Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- VIII (1931-1932)
- Issue
- 14 (16.10.1931)
- Date
- 1931-10-16
- Page
- [Seite] (sequence 2)
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Ein Festtag im Israel. Waisenhaus in Ehlingen. Dir Urael. Wai*eiiiiikI . Krzii*hiinpsan*>tult „U i! In- I in - p f I e p e“ in Kßlinpen bcpinp ihr liii mlert j;iiiriir«■" Re-Ieh> n im II. Oktober ilurch l imk a d e m i - eh e Leier. die im praßen > 1 de llllll-litlll' 't.ltlf.lllll llinl allen AllWexOIIihn starke I inclriiif.e vermittelte. Wir wir in felzter \lillillliT -che-, inittrillen. . war ex lll lll ». n—dinß im IliiiMnk auf den /nr \ erfüpnUp -lein nden Kanal leider niifit tnöplich. alle I innilc mul f..>’iiui d> I _W ilhelnixpflepe" ein- '’ nli n. ' iiiiili li denn diese Zeilen (feil v irli’ll. die irn;.ii»ie an I• ■ ri festlichen Stunden in der .iir-i. n jnili'ili-iliamaliM'U 1 n-titnii«>n unseres I n.•• . ti-iln .dunen. i»ii ilrr schönen llinl V, iir II ^. ii ä ri i berichten. ’Vl.'l.k! wurde d::r-.h den um Kindern k! - p 11 * ■ 11 _i 'i. n^i'in n < Inn ..I’ rri« u n il \ n - ■ i n n i." .1,1 Rink eröffnet. Ilirrauf sprach lii /1. k'. .iiiImi'i i! ir. \. f .i z e r - (.öppinpen ein l.!" l. «Li— i i mit ili n Worten ..I) 1‘ i II r < . n .,'d e . . \ I I \ I i- ' hat ii n ~ i! i e - iin i ■ - - . n a h i i t . a s f -d .t I* wir ii n » seine!!• i f ■ n i p - •« i ‘ i■ ii'' l inli in li . Iir. I änp > il.iiiktikui <.ntiiv an i liehen Silmt/. ili r -iifii .ii iiIhm ih hi f 1ii -i pew.dtet hat. ii in I per|p.l:l. nat inni.i ii w IIIII ,1 aller Männer imil i r,nri i: die ihnkraft mit (.altes Hilfe dem!i■ kna'ii W. i <:■ ■ idmel. I i erflehte VC idierhin I ..lll.- i'.H.iih. f ii i i l;i - W ai'inhaii' und un-t-r 'iir.- 1111 r i ■ 11 ■' deutsche» \ atirland und emp-!.d 1 ii- '•iinli'i» i'.i: W i-enhmder (,ollc »!ii-I»- , < ,-it--. N r, r, eipiil! I .:.iilperldil»direktor a.I). I u d- -- , i. di r verdiente langjährige \or- — 152 — stand des Waisenhauses. das Wort. Kr erinnerte an die am II..November 1915 in Gegenwart des Könipxpaares stattpefundene Kinweihungsfeier und pal» dann nochmals einen kurzen Abriß der Anstaltxpexehichte mit all ihren Kennzeichen einer wahrhaft idealen Gesinniinp. Der Redner hob rühmend das einträchtige /tisammenw irken im \n»xchiiß und die verständnisvolle Mitarbeit seiner weiblichen Mitglieder hervor. Mit ehrenden Worten gedachte er besonders des Klirenmitplieds Sanitätsrat Dr. S i e p m u n d Weil und der verstorbenen Ausschulhnitglieder I o u i s II. Wormser und Samuel Herz. Kr erinnerte weiter daran, daß sich das Waisenhaus bemüht habe, durch l mwandlung in ein Lazarett über seinen eigentlichen bestimm mips kreis hinaus zu wirken, und gedachte auch der im Weltkrieg gefallenen Zöglinge. Deutsche' Kulturarbeit im besten Sinne des Wortes wolle es auch weiterhin durch seinen Sch ul bet rieb leisten. getreu .dem Worte: ..I) eilt sch sein heißt, eine Sa eh e u in ihrer selbst w i Ijl e ii tun! Stürmischer Reifall dankte dem ve,dienten Manne für seine Ireiflichen Worte. Nun trat der 2. Vorstand des Waisenhauses. Konsul Max Straus, an das Rednerpult. Im \ufirag des Ausschusses dankte er l.nndpericht»- direktor Stern für seine unermüdlichen, selbstlosen und treuen Dienste. L'uter dem spontanen Reifall der Vnwesenden überreichte er ihm eine von künstlet hand entworfene hh rentl en k - m ii ii z e . die laut Stiftunpsiirkunde als ..Ludwig S t e r u - L h r e ii d e n k m ii n z e" in Zukunft für besondere \erdienx!e um das Waisenhaus verliehen werden soll. Konsul Straus gedachte* noch eh— bewahrten Vii'taltxleiters Oberlehrer I h e o d o r R ert h s ch i I d und schloß mit PranemeretBitm der StoWan-Late Im kommenden Winter finden unsere Mfidehen^Abende regelmäßig jeden 1. und 3. Samstag eines Monats statt. Außerdem veranstalten wir gemeinsames Bibellesen« 1. Zusammenkunft: Samstag, 17. Oktober, 8 Uhr abends, im Logenlokal. Calwerstr.33 Bibellesen: Beginn November. Wir laden die gesamte jüdische weibliche schulentlassene Jugend herzlich ein. Nähere Auskunft erteilt: Frau Meta Marx Wilhelmstr. 14, Tel. 62449 dem Wunsche*, daß die .. W ilhcdmspfle'gc*“ immer .iiif gleich vorbildliche Persönlichkeiten rechnen dürfe. Nun ergriffen die \ertreicr verschiedener Rekorden das Wort. Zuerst entbot der Präsident des I. v a ii p e I i's ch c* n ( ) b e r s ch u I r a t s . Dr II c* i n ö h I . die Glückwünsche des K u I t m i niste r i ii in s und seiner Behörde*. Kr zeichnete die ..W ilhelmspflepe“ als ein Werk der Liebe und iles Glaubens und verlieh dem Wunsche Ausdruck, daß Glaube. Liebe und Hoffn ii n p immerdar die Säulen seien, auf denen das Waisenhaus ruhe. Insbesondere beglückwünschte der Redner Oberlehrer Theodor Roth- 3EEDGQQC Nach mehrjähriger Tätigkeit an der medizinischen Klinik zu Tübingen (Prof. Dr. Offried Müller) habe ich mich hier, Kronprinzstr. 361. als praktischer Arzt niedergelassen. Dr. med. FritzDuvernoy Sprechstunden fl-T und 5—7 Uhr Samstags 'l't—'l Uhr Telephon 25930 Telephon außerhalb der Sprechstundenzeit 206 72 AtmOCMt, ca ml. arch., rri fül i« ZUtbematiA. Lateinisch. Griechisch. Fr«*jösisch.?,Utsch TLmfr. erb »>t. Jt. S52 «. ». G»d«.-Atß. .und abends Ins Cafe 9Caimann Seidenstr. 6 Ecv«Schioöstr./Tel.229 79 Zahnarzt Dr. Jacobsohn verzogen noch Rotebühlstr. 40 C (Drogerie Hahn) Telephon jetzt t 040 53 Bcrfliold flncrftadi-Vcrcln Diinttat, don 27. Oki^ Stuttgart «Lop*, Calwar- •trato 33 Hh*., ibind« 81/« Uhr, Ausspradic - Abend aber „Wtrts<tiaUslonocn der ZaknnlT Leitung: sfud. Jur. Kaufmann Fr*tt*o. d*n 30. Okt., Stuttgart* Logt, C*tw*r- *tr*6* 33 Hh*., »b*nd* 81/« Uhr Freitagabend-Feier Leitung: Rabblnnr Dr. Aunrbach Achtung! De Hr tu 2S. Oktober progimaaiUUc Hi^mn vorg«ieb«it RuiUlion«»Und wird anf splter vrerlegt. Daflr Beandi daa am |Mdiea Abead atattfladeaden Vortraos von Dr. Schmarla Laarin (Siehe laierat aat dieser Seite). TJefanntmatbung. Tie Sprechstunden des Israel. Fürsorgeamtes finden ad 15. Oktober 1931 bis auf Weiteres von 10—IL Atzr statt; am Mittwoch find die Sprechstunden nur Nachmittags von 3-5 Uhr. Ist. Fürsoegramt. Hospitalstrabe 36 Dr. Schm Lewin 20e Oktober 1931, abends 8 . Uhr, Gustav-Siegle-Haus, Kleiner Saal spridit in Stuttgart über: „Schicksalsfragen der Juden“ Unkostenbeitrag 30 Pfg. Eine finanzielle Werbung im Anschluß an den Vortrag findet nicht statt Der WibtLAossdiiih (ordea jOd. Anflbaa Palästinas: Dr. 0. H i rsch Leopold Marx Dr. Bonem Oskar Rothschild Ernst Kahn Dr. P. Tänzer B.A.V. Junggruppen Am 29. Oktober, (Ort und Zeit werden Im Vcreinskalender d. Stuttgarter Neuen Tagblatts v. 23-Okt. naher angegeben) spridit Knrf London lert ta Bundeilelter des Bandes der band Vereine über Jk IM.MCM nnnmr a«. diiiwi rJ.Bfgrapawa Im,,Varad der JBdfadi. Jageadarelaa beatsdilaada“ Hierzu laden wir die gesamte JQdisdi. Jugend herzlich eint — Eintritt freit Angestellte! Unser Bibliothek-Zimmer im Hause Prludriehatr. **» und unsere reichhaltige Bibliothek stehen während des Winters jedem jüdischen Angestellten am Montag abend von % 7—9 Uhr (erstmals am 19. Oktober 1931) zur Verfügung. — Wer sich in einem gemütlichen, geheizten Raum über irgend eine, das Judentum berührende Frage unterrichten und einige Stunden ungestört lesen will, ist herzlich eingeladen. Kosten oder sonstige Verpflichtungen entstehen durch die Benützung nicht. Centralvereii feKscber SJutsbfirter Iflfisäeo (Hubens O&ft-.&emttfe aUcs I» bester Beschaffenheit empfiehl! 9raa B. 64(r, Maztclhal« jamsdicr jugcidlHUd „ffonlcflorc“. HcmrMui I Junggruppe. Am Mittwoch, den 28. Oktober 1931, abends 8>« Uhr, spricht im Oberen Saale der Adler-Brauerei Kart London, Berlin Bundesleiter des .Bundes der Janggruppen“ über »Neue Weste icr Jfid. Jngeid*4 »> Wir laden hierzu die gesamte Jsraelitisdie Gemeinde herzlich ein und bitten insbesondere unsere Eltern und FSrderer, recht zahlreich zu erscheinen.