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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1930-12-16 · 18 (16.12.1930) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
VII (1930-1931)
Issue
18 (16.12.1930)
Date
1930-12-16
Page
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..Jugendliteratur“ in hochinteressanter Weise sprach. Da wir in letzter Nummer anläßlich des gleichen Vortrags in Laupheim die Ausführungen der Rednerin schon kurz gewürdigt haben, gehen wir auf diesen Vortrag nicht weiter ein. Frau Professor Dr. Stadler durfte reichen Beifall entgegennehmen. - 226 - \orau. Dieser Vortrag brachte zugleich in überzeugender Weise zum Ausdruck, daß ein im allgemeinen vom akustischen Standpunkt verpönter Kuppelraum bei zweckmäßiger Auswahl und Behandlung der Baustoffe doch eine vortreffliche Klangwirkung hervorbringen kann. Nach Beendigung der Führung brachte der Vorsitzende des Verein* auch namens der Mitglieder zum Ausdruck, daß insbesondere der vorgeführte Hauptsynagogenraum mit allen seinen Einzelheiten außerordentliches Interesse und allseitige Zustimmung gefunden hätte. Zu den Berliner Wahlen. Man mag sich zu den Berliner Gemeinde- Hahlen vom >(). November dieses Jahre* stellen wie man will, die Tatsache, daß von etwa 155 000 Berliner jüdischen Wählern NO 000. also 60%. ihre Stimme abgegeben halten, ist ein erfreuliche* /eichen. Fs ist gewiß bedauerlich, daß 40% der jüdischen Wählerschaft e* nicht für nötig gehalten, sich an dieser Abstimmung zu beteiligen. I rot/dem . ist die Steigerung der Stimmen/ahl irn \ergleich zu den Gemeinde- Hahlen \ om 16. Mai 1025. be i denen 4» 000 Berliner Juden, a 1*0 '*. g,-w ühlt haben, ein beclcut- *amc*r I-ort'chrilt in der er« achentlen Betätigung de* lutere**, * am Judentum. Fs ist zu begrüßen, daß sich in diesen fünf Jahren 50 000 Juden, also J5 % der jüdischen Gemeinde, auf ihre Pflicht gegenüber ihrer jüdischen Gemeinschaft besonnen haben. Bedeutet die Abgabe de* Wahlzettels ein Sichbesinnen auf den Zusammenhang mit der Judenheit. dann darf die diesmalige Gemeindenahl als eine Wendung zum Be*scren bezeichnet werden. Wenn die Mitteilung einer Berliner jüdischen Zeitung richtig ist. daß etwa in non Juden infolgeder unzureichenden Wählerlisten ihr Wahlrecht nicht haben ausiilien können, dann erhöht sich die Prozentzahl der Teilnehmer an der Wahl um weitere 7 %. *>> daß die* Wahl diesmal >10 000 Wähler. al*o zwei Drittel der jüdischen Be\iilkerung Berlins, erfaßt hat. Daß die eine ödes die ande re Partei bei dieser Wahl V,-rlu*te erlitten, verschwindet gegenüber dieser großen Tatsache. Hoffentlich wirkt das Berlin, , Beispiel vorbildlich auf vieleandere jüdische Gemeinden, die unter der Gleichgültigkeit ihrer Gemeindegenossen gegenüber den In1ere**e1i de, jüdischen Gesamtheit schwer leidem mü**> n Das Wahlergebnis. Wahlen zur Repräsentanz: Abgegebene Stimmen 7 Fs haben erhalten: Liberale Liste.41 704 Jüdische Volkspartei . . 25 526 Uebgrparteil. Vereinigung 2 555 Poale Zion .1 911 Religiöse Mittelpartei . . I 776 Konservative Partei . . 1 590 Deutsche Liste.I 544 Positive Liberale Liste 721 Jüd. demokratische Liste . 119 Ostjüdische Liste- .... 115 Ungültige Stimmen . . . 461 Wahlen zur Landes* ersammlung: 7 5V8. (24 Mandate) (14 Mandate) (1 Mandat) (1 Mandat) (1 Mandat) (kein Mandat) (kein Mandat) (kein Mandat) (kein Mandat) (kein Mandat) Liberale Liste.54 Mandate Jüdische Volkspartei.24 Mandate Religiöse Mittelpartei.2 Mandate Ueberparteiliche Vereinigung . . 2 Mandate Konservative Partei.1 Mandat Poale Zion.t Mandat Deutsche Liste. I Mandat dW UMl M JM+hIhmS Architekten in einer Berliner Synagoge. Der Berliner Architekten-Verein stattete am Freitag, den 5. Dezember, dem Neubau der Synagoge Prinzregentenstraße zum zweitenmal unter außerordentlich zahlreicher Beteiligung seinen Besuch ab. Der Vorsitzende. Oberhofbaurat Schonert. führtezur Begrüßung in seinen einleitenden Worten aus. daß der erste Besuch im September vorigen Jahres mehr dem Studium des Straßenbildes. des konstruktiven Aufbaues und der technischen Kinzelheiten diente, während nun-; mehr das-fertiggestellte Gotteshaus hinsichtlich seiner künstlerischen Raumgestaltung einer Besichtigung unterzogen werden sollte.' Um den Mitgliedern des Architekten-Verrins. von denen ein größerer Teil doch immerhin synagogalen Bauaufgaben fern steht, die Finfühlung in die vom Frbauer beabsichtigte Raumwirkung zu erleichtern, ging dem erläuternden Vortrag und der Führung durch den Schöpfer des Bauwerkes, Gemeindebaumeister Beer, ein Orgelvorspiel mit Gesang des Oberkantors Wilhelm Friedmann Cannstatt Geschäfts-Uebernahme und Empfehlung! leb erlaube mir zur Kenntnis zu bringen, dii ich den seit 20 Jahren in Cannstatt, Marktstr. 6 fWilhelmsbau), befindlichen von der Firma Albert Willhelm käuflich erworben habe. Ich empfehle mich und bitte um geneigten Zuspruch. Hochachtungsvoll Wilhelm Kruse Mit Udi beitau empfohlen Hennui Boddilberle Cannstatt, WUhclenpUtz idMaritm au er Art, Hermann Olritfi Marlenstraße 6 Telephon 51577 Wasserleitugs-Oesckift Pf#La.| Fiacha, Wild, täglich ■ vallflflT frisch geschlachtetes und geschachtetes GeHDgel - Lieferung frei Haus Hohenstaufenstraße 24 - Lager Karlstraße 46 Fgmruf 506 61, Maltrmeistor W. Kredor HomSopathisdie Zentralapntheke holrat U. mnynr Cannstatt, Welblingerstr. 7 Einzige rein üonDopathlsdie Apotheke UBrttenbergs Drogerie E. Wegeie, KOnigslr. 46 örtKQüniigs-Hlllel gegen Orlppa und Halsurkrankungua Diplom-Optiker Widmaier Bahnhofstrasse 11 Hohenatanfenstrasse 3 z Telefon 50413 Polstermöbel / Dekoration z Eisenbettstellen / complette Betten Aastet,mag simtl. Tapezierarbeiten, Llnoleumbelag T apezlermelstar TdefM 51383 Brwraensfr. l * Cannstatt gegenüber der Stadtklrdie Anzug od. Mantel bügeln .. 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