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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1934-04-16 · 2 (16.4.1934) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
XI (1934-1935)
Issue
2 (16.4.1934)
Date
1934-04-16
Page
[Seite] (sequence 7)
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Anmeldungen beweist, daß auch hier guter Sport geboten wird. Die neugebildete Wassersportabteilung unter Leitung von Herrn Wild, Hölderlinstraße 55, wird mit Beginn der wärmeren Jahreszeit ihre regelmäßigen Flußwanderungen und Ausfahrten machen. Besondere Arbeit wird für die Jungens und Mädels geleistet werden. Neben regelmäßiger Sport- und Spieltätigkeit sollen hier insbesondere Wanderungen und Ausflüge gemacht werden. Die Hütte in Mitteltal bietet zufolge ihrer herrlichen Lage im schönsten Teil des Schwarzwaldes eine geeignete Basis hiefür. Auch zurzeit ist eine Gruppe von etwa 25 Jungens unter Leitung einiger Sportkameraden auf der Hütte. Bei den Damen wird die Leichtathletik und das Schwimmen im Vordergrund stehen. Die Lage des Sportplatzes gibt aber besonders gute Möglichkeit. auch Waldläufe zu veranstalten. Auf de r ganzen Linie wird somit ernste und energische Arbeit geleistet, um Gelegenheit zu gehen, sich körperlich zu ertüchtigen und Kameradschaft zu pflegen. Durch die Einrichtung der Förderermitgliedschaft ist jedem Gelegenheit geboten, diese Arbeit zu unterstützen, auch wenn er selbst zufolge seines Alters oder anderer Gründe nicht mehr aktiv sein kann. (Siehe auch Anzeige.) „Der Born Judas" Der gesegnete Ort. Die Stätte, auf der nachmals der Tempel zu Jerusalem von Salomo erbaut worden ist, gehörte in grauer Vorzeit zwei leiblichen Brüdern, die den Acker von ihren Vätern geerbt hatten. Von den Brüdern war der eine unbeweibt, der andere hatte Frau und Kinder. Sie wohnten in einem Hause und lebten miteinander in friedlicher Gemeinschaft: sie bauten - 21 - das Feld im Schweiße ihres Angesichts und waren ein jeder mit seinem Teil zufrieden. Einmal zur Zeit der Weizenernte banden sie Garben im Felde und schichteten sie zu zwei gleichen Haufen auf. Des einen Haufe war ebenso groß wie der des andern. In der Nacht darauf lag der ledige Bruder in seiner Kammer und dachte bei sich: Ich bin allein und brauche mein Brot mit niemanden zn teilen. Warum soll mein Anteil an dem Ertrag des Ackers ebenso groß sein wie der meines Bruders? Uud er stand leise auf, schlich sich wie ein Dieb an seinen Haufen heran, nahpi mehrere Bündel davon und tat sie auf den Haufen seines Bruders. Der Bruder wiederum schlief gleichfalls nicht und sprach zu seiner Frau: Es ist nicht recht, daß wir das Getreide in zwei gleiche Hälften teilen und die eine uns, die andere meinem Bruder zuweisen. Ist doch mein Gottesdienstzeiten für die Israelitische Qemeladc Stattgart. Haaptsynagoge Hospttalstrage. 16.-19. flprlt 21. April Sabbatb 22. Hprit Werktagsgottesdienst 23. -27. April Werktagsgottesdienst 23.-26. April 27. April Freitagabend 28. April Sabbatb 29. April Werktagsgottesdienst 30. April Werktagsgottesdienst 1. u. 2. Mai Werktagsgottesdienst 6.45 Ubr abends 8.30 Ubr morgs. 8.08 Ubr abends 8.00 Ubr morgs. 6.45 Ubr abends 7.00 Ubr morgs. 6.45 Ubr abends 7.00 Ubr abends 8.30 Ubr morgs. 8.20 Ubr abends 8.00 Ubr morgs. 6.45 Ubr abends 7.00 Ubr morgs. 6.45 Ubr abends 7.00 Ubr morgs. 7.00 Ubr abends Los in allem besser als das seinige. Mir hat Gott ein Weib und Kinder gegeben, mein''Bruder aber führt ein einsames Leben, und seine einzige Freude ist das Einsammeln des Getreides. Wir wollen uns aufmachen und im stillen von unsern Garben auf seinen Haufen legen. Und sie taten so. Des Morgens aber wunderte sich ein jeder von den Brüdern, daß die Haufen wie früher gleich waren. Sie fuhren auch in den folgenden Nächten fort, dasselbe zu tun: , sie sahen aber jeden Morgen, daß keiner von den Haufen größer geworden war. Da beschloß ein jeder, der Sache nachzugehen. Als sie in der Nacht darauf ihr Werk verrichteten, begegneten sie einander mit den Garben in der Hand. Nun wurden ihnen beiden das Geheimnis offenbar, und sie umarmten und küßten einander. Ein jeder von ihnen pries Gott, daß er ihm solch einen guten Bruder gegeben-hatte. Der Ort aber, wo die beiden Brüder miteinander so edelmütig verfahren waren, ward ein gesegneter Ort. und Israel wählte ihn. um hier das Haus Gottes zu errichten. * Die Königsgräber. Einstmals stürzte in Jerusalem eine Wand ein von der Anhöhe, die auf dem Berge war. und da befahl der Patriarch, sie wieder aufzurichten und dazu die Steine von der alten Stadtmauer zu verwenden. Es wurden Arbeiter gedungen, und diese fingen an, die Steine aus der Mauer herauszustemmen. Unter den Arbeitern befanden sich zwei junge Männer, die miteinander sehr befreundet waren. Eines Tages machte der eine zu Ehren des andern ein Mahl, und sic stellten sich später als die Uebrigen zur Arbeit ein. Der Aufseher fragte sie: Warum seid ihr heute so spät gekommen? Die Männer antworteten: Du sollst ly:inen Schaden hüben: wenn unsere Genossen ihr Mittagsmahl einnehmen werden, wollen wir unsere Arbeit noch weiter verrichten. MaB-Sdmelderel mit entern Zuschneider fertlst ■sdrll-Asiate auf Seide auch v. Ihren Stoff, bei gar. entkl. Sitz. Neubemust. FrOhiahrsanzüge, Mantel, Kostüme L all. Preislag. «IBIROIR Trlefon Ml 33 / Roten waldstrafte 3 Komme unverbindlich Ins Haus KnstsloilerelFniL. Wirst Färberei Prints Act. Oes. TIMsgintral« 3 m. MarleestrmB# 4 Fernsprecher Nr. 24000 Gasloi Undaner, SMuut MIM.» IsftMnlaUl JHGeschäft '"■cfisr -*äd>mram*rtroutMmm ’amo nww : tdott Krintrtr. A W Besitzen Sie zum 1. Mal noch keine Fabne? Bedürfen Ihre Markisen einer Frühjahrsreparatur? Dann wenden Sie sich bitte an das Jüdische Facbgeschait «IPRID ADLER RotebOhlstrasse 45 ROdigebiude Eenen Mayerlen ♦ SfuflSarf BOchsenatrafie 15 / Telefon S.-A. 22755/56 SPEZIALHAUS für Flußu. SeefisdiB Mild und Geflügel OnUvamrSiteMkaiitoa Diu. 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