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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1931-03-16 · 24 (16.3.1931) · p. Seite 296

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
VII (1930-1931)
Issue
24 (16.3.1931)
Date
1931-03-16
Page
Seite 296 (sequence 12)
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1 Kindergarten / Gymnastik' r-TI6"f Kirderu.SJu" -Q6 1 VJtter-Aus' dang 1 -~i«r ^arte- 1 G Terassa 1 I Anmeldungen zum Kindergarten ■ auf ’ 5 April erbeten c - t. April / Va^enstra'^e 39 1 7.15 4' | \ATE HIRSCH iSafelttaracfe 10 30 mir. für Wohlfakrts-, cport» und Lcriammlungs-Awccke, als Notsynagogr.?.'IK. 2200 da hnfrri Mannheim. Xämvee <d Geeberg. Berlla W 35, votsdamerstratze Nr. 31. Verein Jüdisches Lehrhaus Donnerstag, den 26. März 1931, abends 20.15 Uhr, im Logenhans, Calwerstr. 33Hhs. Vortrag von Rabbiner Dr. Auerbach aber „Erzieknislekrcn au lea TahamT Im AnschlnB: Ordentliche Mifölicder-Versammluiiö TAGESORDNUNG: lafcrcsu< Kastcmbcrldil tirl93f Wir bitten unsere Mitglieder, H5rer und Freunde um zahlreiches Erscheinen. Eintritt auch zum Vortrag frei. 'fütthatter fUr jede Hand u. jeden Geldbeutel b.,Sdia£tec MARIENSTR. 14 Vux'tellunaen im Kunxthaus Schaller. April : P H 0 (k ' t i e;; I: Theo Champion. Diisxeli:;l. M <i i : Kran/ Krank. Dre'deu. Die richtige Butter auf das Brot. Was ist wQrttembergische Markenbutter? , - xi;nl M'Hionen rioubvriiark au ' r . .'JwirtM' ifilicher und Indu- ■ A!:.- Ai» sr; im Jahr 1929 sind * V i .!.. i• - s.?r!uh«* «ul für "5 Milliarden In- - 296 - diuanerr/cuffiitsse tu \it*l au« tlom Ausland bezogen wurden unsrheure Mc li rei n f n h r ist zweifellos einer der Hauptgrund«* der deutschen Arbeitslosigkeit. Man darf nur bedenken, dal? eine Fertigwareneinfuhr von nur h000 Mark und eine Nahrungsmitteleinfuhr von nur 2250 Mark je einen inländischen \rbeirer auf ein ganzes Jahr beschäftigungslos macht. Diom’ Zahlen zwingen jeden Deutschen dazu, die deutsche Ware zu bevorzugen. Die höchsten Einfuhrzahlen wri't-'i M i I ch . Butter und Käse anf. Hier wurde im Jahr 19JO tätlich für {>50 000 Mark eingeführt, wobei die Butiereinfimr die Hauptrolle spielt. Der Butterhandel l>egründet diese Einfuhr u. a. damit. daß die Beschaffenheit der au>taudischen Butter hänfig die der einheimischen überrage. Hierzu ist zu"sagen, dal? es sicherlich nicht so ist. als ob das Ausland nur hochfeine Ware erzeuge und unsere einheimixtlKn Betriebe eine solche nicht herstellten. Das für die Einfuhr nach Deutschland bis jetzt hauptsächlich in Betracht kommende Vusland hat aber seit einiger Zeit Kontroll- ^teilen geschaffen, die nur gute Ware für den Export freigebe,, Wenn in Deutschland erst später derartige Stellen geschaffen wurden, so har dies seinen Grund in den Kriegsiinc! Aachkriegsjahren. In dio«er Zeit kam es durch die Ab- *l*errnhg Deutschlands cor allem darauf an. große Mengen zu erzeugen Hierin ist heute bei der großen l’ebererzeugung au I.eben»nntteln eine >ollständige A e n d e r u n g eingetreten. Qualitatser/eugting ist das Hauptziel der deutschen Landwirtschaft, geworden. Hierzu gehört auch die Herstellung \oii Markenbutter. Was ist nun Württemberg!* cht» Markenbutter' Eine Butter bester Beschaffenheit von wüTttemlxTgischer. Herkunft, die* ständig in gleicher Güte und in gleicher Vufmachung auf den Markt kommt. Wie ist dies möglich' Nur solche Butter darf als w'ürttembergische Markenbutter cerkauft werden, die unter Einhaltung ganz licsitmmter \ oraussetzungen gewonnen und in den Verkehr gebracht und deren Erzeugung sowie Vertrieb ständig überwacht wird. Die hierfür geltenden Vorschriften sind in den u>n der W u rtt. I. and wirts chaftskammer herausgegebenen und \om w ürttcinbergischen Staat anerkannten Bestimmungen über die Verleihung, die Führung und den Entzug der w ürttembergischen Butternarke festgelegt. Diese Bestimmungen enthalten alle Forderungen, die in gesundheitlicher und technischer Hinsicht an die Gewinnung einer einwandfreien Butter billigerweise gestellt werden können. Auch bezüglich der 1 Überwachung der Erfüllung dieser Anforderungen ist in diesen Bestimmungen alles Erforderliche enthalten. Es «cei nur erwähnt, daß die um die Buttermarke sich bewerbenden Betriebe zunächst eine Probezeit durchmachen müssen, während der sie sich regelmäßig an den Butterprüfungen der Milch wirtschaftlichen Prüfungsstelle der W’ürtt. I.andwirtschaflskammer beteiligen und bei zehn aufeinander folgenden Prüfungen die Schutzmarkenfähigkeit erreicht haben müssen. Auch nachdem eine Molkerei das Recht zur Führung der Buttermarke erworben hat. wird sie ständig weiter überwacht und mul? sich genau so. wie in der Vorbereitungszeit, au den Buttcrprüftingen beteiligen. Audi in den Butt4rgesdiäftcn wird von der bereits erwähnten Prüfungsstelle immer wieder Markenbutter aufgekauft und der üblichen Prüfung unterzogen. Die württembergische Markenbutter kommt in Stücken zu V«* Vfe und 1 Pfund auf den Markt, und zwar in einer einheitlichen geschützten Verpackung. I m die Markenbutter gegenüber der anderem Butter leicht kenntlich zu machen, wurde vou dem bisher üblichen blauen Aufdruck abgegangen und neben dem in blauer Farbe gedruckten Staatswappen für die Worte ..Württembergische Markenbutter*4 ein auffallender roter Druck gewählt. (Siehe heutiges lnserat.1 Jede Packung trägt auf der rechten Seite eine Kontrollnummer und einen Kontrollbuchstaben. Hierdurch kann jederzeit von der PrÜfangssirlie der Hersteller und der Herstellungstag der Butter festgestellt werden. Bei etwaigen Beanstandungen ist hierdurch ohne weiteres nachzuweisen, ob die Reklamation z. B. darin begründet ist, daß ein Geschäft in Zeiten niederer Butterprcisc Butter einlagert, um sic in Zeiten hoher Butterpreise zu cerkaufen. Die Kontrollnummer ist also gleichzeitig Verbraucher- und Erzeugerschutz. Württembergische Markenbutter ist. wie von bekannten Fachleuten ans Handels- und Molkereikreisen wiederholt bestätigt wurde, eine Spitzenleistung deutscher Buttererzeugnng. Gnädige 9xau! <r- V Sie sind ganz besonders eingeladen zu unserem Schaukochen auf .Küchenwunder*, Montag, Dienstag, Mittwoch, 16.-18. März, 3-6 Uhr. Wir verbinden damit eine sehenswerte MusterkOchen-Schau, die Sie gewiß interessiert. £adimntayec / Jiote&üMstcaße 7 JxunilietuTlacficidUeH. Stuttgart. Geburt: 3. 3. 31. Roland. Sohn des Kurt Krkh Meyer ii. s. Khefrau Ady geb. Weinsdiel. TO. Geburtstag: 16. 3. 31 Fräulein Klara Baumann. Tiibingerxtraße 43. Sterbefälle: 26. 2. 3|. Paul Loewenstein. Hohenheiinerstrufie 10. 34 Jahre alt. 4. 3. 3i. Julius Sondheimer. Hauptstätterstraße 93, 69 Jahre alt. 6. 3. 3|. Arnold I.öwenthal. Paulinenstr. 47. 39 Jahre all. ßiberaeh a. R. Silberne Ho ch zeit: 19. 3. 3|. Max Michaelis u. s. Khefrau Jenny geh. Bernstein. Haigerloeh. Sterbefall : F.ugen Nürdlinger. Heilbronn. Geburt: 3. 3. 3|. Paul. Sohn des Max Nußbaum u. s. Khefrau Krim geh. Freudenberger. Sterbefall: 20. 2. 3|. Kran Babette Dreyfuß Ww. geb. Ehrlich. Cärilienstr. 60. 78 Jahre alt. Laupheira. Silberne Hochzeit: 18. 3. 31. Marco Bergmann u. s. Ehefrau Else geb. Oppenheim. Sterbefall: 4. 3. 31. Rabbiner i. R. Dr. Leopold Treitel. 86 Jahre alt. Ludwigsburg. Sterbefall: 27. 2. 31. Isidor Kusicl, Seestr. 49. Mühringen. 8 0. Geburtstag: 27. 2. 31. Frau Klara Steinharler Wwe. Oehringen. 6 0. Geburtstag: 21. 3. 3t. Sigmund Weil. 7 0. Geburtstag: 30. 3. 31. Sigmund Israel. Sterbefall: 6. 3. 31. Frau Karoline Heidenheimer. 65 Jahre alt. Riedlingen. Geburt: 19. 2. 31. Kurt. Sohn des Ernst Bernheim u. x. Ehefrau geb. Oettinger. Talheim. 7 5. Geburtstag: 29. 3. 31. Gemeindevorsteher Max Wertheimer. Ulm. Sterbefall: Rudolf Hirsch, gest. in Buchau. I 7/0 FEN HERDE W.HARRSCHAR Spezialgeschäft für Öfen und Herde aller Art / Waschkessel für Kohle und Gas ✓ Kachel-Öfen Warmluftheizungen / Baukeramik Schlobstr.12A, Tal. 21622 Kostenlos« Beratung In all. heiztechnischen Fragen Chemische Reinigung und Färberei E. 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