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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1929-02-16 · 22 (16.2.1929) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
V (1928-1929)
Issue
22 (16.2.1929)
Date
1929-02-16
Page
[Seite] (sequence 8)
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inenBnuauKt — 292 — UEV«»WWIüW»IMWitW«tWMI» Stuttgarts schönste Vergnügungsstätte HZavMon Cxcelsior Schloßstr. 40 a Fernsprecher ^r. 21639 Vach«». Frau Berta Neuburger Wwe. ged. Bernheim seierte in München, w» sie seit langen Zähren wohnt, ihren 97. Geburtstag. Tie Jubilarin ist in Buchau geboren und hat ihrem Gallen, der langjährige- Mitglied des Buchauer Gemeinderats war, 15 Kinder geschenkt. Ihrem Alter entsprechend ist sie noch rüstig und liest täglich ihre Zeitung. Crailsheim Am» 21. Februar findet hier ein vom Jüdischen Zngcndvereiti Crailsheim und vom „Lau» desverband der jüdischen Zugendvercinc Württembergs" organisiertes Zugendtresfen statt, zu dem auch ein Teil der banrischen Zugenddündc erscheinen wird. . Am Adeiid spricht Lberiekrctär Zulius W i ß m a n n über „Tie Bersaiinng der israelitischen Religionsgemein schasl Württembergs". Wir machen die jüdischen Z» gendvereinc Württembergs aus diese Veranstaltung be ' londerS aufmerksam. söpPiugeu. Am 5. Februar sa»d die W ni 11 a I Versammlung des Z s r. Franc„verein« statt, die sehr gut besucht war. Tie Vorsitzende, Frau Mäthilde Sieincr, leitete die Versammlung in Vorbild sicher Weise. Tie gab auch den Xassenbcrichl an stelle der verbinderlen Frau Rothschild. Ten Tätigkeitsbericht gab Frau ivuimanii. Frau Lendt dankte mir ehrenden Warten rer Vvriikcuden, gai'iererin und Schriftführerin 'ur die aclr,stete Arbeit. Rach Erledigung dcS ge lliäsllitNen Teile tr i;it Frau Grete Peil noch Gr dichte vor, die von warmem (ssesühl und lebhasiem Temrerainent gelrag,n ivare». slpffingeu. Tie „M e r k u r i a" hielt am 26. Zan. im öntii TeltelbalNer ihre» Maskenball unter dem '.Nollv ..Was ibr wollt!" ad. Man sab eine Reihe von iedr gute» Masken und gostümr»: da keine Aus sühruiigcil stallsaude», käme» die Tanzlustigen, für die eine ausgezeichnete Xaveile sorgte, diesmal voll und ganz ans ihre Rechnung. Bon l bis 2 Uhr stellte eine aus Mitgliedern des Vereins zuiammeiiqewürselte improvisierte Zarz lapellc die Tanzmusik. Wenn auch dieser Bau nicht io gut besucht war wie die voraus gegangen, Zubiläumsieici, >'o hat sich doch die Mebr radl der Anivesenden sehr gnt unterhalte». y^ildroau. Ter neugcwadile »üemeinderal dar in ie, -»er erste» sinui.g am 21. Januar Lberlehrer Zsy st r ä m e r »um Mitglied der Thealerkommission gewählt, eturz vorher wurde er vom Lberbürgermeister Beu linger ausgeforderr, für das „Heilbronner sladiduch" einen Beitrag über das hiesige Musikleben zu liefern, welchein Wunsche Lberlehrer strämer nachkam. Ludwigsburg. Ende Zanuai hielt der svnago e n r!> o r r> e r e i n ieine stalu:enqemäste M i l g l i e ö e r v e r i a m ni.l » >! g ab. Leider liest der Besuch zu *!!»'>,'„ übrig, da nur etwa ein Trittel der Verein« n,iigii,,'er anivtsend war. Ter Vorsitzende, Albert Lt lenl,tiner, nab der sdosinung Ausdriitk, dast der Man ge, au Alle, .uei»i»le>ei>e in der Folgezeit verichivin de n ii :: d T.ii g,,sienl.er„1il eislalleie Tal»! garisniann. Er leilie mit, dast die .gaste ihr Teslzit vom Vor» abie .gedeckt habe, und iviedcr einen Bestand ausweise, adieobl a»m i» diesem Fahre sür gesellige Peranstal lungen 15" Mark ans . vendei wurden. Tie Wahle» »ahme - nur k» »e Zeit in Ansprulti, da der alle Ausigiu';. dem Aibert Lllenheimcr als Vorsixender, Lbeuehrer Metzger als «chrislsührer, salsq stausmann als gastier und neben den Tomen sali Galizier, Trude, tfnii,". und Helene Trenjus, Lndivig Lttcn Heime: und Zakob Grsiliamer angebörlea. - dnrch Zu rill iviekerg, wählt wurde». Man beichlost »och, im Frühjahr gemeint,in, einen größeren Tagrsausslug »» machen. Reultineeu. Au, >2. Januar d„lk hier aus Per aulaisung des Ziidfche» Frauenvereins Tübingen Reul liiigcn Frau Berta BlnnienkhalWcil au^ Stuttgart einen Voniag über L>»dsahs Buch „Revolution der inodernc» Fügend". Tie zahlreich erschienenen -Gtineindcmitgiieder nahmen den sehr aktuellen und interessant dargeboienen Vortrag sehr beifällig auf. An der Aussprache beteiligten sich Frau Frida Weil, Tübingen, und Rechtsanwalt Tr. gatz, Tübingen. Tieier belonie, daß neben dem von der R.'dnerin mit Recht geforderten freiheitlichen und freundschaftlichen Vcr hältniS ziviichen stindern und Eltern, zwischen Zögling und Erzieher auch da« autoritative Verhältnis im Interesse der Jugend nicht übersehen iverden darf, weil »och verhängnisvoller als eine zu strenge Zucht für die Zugend di« Zuchtlosigkeit werden kann. Frau Frido Weil wies darauf hin, daß im guten jüdischen Hause die Ellern von jeher Freiheit und Autorität ihren Kindrrn< gegenüber harmonisch miteinandez zu verbin» den »erstanden haben. > - -- 0Ut6 tot toi ffitotititHti Der Reichsverband der deutsche» Inden vom PreuHenverband abgelehnt. Am 3. und 4. Februar fand in Berlin ein Berkandstag des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden'statt. Ter Rat des Landesverbandes hatte einen Entwurf für eine Organi sation der deutsche» Judenheit vorgelegt, der im wesentlichen den Borschlägen des Bayrischen Landesverbandes entsprach, wonach der neu zu gründend! Landesverband lediglich eine Tachorganifation der verschiedenen Landesverbände sein sollte. Rach einer erregten Aus spräche wurde der Organisalionsentwurs in »namentlicher Abstimmung mit 46 gegen *45 stimmen abgelehnt. 7 Abgeordnete hatten sich der stimme enthalten. Tags vorher war über die Erhaltung der kleinen und gefährdeten (ilemcinden und organisatorische und soziale Fragen des PreußenverbandeS beraten worden. i ‘JUmmm' vhM hm &*f*#f** <Für unter dtrker Stubrit übernimmt dt« SchrtNlettung nur die prebgeketzltch« «erantwortung.) «ehr geehrte Schriftlritung! Tie mich betreffenden Ausführungen de» Herrn LandgorichtSdirektors Stern i» der Ärmeindezeitung vom l. ds. MtS. veranlassen mich zu folgenden Feststellungen,' um dcrrn Ausnahme ich Sie bitte. In meinem am 18. Tezembcr 1928 im B.A,B. gehaltenen Bortrag „Zur Bibelkritik" "zeigte ich an vielen Beispielen, daß nach den neueste» Ausgrabungen ein« ganze Anzahl biblischer Berichte, di« nur al» Sage bewertet, als Märchen behandelt wurden, wahre echte Geschichte sind. Und knüpfte daran die Mahnnung, Geduld zu haben, bescheiden zu sein gegenüber der biblischen Tradition, und einzusehen, daß nicht daS Endliche und Erkennbare schon selber di» ganz« Wahrheit ist. Der Bortrag tourd« mit vielem Beifall ausgenommen. Herr LandgerichtSdirektor Stern wünschte eine Dtp» kussion und zwar, weil er nicht dableiben könne, zu einem späteren Termin. Ich wundere mich, daß J&m Stern dies nicht mehr weiß! — Au» der Mitte der Zuhörer wurde einer Verschiebung der Aussprache zugestimmt, aber aus einem ganz anderen Grnnd«: «an habk eine Feierstunde erlebt und wolle dies« nicht gestört wisse». HEILBRONN Zeitgemäße Fußbekleidung elegant und preiswert Schuhhaus Otto Walch Heilbronn, Kaiserstraße 33 KARL DOBLER/SääÜ Da» Maßgeschüft für Den eleganten Heren Moderne» Stofflager in HEIL'BRONN ALLEE 28 Tapelcn, Unoinun, Tcppidie Hermann Schieferer Heilbronn, Klaraslr. 3, TcL 2430 ..iUKTttOr Iah. Walter Raadel Heilbroaa a. Nedcar TeL147d, KaUerttr.51 LICHT-, KRAFT-, SIGNAL- UND RADIO-ANLAGEN, MOTOREN¬ LAGER, OSRAM-LAMPEN-VERKAUFS¬ STELLE, BELEUCHTUNGS-KÖRPER ermann EIGENE SCHIRMFABRIKATION Herrenhüte / Spaxierttöcke | * Ecke Kaltero. 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