Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- XI (1934-1935)
- Issue
- 13 (1.10.1934)
- Date
- 1934-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 6)
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Vorsitzende Dr. Gustav Feldmann. Fr weist in seinen Ausführungen ittsbe solide rc auf dir von der Smtlpirler ( ,-\.-Zentrale planvoll vorgrnommcnr /ii»uiiiiiirti»teTliiiig aller für den jüdischen Arbeitgeber und \rbeilnelimer wesentlichen grsrt/lichrn \ iirsdiriften hin und zc igl die l>celeMit»amc Intigkrit auf. die vom ( V auch in W iirtteniberir auf dem C,i biete der prakti'cfien Beratung geleistet wurde. Stuttgart. I liier dem I itel -K in Jahr Kultur- ,1 I Im i t i n S l II l ' f a r I" w iirdigte die C.-\ .-/eitiina -u.andrst die kulluielle Arbeit in der Israel. C.e- IIK null- Stuttgart. Der Verfasser bezeichnet in diesem \rtikel das J II di > "fl e I e h r h a II s und die »»>>- auI ler J ii d t » dl e Kunst g e m eins,ti a f I als I rage r ih r Ai!.eit und kommt zu denn sdilulh dal! Karl \.111■ i es verstanden hat. eine Basis zu sihaflen. auf ih;r sidi die mdi'cflen weltanschaulichen < .nippen zu fr...!111 i'im Kulturarbeit treffen. Stuttgart. Wie wir erfahren. i~t die hiesige, nutet .!. i i ,-i:iing v.>n j ii l.i ii . Pa ud I p j v t e i n »teilende J. ult-che Darlehenskasse derzeit noch in d I l-.ge. (.. suche zu berücksichtigen, die den früher v. i ..tf entlichten Voraussetzungen geringen. Die bi» h. ■ ui erheblicher Zahl g.w -f.ilen I )a riehen haben liier Heilie unser.-r Gi.o. .e i'LOiins-cu dazu goltoli. ii. geschäftliche Schwa .h. iten zu ilberv» imlen. Sic waren besonder» •!,•»(,. ib wertvoll, weil die Dar- I. Iien»ku"f »..weh; u » zu: auf Sitherheii»anfoi - derungen al»au.ri i .!■ zug auf tlie V erzinsung'bedingIIIlgen iiuht dl. u! t. u» »tretigeti Vnforderiiiigen zu stellen brauch', v., dulu utzutage im geschäftlichen Verkehr ge»t, •eid.n Selb»!ver»tuudlich kiinnen Darlehen am .11 »alchc Personen gegeben werden, die mit I litte ihn » Darlehen' ihre geschäftliche l ntcrneh n. dag aller V..ruu»»jcht nach wieder in die I leihe le ii.. u können, womit schon ge'.rgt i»t. dal! über».h leie Betriebe in der liege! keine Aussicht auf < .. dornig eines Duilellen» haben Dagegen cnl- »p11cht c s diH cfiaus dem /weck dieser Kiurichtiing. we.m Hinge (.e»ch ifl'lc ute. denen auch ein kleine» K. .jur.il fehlt, .«lei altere (.e»thuf!»loiile. die durch v u ul.I I gehende ''c:iw ierlcckeiten ill eine Notlage ge h. .111111.-II. 'ich V ertrai.eii'V oll an die Darlehenskasse V. enden. Stuttgart. Puter den vielen alteren lind jüngeren c .emeiudeniitgliedem. die in diesen I .igen Stuttgart c > : lasse II. um nach Palästina iiberzu'iecleln. befinden »uh auch Dipl.-Ing < > s k .1 r l’lav. nc-r und Flau, .lei langjährige vc diente heiter der iicuhebrui»thcn Kurse de» jüdischen l.ehrhau»e». Wer die auüeri dentlidie »pt.ich-pädagogische Fälligkeit de» Scheidenden kennt, der weil*, dal! er in unserer jüdischen Kulturarbeit eine 1 ticke hinterlnÜt. die nur schwer zu füllen ».in wiid. Vlit vielen |-reuii.len ()»kar l’lawiins entbieten and wir ihm unsere herzlichsten \bschic-d'g ruHe iind wüti'ihrit ihm in I ' c z Israel eine gluckliciie. gesicher c- /uknnft. Stuttgart. Karl B i ch t c r. Sohn unseres Griitefndeiu itgl ied» s II ictiter. i't nach V eile nde lern Studium V.IIV der Israel. Gemeinde I I i r » ch b e r g in Schlesie n ai» ll.iläiiner berufen wo,den. Der junge Rabbiner end am sdi mini Vzc r. s i,c sc in Vttti eingeführt v.. . len mul am gleichen lag. »eine Vntritt»- pn digt halte u Stuttgart. VV w ir erfahren, w urde unsere bekannte 'Uuttg.et ter I'isttti»Iiii V I i e e S c!i m u ck I e I - 11 e I! in da» Kon-erv at. i iiim in Haifa berufen. Weite - 106 - Kreise werden die hervorragende Künstlerin, die anfangs nächsten Jahres nach Palästina übersiedelt, mit Bedauern scheiden sehen. . Schwab.Gmünd. Am Sabbath. den I.Sept.. fand die feierliche Finführung des Religionsoberlehrers Dr. VV o ch e n in a r k in seine neue Gemeinde durch Rabbiner l)r. V u erhach aus Stuttgart statt. Dr. Auerbach überbrachte ihm die Glückw ünsche des Oberrats und kennzeichnete dann die Bedeutung und Verantwortung eines Religionslehrers. Yorlveters und Seelsorger» einer jüdischen Gemeinde. Mit der F.rteilung des Priestersegens schioli er seine vortreffliche Ansprache. Hierauf richtete der Vorsitzende des Vorsteher amte». Fabrikant Gustav Mayer, im Namen des V crrsteheraints und der Gemeinde herzliche Begrii»- sungsworte an Dr. VVochcnmark und bat ihn. die guten Traditionen der Gemeinde auch fernerhin zu pflegen und der Jugend ein treuer Führer zu sein. Dr. VVochcnmark dankte den Vertretern des Oberrats und der Gemeinde für ihre freundlichen BegrüHungsworte und führte in seiner Ansprache ans, daß die Frfüllung der drei wichtigsten Aufgaben jeder jüdischen Gemeinde, der Thora, Awoda und Gmillut Chassodim. in der vergangenen Epoche des deutschen Judentums notgelitten habe, und daß de*- hdlb in der neuen jüdischen Epoche diese Aufgaben inhaltlich vertieft und dem Umfange nach erweitert werden müssen, damit die jüdische Gemeinde einer großen jüdischen Familie gleiche, in der religiöser und sozialer Geist herrscht und jeder Einzelne sich geborgen und geliebt fühle. Mit einem Gebet für die Gemeinde, ihre Vorsteher und ihren früheren, jetzt im Ruhestand lebenden Lehrer, schloß die wirkungsvolle Feier. Schwab. Gmünd. Am vergangenen V ersöhnuiigstage vollendete unser Gemeindeniitgliecl Max Nennt a v e r in rüstiger Gesundheit bei Fasten und Gebet »ein 70. I.el>cn»jahr. Beim Sabbathgottesdienst vom 22. September gedachte Rel.-Oberlehrer Dr. VV oche n mark mit ehrenden Worten des Jubilars, den die ganze Gemeinde durch Ehrengaben und Glück vc ünsche hoch erfreute. Möge dem tre fflichen Mann noch ein gesegneter Lebensabend be»chieden sein! Rexingen. Der vergangene Sommer hatte für unseren so schön gelegenen Schwarzwaldort insofern eine Imsondere Bedeutung, als unsere Gemeinde heuer erstmals auf Rexingens Vorzüge als Luftkurort inder Oeffentlichkcit hingeswiesen hat. Der Erfolg dieser Werbung ist nicht ausgeblieben. Den ganzen Sommer hindurch hielten sich zahlreiche F.rholungssuchende aus allen Teilen Deutschlands in Rexingen auf — und es hat ihnen hier sehr gut gefallen! Naturgemäß trugen die vielen jüdischen Kurgäste auch zu einer Aktivierung des Gemeindelebens bei. So hielt Rabbiner Dr Kahlberg aus Halle einen ausgezeichneten V ortrag über ..J e r e m i a s und unsere Zeit“: außerdem sprachen verschiedene Gäste im Jugendbuntl. Alle, die von uns schieden, haben versprochen, nächstes Jahr w ieder/ukommen und für da» schöne Rexingen zu werben. »Einen schweren Verlust erlitt unsere Gemeinde durch den Tod des langjährigen Vorstands der ..( hew ra Talmud Thora”. Rubin Löwen gart, der am 22. Juli im Alter von ho Jahren zu Grabe getragen wurde. Der Jüdische Jugendbund machte vor kurzem einen schönen Omnibus-Ausflug mit 20 Personen nach F rei- Ersdicinungstcrmin dieser Nummer: 2Ö. September bürg—Titisee—Feldberg. Auf dem Heimweg wurde noch dem FTiedrich-Luisen-Hospiz in Bad Dürrheim ein Besuch abgestattet. — Die Jugendherberge des Bundes wurde fleißig von jungen Wanderern aus dem ganzen Reiche benutzt. Ulm. Am zweiten Tug des Neujahrsfestes wurde unser geschätztes Gemeindemitglied Peter Nathan s o h n im Alter von 63 Jahren von seinem schweren Leiden durdi den Tod erlöst. Mit ihm ist ein frommer, herzensguter Mann dahingegangen, der in seiner Familie eine schmerzlich gefühlte Lücke hinterläßt. Rabb. Dr. Cohn entwarf am Grabe ein ergreifendes Lebensbild des Entschlafenen, dem die Gemeinde ein ehrendes Andenken bewahren wird. Vocschau auf kommende. Stuttgart. S i m ch a s Thora-Feier. Nach dem uns vorliegenden Progrännn verspricht die Simchas Thora-Feier des Jüdischen Lehrhauses am Dienstag, den 2. Oktober, eine Verunstaltung von besonderer Eigenart zu werden. In Wort. Weise und Tanz soll dieses jüdische Fest gefeiert werden: nahezu 300 Mitwirkende werden bekunden, mit welcher Freude sich alle Kreise der Gemeinde zu dieser gemeinsamen Arbeit zusammen gefunden haben, lu dankenswerter Weise wird das Lehrhaus durch u n - entgeltlichen Zutritt die Veranstaltung wiederum zu einer wirklichen Gcmeinschafts Veranstaltung großen Maßstabs machen. Wiederholt sei jedoch darauf hingewiesen, daß jeder Besucher im Besitze einer Karte sein muß. Wer einzelne Karten entbehren kann, wird in Rücksicht auf andere Interessenten um Rückgabe gebeten. Eine beschränkte Anzahl numerierter Plätze wird k ü u f I i ch abgegeben. Stuttgart. Stuttgarter Jüdische Kunst g e m e i n s ch a f t. Die erste Einladung zur Zeichnung der n e ii e ii Abonnements für sechs Veranstaltungen hat wiederum einen starken Anklang gefunden: damit wird das Vertrauen unserer Gemeindemitgliedcr in die Arbeit und Leistung unserer Kunstgemeinschuft erneut überzeugend bekundet. Aus zahl reichen Anfragen geht, wie wir hören, hervor, daß seitherige Abonnenten eiile neue Fänzeichnung deshalb unterlassen haben, weil sie die Fortsetzung ihrer Abonnements als selbstverständlich annehmen LTn Unklarheiten zu vermeiden, wird deshalb für alle Fälle eine neue Einzeichnung erbeten. Für die neue Abonnementsreihe Herbst 1034 — Frühjahr 1033 sind folgende .Mitwirkende vorgesehen — einige Verhandlungen schweben noch: Stefan F renk e I. Berlin, der bei seinem letzten Auftreten jubelnden Beifall errang, ein Berliner oder Frankfurter Streichquartett, beides ausgezeichnete Kammermusik Vereinigungen, Paula Lindberg, die bedeutende Berliner Altistin, das Münchner oder Frankfurter Vokalquartett, die beide große P/idniX'liähmaschinen ■A * und Radio finden Sie in reldier Auswahl bei Kupfer & Co. r Gnricnstrsße 19 / Tel. 61033 Reparaturen sämtlicher Systeme M. 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