Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- V (1928-1929)
- Issue
- 4 (16.5.1928)
- Date
- 1928-05-16
- Page
- [Seite] (sequence 9)
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So erblüht besonders uns Städtern aus diesen Lustspielen irgendwie ein Stück Heimat, eine liebe Erinnerung an ländliche Verhältnisse, in denen man groß wurde und die einst die Welt bedeuteten. Wir sehen deshalb in Berty Blochs Theaterstücken nicht nur die äußerst gewandte Darstellung des Lebens in einer jüdischen Kleingemeinde, sondern vor allem auch ein Bekenntnis zu dem, was uns vielerorts nottut: Zum Geist der Gemeinsamkeit- Und deshalb empfehlen wir dieses Büchlein unseren Jugendvereinen, denen es oft an geeignetem Material für festliche Gelegenheiten sehlt und allen Freunden einer echtjüdischen Erlebnisirelt. H. St. Alle Bfldier J. HESS «Co. / STUTTGART S<Mo6ttra6elO (neben dem Ufapalost) / Telephon 2S637 Zeitschriften. Das Aprilheft der Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums beginnt mit einer Würdigung Hermann Cohens (durch Dr. A. Lewkowitz) anläßlich der 10. Wiederkehr seines Todestages und der Herausgabe seiner kleinen Schriften durch die Akademie für die Wissenschaft des Judentums. Harold °M. Wiener gibt eine eingehende, kritisch« Uebersicht über die Literatur zum Pentateuch, I. Elbogen ein« solche über neue Werke zur Geschichte der Geonim. B. Aptowitzer hat einen wichtigen Beitrag zur vergleichenden Sagenforschung beigesteuert, Ch. Ahlbeck einen solchen zur Midrasch-Literatur. Völlig neues Licht auf das Grundwerk der Kabbala wirst ein Aufsatz von Dr. med. Preis über die Medizin im Sohar; der Verfasser verbindet mit der Beherrschung der Heilkunde gründliche Sprachkenntnis, die ihn befähigt hat, aus den Quellen zu schöpfen; einzelnes hat Professor G- Schalem beigetragen. M. Weißbergs Aufsatzreche wer die Aufklärung in Galizien gelangt in diesem Hefte zum Abschluß. Man abonniert die Monatsschrift, indem man Mitglich der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums in Berlin wird und den jährlichen Mindestbeitrag von Mark 10.— an diese Gesellschaft (Postscheckkonto Paul Beit Simon, Berlin 7030) sendet. Die Deutsch« Bersorgnngssupglt teilt mit, daß sie eine Landesdirektion der Zentropa Zentraleuropäischen Ber iicherungsbank Aktiengesellschaft für die von dieser für Württemberg und Hohenzollern neu ausgenommen« Unfall»- und Haftpflichtversicherung übernommen hat. Die Zentropa ist ein von den Spitzenorganisationen der Tpar- und Girokassen und der öffentlichen Lebens« und Feuerversicherungsanstalten gegründetes Unternehmen mit 8 Millionen Aktienkapital. Di« Aktien müssen sich satzung-gemäß stets in öffentlicher Hand befinden. Die Zentropa betreibt die neuen Sparten auf der Grundlage der sehr günstigen Tarife des Berbandes öffentlicher Unfall- und Hastpflichtversichrrungsonstallen Deutschlands. Zu den weiteren Zweigen der Zentropa gehören Autokasko-, Reisegepäck-, Fahrraddiebstohl- und Transport-Bersicherungen aller Art einschließlich lkasko-Bersicherungen von Sportsbooten, MSbelumzugsgut-Bersicherungen usw. Lv« Tiergarte» ans der Doggeudurg. Der Tiergarten auf der Doggenburg, von alters her das Entzücken unserer Kinder und das Ziel des Tierfteundes, hat in der letzten Zeit wieder bedeutenden Zuwachs erhalten. Rasen- und Wickelbären, Gürteltiere, Paviane, Meerkatzen usw. bevölkern den geräumigen Tierpark und vermitteln von der Vielfältigkeit der Tierwelt ein anschauliches Bild. Ass Besonderheit sind noch die Raubtiere und Raubvogelarien zu erwähnen, von denen der Tiergarten besonders prächtige Exemplare besitzt. Den Hauptanziehungspunkt bildet aber die „Affenkinderstnbe", die mit zirka 30 Aeffchen beschickt ist. Schließlich machen noch die brütenden Störche, die in Kürz« ihre Jungen «nvarten, den Besuch des reizend gelegenen Tierparks besonders lohnend und empfehlenswert. Im geschäftliche» »t« i« familiäre» Lebe» ist dir Einholung von gewissenhafte« Auskünften von allergrößter Tragweite. Um wirklich gut unterrichtet zu werden, ist es allerdings erforderlich, daß man sich an ein« Auskunftei wendet» di« durch eia weitverzweigtes Informationsnetz die Gewähr für sachgemäß« Bedienung gibt. Wir verweisen daher auf das Auskunsts- und Detektivbüro Württemberg i a in Heilbronn, bas allen Anforderungen gerecht wird und besonders für familiär« Auskünfte geeignet -ist. S. Inserat. — 53 - 9omiHcmioi9rii9i(ii. \ Ctvttgart. Verlobte: Mai 1028 Lotte Grünwald, Danneckerstraße 13, mit Albert Geismar, Alexanderstraße 3. Geburten: 23. 4. 1928 Margit, Tochter des Dr. jur. Walter Strauß, Bankier und seiner Ehefrau Etö« betb, geb. Holländer. Uuard-Pfeifferstr. «3. - Barmihwah: 26. 5. 1928 Ludwig, Sohn de« Fabrikanten Wilhelm Stettiner und seiner Ehefrau Käthe, geb. Wolf, Seestraße 112. ULM 2 KONDITOREI UND CAFE TRÖGLEN / ULM I Spesial- Geschäft für Bestellungen | Gegr. 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