen ist zu empfehlen. 6. Für die durch den Staatsjngendtag nicht erfaßten Schüler ist der Sabbathgottesdienst (Mincha), wo dies noch nicht geschehen ist, zu einem Jngendgottesdienst ohne Abänderung der vorgeschriebenen Gebete . auszugestalten. Soweit das möglich ist, sollen Knaben den Vortrag des Gebetes und des Lainens bei diesem Gottesdienst übernehmen. 7. Die Lehrer sollen die dritte Religionsstnnde gegebenenfalls dazu verwenden, mit den Kindern den Vortrag der Gebete and des Lainens zn erlernen. N. Die Nachfeier am Vormittag soll nicht über lVi Stunden, die Feier des Nachmittagsgottesdienstes nicht über % Stunden ausgedehnt werden. lb. Oktober über ..Alte und neue Schule“ entgegen. Der Rechner behandelte aber sein Thema nicht in Förin eines zusammenhängenden Referats, sondern versuchte, den Gestaltwandel der Schule aus einer ungezw ungenen Aussprache zw ischen Hörerschaft und Referenten darzutun. Diese Aussprache zeigte aber so recht die außerordentlichen Schwierigkeiten des Themas insofern, als die Meinungen schon über die pädagogischen -Elementaranschauungen beträchtlich auseinandergingen. Der Referent faßte die Inhalte der Diskussion jeweils zusammen und stellte sie seiner eigenen Auflassung gegenüber. Besonders wertvoll waren hier die Auslühruiigen Dr. Goldschinidts über den Idealtypus des jüdischen Menschen. den sich die neue Schule ja zu schaffen bemüht. Am 23. Oktober sprach dann Sanitätsrat Dr. Ries vor einer überaus großen Hörerschaft über seine Palästina.-Reise, von der er vor kurzem ziirückgekoinnit-ii war. Man war auf diesen Vortrag besonders deshalb gespannt, weil man den Referenten als klaren Beobachter, der auch das wesentliche Detail nicht übersieht, kennt. Der Redner gab einleitend ein Gesamtbild seiner Eindrücke vom heutigen Palästina, wobei er die Größe der Opfer "Des tonte, die das Land von seinen Menschen fordert und daran erinnerte, daß jüdische Dinge überhaupt nicht vom Standpunkt des eigenen Ichs betrachtet werden dürfen Den Glauben der jüdischen Arbeiter an den endlichen Erfolg bezeichnete Dr. Ries als den höchsten aller Werte. Bei angestrengtester Arbeit werde es jeder zu einer bcsaieidenen aber anständigen Existenz bringen — ein abschließendes Urteil, so betonte der Redner, dürfe sich aber nur der erlauben, der jahrelang in Palästina gelebt habe. Der Referent schilderte dann in äußerst interessanter Weise seine Erfahrungen und Erlebnisse auf palästinensischem Boden. Er lieft Bilder von faszinierender Schönheit vor seinen Hörern erstehen und schilderte die Eigenart des Landes ebenso wie interessantes Augenblicksgeschehen in packender Weise. In allem zeigte sich der scharfe Beobachter, der als Mediziner auch der Hygiene und anderen einschlägigen Fragen seine Aufmerksamkeit widmet. — Eine aufs höchste gefesselte Zuhörerschaft dankte dem Redner mit stürmischem Beifall. Wir machen noch auf die Veranstaltungen "des B.A.V. in der ersten Novemberhälfte — einen Vortrag von Rabbiner Dr. Tänzer, Göppingen, über „Moses Montefiore“, eine Freitagabenafeier und die Behandlung des Wochenabschnitts — aufmerksam. Stuttgart. Die Zionistische Ortsgruppe hat vor kurzem mit ihrer Winterarbeit begonnen, in verschiedenen Vorträgen sollen 'die wesentlichen Probleme des Palästina-Aufbaus in eingehender Weise behandelt werden. Die Veranstaltungen sind in der Weise gedacht, daß auf das von Kennerd der Materie erstattete Referat jeweils ein Aussprache-Abend über die behandelten Probleme folgt Die Vortragsreihe eröffnete Gerichtsassessor Georg Guttmann. Frankfurt a. M„ mit einem Referat über „Die historischen, politischen und rechtlichen Grundlagen des Pulästina-Aufbaus“. Nach einleitenden Worten des Vorsitzenden, Dr. Paul Tänzer, schilderte der Redner im einzelnen die Voraussetzungen, die zur Schaffung der zionistischen Bewegung führten, und legte den Werdegang des Aufbauwerks im Sinne des Themas in instruktiver Weise dar. Assessor Guttmann besprach dann die heutige Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung Palästinas und die augenblicklichen Bemühungen der Mandatarmacht, gegen den Willen der Araber und Juden eine gesetzgebende Körperschaft zu bilden. Als Abschluß zeigte der Referent die Grundsätze der englischen Politik im vorderen Orient, die. wie er betonte, die Juden kennen und beeinflussen müssen, um ihr Ziel, den Aufbau Palästinas, zu erreichen. Es sind weiter vorgesehen Vorträge über „Der landwirtschaftliche Aufbau Palästinas“, „Der städtische Aufbau Palästinas“, sowie Referate über die Erziehungs- und politischen Probleme des Landes. Stuttgart. Vor einem interessiert lauschenden F"rauenkreis sprach am 24. Oktober Fräulein Grete Block, Berlin, vom „Verband jüdischer Frauen für Palästina-Arbeit“ über den Weg der jüdischen Frau. Sie umriß an drei Typen Weg und Ziel der jüdischen Frau im Wandel der Zeiten. Eine Glückei von Hameln, fest auf dem Boden des Judentums stehend, war das Beispiel der Jüdin in alter Zeit: gute Mutter, Helferin des Mannes, und stets bereit, den Armen und Bedrückten ihrer Gemeinschaft beizustehen. Eine Rahel Varnhagen, die Frau n a ch der Emanzipation, hatte sich vom Geist und auch vom Glauben ihrer Väter gelöst; sie konnte die Fülle der deutschen und europäischen Kultur, die sie bereitwillig entnehmen wollte, nicht mit dem Althergebrachten in Einklang bringen. Und zuletzt die Jüdin unserer Tage, die wiederum den Weg zum Geist unserer Väter sucht, die ihren Kindern eine Seelensicherheit geben will auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft. Viele junge Menschen sehen heute ihre Aufgabe darin, Palästina mit aufzubauen. Viele deutsch-jüdische Mädchen sind schon im Lande und können dank der vom „Verband jüd. Frauen für das arbeitende Palästina“ errichteten Lehrstätten, wie die landwirtschaftlichen Farmen Nahalal und Ness Ziona, die geeignete Berufsausbildung erhalten; Mütterberatungsstellen und Säuglingsheime sind vom Verband geschaffen, ebenso ist in reichlichem Maße für die hauswirtschaftliche Schulung der Frau durch Kurse, Wanderlehrerin und dergL Sorge getragen. Aber diese Institutionen müssen, je größer die Zahl der Einwandernden ist, erhalten und entsprechend vergrößert werden. Daran mitzuarbeiten ist Aufgabe der jüdischen Frau, die an eine Zukunft der jüdischen Jugend in Palästina glaubt Das Arbeitsgebiet liegt aber auch im Lande hier. Betreuung der Auswandernden einerseits. geistige Schulung der Frauen andererseits, tun den Weg zu den verloren gegangenen Gütern zurückzufinden. ist notwendig. Fräulein Block wußte diese Aufgabe so überzeugend darzulegen, daß die neugebildete Ortsgruppe 40 Mitgliedsaumeldungen an diesem ersten Abend aufweisen konnte. Die Ortsgruppe ist weltanschaulich nicht gebunden. Sie setzt aas zionistische Bekenntnis nicht voraus. Eintreten kann und soll jede Frau, die die Palästina-Arbeit als einen wesentlichen Teil jüdischer Aufgaben ansieht und bejaht. I d a Marx, Bad Cannstatt, ist Vorsitzende der Orts gruppd. Stuttgart. Wir verweisen nochmals auf die von der Frauenvereinigung der Stuttgart-Loge veranstaltete, vom 3. bis 8. November stattfindende Chanukka- Messe. in der Handarbeiten und kunstgewerbliche Arbeiten, die von hiesigen jüdischen Frauen des Mittelstandes gefertigt sind, zum Verkauf kommen. Stuttgart. Auch in diesem Jahre veranstaltet der Israel. Frauenverein-Frauenbund für seine Mitglieder regelmäßige gesellige Nachmittage, für die auch Vorträge auf sehr interessanten Gebieten in Aussicht genommen sind. Wir machen auf diese Zusammenkünfte, deren erste am 6. November stattfindet^ aufmerksam. Stuttgart. Jüdisches Lehrbaus. In der Vor bespreckung, zu der alle Interessenten für die Kurse und Arbeitsgemeinschaften eingeladen wurden, sind die Zeiten für die einzelnen Veranstaltungen vereinbart worden. An allen Wochentagen ist nunmehr Gelegenheit geboten, an den Einrichtungen des Lehr hauses teilzunehmen. Die überaus wertvollen Kurse des Lehrhauses sollten aus allen Kreisen der Gemeinde eifrig besucht werden. Stuttgart. Stuttgarter Jüdische Kunstg e m e 1 n>-ch a f t. Die erste Veranstaltung in der neuen Abonnementreihe findet am Donnerstag, den 8. November, statt. Von vielen Seiten wurde der Wunsch geäußert, daß Stefan Frenkel wieder hier spielen möge, nachdem er bei seinem ersten Auftreten in der Kunstgemeinschaft mit Jubel und Be feisterung empfangen worden ist. So wird Stefan renkel der Solist dieses ersten Abends sein und eine Reihe bekannter und selten gehörter Werke