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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1932-07-16 · 8 (16.7.1932) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
IX (1932-1933)
Issue
8 (16.7.1932)
Date
1932-07-16
Page
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Fürsorgeamts Stuttgart über die Monate April, Mai, Juni 1932. Sprechstunden der Fürsorgerin: iSSS K»- ™* Mittwoch nachm, von 3—5 Uhr Kleiderausgabe: nur Dienstag nachm, von 3—4 Uhr Das Israel. Fürsorgeamt hat in den Monaten April, Mai, Juni 1932 unter Mitwirkung der angeschlossenen Wohltätigkeitsvereine für unten genannte Zwecke folgende Beträge zur Verteilung gebracht: Laufende Unterstützungen .... RM. 6834.39 Einmalige Unterstützungen . . . RM. 3402.97 Pessachgaben.RM. 1241.— Gesundheitsu. Erholungsfürsorge RM. 743.73 Jugendfürsorge.RM. 1122.82 Winterfürsorge ........ RM. 141.80 Wanderfürsorge.RM. 1238-48 Der Sprechstundenbesuch umfaßte 973 Beratungen; im Außendienst wurden 229 Besuche bei Familien und Behörden gemacht. Spenden im Juni: Willi Elsas, anl. d. Geburtstages seines verstorbenen Sohnes Günther; Frau Henriette Efilinger, Jahrzeitspende; Reinhold Glaß; Frau Bertha und Herr Leo Rosenfeld, Feiertagsspende; Herr und Frau J. Scheuer, anl. der Vermählung ihrer Tochter. SPENDEN Juni 1932 Spenden, eingegangen bei der Israel. Gemeindepflege, anläßlich des Aufrufens zur Thora: Rel.-Oberl. Leo Adler (2mal); Samuel Ebstein; Leopold Ehrlich; Karl Ellenberg; Vorsteher Arthur Essinger; Karl Furchheimer; Max Furcfaheimer (2mal); Adolf Gumbrich; Heinrich Henoch (2mal); Sali Heß; Rel.-Oberl. Jacob Jaffe (2mal); Albert Kahn; Karl Kaulfmann, Kanonenweg; Syn.-Verw. Bernhard Krämer; Menko Kupfer; Josef Levi, Kanonen weg; Monte Lieblich; Moritz Löwenstein; Sally Müller; Simon Münzesheimer; Emil Nachmann; Dr. med. Josef Neu; Moritz Oppenheimer; Stadtrabbiner Dr. Rieger; Ferdinand Rosenberg; Benjamin Rosenfeld; Karl Rosenfeld; Max schäme»; Albert Scheuer; Julius Simon; Bernhard Sommer; Jacob Weill; Marcel Weil; Nathan Weil; Sigfried Winter; Adolf Wollt. Sonstige Spenden: Max Elsas, anl. d. Todestages seines sei. Vaters für d. Landesasyl: Sigmund Kahn, Thoraspende zum Erweiterungsbau des Landesasyls; Frau Sophie Marx, anL ihres Umzugs für wohltätige Zwecke; Rechtsanwälte Drs. Hermann u. Siegfried Merzbacher, anl. d. Jahrzeit f. ihren Vater; Karl Merzbacher, für zehn Vereine; Professor Dr. Julius Schmidt, anl. seines 60. Geburtstages für wohltätige Zwecke: Frau Nanettc Wertheimer, anl. d. Jahrzeit für ihren sei. Vater, für Ortsarmenverein. Spenden, eingegangen bei den Vereinen: Israel. Brautausstattungs-Verein: Moses Flegenheimer; Frau Siegfried Kahn, Cannstatt, anl. d. Jahrzeit f. ihren Vater Herrn David Nathan; Julius Scheuer und Frau, anl. d. Vermählung ihrer Tochter. Israel. Dur ch reisenden -Verein: Moses Flegenheimer, anl. s. 70. Geburtstags; Julius Hirsrhfelder; E. Nachmann, Jahrzeitspende; Siegfried Schwarzenberger, anl. d. Hinscheidens seiner Gattin. Israel. Frauen -Verein: Frau Emilie Haarburger, anl. ihres 80. Geburtstags; Frl. Simone Kahn, Klopstockstr., anl. Jahrzeit für ihre sei. Mutter; Frau Andree Marx, Stafflenbergstr^ anl. Jahrzeit f. ihre sei. Mutter; Julius Scheuer und Frau, anl. der Vermählung ihrer Tochter; Siegfried Schwarzenberger, anl. d. Todes s. Gattin; Frau Komm.-Rat Moritz Wolf, Am Hohengehren. Israel. Kranken-Unterstützungs- Verein: Emil Nachmann; 8. Schwarzenberger. Israel. Landes -Asyl - und Unterstützungs-Verein: Berth. Böttigheimer; Frl. Bona Feigenheimer; Emanuel Grünwald; Brüder Landauer A.-G.; Carl Lev4 Moritz Lieblich; Dr. Gustav, Löwenstein; Julius Marx; Frau Charlotte Rosenbusch; Siegfried Schwarzenberger; Louis UUmann; Philipp Weil; M. A. Wiesenbacher; J. Winter; N. N. in Winnenden; Gebr. Nathan, Cannstatt; Sigwart Oberndorfer, Creglingen; Albert Ottenheimer, Cöln; L. Strauß, Oedheim. Israel. Ortsarmenverein: Moses Flegenheimer, anl. s. 70. Geburtstags; Siegfried Schwarzenberger, anl. d. Hinscheidens se iner Gattin. Reisekasse des „Stadtverbands Stuttgart des Jüd. Frauenbundes": Friedrich Alexander; Ludwig Bauer; Frl. Bella Berlinger; Josef Brandt; Rechtsanwalt Dr. Erich Dessauer; Otto Erwin Elsässer; Alfred Hayum; Hermann Levi; Frau Thekla Levi; Dr. Markus Maier; Moritz Marx; Dr. Manfred Pick; Benjamin Rosenfeld; Frl. Jette Rosenfeld; Rechtsanwalt Dr. Rothschild; Moritz Scheuer; Frau Oberpostrat Schlofiberger; Siegfried Schuhmann; Wilhelm Stettiner; Dr. Heinrich Wolf; Frau Kommerzienrat Moritz Wolf. Isr. Waisenu. Erziehungsanstalt „W ilhelmspflege": Willi' Elsas, Stuttgart, zum Geburtstag seines verstorbenen Sohnes Günther; Frau M. Feigenbaum, Eßlingen, Jahrzeitspende; Salomon Frank, Edelflngen; Frau Walter Goldschmidt, Eßlingen, Jahrzeitspende; J. Gottschalk, Ulm; Frau Mina Herz, Alfred und Otto Herz, Frau Sophie Loew, Stuttgart, zum Todestag von Herrn Samuel Herz; Julius Kahn, Berlin, aus einer Streitsache pold Moses, Eßlingen, Jahrzeitspende; Fri pold Moses, Eßlingen. Jahrzeitspende Nathan, Cannstatt, anläßlich des Ablebehi Herrn Siegfried Kahn; Siegfried Schv berger, Stuttgart, anläßlich des Ablebens Gattin; Langerichtsdirektor a. D. Ludwig Stuttgart; Louis Straus, Oedheim, ahläfili Hochzeit seiner Kinder Alfred und Trudel' Bez.-Rabbiner Dr. Tänzer, Göppingen. Aus New York (durch J. H.): Mrs. Rose Goldsmith; Leonard J. Klauber; Henry Kops: Miß V. Kops; Dan Rheinauer; J. H. Leo u Leo Gebr. von arzenseiner Stern, der Straus; ich Als Ablösung tür Danksagung dem Israel. Frauenverein Tübingen-Reutlingen eine Spende von Erna und Lothar Marx aus Anlaß des Ablebens ihrer Mutter Frau Fanny Marx. Jiuhig. JMut! Ein Mahnwort vor den Wahlein. Brüweru die Lt. Es e Jutnisse bllten. I ressen. di' Seitdem das Kabinett Papen das Erlx: nings a»getreten und der Nationalsozin halb und halb Regierungspartei geworde den die tollsten Gerüchte über Pläne geg deutschen Juden verbreitet und geglau' hieße Vogelstraußpolitik treiben, wenn den den Ernst der gegenwärtigen Yerhä leugnen oder auch nur beschönigen w Unter dein Einfluß einer geschickten iirupaganda hat sich aber weiter Kreise ieuuruhigung bemächtigt, die bereits an neu rose erinnert. Das blutrünstige Inte eines nationalsozialistischen Hauptmanns im Dritten Reich eine besondere Stellung; behalten sein soll, geht durch alle jüdische tungen und wird glossiert, als ob es sich un Offenbarung handelte. Natürlich wäre es diese Brutalitäten totzuschweigen. Aber si doch nicht mehr als Zeitstimmen und Zeu der Unkultur der Gegenwartspolitik. Damst sie aber ..bewertet". Wer mehr in ihnen überschätzt diese Pronunciamentos um ein fach es ihrer Bedeutung. Gewisse Leute gl daß ihre Stunde gekommen ist. und freuen ernst genommen zu werden. Daß die Vorlf gung für dieses „Ernstgenoinmenseitiwolle Aufhebung der Verfassung ist, eine Vor! gung. die einen Umsturz aller deutschen hültnisse und die Außerrechtsetzung der zahl der deutschen Menschen voraussetzt, dabei ganz vergessen. Selbst wenn die V sung aufgehoben wäre und eine national listische Diktatur den Volkswillen geb hätte, wäre noch ein riesenweiter Weg v Drohung bis zur Verwirklichung. Und dann gibt.es noch ein Völkeri und das ungeschriebene Gesetz Moral, eine politische Gegenseitigkeit unc \\ eltengerechtigkeit. über die auch der Nat Sozialismus nicht hinwegschreiten kann. Zu diesen unendlich überschätzten rungen verantwortlicher und uuverantwort l. Vertreter der N. S. D. A. P. kommen aber dings Tartarennachrichten wie z. ß. die lang, daß die Nationalsozialisten in jüdische Kinder zwingen, am christlichen gionsunterridit teilzunehmen. Es ist bedauc daß die Lage der deutschen Juden von sensa . lüsternen Berichterstattern zum Gegenstand Lügenberichten mißbraucht wird, die im lande in geeigneter Aufmachung erscheinet die Situation der deutschen Juden noch erschweren und vielleicht gar gefährden. Gegenüber solchen Ueberfreibungen und Ueberreiztheiten erscheint es doppelt geboten, in eine fngstrview dem vorii Zeii eine alsch, sind;nisse sind sieht, Vieluben, sich, edindie ljedin- Ver- ^f ehrwird rfasco/iarpchen i der ii u ch e ch t der eine onalo i neu \ ittei Di' Apußeicher uerissau Relirlidi, ionsvon Ausu nd eiter TCUfOHttSM Continental mmn:iiiiKiiHan— ERZEUGNIS OEP WANDERER-WERKE A.-G. SCHONAU-CHEMNITZ TtUfOU tue $wntAgntuiztet8n-n

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