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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1929-05-01 · 3 (1.5.1929) · p. Seite 40

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
VI (1929-1930)
Issue
3 (1.5.1929)
Date
1929-05-01
Page
Seite 40 (sequence 4)
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- 10 - Bankcommandite Siegmund Weil Stitttirt, tlimHttr. Hl (SiImmMm) / TeL 28344 +5 HF.CHISGFS / TÜMSGFX / SIGMARINGEN In-u.ausl. Wertpapiere / Einlagen zu gQnst. ZinssätzenIndustrie-Kredite / Hypotheken Im amniii'' '-Inn allem aber, liu> fall da? jlonfrtli hin? Ton auf de» PI ab var dem Rasino? Tder aus die Hauptstraße, die eben mil der Illumina i! ptt veginnl? MI ad) kurzem Zöger» sckieint mir da? da? Rid)tigere zu sein. Pan der Iiinteren Motorengondel meldet Maritäuirutuain-.aaii Sd>i: lt'i: „rtaiitflti klar zum Abwnrs! Und in drei MrM'Iken Ivirbell der lustige Inball der drei ge widuigen' ^ocke insgesamk tiU Pfund al? Pn rinigrnß de? Lnitilbiise? lieriinter ans die 'eiernde Z.adt. Freilid) sürdne id>, den Ablrieb dnrckde» Wind liiriic ganz rieblig deredn>el zu haben. Honen,lid) eireidne» die Ronsetiigrüße ihr Ziel, rann wage idi uidu, meinen beiden ^zungen? ir-i.'dee rar die A^eu ja. ircien, die mir nach .-lim Avidne? in' Pen,n al? Widiiigite? nachge ji ralt'ü , Par allem vergib da? .Rouselii nnl'i Fü) m.nl: zn meiner Tdiande gestebeil'. d.is; e?' dadi vergeiien Halle, aber' al? idi da? ycn» Tr Eckener in F>iedrid>?l>aseii beid) l.-.e, gar er ningel.iid Anweiinng nad) drei Tack . '"i.'imm;u :afni. M-.m-ii'. if?:i: i -j nun »aili Handel) '<5? ist inzwi >',»>!'. na '; ininkel >te,aa»de^i. Blntroi und gras; ,)it Mond auf. In e? auch wirklich der? . >ia;■ glaub. einen Tonnen anigang zu eue.-en; bald deckt ihn wieder nifu-öif. Mir belle»! r'... meidei Ramleb sd;an van iveiiem dnrdi;N|, Mlnei.lien;n wiederballen Bl'alen seine» M>a iiu'ii Mr). marien mil Lichi'ignalen zurück, dass i verstanden bat'.'». »nüne Leuditkugeln zeigen NN? cne Milli de? Fliigplave?. und bald werden ai< iv--n: Postsäcke, je ch'» Rilogramm schwer, na Falt ick»einen« bcieiliM,,lsbge>vorsen. Alle Fall iibnine enisallen slchuiick-^idnveben nie große, iaeiüe Böget in die,:>tadg. raireil wir da? in T-iinfi llH'it verfolgen können. kämmen sie irii? ans dem Afufftetö, teil? an dessen Rande an. Und die Tunkelheit ist e? a»d>, die dem Rätsel raten: „Landung ader AidUlandung?' ein Ende machte. Was war alle? während dieser zwei Tage darüber diskutiert worden! Alle Passagiere, aber auch die Offiziere de? Luftschiffes bestürmten Tr. Edener, dach aus alle Fälle für einige Ttnnden niederzngehen. Er ivar grnndsählid) gar nicht ab geneigt. Freilid), e? gab da gewisse Schwierigkeiten. Tie Mandaisregieriing balle zivar die Erlaubnis zuinUeberfliegen de? Lande? gegeben: eine an?drüd liehe Genehmigung, unter Umständen auch landen zu dürfe» .ballen jedoch die deutsche» Regierung? stellen gar nicht erbeten. War denn eine saldie Ge nebmigung überhaupt nötig? E? laar Herrn Tr. Edener bekannt. Vast man in den Rreisen acr eng lisdien Regierung aus Grund seiner privaten Ml» frage an .Herrn Tr. Baruch, Tel Aviv, mit der Möglichkeit einer solchen Landung rechnete. Ta nun die Mandalsregiernng lveder dagegen pro testiert, »ad, auch nur wegen dieser Möglichreil eine Anfrage an die denlsdie Regierung gerichtet batte ivenigsten? war nid>t? davon bekanntge wardc» so koniiie Herr Tr. Edener wohl abnc iveitere? annebmen, daß gegen eine foül>e La» düng für wenige rtnnden keine Bedenken be stünden. Um ganz sicher zu gehe», hatte er am Tage var der Absabrt von FriedrichsKasen noch einmal telegrapbisch die Bitte »ad, Berlin gerich (ft, für den Jyull, daß irgendwelche Umstande eine Landung envünscht ader nottrendig mad)en soll ten, die Genehmigung hierzu von der Mandat? regiernng einznliolen, fall? da? Auswärtige Amt eine saldie (Genehmigung überbanpt für crsorder lich balle. E? ist also nicht ridilig, lvie es in mcb reren Leitungen zu lesen lvar, dass die englische Regierung die Landung verboten batte. Und e? ist aud) schwer einzusehen, mit welchen Gründen sich ein solches Verbot hätte rechtfertige» lasse». E? kam nod, ein Grund hinzu, der gerade am 2(>. März für eine kurze Landung sprad). Einer der Passagiere, ein Ministerialdirektor au? dem Reichspostministerium, hatte sich ivenige Tage vor der Absabrt beim Tkilausen. eine Verletzung de? Fuße? zugezogen. E? ivar nid)t ganz klar, ob e? sich um einen Bruch oder eine Berslaud)ung [Kleiderstoffe] d 1 la uaerreichter Auswahl I I eiuiaei Spezialgeschäft 8irtl(litr|i I zu vorteilhaften Preisen III fgr I I I gyrynfierl Indanthrenfarbige I I 1^ U* ^1 I I d. h. «udi-, licht- und wetterechte Stoffe I sTuttc*"/-. "-— I I Indanthren-Haus Sluttgarttr I 9IUI IUHni/umi|Tlm[4j ■ Könlgstr. 12, gegenQb. d. Martlall M | handelte, der Fuß sd-ivall jedenfalls bedrohlich und verursad)tr dem Patienten grosse rchmerzen. Gern hätte er in Ramleh ader Tel Aviv einen Arzt konsultiert, und man hatte daher sd)on er tvogen, einen Fnnkspruch nach Ramleh de? In halt? ^n geben, daß leichte? Unwohlsein eine? Passagiere» eine Landung für einige rtnnde» zwecks lgansultation eine» Arztes erwünscht >nachr. Aber, lvie gesagt, die Tunkelheit ließ eine La» düng nicht opportun erscheinen. Ein bis zwei rtunden früher hätte Tr. Eckener sic schon de? Patienten wegen sicher unternommen, ra aber meinte er nach reiflicher lleberlegung dock) davon Abstand nehmen zu sollen. Es ivar eine Gleichung mit zu vielen Unbekannten. Würden die freiwil ligen .Haltemannschaften in der Tunkelheit alle Weisungen, die von dem Lustschiss ans durch ein Megaphon hätten gegeben werden müssen, richtig aussühren? Waren genügend rcheinwcrfer vor banden, um, ohne die Haltemannschaften zu bleu den, die richtige Beleuchtung sicherznstelle»? Tas waren nur einige von den Frage», die man sich überlegen mußte, und die schließlich dazu führten, daß das Lnstschiss, zun, großen Leidwesen der Passagiere, die sich, schon ans dir Teilnahme am Purimtreiben gefreut hatten, ohne zu landen iveiter nach Jerusalem fuhr. Bald ist dieses Ziel erreicht. Aber aud) hier »lindert die Tunkelheit den Eindruck. 9?ur nnge kähr ahnt man, wo der Rotel Maarawi und die Omar Moschee, wo der Palast de? High Eommis sioner »nd die Universität liegen müssen, und schon geht e? hinab zum Tote» Meer. Ab und zu dringt der Mond durck) die Wolke». Tas sauste Hinabgleiten, das rchwebe» über der mondbe glänzten Flache des ree? loirb zum unvergeß lichen Erlebnis. Tnrch beu Abwurf einer Lol bombe und durch Echolotunge» tvird sestgestellt, daß mir uns genau 156 Meter unter dem rpiegel des Mittelländischen Meere? bcsinde». Tr. Eckener gcht Anweisung, einige Flasche» de? Palästina, weine» zu entkorken, den das Präsidium de? deutschen Reren Hajessod auf Anregung von.Heren Tr. von Weist ihm. für diese Fahrt geschenkt hatte. Gläser werden gebracht, wir begeben u»? zu den MÖBEL VON BUSCHLE AUSSTELLUNG: SILBERBURQSTR. 168 Mech. Bau-and Möbelschreinerei Georg Abel / Ladeneinrichtungen,Umbauten Wegen Räumur : v.^: oder ne Schlafzimmer, Nußbaum u Bihe poliert, r , V:rst preiswert zu verkaufen piinmillüli - : l .i: - ÜlUllllMllltlllllWllllH Jf | Parfümerie Zechiel >W | Stuttgart, Calwer Str. 45 | W — beim alten tp(qt: neben l’antanrrbraii ■ ■■ . W Spezialgeschäft fein. Parfümerien j Jjj W Seifen un<! Toilette-Artikel J W Fernsprecher 2 3 1 11? 7 MMllIIlWWlWWWllliiill!!lil»,,i,,,,l!Ul!IlIIItMiIIi!!'^'!>lllWll>llK Zuckerkranke bedienen sich im eigensten Interesse der Dr. THEIN HARDT’s Diabetiker-Spezialitäten nach Vorschrift und unter Kontrolle des Herrn Geheimrat Prof. Dr. C. v, Noorden, Frankfurt a. 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