Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- VII (1930-1931)
- Issue
- 1 (1.4.1930)
- Date
- 1930-04-01
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- 6 - 35. 261. Preuß.-Sadd. Klassen-Lotterie 800000 Lose - 330400 Gewinne Ziellang I. KUsae am 25. and » April 1930 2 Prämien zu 500000 2 Gewinne zu 500000 2 .. zu 300000 insgesamt: 62 Millionen RM Kfttsaizpreis ‘/- 1 * ' - l,‘ für jede Klasse 3.— 6. 12. 24.— SCHIESSL, STUTTGART Staat). Lotterie-Einnahme Herzogstr. 8, Telefon 00564. Postscheckkonto 6426 2 Gewinne zu 200000 10 „ zu 100000 4 .. zu 75000 W lin-H" writrrznlritrn. Brscfiw rrcli-n nath- /:!-• ■ i I : i <It-irr >..-f u-rm-u die» l i-lwrzeiigung zu c < | * iln 11,:|t ii: in srmri I igr gl-rrclii wrr- |1 ■ i ,| T ... I.ll. l, il l :|l.\ III t .lU'llllt. .j;•,> , ., E> .! 7.. IS, I. I- , I; III brtr.mt ut.i. -i .' »!•>.■ \ ■•.irii.it drin Straf- .;• ■ - )l-j.. ' - :i. _■ -i irif : d olnrch lii-iin l., i ... . -i -i :>.> i... \|11 , .; u r ■ lii 'iiinji i' im , ... : - u : " ii i-ihri'W rrl .11 >«• I . . |'; l|||l|| . I II gl 'f II It T - '! : .11 .• . , _, \||| \ . r Iin mit- II ml I n t: » i . - r — >-<-i.,iiinIrii nuili : ,i . .->iit/> ,'.ii ui«:' i'iitlifiirt wrnlrii. .. . k. i-i ii- /i I iill.i"-nii^r kommt i ... - . iii li.m lim di«' liürgrrlichr \ -i , n i i'.' *i< ’i. il.iim muß ilir'it t dr VIL-riirrill«-it mitfi'tiit/i li'i i ,!, „i I ill. ..< III II lllllll i.. i>- udi-chrii Krriscalior ver- . t <•■ f.iln i::i;._'rtniiH -••lir oft. F» ist noch i Erziehung zum Frieden. Von J. Raphael. -. -Ii-v * . . i“lü )c-ic it. »t-i <lc-r Fntbi" ii ii g riin-s . - - .. : *.n t bl-: ::ßc •n-n Dinai w it* Kl.- iilun-. _•*;!. ‘ IM* klc-i ic-r '-inmi!i‘ fiir < bi- T'trn ti.u! nl! i"i ng zu »<• N. llä ilfigrr i-? > filiw iv-i i :. i! in w ii-i'i i M*irM r E iniilir In. . II 1 <1. Ii i'l bi - - :! »ti-. iLuiiit -I, ( int \ . b >->! ■ rtum mit i*i/nir«‘lM n. gr-!. I i<-r i ii ::i-ui(lc Iii- S. »ziel 1 rnipi< In-If -n. Ii«* /vs ■n - ih n »n ib-ii B --■uuli-rs ifiw i« ■i ig I't rs 111. ' M (1 ct' * IM “ si. f-.-i- F.iii-i-tn-!)ci jiiil -i!n n \ :. i h ■ :i »cli.i fli^ unzi!wi i. r. .i ii, > liirr - ä 1 tl. \ ii ll-ll - f. Ilc-ii1 Ii ■ : / I, 11 Uli 1 (I -III '; 11 s.: -«*, dir W rgr z. <1 > i ii i w arr < 1 III l>. -uiiclc-rs I clllkl •.irr Vuf- .1. tur?t*; ii <li-.1 n-n V c-rbii -ult w i< fü r die 1 11IZI . mn. - , wj l> .1 if i < in f »c-bu-1 tlrr Nr sorgt- 1111’/!.ri11ui■ inI lirTufigrii möchten. Ailh. Man erzählt hont»* keine besondere Neuigkeit mehr, wenn man feststellt, daß die Erziehung im Sinne des Eriedensgcdankens nun doch so ziemlich Eingal g in alle L ntc-rrichtsanstalten gefunden hat. besonders nach dem Eintritt Deutschlands in tl-.i Völkerbund. Daß sich in dieser Hinsicht fi r die religiöse Beeinflussung des Schülers wc itere Möglichkeiten eröffnen, sei nur nebenbei r(wähnt. Die jüdische Ethik in ihrer ganzen Erhabenheit erfordert es aber, daß der jüdische Erj/ieher. der nicht nur in der l’ebermittlung w n Lehrstoffen seine Aufgabe zu erfüllen Muh . das Gebiet des Eriedens und der sittliih-gerechten Ordnung der Dinge in den Dienst der Arbeit um die Seelen und die Willensbildung der jungen Mensche n zu stellen hat. Wir wissen alle, daß ein wichtiger Weg ins Land der lügend die Lektüre darstellt, liier wird es sich nicht umgehen lassen, in kürz, ein . E r i e <1 e n - I, „ ch für >1 i e j ii d i s dl e Jage ii >1" zii'iimmenziistellen. das cor allem die in dieses Erzie lungsgebiet hineinragendeii. w linder- \ollen Aliscmitte aus den Propheten. Gt-dankrngiinge und . mssprüche aus Misdinah und Talmud iisw. umfas-en muß in einer Darstellung, die dem jugendlichen \erstiindni' angepaßt ist. Meute gibt es für jüdische /wecke ein derartiges Büchlein muh nicht. Wir müssen uns wie in der gesamten Lesebuch frage behelfen. L ntl da sollten unsre Lehrer zu dem jetzt erscheinenden .. I. es - b u ch des \ ii I kir f r i e d e n - “ ton l’rof. II W erneke. einem bereits seit Jahren bewahrten Kriedenserzieher. greifen. Das Buch <Preis J.jtl dk.. bei Mehrbc-zug billiger) ist für uns schon insofern interessant, als es in allen seinen heilen direkt kindertiimlich geschrieben ist. keine hhchtragenden Worte macht und trotz seiner Mängel es ist ja ein erstes Exiieriment! sich auf sämtliche Bereiche des Eriedensproblenis erstreckt. Die Kinder werden zu Patrioten des Eriedens erzogen, nicht in jenem unglücklichen romantischen -Glauben, dal! die Weltgeschichte lediglich eine Kette von gewonnenen und verlorenen Kriegen sei. Interessant i't die Sammlung von Aussprüchen bedeutender Männer aller /eiten gegen den Krieg wir tn-ffen die Namen Jesaja. Micha. Worte aus dem Talmud neben Tagore. Stresemann und Briand. Der Verfasser, der eine Heilte ähnlicher Schriften in unermüdlicher Arbeit herausgebracht und weitere in Vorbereitung hat. läßt dieses W erk im Selbstverlag. Kehl a. Uli., erscheinen. East zu gleicher /.eit versendet der Generalsekretär der österreichischen Xölkerbundliga. \ r t h ii r Müller. Wien, sein wertvolles Buch ..J ii g e n d ii ii d Völker I» u n d". das gemäß unsrer Rc-ichsverfassung sehr geeignet ist. die Jugend im Geiste der Völkerversöhnnng zu erziehen. Im Planderton wird hier das sonst etwas trockene und spröde Material an die Schüler herangebracht. Die beiden I eile des Buches. Krieg. Frieden. Völkerbund und Vaterland. Welt, werden hervorragend ergänzt durch den Wortlaut der VV ilson scheu 14 Punkte, des Völkerbundsstatuts, der Bestimmungen des Paktes von Locarno, des Antikriegsvertrages 1 Kellogg) ii-w. Diese notwendigen Texte dürften selbst für die Lehrer nicht ohne Bedeutung sein. Das Büchlein ist zu beziehen vom Verlag der österreichischen Völkerbundliga. Wien. Nibelungengasse 4. Als drittes: ein unscheinbares Heft für 20 Pfg.: ..Kindergedanken über Krieg und Frieden“. Es enthält eine Anzahl bezeichnender Kinderarbeiten, die vor etwa Jahresfrist von der rührigen österreichischen ..Frauenliga für Frieden und Freiheit“ in der Form eines Preisausschreibens zusuminengestellt worden sind. Die Veranstalter dieses originellen Preisausschreibens (man sollte gerade in jüdischen Schulen Friedensheldentum zum Gegenstand einer ähnlichen Behandlung machen!) waren überrascht, wie viele entschiedene Anhänger die pazifistischen Ideen hatten. Die sonst recht blinde ..Heldonvereilrung“ der Kinder kann durch derartige Kleinarbeit in sittliche Bahnen geleitet werden. Das Heft ist erschienen im Verlag des Bundes der Kriegsdienstgegner. Berlin. Es bleibt noch übrig, darauf hin/uw-eisen, daß der V erlag ..Friede und Recht". Wiesbaden. Ga neust r. IN. der einen wirklich hervorragenden Kalender herausbringt, immer bereit ist. genaue- Verzeichnisse über Friedeii'- literatur kostenlos zu versenden und jedes gewünschte Buch dieser Art zu beschaffen. Berufsfragen jüdischer Jugend. Ein höchst bedeutsames Referat über »Berufsfragen jüdischer Jugend“ hielt Fritz S ch w a r z s ch i I d , der Geschäftsführer des „Verbands der jüdischen Jugendvereine Deutschlands“, am 18. März im Saal der Stuttgart-Loge. Der Einladung des veranstaltenden Berthold Auerbach-Vere i n s hatten viele Folge geleistet, die zu dem heute zentralen Problem der Berufswahl eine maßgebliche Meinung hören und selbst Stellung nehmen wollten. Wie sehr der ausgezeichnete Vortrag Interesse erweckte, das ging besonders aus er sich anschließenden Aussprache hervor, an der sich alt und jung bis zu später Stunde be teiligte. Wenn auch der Redner begreiflicherweise in vielem nur andeuten konnte, so bedeutet der Vortrag als ganzes doch eine Stellungnahme der größten jüdischen Jugendorganisation De utschlands zu einem Problem, das die Juden vielleicht am stärksten berührt und das jüdische Einzelpersönlichkeit wie Gemeinde in gleichem Maße angeht. — Nach der Deflation, so führte der Referent ungefähr aus, tritt eine erhebliche Veränderung in der sozialen Schichtung des deutschen Judentums ein. Rationalisierung und Konzentrierung, Wirt schaftsvorgänge, deren Ausmaß noch gar nicht erkannt wiijd, Verengung der Kapitalbasis usw. schlagen in die Reihen der Arbeitgeber und vor allem der Arbeitnehmer schwere Breschen und werden auch vom jüdischen Volksbestandteil, der seine Konsequenzen von der jüdischen Eigenexistenz zu ziehen bisher gewohnt war, aufs schwerste empfunden. Der Großhandel, in dem Juden in erster Linie tätig waren, hat seine Bedeutung im Konsumprozeß verloren und durch L.P^HdnfrfcnST ’sfifwuutir ob Sie diese Un - menge Wasche allem gewaschen haben und Sie werden voller Sioh antworten, daß das für Sie ein Leichtes ist. seitdem Sie tfyrS&ompsoi&SeifatfyuflHif*' verwenden. Eduard Llebermann Htffart, Holzstraäe 13, Telefon 29622 empfiehlt seine bekannten Qualitäten in 1« Oduenfleisch, Kalbu. Hammalflefsch, sowie ff. Warstand Aafschniliwaren Phofoapparafe Phofobedarf Phofoarbeffcn nart«nuti»*l Flllils Friilrichikifin Kauft beimuru taeratei! » EIaMva^ Installations-Ges. m.b. H. EldUIQ Hermannstr.5, TeL 60147/48 UcSt- Mfrtotas»«, Meter, eettlamfWrsct. -tamMumt», /^Tapeten l TT / Stoffe - Teppiche XjLy Innendekoration 1. I |.|.|| UNDEN8TRA88E7 asK« OalwnratraB« iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiBiiffiiniimiiiiuiiniHiiDmiimwiiitiaiflntmmunnnufflHiiiimmiuii Dreieck-Drogerie and Farbenhaus Hans Heimgartner / Stuttgart SdiloA-Strafle 66B - Telefon Nr. 60485 Drogen. Seifen and Parfümerien. SlmtL Artikel z. Krankena. Kinderpflege. Waaeh- «. Patzartikel. PI nee l and Bfirsten. sowie alle strcidifertigen Oel-, Lackand Kfinstlerfarben UMIMlltHmtmillBI(lHWW)llHintHHIlHUmiffitBMIHHMWI«HtWaMHimR1IIIWBMBnmaiHll Neuwascherei u. Waschanstalt KARL KOPPLE STUTTQART Blumenstraße 18 - Telephon 26S27 Wilhelm Hörr Edce Klrdi- und Enge«trabe 7 Fernsprecher V-A. 25398 Erstklassiges Haus ffir Fisch«, Wild und Gef IQgel PtnSflläicr Veruad aadi Aonrirt« z Stet. grOite AanraU)