Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- X (1933-1934)
- Issue
- X. Jahrgang Nr. 16
- Date
- 1933-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 5)
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- 137 - Reldubond JOdlsdier Frontsoldaten oristroppc stntttarf Am Samstag, den IS. November 1933, abends 8.15 Uhr pünktlich, findet im Oberen Museum (Edke Kanzlei- und Roteslrahe) ein Ortsgruppenabend statt, zu dem wir auch alle Angehörigen der Stuttgarter Gemeinde, besonders aber die Jugend, herzlichst einladen. PROGRAMM: Vortrag Dr. IlldWlg freund, Berlin: „Wille und Schicksal" Ein Bericht über die Vorgänge und Verhandlungen der letzten Monate. Darbietung unserer Sportgruppe: lln Qacrsdmlil dardi unser Training Die Veranstaltung ist polizeilich genehmigt Reichsbund jüdischer Frontsoldaten Ortsgruppe Stuttgart Eintritt fOr Mitglieder des RJF. und der Sportgruppe gegen Vorzeigen des Ausweises frei, für Nichtmitglieder RM. 1.—. ÄRZTETAFEiL Angenarzt Dr. Max Cramer verreist bis Mitte Dezember Vertreter: Dr. Sander, Königstraße 41,1 Nadi langj. Tätigkeit an den Zahnkliniken der Stuttgarter Ortskranke nluuuen. zuletzt 7 Jahre als leitender Zahnarzt der Zahnklinik Cannstatt, habe ich mich in Bad Cannstatt, Ludwigstr. 6 (bei der KOntgstr.) nledergelanen. m ,knln< Hr Dstim tunden: 9-12 u. 3-5 Uhr, Samstag 9-12 Uhr. Tel. 52507 Zahnarzt Dr. Max Stern arbeitet arte bisher Sddepflr.lia / Telefon 21581 ZtgeteuM bei allen Ersa*skas»en und Priratvet Sicherungen Sprechstunden, 6-1 Uhr und 3-6 Uhr, ausgenommen Mittwoch und Seinstee Nachmittag Zlanisttsdie fereimiaf Br Dentsddand Ortsgruppe Stuttgart Aaakanftaatetle dea Pallattu-Aata Bariia Stuttgart'! / Postfach 397 ✓ Mittoadrtbeu 5. St / Telefon 290 02 Arkttautrlt: Nach Ermittlungen de» „Merkes Haawodah“ tot z. Zt. in Tel-Aviv, Helle und Jerusalem Bedarf an Fachleuten tn verschiedenen iBerufszwelgen. NAhere Antkunft bei Ortsgruppe Stuttgart der Z. V. 1 D. StaBen—geböte: Gesucht wird für Jerusalem ein erstklassiger Bmeflllerfechmenn. der u. e. auch das Emaillieren von gußeisernen Oegenstinden versteht Auskunft durch die Oitsgruppe Siuttgart der Z, V. f. D. SpsUf sfanshOntte: Ober etne grobe Anzahl von Fachgebieten liegen tum Teil eingehendere Unterlegen vor; oibere Auskunft durch die Ortsgruppe Stuttgart der Z. V. L D. Rechtsauwatteum4 Apotheberberuf ls PalAottoa. — A«te-Verkehr, Auto-Mttnshme und Autebitrleb la PalAeHaat Ausführliches neuestes Material Ist gegen Erstattneg eines Unkostenbtitregs bei der Ortsgruppe Stuttgart der Z.V.C.D. erhältlich. Glasindustrie: Qualifizierte Arbeiter werden gesucht Dte Ortsgruppe Stuttgart der Z. V. L D. erteilt nAhcre Auskünfte. Fiugpoetvertfsd—g nach Palbetlnai AngenbUckUch letzter Abgang Jeweils mit dem D-Zug Stuttgart Hbhf. ab lt* Donnerstag und Samstag. Zuschlag Mr j« 5gr, 10Pfg. mindestens jedoch 20 Pfg. Zeitersparnis gegenüber der sonstigen Beförderung S bis 7 Tage. DANKSAG U N G^ Es ist mir anläßlich meines 90. Geburistages so viel Hebe u. Ehre erwiesen worden, daß et mir unmöglidi ist, jedem Einzelnen zu danken. Idt bitte nun, mepten innigsten Dank auf diesem Wege entgegennehmen zu wollen. Softe Löwenberg ^_Stuttgart / Blumenstr. 25 U j muß der Gemeinschaftsgeist fließen. Die Schule muß und wird eine durchaus stramme und straffe Organisation bilden, vereint mit den Grundsätzen des modernen Schulaufbaues. Die körperliche Ertüchtigung und sportliche Erziehung muß Hand in Han« gehen mit den Wissenslehrfächern, die zu lehren sind im System des modernen Unterrichts. Die Schule ist eine jüdische Schule, das heißt, das durch die jüdische Lehre vermittelte Gedankengut und der jüdische Mensch bilden die Grundlage der Schule. Sie darf aber keinesfalls sein oder werden eine Parteischule, auch keine nationaljüdische (zionistische) Schule. Die Schule ist im deutschen Raum: deutsches Kulturgut und deutsche Wissenschaft, verbunden mit der wesensjüdischen Idee, bilden den Grundzug der zu errichtenden Schule. V. Sicherlich sind die Schwierigkeiten unendlich groß, um die jüdische Schule ins Leben zu rufen und sie zu dem zu machen, was von ihr erwartet wird. Das Problem der Findung geeigneter Lehrkräfte ist bereits gestreift. Wesentlich erscheint nach dieser Richtung, daß einzig und allein die Eignung und Leistung ausschlaggebend sein darf; denn damit steht und fällt die Schule. Auch die Raumfrage ist von wesentlicher Bedeutung. Nach dieser Richtung allerdings scheinen hier die Schwierigkeiten verhältnismäßig leicht lösbar zu sein. Freilich muß von vornherein gesagt werden. daß Eltern und Kinder den Gesichtspunkt der Bequemlichkeiten (Entfernung u. ä. m) zunächst schon etwas in den Hintergrund stellen müssen. Die größte Schwierigkeit dürfte wohl in den finanziellen Notwendigkeiten liegen. Wenn es aber um die Jugend, um die Zukunft unserer Kinder und Hoffnung der Gemeinde geht, können diese Schwierigkeiten nicht unüberwindlich sein. Gemeinde u«d Gemeindegenossen werden Opfer bringen müssen und bringen, um der Kinder willen und für sich selbst. Dieser Wille ist auch zum Ausdruck gekommen in den Antwortschreiben auf die von privater Seite veranlaßte Rund- BeidnM IMlsdur Frutulditei Surttnnn SMttirf Um die einzelnen Abteilungen sportgerecht einteilen zu können, sind wir des größten Andrangs wegen genötigt vom 1. Dezember 1933 ab für einige Zeit eine | Aufnahmesperre eintreten zu lassen. Wir bitten daher a|le Interessenten, sich noch vor diesem Zeitpunkt anzumelden. Reidtsbund jfid. Frontsoldaten Sportgrnppe Stuttgart Marienstraße 2 / Telephon 26102 3d> fud>e für mnn lonfuübnßr#, sehr (tid rt£s0 Mlf f ■ GirUunfl |imi 1. I>r;rnt>rt. 0tn Dr. Stof, Lange 0fra|W 8, Xrlrfon J WAR jüdischer Kaufmann von dejtem .Nut übmurmjit dte pflid>t(V ttftif 29cHpoif wg firilorr Qlaioefni geaen zeitgemäße L'ergutung. — Lng. unter A. H. -78 an die tüememdezeitung. Höchst leistungsfähige JCtOHheMkd&Se mit Aufnahme bis zu JS Jahren (verlangen Sie unverbindliche Auskunft) sowie Reisegepäck- und Transportversicherung j für In- und Auslandsreisen> Auswanderung. Dr.jur. ERNST LAZAR Stuttgart-XV, Hermqnnstr. 16, Telefon 61173 Versicherungen aller Art / Vertreter gesucht! QememdemUqtiedec! Julius Paul Eppstepn Stuttgart / Silcherstraße 9 / Fernsprecher 62736 Bücherrevisor, Wirtschafts¬ und Steuerberater I Revisionen, Liquidationen, Vermögens- und Hausverwaltungen, Prüfung von Steuerbescheiden, Behandlung von Einsprüchen etc., Amnestie durch Spendenscheine frage, in denen die überwiegende1 Mehrheit der Eltern, die die Anfrage beantwortet haben, sich für die Errichtung der Schule ausgesprochen hat: selbst solche Eltern, die sich damit nicht befreunden zu können glauben, haben ihre finanzielle Unterstützung zugesagt. Es ist klar. da.ß die Gründung, der Aufbau und die Organisation im jetzigen Zeitpunkt und unter den derzeitigen Verhältnissen nicht in die öffentliche Diskussion der Gemeindemitglieder gestellt werden kann, da eine besondere Förderung daraus nitht zu erwarten ist und die letzte Entscheidung und Verantwortung doch bei der Führung liegt. Es ist Sache der Führung der Gemeinde und der sonstigen mit der Sache befaßten Stellen der Gemeinschaft, das Richtige und Beste zu finden und zu schaffen und die volle Verantwortung zu übernehmen. Die Unterrichtsabteilung des Vorsteheramts hat ein kleines Gremium del 'giert, das dem Vorsteheramt einen Entwurf mit Denkschrift vorlegen wird. Wohl kaum ist die Gemeinde vor eine größere^schwierigere und wichtigere Frage und verantwortungsvollere! Aufgabe gestellt worden. Möge das Vorsteneramt die richtige Antwort und Lösung finden! | QpfualuAputitntlo/ior I Oberlaßt uns Eure Familien- und sonstigen Privatanzeigen I Wir veröffentlichen dieselben zu günstigen Preisen. 7lHc sind l Eure JMcdecuag angewiesen! \_____)