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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1930-03-18 · 24 (18.3.1930) · p. Seite 319

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
VI (1929-1930)
Issue
24 (18.3.1930)
Date
1930-03-18
Page
Seite 319 (sequence 1)
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Wir bitten unsere verebrlicben Leser, diesen Betrag auf unser Postscheckkonto Stattgart Nr. 36258 umgebend zu überweisen, damit in der Zustellung der „Gemeinde- Zeitung“ keine Unterbrechung eintritt. Die flbonnement-Gebübr kann auch hälftig bezahlt werden. Israelitische Verlagsanstalt G. m< b. H. Stuttgart, Kascrnenstr. 13, Telefon 233 28. Amtl. Bekanntmachungen Israelitischer Oberrat. Stuttgart, 4. März 1930. Betreff: Ferienfortbildungskurs. Die Bestimmung, daß der Ferienfortbildungskurs für die Rabbiner und die Religionslehrer des Landes nicht eine größere Anzahl verschiedenartiger Themata behandelt, sondern ein bestimmtes religiöses Problem tunlichst nach allen Seiten hin beleuchtet, hat sich bei dem in der Zeit vom 14. bis 16. April 1929 stattgefundenen Ferienfortbildungskurs bewährt. Gerade der Umstand, daß eine der grundlegenden Ideen des Judentums im Mittelpunkt der Veranstaltung stand, hat dem Kurs seinen inneren Zusammenhang und seine geistige Bedeutsamkeit verliehen. Aus diesem Grunde kommt für den Ferienfortbildungskurs, der in den Tagen vom 30. März bis I. April 1930 in den Räumen des Württ. Wirtschaftsministeriums Lindenstr. 4, statt findet, ein einheitliches Thema zur Beleuchtung und Behandlung nach den verschiedenen religionsgeschichtlichen Seiten hin, und zwar: „Wesen und Idee des Pesach festes.“ Den Teilnehmern werden die Reisekosten III. Klasse, ein Taggeld von 7 Mk. und ein Uebernachtgeld von 4.50 Mk. aus der Israelitischen Zentralkasse ersetzt. Schnellzug darf, wenn nötig, benützt werden. Die Benützung ist zu begründen. Dr. H i r s ch. Itteq dec £ieße... Festspruch zum 25jähr. Bestehen des „Vereins Jüdisches Schwesternheim“ von Hans Sternheim[ An Paradiesespforten steht der Engel In strenger, blitzumlohter Wehr ... Er sperrt den Weg ins erste Heimatland, Wo Mensch und Tier im Atem jungerl Welten Die Augen in den Himmel schweifen Hessen Und Gottes Geist ging segnend durch jife Lande . . . Zersprungen sind die zarten Seelenbande, Zertrümmert liegt der Menschheit erster Bund: Die Ahnen zieh'n gesenkten Haupts ins Reich der Welt . . . Und aus den Himmeln ehern fällt das! Wort, Dass es wie Sturmwind durch die Schöpfung gellt: „Nun stehe bei der Freude auch das l\eid! Zieht hin, zieht hin! In alle Ewigkeit , Sei jetzt der Schmerz Gefährte Eurer \ Tage: Im Schweisse Deines Angesichts Dein 1Brot, - Im Schmerze Deines Leibes Kind und'■ Glück! Bis an das Ende gehe mit die Frage, j Mit Eurer Antwort führt ein Pfad zurück.“ Die ersten Menschen zogen Tag und Tracht Bis sich die Scholle leichter an die Sohlen schmiegte, Bis erster Erdentraum die müden Hätfpter wiegte Und der Bestimmung Ruf in ihnen wcfr erwacht . . . it Nun keucht der Mann am Seilstrang Seines Pflugs, Die schwache Frau betreut den karger^ Herd, Der Anfang lastet schwer auf ihren telegen . . . Doch wie sie stetig ihre Hände regen [ Und aus dem Brachland gold’ne Aehrfcn reifen, Wie Mutterhände nach den Kindern greifen, Da strömt der Dank ins Firmament hinaus, > Dass bei den Schmerzen stehe auch die Freude Tagesordnung für den Ferienfortbildungskurs für die Rabbiner und Religionslehrer Württembergs vom 30. März bis 1. April 1930 in Stuttgart. Mit jedem Tag, der von den Bergen stieg, Taut auch Barmherzigkeit die junge F\ur; Die Menschheit wuchs, und mit ihr wüchs der Mensch, Erstarkten seine Hände und sein Herr. . . Sonntag, den 30. März 1930, vormittags J411 bis 141 Uhr: 1. Stadtrabbiner Dr. Riege r, Stuttgart: „Die Idee und die Geschichte des Pesachfestes in der Bibel und im Schrifttum der Tradition.“ . Nachmittags von 314 bis 514 Uhr: 2. Rabbiner Dr. Beermann, Heilbronn: „Die Behandlung des Auszuges aus Aegypten im Midrasch mit besonderer Be ziehung auf die Predigt.“ Nachmittags von 514 bis 7 Uhr: 3. Rabbiner Dr. Krone r, Oberdorf: „Kizzur Schuldian Aruch“, Auswahl aus den «I 108 bis 119. I Ob seiner Tage stand der Wand'rung Schmerz, Doch der Gefährte bringt Barmherzigkeit, Als göttliches Vermächtnis frühster Zehen,! Dem Bruder Mensch in seine Erdenlevden Und schon sieht er die Himmel aufgetan ... So uhrkt der Liebe heiliges Gebot Von Anbeginn auf allen unsren Wege i, Ist tröstend Licht in Freude, Not und ' od Und bringt auch Euch für Euer Werk den Segen . . . - . w^ffiuiiiimiMiiimiimfmntmimiininnmminiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiißinHnHniiimniiiHHiHiHiiiittftHHHifltHiiwitMituMaMititttiMtHuuuiHHiHiiiiüwiHUH mmiiiiiiiiimiii^miHMiiiuiuinHiiiiimiMiMi imMmimiHiimmHimummiHiHMimy | 1 ^MMlWIIMll,IIW||««tIDW|,! SCHIEDMAYER Planofortafabrtk v. J. u. P. Sohiadmayar STUTTGART, Neokarstrasse 12, Ebka uiriohstrassa FLÜGEL / PIANINOS / HARMONIUM MIETE TAUSCH STIMMUNGEN BEQUEME TEILZAHLUNGEN FanSspraoriar aas 4i/4a itHttiiHHiiHiiiiiiwiiiiffWiiiiimfiiiiffiiwißiiiiuiiiiiiflHHiitiffimtmfiiiitiiiHiiiifeiiifHHttUitiiitMtiiwiMiwiiMBwmHamHmmiimiiiiiiiiiiHiitfmii PRIX

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