Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- X (1933-1934)
- Issue
- X. Jahrgang Nr. 4
- Date
- 1933-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 4)
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'Hi* WENN SIE OIE ABWECHSLUNG jLIEBEN DANN zu PAUL F. BECK KÖNIGSTdASSE 25/TEL. 24185 Jii.|c-iih>-i ■ 'i i >i» 1.1 i; m f..f 1,-r i( k.i<- iu! -Ti- ’t .1, I /eit I ), liT-.I:!! -Ij.(■■!!.• r I! ii, k k .-I. ‘ 11|.U 111 I 'II' «!H i : 111 < ii't ' \i:: " .! in i i...-1.. V -■ trag. "i ibrfc fr», n. h jii< i» Drut»chlancl ans ttncUn»- -inzc-lnc-n dit- Situation der um drr er. trot/ aller Nöte timi-riM-hc-» Bc-kc-nntni» zu Da“ c-inclnicK.»»ollr Referat 'tellimsr. dal* nur durch eine ihen moralischen Werten de« i»che Jugend “ich /» einein M -ii'thi-ntmn entwickeln könne. -!- Rc(|akteiir Man« Ster n >i e i rn er al» h.iiiD-ituiifr /II dein 'ii't! ejinncjndcn />klll« über jüdische (.,-ihicht,- -■ iMchtj war. einen l eberhlirk über ■ j:.- bi'-en T- Judj-iitutn» und die wechselnden ^<*ii.K ».,"'•■• iin-i-rer! t ■einein-diaft. wobei er die \; :i kü!i4" i der! jeweiligen jüdischen Situati ii sowohl nach >h>! geistigen ul» auch »o/ioloi - ii Miller/..L “eil. eilu'r i.i.;\ eingehenden Betrachtung irträge ward»“» durch eine fpublb.ii. I )i»kI-1ii erweitert. Wir in.i.neu ii.hIi auf die kuinineiiileii \eraa»la!t,i,i^ II de» IIA.N. »ic-hc- Anzeige >cite '.»> aufm, i k»äm und hyffen. «lall der beginnende Ge- »chichl~z» kill» da», IIllen—e weitester k.rei»C findet. Auf w III,»dl de» B.AA. teilen wir mit. dal! der \ ortrag jon Rabbiner l)r. Beermann |.ii:ikrlidi » l lii abend» beginnen mul?. Stuttgart. Am Di«-»»tag. den Mai. fand im k re-iuitni i<iin. die \ erbrenniing de» im 72. I.eben» iahr> » e“»ddi^leiien 1!e>fit»anw alt» lind Notar» Ado'f - a e |i g e r unter Teilnahme weiter kni». »Ia!t. Der \ erstorbene -bat hier 42 J.diie .d» \nw aljt gewirkt lind sich durch »eine Makel;,.-1erk.ut ,-iifei, w ohlhegriindeten Fhrenn.,:i.eii > i worben. Bei der Be»tattunp»feior schilderte »' .■ It i... il.iner 1 Ar. R i e g e r die a»»gezeichnet, II mi n»di .ich, n Kin, n»chaften de» Dahinge- »>hi,-c!-t„.-,. Im Aufträge de» Stuttgarter Anw altsc-r. ei» widmete' de»»en Yor»it/ender. Dr. I I .1 , ,ii . dem dahilfge-cfiiedenen Kollegen liebevoll, eli* e.i.!« Wurfe der Anerkennung. Lilie Ab- ,-rd-iii.g der I iibfnger Burschenschaft e r ■ in a ii i a" mit der; I ahne erw ies ihrem Alten Herrn die letzten »hiidentischeii Ehren. Dr. Saentrer war ein l.nkel de » heute noch unvergessenen Faupliriinrr Ich rer» Abraham Saenger und ein '»olm de» l Imer Recht»anw alt» Dr. Saengei. Sein Andenken wird »tet» in hohen f Irren ge halten weiden. Stuttgart. Auf Seite »»dieser Nummer richten die j ii d i » ch e n M e t / g e r e i e n Stuttgarts an die Mitglieder u»»erer Gemeinde dit+dringende Bitte, sie angesichts ihre» schwerem Fxistenzkampfe» durch den f.inkauf der einschlägigen Waren zu unterstützen. Wir hoffen und wünschen. daß die»er Notruf bei allen unseren Glaubensgenossen verständnisvolle Beachtung findet. Göppingen. Am 2v April verschied nach längerem Leiden f rau II a n n ch e n Dü rz hach er geb. Rosenthal iiji Alter von 7» Jahren. Lin großer Familienfind Freundeskreis hatte sich eingefunden. um der Heimgegangenen das letzte Geleit zu geben. Rabbiner Dr. Tänzer schilderte ihr Leben, das in treuer Pflichterfüllung in der Frziehung ihrer zehn Kinder aufging, und rühmte die liebevolle Gemeinschaft mit ihrem Gatfen. an dessen ISeite sie 51 Jahre Freud und Leid geteilt hatte, i— Fin ehrenvolles Andenken wird ihr von alle», die sie kannten, bewahrt werden. Haigerloch. Am I. Mai beging die Chewra Gern i 1 u t h Chesed ihren 50. Stiftungstag. Sie i<t die jüngste und kleinste Chew ra der Ge - 40 — meinde. zeichnet sich aber durch be sondere Treue zu den Grundsätzen von Zedokoh und Talmud Thora ans. Im Gottesdienst des vorangehenden Sablmths gedachte Lehrer Spier des Jubiläums mit treiflichen Worten und legte dar. daß die Forderung nach Durchdringung des irdischen Leben» mit echtem Thorageiste heute zwingender denn Je ist. Haigerloch. Die Zeit»erhältnisse haben auch hier da» A erein»Ieben stark beeinträchtigt. Nur der Jüdische Kraneiivr rein hat seine Aortragsaliende planmäßig durchgeführt. Filde» März sprach Frau Auguste Alfred I.cvi über ..Die Frau von heute“ und zeichnete da» Bild der modernen Frau, die mitten in der Welt und im Berufsleben steht und sich dennoch den Sinn für He im und Familie lebendig erholtem hat. Anfangs April sprach Lehrer Spier über ..Die jüdische Frau und das Pes ach fest“. Der \ c-rt-in hofft, für den Sommer noch einige auswärtige Rednerinnen gewinnen zu können. “ Haigerloch. Am 29. April jährte sich zum öo Male der Todestag von Jakob Regensburger. Aon seinem Plane, in Haigerloch ein Reih I l.miidrasch zu gründen, ist vor Jahren in diesen Blättern berichtet worden. Alle \orbereitiingen waren nach siebenjähriger Arbeit vollendet. Kapital. Bücher, ein Schul- und Internatsgehäude zur Aerfügung gestellt, der junge Rah bitter Jakob Stern'aus Niederstetten (später Rabbiner in Buttenhauscn) als Anstaltsleiter verpflichtet da brach kurz vor der Fröffnung der Anstalt Regensburger am Grabe seines Vaters, dessen Jahrzeittag war. tot zusammen. Fin Herzschlag hatte seinem Leben ein Ende gesetzt, und Regensburgers Plan wurde mit ihm zu Grabe getragen. Bad Mergentheim. Der Feiertag der Nationalen Arbeit wurde in unserer Synagoge festlich begangen. Nach der Thoravorlesung des Nlorgengottesdienstes hielt Rabbiner Dr. Kahn eine Festrede, aus der die große Wertschätzung, die das Judentum der Arbeit, und zwar auch der Handarbeit, hei mißt, zum Ausdruck kam. Die zahlreichen Beter hörten der sinnigen Auslegung der Schriftverse . andächtig zu. — Am großen Festzug des Nachmittags beteiligten sich die hiesigen Kriegsbeschädigten auf dringende Finladung hin. Lim. Am 2. Mai feierte Krau Julie Lehre-ch t . die Witwe des Fabrikanten Heinrich Leb recht, im Kreise ihrer Kinder und Fnkel ihren »o>. Geburtstag. Die ungemein rüstige Jubi- »M M K O E gegr.1862/T#l. 23755 Sorgfältigste Beratung bet An- und Verkauf von Wertpapieren/- Konlo-Korrenf-Verkehr larin nimmt an allen Vorkommnissen der Gemeinde und des täglichen Lebens noch heute regen Anteil. Dem Isr. Frauenverein gehört sie als tätiges Mitglied an. W ir wünschen der JiiIhlarin auch weiterhin einen gesegneten Lehen» abend! Lim. Nach schwerem Leiden verstarb Frau Flora Stern AA'we. geh. Bauland in Neu-Ulm im Alter von 64 Jahren. Sowohl die Kinder als auch che weitere Familie erlitten durch den Tod der trefflichen Frau einen schweren Verlust. Auch die Gemeinde und der Isr. Frauenverein betrauern ein beliebtes Mitglied. Nach dem frühen Tod ihres Gatten stund das Leben der Dahingeschiedenen im Zeichen unermüdlicher Sorge für ihre Kinder. Eiii schwerer Schicksaisschlag traf sie. als der jüngste Sohn im Weltkrieg fiel. Bei der Beerdigung zeichnete Oberlehrer Adler vor überaus vielen Leidtragenden nochmals ein Lebensbild der Entschlafenen. TleuesUs Jat JCücze. « t a.) Die Erzbischöfe Ravern« haben an ihre Diüzesane einen Hirtenbrief gerichtet. in dem die Forderane na«h Gleichheit aller Staatsangehörigen \or dein Reiht erhoben und die Aufforderung zu einmütiger opferbereiter Mitarbeit an der Lösung der von der Reichsregierung gestellten großen und schweren Aufgaben mit der Mahnung verknüpft wird, niemanden aus Einseitigkeit und Engherzigkeit auf die Seite zu stellen, wie auch niemand aus Entmutigung und Verbitterung sich selbst auf die Seite stellen dürfe. In dem Hirtenbrief der bayrischen Erzbischöfe, dessen Inhalt vom ..Berliner Tageblatt*’ auszugsweise wiedergegeben wird, heißt ..Wie wir für unsere deutschen Brüder in. fremden Ländern Gleichberechtigung fordern und Ausnahmegesetze verurteilen. so müssen wir gegenüber Angehörigen der eigenen Staaten jede Rechtsverletzung und Rechtsungleichheit grundsätzlich ablehnend* Der Hirtenbrief schließt mit den Worten: ..Niemand soll sich der großen Aufbauarbeit entziehen; es darf a!>cr auch niemand zurückgestoßen werden." Wie .A B." meldet, hat Staatssekretär von Rohr beim Reichsministerium des Innern angeregt, die Einfuhr gesihäihteter Tiere nach Deutschland zu verbieten. Diese Anregung ist darauf zurückzuführen, daß in letzter Zeit geschachtete Rinder aus Dänemark für deutsche Juden importiert wurden, was zur Befürchtung Anlaß gab. daß eine eventuelle Steigerung dieser Einfuhr sich auf den deutschen Riudermarkt sehr nachteilig auswirken könnte. Ccumstaür räuter-Tees gegen Hasten, Alber! Bube« * Sohn GIPSERMEISTER Telefoi.51373 - - und zur Blutreinigung (FrCHilahrskuran) DrogerteW€tf€l€,Kön!0sfr.46 Bandaftlsf Carl Romlnger ■batasiraae 51 aetni mtetnauu Leibbinden,Bandagen, FuBeinlagen, Krankenpflegeartikel Gummiwaren — Verbandstoffe Walter Klett, g. m. b. h. Elektrische Anlagen - Radio - Varta-Dienst CANNSTATT Moltkestraße 9 / Telefon 50080 Jeden Einkauf bei den Inserenten unseres Blattes! Göppingen OberimlsspatKfissc Göpptatcn Sichere Geldanlage auf Sparu. Depositenkonten , V Cllro varkahr bankmäßiger Geschäfte bei unseren Inserenten I * UtaUtna Vi Reformhaus QOpptafea, PfamtraS« 11 Kui Netzer Möbelhaus Thomas EbwtitfUs 25 (Verl. Blusastr.) Kleinmöbel, Ehxxelmöbet, KompL Möbel - Ausstattungen, Spes.: Köthen. Bilder. BUdereinrehmwngen Eig. Sthreinerei a. PoUerwerkst&tte IC. Müller &. So BrMMMraSe 4 — Tetdea JIII Fensteru. 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