Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- VIII (1931-1932)
- Issue
- 23 (1.3.1932)
- Date
- 1932-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 4)
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TAPETEN- LINOLEUM VORHÄNGE-GARDINEN HIENERWADEL STUTTGART BÜCHSENSTRASSE 26 B FERNRUF29506 huch- /('itfii-nii-'i'ii in '«-inen Bann i-chlug und ,,nch <1. i Ix uligc-u Generation /um Herzen sprx^i. .irlieitctr I)r. Riegcr in ungemein plastitlx r \\ i i'C Ixt.iii'. I.s »ar eine Gedenkrede. “ j, ’.x -thöiu-i und würdiger nicht gedacht werden kann. Stiiruii-chri Beifall dankte denn auch fu: di' -e lx-rv -riapencle Leistung. “i'ix d.i' (x lixuen der Morgenfeier machte sich i’i/ I) -oixi' a::ch MetaStrauB. Cannstatt. . rdx-nt. die an-chließend ausgewählte Stellen anden We rken Bcrthold Auerbachs rezitierte. In plixklieh-ler Wähl las Meta Strauß dareifste i.vi.i. ■ rkim-' atmende Jugenderlebnis Bcrthold \ix’ f *>ad:- auf dem heimatlichen Svnagogen- »p eii' i. r-zitierte dann einzelne Stellen aus ,me-i oh: I lichter IxTaii-gegebenen \ olk-kalendt I kl. iifceii eigreifend in ihrer -tc teil \ktr;,iirt I iiiici -chloß mit einem Briefe des *i!c *• rhi J.ikoh Viierlnich das Bekenntui.- i-I. - zi tief-t leligiö-en und sittlichen Menschen. Mit I' i ii'.r eigenen Schlichtheit gestaltete Meta s;:,i i.i ilneii \ ortrag und brachte Ver- und stärksten Wirkung. Iler ihr gespen- ■ i x- Beifall bedeutete Dank und \uc-rkciiiiimg '• idi Mit -I III V '-atz aus Beethoven« x-istertrio"! t . t, > d - ch tu - d t ‘kluvieri. Dr. F cl g a r ■ '■ . i'.loiin n e r i Geige». Gert I. <> e w c- (C ello) s aiicr lii Feierstunde .111-1 seinen Interpreten >. •: fii: -Me iiiisgc-zeichiietc-. \nn hoher Mlisikalie;.,f 'ech'ii-cher könnerschaft zeugende w je li. i! Ixahstc-s l ob gezollt werden. I ). tx veranstaltenden \erein selbst darf man -.uin da'' er da- Andenken de- Mannes, dessen Namen er tr ist. III w ii rdigster Weise geehrt hat. 'Stuttgart. I »er B I-I I liolcl \ II e r b a ch - \ e r- - »-'ß e i-- sein neues Programm am 2. Feil.n nb einem \usspracheabend über ..Die ch J ii u cn d und der Zeitgeist-. ,,, Beginn I )r. Walter F i n s t e i n ein i i' klare- und sachliche- Referat erstattete. I lii einer ging von einem Brief aus. den ein si.■ 'I an den Dichter Doblin gerichtet hatte. i Dokument. dafür die schwierige geistig- -i h-ctie 'Situation der heutigen Jugend spricht. : .d h.o-'e -i-ine weiteren Ausführungen auf Döbln.- Antwort auf. die ein Buch mit Titel ..Wissen und \ ei andern" war.- Ganz he rvorragend hier Dr. Fin-tein- Darle gungen zu den KrscJieinungsfornien de- Zeitgeistes, angefangen vom Schlag- •voi-t bizum Jazz eine geistreiche', höchst instruktive I ypologie. Die .Stellungnahme der p; ii-cheii Jugend zum Sozialismus ist nach An- -icht des Redners gleichzeitig entscheidend für di; ■ ss|. Hiing /um Zeitgc-ist. -Sehr interessant auch k: i di. kriiik de- Referenten an I-oblins An- -cli.iftuti_ vom ..geistigen" Sozialismus. Der mit 't.ifkem Beifall aufgenommene Vortrag löste ox auf ledx m Niveau stehende Aussprache aus. i d.-r. ii Fruchtbarkeit nicht zuletzt Dr. Fina- -ch.irf limrissene Formulierungen l>ei-’ - i' .ge,, batten. - .ix n w.-rtvollen und aufschlußreichen Abend I - it'-te der B.AA. einer überaus zahlreichen ii -. i-chaft amlt>. Februar mit einem hervor- 'g.-xden I.ichtbilderv ortrag von Dr. med. G. A. R ■•einer, dem l.eiter des Aer/tl.-psychol. In- -ti' itin 'Stuttgart. Das Thema des Vortrags — W is prüft der moderne Psychologe die ' e r - c> n 1 i ch k e i t?" wurde vom Referent. ii an -Hand ausgezeichneter Lichtbilder in höch»i populärer, dennoch aber streng wissenschaftlicher Darstellung dem llörerkreis nahe gel rächt. Man konnte nur staunen über die pchologi'chen Schlüsse, die Dr. Roemer aus der v iel/ahl der projizierten Atmungskurven, den Antworten auf die verschiedensten Untersuchungsteste usw. zog und empfand Bewunderung vor dieser W issenschaft. die einerseits einen Blick in die Tiefen der menschlichen Seele tun laßt und .Mittel in die Hand gibt, nervöse Erkrankungen zu heilen und ihre Ursachen zu ergründen. die andererseits aber über den Finzelmenschen hinaus greift und in großartiger intuitiver Schau die seelische Haltung der Massen zu deuten versucht. — Man kann nur wünschen, daß Dr. Roemer bald wieder dem B.A.V. sich zur Verfügung stellt. Der feinsinnige Seelenforscher darf gewiß sein, daß seiner ein aufs höchste interessierter Kreis wartet. Stuttgart. In der ersten Märzhälfte bietet der Bcrthold Auerbach-Verein eine Reihe äußerst interessanter Veranstaltungen: einen Ausspracheabend über künstlerische Fragen unter der Leitung von Kunstmaler Hermann Fechenbach. einen Ausspracheabend über „Das Problem des jüdischen Führers“ mit einem Referat von Lehrer Siegfried Weil, Eßlingen. und einen Vortrag von Fürsorgerin Thea Waitzfelder über „Jüdische Wohlfahrtspflege“. Wir machen auf diese Veranstaltungen ganz besonders aufmerksam. Siehe Inserat auf Seite 254. — 256 — Stuttgart. Wie wir hören, wird das J ü d i s dt e Jugendheim Stuttgart, das in diesen Tagen im Hause Friedrichstr. 54III von vielen fleißigen Händen erstellt wird, anfangs März seiner Bestimmung übergeben. Ein Gang schon durch die unfertigen Räume läßt erkennen, daß hier mit einfachen /Mitteln ein harmonisches He im geschaffen wirct Das Jugendheim wird ein Eßzimmer, einen Lestruum und verschiedene für die einzelnen Bünde bestimmte- Räume enthalten. In den Morgenstunden wird der Kindergarten der Schwestern Vereinigung der Stuttgart- Loge* im Heim abgehalten. Die Besucher werden Gelegenheit haben, einfache Speisen und alkoholfreie Getränke zu billigsten Preisen ein/unehmen. Das Heim wird auch eine Bibliothek enthalten: es bietet ferner Schreibgelegenheit sowie verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. Ganz besonders sei erwähnt, daß das Heim, das vorläufig von IO’-j Uhr vormittags bis II Uhr abends (Samstags bis »I Uhr abends) geöffnet sein w ird. allen j ü cl i s ch e n jungen L e u - t o ii zugänglich ist. also auch solchen, die einem Bund nicht angehören. M ir verweisen unsere Leser nochmals auf die Anzeige des Jugendrings Seite 254. durch die um Zurverfügungstellung von Finrichtungsgegenstämleii für das Jugendheim gebeten wird. Stuttgart. Am 21. Februar trug die F' u fl b u 11iii a ii ii s ch a f t 'der Sportab teilung des Jüdischen Jugend rings Stuttgart ihr zweites Spiel gegen die Mannschaft des Wich e r n h a ii s c s . Cannstatt, auf deren Platz aus. Das Spiel endete unentschieden I : 1. Unter der sicheren Leitung des Schiedsrichters Max Gell- Das geschmackvolle Radio-Gerät passend zur Zimmereinrichtung. Spezialität: Mod. Musikapparate von RM. 255 - an. Besichtigen Sie unverbindlich die große Radio-Ausstellung „Die Welt Im Helm“ KftnlgstraBe 62 > HUGO MEZGER Köelgitrale «3 - KSeigslrale 13 Telephon Nummer 14t(4 und tl*97 horn (Stuttgarter Kickers) entwickelte sich ein flottes Spiel, das jedoch von der Wichernhausmannschaft von Anfang an reichlich hart geführt wurde und daher die Jugendringleute zu stärkstem körperlichen Einsatz zwang. Trotzdem der Gegner auf eigenem Platze spielte, kam die Jugendringmannschaft rascher in Fahrt und konnte bereits anfangs der ersten Halbzeit zum Führungstreffer einsenden. Zu Beginn der zweiten Halbzeit erzielte der Gegner das Ausgleichstor. Das Ergebnis entspricht dem Spielverlauf durchaus, die Chancen der Gegner waren gleichmäßig verteilt. Das Spielniveau der jüdischen Mannschaft hat sich bedeutend gehoben: vor allem ist das Zusummenspicl flüssiger geworden. Besonders in der zweiten Halbzeit, als die Wichernhaus-Mannschaft öfters vor dem gegnerischen Tore stand, hatten der Torwart sowie die mm säääi KronapoOieke aus Allopathische and homöopath. Vollapotheke Mit Labiratirim (Kr deaiscHhisikiL Uitemcbulei Blat, Bor», Magaasaft, Spotam etc. - laagj. Brfohraag Br. Walle, appr. Apotheker ». Ntknifioltteldualker' . Ä. Adolph Moos Wiachaa. Aaastattaagsgaackift Fabrikation von Leiband Bcttwiscbc Betten — Matratzen — Gardinen Anfertigung von modernen Fcnatergarniturea Tcppkfce — Vortagen Famaprachat ■ ■■ MM Postaoh«otc-Konto aasae Nr. S2is *»■ m&m Stuttgart Großes Geschäftshaus für sämM. Bedarfsartikel Nur solide Qualitäten / en gros, detail z Hervorragende Leistungsfähigkeit Albert Cramer Ulm a. D. Plaitfaue 25 - Telefon 2061 Kunstiartierei n. Lern. Vauh-Anxtall Tadellose Arbeit! 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