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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1928-04-16 · 2 (16.4.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
V (1928-1929)
Issue
2 (16.4.1928)
Date
1928-04-16
Page
[Seite] (sequence 5)
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Nachdem diese aufgeklärt, wurde dem Ausschuß de« Verein« die nachgrsuchte Entlastung erteilt. Dem Berichte war zu entnehmen, daß sich da« Verein-Vermögen im letzten Jahre um Mk. 4784,74 vermehrt hat, und daß der Verein imstande war, im letzten Jahre außer seinen satzungSgrmäßen Au-gaben für Bestattungen etwa Mk. 3400 für WohlsahrtSzwecke zu verau-gaben. Die Neuwahlen, die hieraus vorgenommen wurden, ergaben dir fast einstimmige Wiederwahl de« Ausschüsse«. Auf die eigentlich« Genera ^Versammlung folgte eine recht ausgedehnte Aussprache über Gemeindeangelegenheiten, auder besonder« eine Anregung die an den ritualen Waschungen der Toten teilnehmenden Mitglieder auf Vereinskosten durch ein Auto abholen zu lassen, hervorgehoben werden darf. Der Vorsitzende stellte für diesen Zweck Mark 500.— zur Verfügung. Stuttgart. Die Firma Tiefenthal & Halle beging am 1. April ihr 25jährige« GeschästSjubiläum. Das von dem derzeitigen Inhaber in Gemeinschaft mit seinem Vater gegründet« Geschäft gedieh bald zu großer Blüte. Di« Umsicht und Reellität der Leiter erwarben sich rasch in weiten Kreisen Anerkennung. 1905 trat Joses Halle in die Firma, die im me.' größere» Aufschwung nahm. Erfreut sich da« Ladengeschäst in der Königstraße de« großen Zuspruches, so ist da« eigen« Fabrikgebäude Rotebühlstraße das Ziel der Großhändler aus allen Teilen de« Landes. Da« am 26. März erfolgte Ableben he« unermüdlich tätigen, in weiten Kreisen beliebten Herrn Halle wirft einen düsteren Schatten aus die Jubiläum-tage. Eunterblieb jede größere Festlichkeit.. Dafür wurden di« Angestellten und Arbeiter mit reichen Gaben bedacht. Vaisiuge». Am 17. März d. Js. sprach Oberlehrer AdelSheimer über „Gegenwartsftagen der jüdischen Jugend". Anhand eines reichen statistischen Materials zeigte der Redner die Lage des deutschen und insbesondere des württembergischen Judentum«. Geburtenrückgang, Mischehen, Interesselosigkeit usw. sind die Anzeichen einer unverkennbaren Dekadenz. Ausgabe der Jugend ist es, den Boden für eine Besse- E.&M. RICHNOWSKY Eberhaidstr. 2J >- Qrgr. 1994 Haus für Gelegenheitskäufe ln Brillanten / Parten Bold- und Sllbarwaran Tennis Oute tennissportliche Erfahrung auch seitens des Verkäufers ist zur fachlichen Beherrschung gerade dieses Sportzweiges ein unbedingtes Erfordernis, denn es ist nicht Schlfiger gleich Schlager. Die Nachteile, die sich bei Kopf- oder Griffgewicht, bei zu dünnem oder zu dickem iriff ergeben, sind wohl nur dem fortgeschrittenen Spieler bekannt. Er weist, daß der sportliche Wert des Schlagers nicht in der mehr oder weniger farbenprächtigen Aufmachung zum Ausdruck kommt und ähnlich die Dinge auch hinsichtlich den Schuhen, Bekleidung, Ballen etc. liegen. Die spielerische Erfahrung unserer Abteilungsleiter bietet Gewahr für die individuelle fachliche Beratung Auch Neubesaitungen und Reparaturen werden gediegen und preiswert in unserer Werkstatte ausgeführt. <3port-'25reitme*jer LH Dücbscnstrofi- 12-14- JÖ) Stuttgart Zur Lieferung von nur erstklassigen. Brennmaterialien lUr-lat hraillkaklca. kakr-lafkrazll- Elfanakrikelt, RaferScsiill. Bretkkaiu n (für Zentralheizung), Bukr-BCSteU. Brak* Kaks m (für Ofenheizung), Haitianer Aas- Heu«, Caiaa-Brikett, Bett, efeafcrltt, iaaz tredica, BBaAeikolz empfiehlt sich Joscl Hcgcnhcliiier, ««»«m««*. Telefon Nr. 20157 :: Vertreter der Firma Gustav SdunHRill / Sfntfgarl - 23 - rung der Verhältnisse zu bereiten. Di« interessanten Ausführungen wurden von einer zahlreiche« Hörerschaft mit lebhaftem Beifall ausgenommen. In der anschließenden Aussprache wies Hauptlehrer ll n i k o - wer aus die inneren Gründe der geschilderten Mißstände hin. Er sieht dieselben in erster Linie ln der ungenügenden religiösen Durchbildung der Jugend und macht in diesem Zusammenhang auf besonders geeignete Unterrichtsmethoden aufmerksam. Im Schlußwort nahm Oberlehrer AdelSheimer hierzu Stellung und erntet« für seine Darlegungen nochmal« herzlichen Beifall. Baisiuge». Schulentlassungsfeier. Beim Abschluß de« Schuljahre« 1927/28 wurden drei Schüler der hiesigen israelitischen Volksschule entlassen. Au« diesem Anlaß fand «ine schlichte Feier statt, zu der sich, außer den Eltern der Schüler, ein Bertreter de« Borsteheramte« und eine Reihe ehemaliger Angehöriger der israelitischen Lolksschule eingesunden hatten. Nach einem Gedichtvortrag durch jüngere Schüler richtet« Hauptlehrer U n i k o w e r herzliche Abschiedsworte an die Scheidenden, di« ihrerseits wieder dem Lehrer und der Schule dankten. Feirrticher Ehorgesang umrahmt« die Feier. BachiU, a. gs. Die Ortsgruppe de« Eis. hielt am 10. März d». I«. ihre Generalversammlung ab. Der Schriftführer, Oberlehrer Marx, erstattete ein all»« sührliche» Referat über die in diesem Monat stattgefunden« Landerversammlung in Stuttgart. An das Referat schloß sich eine längere Diskussion an. Unseren bewährten Vorsitzenden Max Dreifuß, Bankier, der 9 au« Gesundheitsrücksichten zurückgrtreten war, ernannte di« Bersammlung in Anbetracht der großen Berdienst«, di« er sich während seiner 16jährigen Tätigkeit erworben hatte, einstimmig zu ihrem Ehrenvorsitzenden. Auch der Landesauzschuß würdigte die Wirksamkeit deseitherigen Vorsitzenden in einem warmen Anerkennungsschreiben. In der Generalversammlung wurden dies Wahlen vorgenommen. Sie hatten nachstehendes Ergebnis: Oberlehrer Marx, Vorsitzender, Siegbert Einstein, Schriftführer und Kassier; dein Borstand gehören ferner an Sanitätsrat Dr. Nördlinger, Franz Moor, Hermann Weil, Alfred Erlanger. ' GIppluge». Am 15. März ds. Js. verschied nach langem Leiden Frau Bertha Wertheimer, geb. Bauland im 73, Lebensjahr«. Sie war vor dem Krieg lange Jahre Kassiererin des jüd. Frauenverein« und hat sich durch ihr« Tätigkeit groß« Verdienste erworben. Sie $ BRAUER &WIRTH Kunstgewerbliche Werkstätten MÖBELFABRIK Stuttgart, Charlottenstraße 21a laden höflidist zur Besidiiigung ihrer \ /Jusslellungsräume an der Olgaecke ein Bettfedern-Reinigung auf Wunsch in Anwesenheit deS Kunden, eigene modernste und vorbildliche Anlage Christian Pfleiderer zum Wethen Hau« Hauptstätterstr. 52'/, Ecke Lorstraße <D NausaltlleH« Tapeten Stoffe/Teppiche Lienhardt Stattfart u«feistrifti7 E6( Cilatrsfr. EUGEN KEINATH, T.p°ri°em°i..-r Polstensöbel- und Tapetiergeeefcift Wobauof r Aufuatcostr. 105 STUTTGART Werkatilte: SeyffcretraBe 48 Spezialität: Klubmöbel in Stoff und Leder - Aufrichten von Polstermöbeln und Matratzen AUTOVERMIETUNG A. HANDEL I FR. 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