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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1933-01-01 · 19 (1.1.1933) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
IX (1932-1933)
Issue
19 (1.1.1933)
Date
1933-01-01
Page
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Rheuma, Qidit,Ischias, kalte Füße, Wechseljahrbeschwerd., Katarrhe, Neuralgie, beseitigt sicher die von zahlreichen Aerzten und der Ortskrankenkasse verordnete Kayi felapa Sit mrkWid.lohet na ser-Methode. Ptfawccor stuttoaut ■ KujaSCii UkeimtiattI Stuttgart. Zu c-iiu-r uiiKt-rordeutliih interessanten und wertvollen \eranstaltung lädt du-- J ii - d i - ch > 1.1h r h n u - auf Seite 2p6 dieser Nummer ein: Professor D. K u r 1 1. u d w i u S dl in i d t an der Universität Bonn und Professor I >r. Martin Ruber an der Universität F rankfurt a. M. werden in kur/e in einem öffentlichen Zw iege'|iräch den Problc-inkrc-i» ..Kirche. Xolkst u ui . --laut. J ii d e n t ii in” iH-handeln. Auf die >!- ,len I ii ii^ Me rlin Bubers besonder» liin- /uw*i»cii. erübrigt sich. Sehr intere»»aut wild es sein, die-eii geistvollen I h Lattc-r. wieder einmal in einem Zw i e g e s p r ä <h mit einem ebenbürtigen Geleinten /u luiren. Professor I). Karl l.udwi: Sdimidl gc-nieRt insi.••»lindenals Herausgeber der in weilen Kreisen ob ihie» Indien X i v e.in» I>, kannten .. I hc-ologisthen Blätter” hohe» Xn» heu. \\ ir empfehlen allen unseren Lesern »ich diesen bedeutsamen Abend frei/uli.-ln n Stuttgart. Julius B i, t li » di i 1 d 7 5 Jahre all. \ir 24. Dezember feierte in beglückender geistiger und körperlicher Frische der er»lc-Prä- »ideüt der L iitdc »VersaintnInng ,I,-r Israel. Religionsgemeinschaft Württemberg'. Julius Roths di i I d . unter allgemeiner Anteilnahme seinen t .ebiirt'lag. An diesem Tage brachten nodt eintli d alle Kreise dem Jubilar ihre X ereilrung und I reiindsi::aft /um Xu'druck. die in ihm die \ e-karpei ung vorbildlicher I rene und Fdirenliafti-keit. maiiiihaften Fdntreteti» für die Ideen Hin Ideale der Jirdenheit seit vielen Jahren liel-eii und verehren. F.» war ja der offenbare B. v, i» h - liste, Wertschätzung. daII diesem Manne »e'iner/cit die Leitung der V orbereitenden gc-'el/geben den I.ande»kirdienv ersaminiimg anvei ail wurde und daß er muh dem Inkrafttreten der neuen \erfn"iing als Präsident der I aiidesversumniluiig da» höchste F.hrenamt verwaltet hat. da» die l»r. Gemeinschaft Württembergs /ii vergeben hat. Seine schlichte Xornelunlieit und »eine tiefe Gerechtigkeit, »eine organisatorische Geschicklichkeit und »eine parlamcntarisihe Gewandtheit befähigten ihn aber auch in hohem Grade zur würdigen und sachgemäßen Waltung in diesen Fdirenämtern. Lerweckte allgemeine' Bedauern, ul» Julius Rothschild au» der übergroßen Bescheidenheit heran», in seinem Xitel nicht mehr allen den Aufgaben de» Präsidenten der I aiide»ver»nmmiiing genügen /u können, diese» F.hrenamt aufgab und damit aus dem öffentlichen Leben ai|s»chicd. Julia» Rothschild i»t in Ru»t in Baden gelroren und lebt seit l»“3 in Stuttgart: »eit I»4 arbeitet er in »einer Firma, der ei noch heute' ein wertvoller Mitarbeiter i»t. Die l»r. Religionsgemeinschaft zählt ihn mit Stolz zu ihren besten Söhnen, der auch nach dem Scheiden au» seinem Amte jederzeit mit weisem Rat und guter lat seiner Gemeinschaft zur Xerfiigung steht. Mögen dem ausgezeichneten Manne noch v iele gesunde und glückliche- Lebensjahre bc-schic-den sein! Stuttgart. I. a n d g e r i ch t s d i r e k t o r a. I). Ludwig Stern 70 Jahrealt. Al» wir in unserer Ausgabevom (.Oktober 1951 die Bedeutung der l»r. X\ai»en- und F!r/ic-hungsaii»talt XX i I h e I in s p f I e g e” in KKlingen. de ren hundertjährige» Bestehen unter Anteilnahme des ganzen Lande» damals gefeiert wurde, würdigten und aller Persönlichkeiten gedachten, die sich in den Dienst dieser ältesten jiidisch-charitativen Institution unsere» Landes gestellt hatten und heilte noch für »ie wirken, da wurde mit besoneleri r Dankbarkeit de» Landgericht'direktors a. D. Ludwig Stern gedacht, der nun am ln. Januar »einen 70. Geburtstag feiern darf. Dem Jubilar, der »eit dem Jahre 1907 da» bedeutungsvolle Amt des X o r s t a n d s des Waisenhauses in vorbildlicher Pflichttreue bekleidet, war es vorbelndlcvn. »ein Amt in besonder» e-ntscheidungsreicher Zeit z.u übernehmen. Ihm ist es zu danken, so schrieben wir damals, daII die Xorau»setzungen für die Aufnahme von Zöglingen wesentlich erleichtert wurden. X or allem hat er »ich upi die Ausführung des Xenbaus in höchstem XIafie verdient gemacht. Mit sicheren Händen hat er «las Waisenhaus durch die ernsten Fährnisse der1 Kriegs- und Nachkriegszeit geführt und es verstanden, durch emsige Arbeit die Schädigungen dieser schweren Zeiten aus/ugleichen. Aber darüber hinaus hat er durch seine persönliche Anteilnahme am Ausbau der Anstalt und nicht z.utn wenigsten durch seine anregenden Ansprachen bei den Chanukkafeiern und anderen Gelegenheiten auf das innere Lehen des XX’aisenliauses befruchtend eingewirkt. \lx-r über seinen charitativen XX irkungskreis liinaii» hat der Jubilar, der am 10. Januar 1865 in .Stuttgart geboren ist lind nach Abschluß seiner juristischen Studien bis zum Jahre 1930 im Staatsdienst tätig war. eine außerordentlich reiche Tätigkeit entfaltet. Seiner alten Xorlielve getreu. — 212 - hat er sich in seinen Mußestunden philologischen und geschichtlichen Studien gewidmet; er genießt als Sprachenkenner in Stuttgart berechtigten Ruf. da er neben seiner Muttersprache die wichtigsten europäischen Sprachen in Wort und Schrift beherrscht. Als ein gern gehörter Redner hat er literarische-, künstlerische und wissenschaftliche Probleme wiederholt in öffentlichen Veranstaltungen fesselnd behandelt. Als Diskussionsredner hat er sich in vielen politischen X’ersainntlungen durch seinen XX itz. und seine Schlagfertigkeit besonders hervorgetan, in der Abwelirbewegung des Antisemitismus stand Stern viele Jahre lang in vorderster Reihe. Ls war ein Zeugnis für die FJirlichkeit seiner vaterländischen Gesinnung, daß sich der damals bereits 51jährige Mann als freiwilliger während des Krieges meldete und zwei Jahre- Frontdienst geleistet hat. So ist er durch seinepliilantropi»che. geistige und politische- Betätigung eine- I ii Ii r e r p cr s ö n I i ch - k c-i t in di r jüdischen Gemeinde Stuttgarts gew ordc-ti. Mit besonderer Dankbarkeit und Verehrung wird unsere Gemeinschaft am 10. Januar Ludwig Sterns als eines ihrer trefflichsten Männer gedenken. dem auch wir unsere herzlichsten Glückwünsche zum Ausdruck bringen. Stuttgart. F'ruu L in in a Samson W vve. geb. Levy durfte am 21. Dezember v. Js. int Kreise ihrer Familie ihren 85. Geburtstag feiern. Die I würdige Jubilarin ist in Kindenheim geboren und wohnt seit 1905 in Stuttgart, wo sie von weiten Kreisen hoch verehrt wird. Frau Samson entstammt einer sehr alte n jüdischen Fatnilie der Rhi-inpfalz. In außerordentlicher Rüstigkeit steht sie heute noch ihrem Haushalt bevor, bringt allen jüdischen Dingen und den Tagc-sgeschchnissen größtes Interesse entgegen und gehört zu den eifrigsten Besucherinnen des Gottesdienstes. Besonders beglückt wurde die Jubilarin durch die Geburt eines Urenkel». — Mögen Frau Emma Samson noch viele* gesegnete Lebensjahre beschieclen sein! 3tei£bco*m SCHIRME Johanna Gress Kaiserstraße 54 z Telefon 1684 Sämtl. Reparaturen werden gut und billig ausgeführt PELZE Ridiard Wolladilftger, Heilbronn. Fleinerstr.24, Tel. 3197 kaufen KILIANS-DROGERIE ioflten alle benötigten Artikel für den Toilettestisdi, zur Kinder' und Kran« kenpflege, für den Hausputz und die Wiadie beim Fachmann in der Eirnneridier Maren-Expedition Hellbronn R m k H Stuttgart Sülmerstrafie 32 U. lu. ». Ii. Eberhardstr. 63 JCatfee, Jee, JCakao Jeine Schokoladen^ SKI-ARTIKEL Ski. . von RM. 12.- an Anzüge„ . 15.- „ preiswert Sliefel . . 15.- . wie immer im Sporthans Saemann Heilbronn a. N. 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