Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- VIII (1931-1932)
- Issue
- 17 (1.12.1931)
- Date
- 1931-12-01
- Page
- [Seite] (sequence 12)
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/4904101-5442751-5443214--3263-4907263- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
- 192 - ter! Uten :haus Sa;-:'). D. - : S'-id <i r ix Anfänger-Ski Ski-Stiefel , . ,n 2.' Ski-Anzüge e:rn a-' <2' >jnn reitmcver Buchsenstraße 12 —!*♦!, , *j< üVn -' w ii• *t« n " i- ">«' ilrm I in-!,. - ’iu **i id i.; , .• gi'-iiiiihtliihrii IIti<I -taat— ' . [I \ : T :,|I|T1I"| II -.:("■ 1 liuwlli'll Reith-. ,= n - -. \ itf.i —!: n-i n <■ iin• p.irtikulari-ti-cho < ,; i: .. i' _■ i iaii. |)a- I : riili'iirL.iiii'aTiiin i-t i_, -i i. :■ . ii I )k I* 1 II' .li-.r^.iiii-atii-ii steht all-. Di 1 W u-.; faul: uiiu i -ul iu M kommt in der \cr-; I-- . i_ \oii l‘>_’4 i A:i-Ö:tick. in wcldicr c- 1.. .t;r; Di,;»r. P.1 d- 1'11-cemeiii-chaft W iirtteni- 1., ■ - . im .■ ■ if<-1 W.fh'unu ihrer Sclli-tändig- :: i.iit an i.-n i-t u l. ibü.-inn-gemcinschaften D; t-.:ir;: Rcilh» /II I KrfülltlIIJT - \iiiu.ilic-: / i-.iiiinicii« irkfii." Aber I.. 1,1. .ii ilir-c tlrii-i'oi ^.iiii-ation friih«*i ■ «o.iii i k •; ul d i~ k.i.iii :inbts ilaran and’.,“ w ■ ii I lerzt ii ti ■ n t - di u Juden -iml. l ,1-1 I li .- 'triili’ in iliiii'ilu ii I anili'ii i-t! :n^-1 ... I)ii i-iliiliu Kntfreindung; ■i /< :11 11 h. ' ■..uliui-l.t—uh. f >je rechtliche i Ii au-! : n-- i-1 «•: i- ■*•(*? M'- di n. \fan mag un- 'i-i: .1 1. lif!:. ul man utll: denen. we-bhc dir W.-biin-it -•!• II* ■ li. w hd.kialri luidi'Ii: W i r i Ii ' i - di i : i.; ii ii n - ' ■: li » > i n r in g n - i , ' i! > i : - i!i . ii in f. <■ - i n n : n und <. e- - : i : i r; > p r , d r 'i d D (' II k a II. i II .• : \ * w ii i /! ii n u m i I d >- in ili'ut« dl r n •: ii i ■ du' I i ■!i r / ii li li - r r <• m! ■ i - >!i i- \ . t e , . W i r - i n d in i I D . r - ji ,i ■ : -;• : ii iin (, r - di i ck a II f i > l i I, n : \ ■ : <1 «• i I» ■ ii j r r I» ii n d r n. ~ r i i ■ / i - I : ii i i - und d r it t - dl I » /' il .. 2!.- > iiii-i'I OIhtki! .iiiF (hlkr- . ,i- -■ ' : d. =i i.r: i r-.'ii Ii: -lidirnzuriick- '■! I-i I -f aid -dmrr. bjx-Jici i-l < - ge- ■ n. ■ r:!i:_io~i'ii l.inridilun.^rn /ii rr- 1. Ili i i ■: zu ii -Hai n und dir kriiftr (irr «iilt- ' : . .1-1 -h iii-.ridirit /u irdrihlidirr Arhril II ’i,; i'-rii. Im Italinirn drr \ prfa-simuii ii; ii ( »In ■ kirdiriilndiürdr und, Olicrrat , i.. .!; n-,d -r_"rn-ri idir Arlx it rntfaltrt. Wir v. •, — 1: : .:r;u Olirrrat /li -< ilirni Jiiliiläum rill . ,,i..- , i-|i> ii-Hlidir- Wirkrn /um Bexten uni'-r Jiidrii in W üiilrndi ru and /um Br-ten de> J mli 1111::tia. Führende Persönlichkeiten im 1. Jahrhundert der Jsr. Oberkirchenbehörde. k'x i-t eine. Pflidit der ‘geschuht liehen Gerechtij;- | keil, anliililidi der llnndertjalirfeier des C)ber-! ratean die auspe/eidineten Miinner zu erinnern. : die al- Vorstand e. als t h eolopisdte M > t-; Glieder, als Be a m t e und als A n ft e s t e I I t c ( der l-r. (llierkirdienbeliörde gewirkt haben, i Wenn es audi nidit möglidi ist. den großen kreis die-er l’er-ünlidikeiten gebührend zu werten, so; dürfen sie dodi bei der Rücksdiuu auf das ver-! gangene Jahrhundert nidit vergessen uerden. ' I ine besondere Stellung nimmt in ihrem; krei-c der frühere Amtsriditer und spätere ' < Iberkirdienrat v. Steinhardt ein. der am 4. I )e/ember Isjü zum Begieriingskominissar der l-r. (Iberkirdienbehiirde ernannt wurde. I)r. Johann Balthasar'Steinhardt war am "V». Juli 177b in Steinlmdi bei Hall geboren. Bereits im Jahr lsio trat er ruidi Aufgabe -einer Advokatur in ( oniburg in den w iirttembergi-dien Staatsdienst über. Seit dem Mär/ IsJO war er als weltlidics Mitglied beim katholisdien (Iberkirdienrat tätig. iiiii weniirc läge später da- Amt eines Begierung-kiiinnii—arbei der Israel. Oberkirdien-; beluirde /u übernehmen. Sein nnbc-dioltencr ( harakter. -ein ruhiges Temperament und sein gioßer \rbeit-eifer befähigten ihn in hohem (bade zur I, ('bernahme der V erantw ortnngs-. reidien neuen Tätigkeit. Kr. hat sie bis zu seiner l’eii-ionieriing am 27. Juni ISi»t> mustergültig durdigeführt. Bereitam 16. Juli 1850 verstarb er. Aber er lebt in der dankbaren Krinnerung der u ürttembergi-dicn Judenheit fort. Sein Nadifolger war der am 24. November 1807 in liottcnburg gelmrene Begierung-präsident \. S di in i d t . der gleidizcitig von 1858 -82 Prä- -ident dekatholisdien Oberkircbenrates gewesen ist. Sein Amt bei der Isr. Oberkirdien- : beluirde hat er am 50. August 1881 niedergelegt. I r i-t am 2s. Icbruar 1888 gestorben. Schmidt hat aber nodi bizum 2. April 1885 die Sitzungen der (Iberkirdienbehörde geleitet und erst in dieser Sitzung den Vor-it/ an Oberregierungsrat j \. link abgegeben. Oberregieriing-rat \. Kink hat das Amt eines ltegicrimg-komnii--ars und \or.-tands der Oberkirdieiibehörde provisorisch vom 20. März. IS85 au und (hTmitic vom 21. Juli 188” bis zum 50. November 180b geführt. Kr ist am 12. Februar 1012 i ge-torben. Die Protokolle der Oberkirdienbehörde bieten einen liefen Kinblirk in die -i geii'reidic Wirksamkeit dieser beiden Präsidenten. Ministerialdirektor Hermann v. kern hat nach ihm vom I. Dezember |800 au bis /um 5|.()ktol»er lOtio die (.e-diäfte der Oberkirdienbehörde geleitet. Naili ihm hat Dr. 11 e rin a u n \. I la b e r m a a s. Staat-miiiJ-ter a. IX. vom I. Xo\ einher 1000 bis . /um 15. Juli 1010 das Regierungskoiiiniissariat! der (>berkirtheubehörde verwaltet. Ihm folgte i in die~em Amte vom 18. Juni 1010 bi- 51. Mär/; 1024 Ministerialdirektor Präsident Dr. Karl v. B ä I/. Die vorbildliche W irksamkeit dieser . drei Prä-identen, die im wohlverdienten Ruhe-; stand in Stuttgart leben, ist unvergessen. Sie haben durch ihre taktvolle Führung sich ein I hreiiaiirecht auf die liebevolle Wertschätzung und bleibende Dankbarkeit der Juden des l.an- , deerworben. Die I'iiliriing des Isr. Oberrates übernahm nach i der Schaffung der neuen Verfassung am I. April 1024 Regierungsrat R.-A. Dr. Karl X ö r d I i n - Her. Kr hat al- Prä-ident und juristisches Mit- ’ glied des Oberrates bis zum 5. Februar 1050 sei-; lies Amtes gewaltet. Der streng gerechte, innerlich gütige Mann ist am 15. März 1951 verstorben. Nach ihm hat Ministerialrat Dr. Otto Hirsch die Führung des Oberrates am 5. Februar 1950 übernommen. Als rechtskundiges Mitglied war vom 15. Dezember 1851 bis zum 2. Dezember 1851 Assessor und später Regierungsrat Dr. Kurl Weil, der erste Sekretär der neuen Oberkirchenbehörtle. Kr war auf Vorschlag des Obcrkirchenrats Steinhardt gewählt worden. Da er muh dem Tode Steinhardts die Stelle des Vorstands der Ober kirchenbehorde nicht übertragen erhielt, gab er seine Tätigkeit bei der Oberkirchenbehörde auf und siedelte nach Wien über, wo er ein Regicrungsamt verwaltete. Justizassessor Dr. Isidor Jordan wurde nach dem 50. Januar 1855 zum Vortragenden Mitglied und Kxpeditor mit dem Titel „Sekretär“ ernannt. Kr hat dieses Amt bis zum Januar 1872 verwaltet. Kr ist als Regierungsrat am 15. Dezember 1898 verstorben. Nur kurze Zeit, vom 5. März 1872 bis zum September 1874. führte R.-A. Viktor Steiner das Sekretariat der Oberkirchenbehörde. Kr starb bereits am 10. Oktober 1874. Vom 21. September 1874 bis zu seinem Tode am 7. Januar J0II war Oberregierungsrat Dr. X a t li a ii S ch m a I rechtskundiges Mitglied der Behörde. Das erste theologische Mitglied der Oberkirchenbehörde war Dr. Joseph v. Maier. Kr ist am 24. April 1798 in Laudenbach geboren. Kr war zuerst als Religionslehrer in Frankfurt tätig und trat auf Wunsch des wiirttembergisdien Ministeriums am 9. Dezember 1851 zunächst provisorisch das Amt eines theologischen Mitglieds an. Zugleich wurde ihm das am 5. August 1852 geschaffene Bezirksrabbinat in Stuttgart übertragen. Am 28. Juni 1857. wurde er dann zum geistlichen Mitglied der Behörde ernannt, der er bis zu seinem Tode am 19. August 1875 gedient hat. Seine Tätigkeit in der Oberkirchenbehörde kennzeichnen Tatkraft. Sachkunde und größter Arbeitseifer. Noch heute ist seine Wirksamkeit in den Kinrichtungen des Oberrates zu verspüren. An seine Stelle trat der in Gunzenhausen am 15. Juli 18t 1 geborene und vom 14. Oktober 1854 bis zum Jahr 1875 in mehreren württembergisthen Gemeinden wirkende spätere Kirchenrat Dr. M o s e s v. Wasscrman n. Vom 12. Oktober 1875 bis zu seinem Tode am 18. Oktober 1802 war er als Rabbiner in Stuttgart und als geistliches Mitglied der Oberkirchenbehörde tätig. Seine Wirksamkeit füllt ein Ruhmesblatt in der Khrengeschichte der wiirttembergischen Judenheit. Am 4. Dezember 1805 wurde Oberkirchenrat Dr. T liroilor Kroner zum Stadtrabbiner von Stuttgart erwählt und gleichzeitig vom König zum theologischen Mitglied der Oberkirchenbehörde ernannt. Dr. Kroner war am 12. Mai 1845 in Dyhrenfurth geboren und mit großem Krfolge nach seinen rabbinischen Studien der Leiter der jüdischen Lehrerbildungsanstalt in Hannover gewesen. Bis zum 51.Dezember 1922 war er als theologisches Mitglied der Behörde tätig. Kr ist am 6. Oktober 1925 verschieden, aber sein Andenken wirkt zum Segen fort. Unter den weltlichen Mitgliedern, die den Titel eines Oberkirchenvorstehers trugen, seien wenigstens die ersten. Seligmann Lob Benedikt (1851—42). Nathan W o 1 f K a u 11 a (1851—58). Hof rat Marx Pfeiffer (1851—42). Dr. med S u m ii c 1 D r e i f u s (1858—55) und Hofagent Bei Bedarf in Damen-, Herren-, u. Kinderwäsdie, Tischwäsche, Handtücher,Bettwäsche, (Das AetuumU Betten, Berufsmänteln, Schürzen, Herrenhemden, Kragen, Kravatten QfiaiUätssJbfUtAAaus bitte ich um Ihren Besuch - f Kirchstrabe 16 der eleganten Schuhe zu zeitgemäßen Preisen (gegenüber der Stifukirdie) Edox - Bally - Angulus BANKHAUS M tdaxsJihuhsCa. KIEFE & CO» 1 Scheck-Verkehr STUTTGART Z Konto-Korrent-Verkehr Gegründet 1862 | An- und Verkauf Telegramm - Adresse: V011 Wertpapieren;*■ **■*<> Z Bankmäßige Geschäfte! Fernsgr. Nr. 237 SS/56 “ aller Art STUTTGART- KÖNIGSTRASSE23