Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- IX (1932-1933)
- Issue
- 19 (1.1.1933)
- Date
- 1933-01-01
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- [Seite] (sequence 10)
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- 214 - «I, - (.X.". Di«- wertvollen und teitiperaineutv 0IU11 Ausführungen des jungen Redners fanden den lebhaften Beifall der Versammlung. Tübingen. Aus Anlall des 50jährigen Bestehens tler Tübinger Synagoge fand am 25. Di z. v. Js. eine weihevolle Religiöse Morgenfeier in der renovierten Synagoge statt, in der sich die Mitglieder der Israelitischen Gemeinde Tübingen- Reutlingen und ihrer Filialgemeinden zahlreich versammelt hatten. Wir werden über die Veranstaltung in nächster Nummer ausführlich berichten. Aus xlet SpoctBemeguttg.. Vom Sportklub ..Hakoah“ Stuttgart. Das erste Handballspiel der kürzlich zusammengestellteu Mannschaft wurde mit 4:15 gegen Kolbings Turnerbund II verlören. Die Niederlage erscheint nicht so schwer, wenn man weiß, wie hoch Torzahlen gerade bei Handballspiele» ausfallen können. K» darf bei der Beurteilung des Spieles auch nicht vergessen werden, daß in der ..Hakoab"-Mannschaft viele Spieler zum erstenmal gegen einen kampferprobten Gegner standen. — Tinen schönen Beweis für die Aktivität der ..11akoah" stellte die Tatsache dar. daß an einem Sonntag drei pe rsonell vollkommen verschiedene Mannschaften aufgestellt werden konnten. In den letzten Wochen hatte die I. Fußballmannschaft keine leichten Gegner. Nach der Niederlage im X orspiel gegen Federnhanauer gelang es der Hakoahelf. wenigstens ein 1:1 zu erzwingen. Tbenso unentschieden wurde gegen S.( . Kadep gespielt. Gegen den spielstarken E.C'. Haueisen mußte die Mannschaft fünf ihrer besten Spieler entbehren und verlor daher, wenn auch knapp, mit 2; 5. F.( . We«tend w urde ebenso wie Ft. Germania mit 5;> geschlagen. F.rwahnt werden mag. daß die Spieler dieser Firmenmannschaften in der XX'iirtt. Bezirks- und Kreisliga mitkämpf> ». Für die Aussichten bei einem eventuellen Kintritt in den Verband sind daher solche Spiele von einiger Bedeutung. Auch die II. F ußballmannschaft hat beachtliche F.rfolge erzielen können. -So gewann «»> gegen die H. Mannschaft des Sjtortvereins Allianz b : I. Das Spiel gegen Gummi Vereinigung Stuttgart I. Mannschaft verlief 0:0. Gegen Kolbings Turnerbund III. Mannschaft, die seit Jahren im Verband spielt, veflor Huknah II bei de nkbar schlechtesten Bodenverhältnissen 0:4. Fine» »ehr regen Aufschwung »ahm die erst kürzlich gegründete Ti«ch-Tenni«ahtrilung. die dein Hakoalt ei,» Reihe neuer Xlitglietjer zuführte. JBüfmeHschau, Württ. Landestheater. Tin italienisches Opern ga «tspiel mit Mitgliedern der Mailänder Scala übte große Anziehungskraft aus. Wir konnten nur der Aufführung von Ro-sin i ' ..Barbier v o „ S e v i I I a" beiwohnen. Es war eine v ollau'ge:rlithene Darbietung mit ausgezeichneten Tinzelleistungen. Der Regie ist ebenfalls Xnerkennung zu zollen: besonders bemerkenswert das I .infjihlungsv ei mögen des Dirigenten. Doch darf immerhin festgestellt werden, daß eine Xuffiihrnng unserer Tandeshühne einen Xergleich mit der von den fremden Gästen gebotene» nicht zu scheuen braucht. XX eiter gelang- _ten j.Rigoletto“ und ..Butterflv" zur Xuffiihruilg. «Der: Beifall war überaus herzlich. Württ. Landestheater. Robinson -oll nicht ■*- sterben, ein Stück in 5 Akten und K Bildern von E r i e d r i ch Förster, das unter Hans Böhms geschickter Leitung zur Firstaufführung gelangte, fand dank einer ausgezeichneten Aufführung eine überaus freundliche Aufnahme. Die Jugend Stuttgarts wird sich gerne das lustige Spiel ansehen. in dem frische Jungen« unter der Führung eines tapferen Mädels den spitzbübischen Sohn des lieben Onkel Daniel, de« Verfassers des schönen Buches Robinson Crusoe, mores lehren, und dann alles dank der Hilfe eines guten Königs zu einem glücklichen Finde geführt wird. Und auch die bewachsenen halten sicher ihre helle F reude an dem Geschehen, das ' von den Damen Panto. Remolt. Pi s tor ins. B r a ck e b u s ch . den Herren K a y s s I e r. XX i - s t e n . Heß. F e,r naii. XX’ a 1 d o w . Lenze. Speidel. Schäfer. Marx. Franke mit viel Frohlaune dargestellt wird. Die englischen alten Weisen, die unter Herrn Presuhns Leitung in den Pausen gespielt wurden, fanden viel Anklnug. Aus dec Geschäftswelt. Der Verlag XV. Kohlhammer, Stuttgart, bereitet ein grofiangelegtes Unternehmen vor. das gleicherweise für die Wissenschaft des Judentums wie für die einzelnen Gemeindeglieder von größter Bedeutung. Es sollen ..R a b b i n i s ch e Texte“ in Uebersetzung und Erklärung vorgelegt werden, die bisher noch nie vollständig in eine moderne Sprache übersetzt und noch nie nach den Methoden der heutigen Religionswis- Ftoch« I Wild V kauft man am besten bei Geflügel I Inhaber: HENSE 1 FrfedrMi Sdicrcr Senefeldentr. <1 - Telefon OSSI senschaft bearbeitet worden sind. Zunächst sind sechs Bände Toseft a und drei Bände Tanna i t i s ch e Midraschim geplant, die im Lauf der nächsten Jahre erscheinen sollen. (XX elftere Einzelheiten im Anzeigenteil der heutigem und der folgenden Nummern.) Natürlich ist es unter den derzeitigen wirtschaftlichen Schwierigkeiten für den X erlag e in großes Risiko, solch ein Werk zu wagen. Und es wird vom Eingang der Bestellungen abhängen. ob das Ganze durch geführt werden kann. Es wäre aber zu bedauern, wenn die große Mühe des Herausgebers — des als feinsinniger Könner des jüdischen Schrifttums hinreichend bekannten Tübinger Professors Gerhard Kittel — und seiner Mitarbeiter umsonst aufgewendet worden wäre. Drum sei allen interessierten Kreisen nachdrücklich emp- Höchst« QuaIHSt bal bHllflstam I fm m IV SO*/«, Zteilt. fohlet), bald eine Bestellung an den Verlag Kohlhammer zu richten. Die Firma Gustav Seckbach, Stuttgart, die seit langem eine Tuchhandlung im Hause Hohen heimerstr. 4 be treibt, firmiert nach dem Eintritt des Herrn Hermann Seckbach nunmehr Gustav & Hermann Seckbach und ist bedeutend vergrößert worden. Neben dem Verkauf von Herrenstoffen englischer und deutscher Herkunft fertigt die Firma jetzt auch erstklassige Maßanzüge und ist durch besonders günstige Einkaufsbeziehungen und Arbeitsmethoden in der Imge. zu äußert vorteilhaften Preisen zu verkaufen. Wir empfehlen das Unternehmen unseren Lesern und verweisen auf die diesbezügliche Anzeige in dieser Nummer. n Stuttgart. ir. i2.52. ". I. «5. 1(1. I. 55. 24. 12. 52. J 21. 12. 52. *). 12. 52. 25. 12. 52. 2«. 12. 52. Cannstatt. 15. 12. 52. Affaltrach. 16. 12. 52. ßarmizwah: Kurt. Sohn des Bruno Seelig u. s Ehefrau Gertrud geh. XX’intqr, XX’ildparkstr. 51. 7 0. Geburtstage: F rau F riederike Hinlein XX we.. Rosenbcrgstr. 64. I.andgerichtsdirektor a. I). Ludwig! Stern. Seestr. 7. 7 5. 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Geburt: 10.12.52. Peter Max. Sohn des Hermann Bauland u. s. Ehefrau Alice geh. Gerstle. Verlobung: 19.12.52. Dipl.Landwirt Dr. Richard Strauß mit Hilde Bach. Chr. Slalimann’s Nadil. Stuttgart Telefon 27734 Königsbau Beste In- und Ausländische Fabrikate Herrenhüte Sport- und Automützen Aparte Damenhüte für Straße - Reise - Sport HERMANN KRIEG Hegelstr. 53. Eck* Höldarllnstr. Stets frisch gebrannten Kaffee / ff. Teemlechungen WelnezConserven/Confitüren / Feinkost Kauft bei unseren Inserenten! Suchen Sie ein gutes Grabmal? Verlangen Sie vor Vergebung Ihres Auftrages unverbindlich kostenlose Zusendung einer Ansichtsmappe mit Fotos und Entworfen einfachster bis reichster Art. — Urnen in Stein und Bronee.—Tadellose AusfQhrg. ln Jeder Art Naturu. Kunststein—AufsteUung an allen Orten — MäJUge Preise. Auf Wunsch auch Teilzahlung. 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