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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1934-01-01 · X. Jahrgang Nr. 22 · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
X (1933-1934)
Issue
X. Jahrgang Nr. 22
Date
1934-01-01
Page
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— 20t — Am«!. Bgkanntmachunggn. Iir—I. Ohairat. IWtuml. I.Mnai IW. A* «AhMMm liraalMtdM VonMwMw. Mr.i TMUmt-SHII«). Di* Abrahaai «ad Huri«»« Tfcolh*li»«r-Stlft«»9 ist «Mar la dar Log«, hlahagi- «nd AnfclldwigiMlrlH n v*rtellan. Nod da« SHfl»nanaii—q«i» aotl das ninartraaai* daa 1tm»mataaltal« »x»r tral«l»iwia «ad Aaabtldana badSrMgar «nd AJtAja U^IF^Ph^^Oe JU^^^^Uv ^^«U^lß^Pv wtldw mfwidir »olbct wflrtüabirgltdw SloataongoMrigo iIm odor doroii Gtorn Mit loliidoutoiH imia Johroii ihron Wohnsitz in Wflrttsnbsrg Hoboni In orslor Unio tollnn «oldta joogo Iwh bt* rÜsiÄHfli wtfdsa, woldio sis Hondwrfc« hdimmsi Gowori>o odor oinTCumtgoworbo orlomon wollo«)* Ifworboogon sind bis 5. Mdrz ds. Jt. boi dom Kurator Horm Loopold L o v i mit Sriofon dos Itraolittafeon Oborrot», Stuttgart, Königsfrafto 12, oinxuroidtan. Dio Vorstohordmfor wordon orsudit, vorstohondon Boworboaufruf om Sdtworxon Krott dor Synogogo odor tn oinor sonst gooignoton Woiso bokanfitzugobon. Dr. H i r dt. loko nntnodiung, Isrool. Oborrot. 1. Dio Isrool. landosvorsammlunfl hot in ihror Tagung vom 7. Jaooor 1934 don nodutohondon Staunrbosdilvfl gotoäti (sioho Bollogo 1). 2. Dos Wflrtt. KuHministorium hot durdi Erloä Nr. 1042 vom 23. Januar 1934 folgandas vorfügt s «Dor Moättob dor Londosumlogo, don dio IsroolHisdto Londosvorsommiung boi ihror Tagung vom 7. ds.Mti. bosdilosson ho«. Ist von dom Kult- und Rnonzministorium gonohmigt wordon. Dor vorgologto iosdiluO dor tsroolitisopon Londosvor- Sammlung übor dio Londosumlogo von 1933 wird hionodi für vollziohbor oriilärt. . . . . . Wogon dor Kokonntgobo dos MoOstobs dor londosumlogo durdi don Israolitisdion Oborrot nimmt dos Ministorfum auf S 39 KG. tazug«•. I.V. (goz. Moyding. Modi S 39 dos Kirchongosotzos vom 3. Mörz 1924 ist dor Mafistab dor Kirdmnstouom dom Niditigon oinzoln odor durdi äffontlidio Bokanntmodiung mitzutoilon. D i o s o r So Stimmung kommon wir hiordurdi Dor* Oborrot hat durdi Erlofl Nr. 392 vom 6. Fobruor 1934 don Gomaindon dio Borodinungon für dio Londosumlogo 1933 zu gohon losson und woitorhin folgondos vorfügt i 3. Dio Voranlagungan für dio Niditvoronlogton sind bis zum 1. Mörz 1934 durdixuführon und dom Oborrot zu moldon. 4. Don Gomoindogonosson Ist mit mdglidistor Sosdilaunigung dor andguttigo So trog ihror Stouorsdiuldigkoit für Londos- und Ortsumtogo bokonntzugobon. Da boi ist ihnon dor MoSstob dor Londosumlogo (obonso wio dor Ortsumlogo) mit 5 Prozont aus dor toldiMinkommonstouor und dom drotradian So trag dor VormSgonstouor 1932 mitzutoilon. . 3. Nodilässo auf dio Londosumlogo dürfon von don Vorstoharämtorn gowährt wordon. sowoit sio im gloidioa Vorhältnis NodiloS auf dio Ortsumlogo gawähron, und zwar jo Im Bnzotfolti Dos Vorstohoromt Stuttgart bis zum So trog von 200 KM., dio Vorstohordmtor Hoilbronn u. Ulm bis zum Sotrog von SO KM., dio übrlgon Vorstoborämtor bis zum Sotrog von 20 KM. Höhoro Nodiläfso bodürfon in jodam Einzolfoll dor Gonohmigung dos Oborrots. 4. A. Ortsumlogo auf Grund dor Koidisstovorm Dor Erhöhung dor örtfidion Umlogo sind in orstor Unlo dio Koidisoinkommonotouor 1932 und dio Vormägonstouar 1932 zugrundo zu logon. Es bloibt jododi don Gomoindon oohoimgostollt, ob sio ouSor dor oinfodion KoidiMlnkommonstouor dio Vom»6gonstouor im oin-, zwoi-, zwojoinholbodor droifodion Sotrog zugrundo logon wollon. S. Klossonstouor t Ausnahmswoiso kann dio Erhöhung oinor Klossonstouor gonohmigt wordon. Daboi sind dio gosotzlidion Sastimmungon dor Kirdtonitouoranwoisungun (KStA.) dos KuMministoriums vom 7. Mai 1927 zu borüduidi- Hgon. . C. Kepfstouon in bosondoron Fälton wird dor Oborrot oud« dio Erhöhung oinor Kopfstouor ganahmigon, dio on sidi nobon dor Ortsumlogo auf Grund dor Roidisstouom und nobon oinor Klossonstouor odor unabhängig hiorvon orhobon war- Daboi dürfon für oin Ehopoor odor ainon Monn mit oigonom Haushalt nidrt mohr als 5 KM., für ondoro Pfliditigo nidit mohr als 3 KM. ongoMtzt wordon. Mindorjährigo kännon zur Kopfstouor nur horangazogon wordon, wann sio aigonos Etnkommon hobon. HilkboaGrftigo Porsonon im Sinn dor Koidisgrundsätzo übor VorousMtzung, Art und Mo6 dor äffontlldion rürtorgo vom 4. Dazombor 1924 (RGBl. I, $. 745) sind von dor Kopfstouor froizulosson. 7 Mit ErloS dos Oborrots Nr. 208 vom 26. Januar 1934 ist don Vorstohorämtom und Gomoindopfiogon dor BasdituS dor Isrool. Londosvorsommlung vom 7. Januar 1934 bokonntgogobon wordon, wonodi dio Solträgo, dio dio Gomoindon zu don GohAltom dor Rabbinor und .Lohror on dio Isrool. Zontralkosso zu ontriditon hobon, im Zusommonhong mit don In diosom Rochnungsjahro vorgonommonon Kürzungon dor Gohältor dor Soomton dor Isrool. Koligionsgomoinsdioft Württomborgs um 4 Prozont horabgosotzt wordon. Dr. H i r » di. (Soil.1.) Stauorbosdilufi für dos Rodinungsjohr 1933/34. I. Stousrsatz. Zur Dodtung dos Abmongols im Housholtplon dor Israolitisdion Zontralkosso für dos Rodmungsjohr 1933/34 wird oin# Londosumlogo o) oos dor KokhMinkommanstooor für dos Kolondorjohr 1932, b) out dom droifodion Sotrog dor Vormägonstouor für dos Kolandoriohr 1932. II. Sostouorung dor Niditvoronlogton. Dioioolgoo StouorpfUditigon, daran Einkommon (nodi Abzug dos slouorfroion Bnkommtnfoii» mit 1200 KM.) 8000 KM. hn Stouorobsdmitt 1932 nidit üborstiogon hot und dio nodi doo Vorsdirlfton dos BnkommonstouorgoMtzos für don Stouorobsdinitt Im Ko!ondor- (otir 1932 nicht mit ihrom oosomton Bnkommon voranlog« wurdon, (Lohnompfängor mit und ohno sonstigom Bnkommon, Sozlohor von obzogspAiditigon Kopitolorträgon usw4 daran stouorboros Gosomtoinkoounon also aus don Litton dos Finanzamts nidit in vollor Häh# fostzMlollon ist, sind hinsichtlich ihros, zur Orts- und Londosumlogo sfooorpAichtigon Bnkommon» von don Vorstoharämtorn olazoschätzon and In Stooorklosson oinzutoilon. Stuoorfroi bloibt, war im Kolondorfohr 1932 oin stouorboros BnkoouAon von wonigor als 500 KM. gohobt hot. Von don übrlgon Niditvoronlogton mit oinom stouorboron Bnkommon bis 8000 KM. wordon orhooont in Klossö I stouorboros Einkommon übor 500 KM. bis 900 KM. 4 KM., in KIosm II stouorboros Bnkommon übor 900 KM. bis 1500 KM. 10 KM.. in Klosso III In KIosm IV In KIosm V stouorboros Bnkoau stouorboros Bnfcoim stouorboros Bnk übor 1500 KM. bis 2300 KM. 14 KM., übor 2300 KM. bis 3300 KM. 20 KM., übor 3200 KM. bis 4200 KM. 30 KM«, In Klosso VI stouorboros Bnkommon Übor 4300 KM. bis 5400 KM. 40 KM.. in Klosso VII stouorboros Bnkommon übor 5400 KM. Ms 4400 KM. 40 KM.. In Klossö VIII stouorboros Bnkommon übor 4400 KM. Ms 8000 KM. 80 KM. Es stahl dioson StouorpAlditigon jododi froi, ihr# Voraniogung zur Orts- und Londosumlogo noch AAoüoobo dor von ihnon ontriditoton Koidisolnkommonslouor oinsdilioATidi dor Lohnand Kapitolortrogstouor zu vrlongon, ondoQorsoits Ist os don Gomoindon nicht gsstgtist. Nlditvoronlggto Übor dioson Tarif hinaus otwo nodi dom ordishon Stouorsotz zu bostooom. Ausnohmon für dio Bostouoruog dor Niditvoronlogton wordon ontor koinon Umständon zugo losson. Dio Hälft# dos Aufkommons aus dioMr KlosMnstouor für Niditvoran logt# ist als Londosumlogo on dio Isrool. ZantrolkatM obzufOhron. Dio ondoro Hälft# bloibt dor botroffondon Koligionsgomoindo. StouorpAkhtigo, dio nidit mit Ihrom vollon stouorpAich- Agon Bnkommon. wohl obor mit Vormägon voranlogt sind, nobon ouSor ihror Sdiuldigfcoit nodi dom oMgan Tarif als Londosumlogo auch 5 Prozont aus ihrom droifodion Vormägonstouor Soll zu ont- Frauenarbeit und Frauenwille. Bericht über die 12. Delegiertentagong des Jüdischen Frauenbundes am 8.—(0. Januar 1934 in Berlin. Die ernsteste Tagung des J.F.B. sollte nach dem Wunsche der Leiterin der Delegiertentagung. Frau Paula Ollendorf, unter dem Leitgedanken der Zuversicht stehen, und es machte den Wert dieser Tage aus, dafi die Frauen aus allen Landesteilen, die alle in ihrem persönlichen Leben, im Familienkreise und im Gemeindeleben viel zu tragen und zu leisten haben, von dieser Zuversicht getragen waren und sich bereit zeigten, ihre volle Kraft einzusetzen und zu bewähren. Die Stärke dieses Willens zeigte sich in der inneren Geschlossenheit, die sich bei der Erörterung fast aller wesentlichen Punkte bewährte: wo die Gegensätze weltanschaulicher Art eine gemeinsame Haltung nicht erlaubten, wurden sie mit einer, inneren Vornehmheit und gegenseitigen Aditung ausgetragen, die man allen Vereinigungen wünschen möchte! An Stelle der auf eigenen Wunsch zurUckgetretenen Frau Bettina Brenner wurde Frau Ottilie Schön wa Id, Bochum, zur Bundesvorsitzenden gewählt: 2. Vorsitzende wurde Frau Professor Dr. Cora Berliner, Berlin. Neu in den Vorstand gewühlt wurden Frau Wachmann. Breslau, Frau Dr. Böhme, Berlin, und Frau Fränkel. München. (Die wiirttembergischen Frauen, denen es nicht gelungen war, eine Vertreterin durchzubringen, hatten dafür die große Genugtuung, dafl die Führerin des Württembergischen Landesverbandes, Frau Else Bergmann, Laupheim, gleichzeitig in die Reichsvertretung der Deutschen Juden berufen wurde.) Einem Referat über die Berliner Gemeinden von Dr. Margarete Bereut war zu entnehmen, wie wichtig es ist die Fühlung mit den Frauen auf dem Lande zu behalten, ihnen das Gefühl der Zusammengehörigkeit zu geben und ihre Mitarbeit in kulturellen und sozialen Aufgaben in den Gemeinden Weiter zu sichern — Leber die Ortsgruppen-Arbeit sprach Krau Samuel. Elberfeld. Sie unterstrich die Bedeutung der Ortsgruppe als neutrale Instanz, iu der alle Fragen erörtert werden können, ihre Wichtigkeit als Stützpunkt für die Kleingemeinden und als Mitträgerin und -Erhalterin des Bundes. — Frau Dr. Böhme, Berlin, berichtete Uber ein neues Arbeitsgebiet: Die Eingliederung berufstätiger Frauen in das wndesleben. Aus den neuhinzukommenden Menschen, die oft aus sehr einflußreicher Berufstätigkeit kommen, strömt dem Bund neue Kraft zu. Aber auch der Bund kann in seiner klär geschauten und erfüllten Haltung, durch seine Verwurzelung im Judentum, den Neuhinzukommenden, denen vielfach die geistige Heimat verlorenging, eine neue Welt erschließen. Von der Zusammenarbeit der Mütter und der Erzieherinnen innerhalb des Bundes wird ein gegenseitiges Geben und Nehmen erwartet. — ln ihrem Referat über Berufsumschichtung berichtete Frau Falkenberg, Berlin, über die verschiedenen Weges auf denen jungen Mädchen Arbeit erschlossen werden kann. Du sich ein erheblicher Mangel an Hauswirtschaftslehrcriuneu, Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen bereits bemerkbar macht, wird an die Schaffung einer eigenen Ausbildungsstätte gedacht, zumal die staatlichen Seminare den meisten verschlossen sind. Der J.F.B. will die notwendige Vorarbeit dazu leisten. — Fräulein Hannuh Karmin ski, Berlin, wies im Bericht über das jüdische Schulwesen ebenfalls auf einen gewissen Naaiwuchsmangcl im Berufe der Volksschullehrerin bin. Durch Umschulung der zahlreich vorhandenen Akademikcrinnen soll diese Lücke geschlossen werden. Zur Förderung der aufblühenden jüdischen Schule wurde die Gründung von Schulvereinen empfohlen. — Frau L i e g n e r. Breslau, faßte die Ergebnisse der vorangegangenen Fachtagung über bauswirtschaftliche Ausbildung zusammen: Die hauswirtschaftliche Ausbildung ist nicht nur als Berufsausbildung anzusehen. Der J F.B. fordert darüber hinaus eine angemessene hauswirtschaftliche Schulung aller jüdisäen Mädchen. Als bester Weg dazu wird die Einrichtung eines weiblichen Dienstjahres nach der Schule angesehen. Notwendig ist die Gewinnung der jüdischen Hausfrau als Lehrmeister!» und Arbeitgeberin, sowie die Erschließung von Praktikantinnenstellen in Heimbetrieben. — Der temperamentvolle Bericht von Fräulein Pappenheim, Neu-lsenburp. Uber die Frage der Uebersiedlung von Kindern ins Ausland wurde zum Anlaß einer lebhaften Debatte. Die Rednerin wandte sich dagegen, Kinder um irgendwelcher materieller Vorteile willen zur Erziehung ins Ausland zu schicken und forderte grundsätzlich die Pflege des Familienznsammenhaltes und die Formung des jungen Menschen durch die Familie. ■+• Der Erwiderung von Frau Bercel-Gronemann war zu entnehmen, dafl es nicht immer flacher Materialismus sein müsse, wenn eine Mutter in heujtirer Zeit sich zu dem Entschluß der Trennung von ihrem Kinde durchringt, vor allem, wenn es sich um eine Uebersiedlung nach Palästina, dem »Land unserer Kinder“, handele. I Das Schlußwort von Frau Schönewald Umriß noch einmal den ganzen, weitgespannten Aufggbenkreis des J.F.B., der vom Kleinsten zum Größtem vom Einzelnen zur Gesamtheit und in seinem allerletzten Sinn ins Ewige reicht! J- W. i Die Einweihung des pejnen Befsaals der Israel. Relimonsj gesellsdiaft Stuttgart. | Der I. Februar war ein Ehren- und Freudentah für die Mitglieder der Israel. Religionsgesellschaft Stuttgart e. V.. insbesondere aber für ihnen gefetndirn Führer, Rabbiner Dr. Bambergen Mochte auch manchen, als man am Abend die alte, liebgewordene Synagoge verließ. Wehmut erfüllen -ischied I man doch von einer Stätte, an der die Gemeinde [viele Jahre in Freud und Leid vor Gott gestanden — so überwog doch die Freude, ein seit langem erstrebtes Ziel erreicht und eine würdige Gebetsstätte geschaffen zu haben. Dies betonte auch Rabbiner Dr. Bamberger in den herzlichen Abschicdswöyten vorj dem Verlassen des alten Betsaales. Er gedachte daberi mit besonders innigen Worten jener braven und frommen Männer, die in früheren Jahren an dieser Stätte als glaubensstarke Juden in der von den Vätern überlieferten Weise gewirkt haben. Dänn dankte der Rabbiner den Mitgliedern der Religipnsgesellschaft für das ihm stets geschenkte Vertrauet Und es, darf au dieser Stelle vom Berichterstatter nicht unerwähnt belassen werden, welch erhebenden i Eindruck die innige Verbundenheit zwischen Rabh|iner und Gemeinde auf die Gäste machte. i - Nach dem Plane von Architekt R a s ch ist iii der Schlosserstraße 2 eine einfache aber äußerst wükdige Synagoge entstanden, deren Ausstattung ebenso stilvoll wie anheimelnd ist. Nach einem vion Frau Zippe rt einstudierten und von RechnuZgsrat_W i s smann dirigierten Männer- und Knabenchor wurden nach dreimaligem feierlichem RundgaDg die Thora rollen zur Heiligen Lade gebracht. Södänn richtete der Vorstand der RcligionsgesellschafL Abraham K u I b, herzliche Begrüßungsworte ap die Erschienenen, besonders an die Vertreter de* Isr. Oberrats und die Delegierten der Isr. Religions^emeinde Stuttgart. Der Redner dankte Rabbiner Dr. Bamberger für sein bisheriges hingebungsvolles Wirken unq bat ihn, auch in Zukunft der treue Führerjder Religionsgesellschaft zu sein. Nun richtete Dr. Bamberger tief empfundene Worte an die Gemeinde.] Seine gehaltvolle Predigt gipfelte in der Feststellung, daß Israel weiter leben wird, wenn seine Kindqr am heiligen Glauben der Väter treu festhalten werdeiL Es sprachen 'dann Stadtrabbiner Dr. Rieger für den Isr. Oberrat und das Stadtrabbinat. Ös k a r Rpths ch i 1 d für das Isr. Vorsteheramt, j Rabbiner Dr. Bamberger senior (Kissingen) und Rabbiner Dr. Neuwirth (früher Idicnhausen). Fiilr die Isr. Religionsgesellschaft Heilbronn entbot Lehrer F i a Inm, für den Verein Linath Hazedek David Horowitz herzliche Glückwünsche. Ein feierlicher Gottesdienst, der mit einem Chorgesang beschlossen wurde, folgte auf die Ansprachen. Als Vorbeter [batte Moses Zanger in ganz hervorragender Weise gewaltet. Am Sabbatn. den 3. Februar, fand ein restgattesdienst statt, in dessen Mittelpunkt eine weihevolle Predigt von Rabbiner Dr. Bamberger sfand. Die Vertreter der verschiedenen Organisationen wurden zur Thora aufgerufen. Chorgesang gab auch diesen Feierstunden eine besondere Weihe. Wir schließen diesen Bericht mit dem Wunsche, daß Gottes Segen auch auf der neuen Gebetsstätte der Religionsgesellschaft und auf allen, qie in ihr Erbauung suchen, ruhen möge. I * ’ -! Am Abend des 4. Februar vereinten sich nochmals die Mitglieder der Religionsgesellschaft in der Stuttgart-Loge. um die Einweihung der neuen Synagoge abschließend freudig zu begeben. A nsprachen-wechselten mit heiteren Vorträgen ab und schufen bald eine Atmosphäre freundlicher Gemeinsamkeit. In freudiger Stimmung blieben so die Anwesenden noch lange zusammen. 7?acticicfUett aus xlec Qememde Stuttgart. Stuttgart. Die Stuttgart-Loge Verdient herzlichen Dank, daß sie an verschiedenen Abenden einen weiten Kreis von Mitgliedern unserer Gemeinde und auch die Jugend mit einem „KleineReisedurch Palästina“ betitelten Film sowie zahlreichen Lichtbildern von Erez Israel bekannt gemacht bat, die Dr. Max Gramer und Dipl-Ing. Braunschweig unlängst anläßlich einer Palästina reise nufgenommen haben. Seit dem vor einigen Jahren hier vorgeführ- (Fortfitzwmg Seite JtJ) ERZEUGNIS DER WANDERER-WERKE A.-G. SCHONAU-CHEHNITZ rhumyai Conti nenta nvmtmumninn** mrwjnmnittmn

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