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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1930-11-16 · 16 (16.11.1930) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
VII (1930-1931)
Issue
16 (16.11.1930)
Date
1930-11-16
Page
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Stuttgart. R ci ch * b u u d j ü d i * ch «• r Frunt- « o I d a t «■ i). Die Stuttgarter Ortsgruppe veranstaltete am Sonntag, den 9. November. ein KiinieradsihaftstrefFen. das außerordentlich gut besucht war. Als Gäste waren Dr. Jacobil.eip/ig und Dr. E r a n z II i r s di-Ulm anwesend, die iiisbesonilere für die eingehend erörterten Organisation*fragen wertvolle Ratschläge geben konnten. Wenn auch in den letzten Monaten dem ..R.j.F." viele ehemalige Frontsoldaten wieder gewonnen werden konnten, so stehen dennoch immer noch zahlreiche jiidi*die Kriegsteilnehmer abseits. Der Arbeitsplan und der neue organisatorische Aufbau de* ..R.j.F."-Stuttgart ver- .inlallt nunmehr hoffentlich alle jüdischen Frontsoldaten unserer Gemeinde, dem Bunde beiznlroteri iAnmeldungen an den \or'itzenden Reihtsauwalt I >1. >. \l cr/liadirr. Marien- -l raffe J). Die nächste \ eranstaltiing findet am 18. November statt. Dr. F re ii nd -Berlin, der in ganz I )eut'(hlanil wohlbekannte Führer de- ..R.j.F." niiil der Abwehrbewegung, spricht über ..Die g e g » n w a r t i g e I a g F's ist auHerordentlith dankenswert, dal* die Ortsgruppe zu diesem \bend. dessen I lieina jeclen jüdischen Mitbürger interessiere i tu ul*, alle (.etneindemitglieder eilige!,iclc-n hat: Der Redner des Abends bürgt für eingehende und sachkundige Aufklärung. \ip 2. Dezember wird dann .Schriftsteller Ma riiber ..k r i e g ' b ii ch e r . 1v r i e g s - I h r i e g s s t, ü ck e“ sprechen ein das stärkstes Interesse vorausgesetzt W it empfehlen den Besuch dieser igen beste ns und v c-rwei'c-n nochmals \nzeigc- Seite 1*>. Stuttgart. I ine bemerkenswerte Sondere ei - i n - ta 11 ii ng , es .. \ e r ci ii ' J u d i ' ch e s I. e_W-p - Ii a ii fmdl-I am 11>. November statt: der frühere iii"i'cho s>l uit'rat und Volkskommissar in der wubol'diew isti'dieii Rev olutioiis regier nag Dr. I ”> t e i n b ■ r'^-Berlin wird ilber ..Die I ago lind die I rl 'pi'ktiv e II ll e I j il d i s cfl e II Mai« II ijn S o w j e t - I! u I* I a ll d“ sprecfien. I )i. Sle-mbcTg vrilt al» einet der besten Kenner des iii"i'chen Judentum' und begleitet zurzeit ii .i. das \ ntt eines Dozenten an der . Schule der indischen JiK'eml” in Berlin Der \ ortrag darf iegstes Intert-sse beaii'prudien. um so mehr, als er (.elegenlieit gibt, einmal wirklich Authentisches uber di,- I «ge der Juden im Sowjet-Staat zu hören. Wir machen auf dies«. \ eiaii'taltiing nochmals |>cs,uiilcrs uiifmei k-aiii und verweisen auf d.l' Ill'Cl.lt beite Ist. Wie w i i borg ii. i-t furche ii.uh-te /e-it ein \ oi - •l b. 'tbekaliutell I eitel' de s deilt- Dig Mi di a e I I i a ii b über ..J ii - i n d e r ii n l e n v o r n n d u a ch k i i iu" v ol ^es.-üell t I II f .1 11 g I i I m cii ii I lieina. für werden kan|n ' eraii'taltu auf di I. de- ,| i. ti . < )l! I - ch O W w Stuttgart. I >ei S I ll I I - a t t e i S t a d t v e r - b a n d des J ij d i ' di > n F l a II e ll h II n d c s , ei ai|s|alte| eine Vlb it'g, ineiii'chaft zwecks politisdic-i sdiiiluug. für die sich Rechtsanwalt I), I a n / e r. Ministe, ialrat Dr. Hirsch und I lau J< lla I e |> in a ii z ll I \ erfiiglillg gestellt haben. \n dl - i Abenden werden l’lobleme der (.eineind, v erw altiing und der staatspolitischen Vufgabeii de I F lau behandelt werden. Jedermann i-i heizlich v» illkomiuen sj,-hc- Inserat ile l'4-v Stuttgart. \m 4. I Fezembei sp, j,hl im Rahmen di;• ../ i o u I ' I i ' di ,■ n < > , I s e i ii p ji r S t u t t - - a i i" I )i. med. |* a ii | B o u e III übet ..D i e . n e n h I i ck I i di e p o I i t i ~ di e S i t u a t i o II des ( . e s ,i m 1 | ii d e ii t ii in - ii ll d d e - ,| e ll t- - ch c* n J ii d e ii t ii m s i n s |) e s o n d e r e". Au diesen \ortrasr der ein öffentlicher ist. soll sich eine Diskussion aiischlielfen. Wir weisen auf dii -e \ eraii't.iltmn: heute schon hin. 'Siehe In -erat Seite Ist Stuttgart. Vin 4. Novembei leierte Mmi'tcrialdirektoi a. I). Präsident Dr von Balz seinen n. (reblntsfag. \l* langjähriger Präsident der früheren I s r. O b e-i k i r ch c-n b e li ö r d chat sich dei Jubilar durch seinevorbildliche \ uitsfnIiruiig grolle- \ c-rdic-nstcum die vviirttemheigisihe JiiilenheU erworben, wofür ihm stets anfi idiiigei Dank -zezollt werde n wiref. W ir 'l>iedi,-n im Sinne uii'eri-i I.esc-r in Stadt lind I and wenn wii dem trc-ITIidii-n Manne von dii-sei stelleaus die wärmsten Gliirkw iinsehczum \ lisch ück bringen. Cannstatt. \„f den _*>. Oktober, hatte der ..! » r. F r a n e n v I- I e i N seine Mitgliede r zu seinem ersten Girtragsabend in diesem Vc-reiusjahr eingi-lude-n Diel.eitc-rin des \l>ends. Frau Julie \ cI I c* r . ge-dacfitczueist in ehrenden Worten der in diesem Jahr dahiuge 'chiedeuc-u se itherigen erste,, Vorsitzenden des Verein*. Frau Karo I i n e K a h ti. zu deren (iedächtnis die zahlreich aiiwc-si-mleii Mitglieder und Gä*te sich von ihren sitzen erhoben. Als Rednecin war die derzeitige Vorsitzende de* ..Wiirtt.-Hohen/. I.atttlesverbunds ih-c Jiiili'dioo Frauenbunds . Trau F! I s e Berg m i ii ii - I.auplic-im. gewonnen, w eiche eingangs kmz Beiicfu erstattete über die Sonimerschnlcde- Jml F iam-nbiiiid.s in Bad Dürkheim und im Viisihlul* hic-ran in eingehender, fesselnder W eise -ile-i daim Mittelpunkt der Tagung stehende I h'-m-i Doneue l.c-hensgostaltung der F rau";>f.ich. Di' aufsihlnllreichen Ausfiihrcingc-n wjir- -1*1 u rmi uiolfem Interesse entgc-gc-ngc-nominc-n -id d<-r l!c du, , in reicher Beifall gezollt. - 190 - Crailsheim. Das Israel. Vorsteheramt hatte die Gemeindeangehörigen auf Samstag, den 25. Oktober, zu einem Gemeindeabend eingeladen. BerthoIdStein begrüßte namens des Vorsteheramtes die zahlreichen Anwesenden und erteilte dann Vorsteher SamFriedmann das Wort zu seinem Referat „Erläuterungen der Besteuerung zur israelitischen Kirchensteuer in W'ürttember g“. Sam Friedmann gab an Hand von fleißig erarbeitetem Material eine reiche Fülle sehr interessanter Tatsachen. Er bewies an einer Statistik. daß in unserer jetzigen Steuererhebung weseitliche Unterschiede in den einzelnen Gemeindtn Württembergs bestehen. Wie sehr diese Ausführungen die einzelnen Anwesenden interessierte, zeigte eine darauffolgende lebhafte Aussprache. Beachtenswert erschienen insbesondere die Ausführungen Dr. Königsbergers. Er wies darauf hin, daß die ungleichen steuerlichen Belastungen auf die Dauer namentlich für die Klein- und Mittelgemeinden nicht zu tragen seien und gab wertvolle Anregungen für eine Aenderung des seitherigen Steuermodus. Cannstatt Dipl°m-OptikerWidmaier Bahnhofstrasse 11 OTTO STAHL - CANNSTATT vormals WILHELM KRAUSS Telephon Nr. 524 56 - Sdimldener StraBe 56 Flaschnerei, Gasu. Wasserleitungsgeschäft Sanitäre Anlagen Ausführung sämtlicher Flaschneru. 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