Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- VIII (1931-1932)
- Issue
- 18 (16.12.1931)
- Date
- 1931-12-16
- Page
- [Seite] (sequence 2)
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(i u in b e 1 - I leilbronn. .’iiU■ 11 g leidi/eitig dir Linguhr einer Reihe ■ a :nr:::d( u. dir in k rail'heim eine Tagung; I ->.!> Irr Hr.hr der Umlagen abgelialfeu hatten. I\ imaii-.'l der durch dir l.andesumlairr ge-; - 214 - deckt werden muH. beträgt 208 000 Mk. ein Betrag. der sich infolge der letzten Notverordnung etwas verringern wird. Gegen den Antrag des Uberrates und des Finanzausschusses die Umlage nach der einfachen Einkommensteuer von 1930 und der dreifachen Reichsvermögeusteuer per I. Januar I92N zu berechnen, ist eine Kingabe des Stuttgarter \ orsteheramtes eingegangeu. deren einzelne leile der Berichterstatter kritisiert und zurückweist. Zur ersten Lesung des Ilaushaltplanes sprechen .Steinerlanipheim. Adler- Mergentheim. Direktor R o t h s ch i I d - KHIingen und S t e i n - Crailsheim. Vor der zweiten Lesung des Haushaltplans wird der Vor- 'chlag des Oberrats betreffend die Anwendung der Gehaltskürzung-,Verordnung des Reiches und des Landes Württemberg auf die Beamten der Zentralkasse beraten und angenommen. Dabei wird ein von Rothschild vorgeschlagener Zusatz, dafl Härten bei der Kürzung der Zuschläge der Gemeinden vermieden werden sollen, nach kurzer Aussprache abgelehnt. In der /weiten Lesung dos Haushaltsplanes v\erden die einzelnen Posten vorgetragen und angenommen. Dabei wird davon Kenntnis genommen. daH der Präsident des Oberrats freiwillig" »00 Mk. von seinem Gehalt der Zentralka'se /»gewiesen. Der Posten Unterstützung der b i'tungsschwachen Gemeinden veranlaHt eine eingehende Aussprache. Sie wird bis zur Be 'ihiuHfussung über den Steuervorschlag abgebrochen. Leber die Ausbildung der jüdischen Seminaristen in Heilbronn sprechen Dr. Würzburger- Heilbronn. Dr. L e p m a n - Stuttgart und Siegfried Kahn - Cannstatt. Zur Frage der Wiederherstellung der Friedhöfe sprechen Leopold K a h n - Stuttgart und Steiner-Laupheim. Von den für die Zwecke der Förderung der Geschichte der Juden in Deutschland und in Württemberg während der letzten Jahre aufgesparten Beträgen in Höhe von 7»00 Mk. sollen in diesem Jahre 5000 Mk. für die Herausgabe der Geschichte des Oberrats und der Festschrift anlälllich der Hundertjahrfeier des Oberrats verwendet werden. Fd. Weil- Stuttgart ist für die \ erschiebung dieser Ausgabe auf das kommende Jahr. Nach AeuHerungen Dr. Würzburgers. Dr. Cumps - Ulm. Dr. Hirschs und Leopold Levis vom Oberrat wird der Posten antragsgemüH bewilligt. In eingehender Aussprache wird ein Vorschlag des Oberrats über die Beitragsleistungen der Gemeinden zu den Bezügen der Rabbiner behandelt. Der Vorschlag, die Beitragsleistung für Stuttgart auf 100 91. für Heilbronn. Ulm und Göppingen auf 66a/a%. für .Buchau, Hall. Horb lind Mergentheim auf 33'/s 9£ festzustellen, wird angenommen. Zur Frage sprechen Steiner, Kahn- Baisingen. Gump-Ulin. Adler-Mergentheim. Leopold Kahn-Stuttgart und Siegfried Kahn-Cannstatt. Die Festsetzung der Beiträge zu den Bezügen der Religionslehrer erfolgt dahin, dafl Stuttgart. Heilbronn und Ulm 75%, Cannstatt und Göppingen 70 %, Laupheim, Crailsheim. Ludwigsburg und Oehringen 60 %, Baisingen. Berlichingen. Edelüngen. Gmünd. Künzelsau. Niederstetten. Rottweil, Talheim und Tübingen 40 % beizutragen haben. Der Crailsheimer Antrag der Gemeinden ist durch die Annahme dieser Anträge erledigt. Fs stehen also Ausgaben in Höhe von 423673.45 Mk. Einnahmen in Höhe von 214834.73 Mk. gegenüber, so dafl ein Abmang e 1 von 208 838.72 Mk. durch Steuern zu decken ist. Der Steuerbeschlufl wird nach einer langen Aussprache dahin gefaßt, daß der Antrag des Finanzausschusses, 3,9 9i> Landesumlage von der einfachen Einkommensteuer und von der dreifachen Vermögensteuer zu erheben, mit neun gegen acht Stimmen angenommen wird. Gegenteilige Anträge von Siegfried Kahn und Dr. Lepman werden abgelehnt. Schon zuvor wird die UnterstUtzungssumme für die kleinen Gemeinden nach Ablehnung eines Antrags Kahn-Baisingen auf 23 500 Mk. festgesetzt. Zur Beratung des Steuerbeschlusses sprechen fast alle Abgeordneten. Der Etat wird hierauf in der dritten Lesung angenommen. Fine Eingabe des W ürttembergischen Landesverbands für Israelitische Wohlfahrtspflege betr. seine Förderung durch die Religionsgemeinden wird aus Gründen der Verfassung abgelehnt. Die Landesversammlung wiederholt ihre frühere Entschließung, dafl die Gemeinden dem L.I.W. mindestens 1 % ihres Einkommens bewilligen sollen. Gegenüber der Behauptung Steiner, dafl der L.I.W. zuviel für Stuttgart und zu wenig für das Land tue. stellt Dr. Biege r fest, daß der L.I.W. noch niemals einen Pfennig für Stuttgarter Zwecke bewilligt habe. Den Bericht des Prüfungsausschusses über die -- -Anläßlich der Herausgabe unferer Oberrats-Jubiläums-Nummer vom 1. "Dez. d.Js. find uns aus Stadt und Land reiche Anerkennung und Glückwünfche zuteil geworden, für die wir herzlich danken. Verlag und Schriftleitung der „Gemeindezeitung,, V _) .und abends Ins Cafe. OiaimaHH Seidenstr, 6 Eck« Schioö*tr./Tel. 229 79 Verein indischer Handwerker ln Stuttgart Et empfehlen t Ich M*tzg*r«(«n: Ed. Ltebcrmaaa, Odürnmetzgerei, HolzstraAe 13, Tdefon 29822 Leopold Drcitm, Metzgerei, feine Fleisch- und Wurstwaren. NadlerstraBe 17. Telefon 24910 Horrwnachnaidar: ’ Hermann Opatowskf, Maßschneiderei, Deutsche und englische Stoffe. üdiwurenbergstraBe 161 0. Jontof-Hotter, Herrenschneider, Laser deutscher und engl. Stoffe. Friedriehstr. 6, Tel. 22894 Sanitlre Installation und Heizungaanlagen: Julias Kaba, Gas-, Wasser- und Entwässerungsleitungen sowie alle Reparaturen. KolbstraBe 12, Telefon 70078 Radio , Elektr. Bedarfsartikel: L. Lande Her, Spezialreparaturwerkstatte sämtlicher Radioapparate sowie elektrischer Hausgeräte. 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Ptiswbsr, Stuttgart-Loga, Calworstroflo 33 HIm., abaada 31/« Uhr Ausspradieabend „PelttlMBC |BSUZU Leitung: Amtsrichter Dr. Fritz Bauer * Dieestsg, dm 29. Dsrwnblr, Ort und Zatt «ie oben, Ausspracheabend „PmOalMK tetttfen «Scr itaciiiBAllireUtln“ Wir bitten um zahlreiches Erscheinen! 1 Altes Gemälde aus Privatbesitz „Beschneidung“ ebenso Gemälde neuer Meister finden Sie zu allergünstlgsten Preisen bei EMIL LÖFLUND Stuttgart / Königstraße 8 Sntelifloittr flri&iger Sutgc, 17‘/t Jahr« alt, her seine drrijührig» Lehrzeit ln der Elsen- und Ledensmltteldranch« beendet hat, sucht sofort Stellung in KaufmSnnischem Geschäft bet beschetdenro Ansprüchen. — Zuschriften erbeten unter A. S. 1003 an die Gemrladezeitung. WÜRTTEMBERGISCHE LAN DES SPARKASSE- SCHENKEN? 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