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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1928-03-01 · 23 (1.3.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
IV (1927-1928)
Issue
23 (1.3.1928)
Date
1928-03-01
Page
[Seite] (sequence 15)
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- 701 — kannter rhetorischer Sicherheit und einer glänzenden Gedankenfülle gemachten Ausführungen Dr. Ernst Simons mit dankbarem Beifall auf, der nicht zuletzt auch dem Jüdischen Lehrhaus, Ziuttgart, galt. Hat doch das Jüdische Lehrhaus seine Aufgabe, einen Querschnitt durch die Geistigkeit des modernen Judentums zu ziehen, in ganz hervorragender Weise gelöst und mit besten straften dazu beigetragen, daß das Interesse an den Ideen unserer Religionsgemeinschaft sich immer stärker und segensreicher entfaltet. H Sl Aus den Gemeinden Württembergs. Stuttgart. Berthold Auerbach Verein. Anläßlich seines Rezttationsabends am 13. März ds. I«. <s. Inserat Seite 688), wird Emil Heß vom Stuttgarter Schauspielhaus auSgewählte Kapitel aus den Legenden des Baalschem, aus dem großen Maggid und dem verborgenen Licht zum Vortrag bringen. Stuttgart. Bankdirektor Philipp H e l b i n g beging am 19. letzt. Mts. seinen 60. Geburtstag. Als im Jahre 1899 die Württembergischc Landesoank unter gleichzeitiger Uebernahme der Geschäfte des angesehenen Bankhauses Breuning und Fischer gegründet wurde, war es beinahe «ine Selbstverständlichkeit, daß der langjährige Prokurist der Firma zum Leiter des neuen Unternehmens ernannt wurde. Die Folgezeit bewies, daß man keine bessere Wahl hätte trefsen können. An der spitze der Landesbank und nach erfolgter Fusionierung im Jahre 1910 als Vorstand der Dresdener Bank, Filiale Stuttgart, stellte er sein-reiches Wissen und seine unermüdliche Arbeitskraft in den Dienst des Wirtschaftslebens unseres Landes und erwarb sich das Vcr« lrauen weitester Kreise. In voller Rüstigkeit und Tattraft kann Direktor Helbing aus seine erfolgreiche Tätiglcil zurückblicken. Den ihm von vielen Seiten zugegangenen guten Wünschen schließe» auch wir uns herzlich an. Stuttgart. Am 21. des vergangenen Monats sprach Rabbiner Dr. Beermann - Heilbronn im Stuttgarter Südfunk über „Arthur Schopenhauer". Wie wir von verschiedenen Seiten vernehmen, haben seine geistreichen Ausführungen dankbare Hörer gefunden. Dem Wnrtt.-Hohenzollerufche« Laude»verband X, jüdischen Franeubnndt» ist es gelungen, die in weiten Kreisen hochgeschätzte Redncrin, Frau Paula Olle n d o r f, Breslau, für einen Bortrag in Stuttgart zu gewinnen. Unsere Leser werden schon heute auf diesen am Dienstag, den 20. März ds. Js., im Neinen Saal des Gustav-Siegle-Hauses stattfindenden Lortrag aufmerksam gemacht. Eßliuge». Im Rahmen des Israelitischen Frauenvereins sprach am 25. des verg. Monats Lehrer Siegfried Weil vom hiesigen Waisenhaus über Aimö Palliöres bedeutsames Werk „Das unbekannte Heiligtum". Der Redner verstand es in ausgezeichneter Weste die Hörer in den Geist des interessanten Buches einzuführen und erntet« den dankbaren Beifall der zahlreichen Anwesenden. Die erste Borsitzende des Lereins, Frau Moses, leitete den wertvollen Abend durch begrüßende Worte ein und dankte am Schluß nochmals dem Redner für seine Ausführungen. Es ist zu hoffen, daß derartige Borträge noch öfters stattsinden werden. Söppivgt». Am 17. Februar verschied im Alter von fast 81 Jahren das älteste Mitglied der israelitischen Gemeinde Göppingen, Frau Nanette Reing a n u m. In ihr hat die Gemeinde eine ihrer treuesten und besten Angehörigen verloren, «ine Frau, die bis in's höchste Alter dank ihrer hervorragenden körperlichen und geistigen Rüstigkeit ihre wertvollste Aufgabe darin erblickte und auch erfüllte,, der guten alten jüdischen Tradition zu leben. Sir versäumte fast keinen Gottesdienst. Ganz besonders aber ist ihr Wirken im Israelitischen Frauenverein hervorzuheben. Eine große Anzahl von Jahren hat sie dessen Borstand angehört und war hier immer und überall zu finden, wo es galt, helfend «inzuspringen. Ihr segensreiches Tun sichert der Bcrewigten ein dauerndes, dankbares Gedenken. Olvhaufrv. Die hiesige Israelitische Gemeind«, welche einst aus 150 Seelen bestand, ist heute auf 7 Familien und einige alleinstehende Personen zusammengeschrumpst. Die Mehrzahl der ehemaligen Mitglie- Der fertige Maßschuh für die Jugend. DenKindem Schuhet Schulst 1 Verlangen Jfe unseren Prospekt/

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