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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1928-01-16 · 20 (16.1.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
IV (1927-1928)
Issue
20 (16.1.1928)
Date
1928-01-16
Page
[Seite] (sequence 5)
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— 615 — sache psychologische Motivierung ist der Kern ihrer Repertoirestücke. Und so ist das Sonderbare: die Kunst dieser jüdischen Schauspieler, diese Darstellung jüdischer Stoffe in hebräischer Sprache, hat sich in überraschend schneller Zeit von einer innerjüdtschen zu einer europäischen Kunstangelegenheit, zu einer künstlerischen Sensation intensivsten und extensivsten Stiles zugleich, entwickeln können. Wenn die „Habima", von ihren Berliner Erfolgen einmal ganz abgesehen, in Frankfurt in kurzen Abständen zwei und drei Wochen hintereinander gastieren konnte, so ist das der deutlichste Beweis für diese Behauptung. Im Stuttgarter Schauspielhaus wird die „Habima", die mit 35 Künstlern und einem vollständigen eigenen Dekorations- und Kostümfunous reist, am Donnerstag, den 26. und am Freitag, den 27. Januar zu sehen sein. Am 26. wird das Schauspiel „Der Dybuk" von Anski, am 27. das Schauspiel „D er Golem" von Leiwik zur Darstellung gebracht. Die Besetzung der Rollen ist die gleiche wie in Berlin und Frankfurt. Beide Stücke behandeln bekannte Sagenstoffe; zudem wird in die Tagesprogramme eine deutsche In Haltsanalyse eingelegt werden. I)r. Franz Mirow, Dramaturg am Schauspielhaus. Reichskonferenz der jüdischen Lehrerschaft. Im Festsaale des „Bayer. Hoses" wurde der neunte Verbandötag des Reichsverbandes jüdi scher Lehrervereine am 26. Dez. v. I. eröffnet. Oberlehrer Dingselder-München begrüßte die Tagung namens des Bayer. Jsr. Lehrervereins, sowie der Münchener Bezirkskonferenz und stellte fest, daß nach dem nunmehr vollzogenen Anschluß des bayer. Landesvereins endlich auch diese „Mainlinie" überschritten sei. Mittelschullehrer Stern-Berlin, der Vorsitzende des Reichsverbandes, eröfsnete den Verbandstag und gab den .frohen Gefühlen Ausdruck, daß nun £ie jüdische Lehrerschaft Deutschlands.in mustergül tiger Einheit sich zusammengeschlosscn habe, den Gemeindeverbänden zum Vorbild. Ideelle Fragen werden der Tagung das Gepräge geben, Wirtschaftsfragen bleiben den Landesverbänden Vorbehalten. Die* ideellen Fragen sind: 1. Sein oder Nichtsein der jüdischen Schule, 2. des Lehrerstandes, 3. des gesamten Judentums. Oberlandesgerichtsrat Tr. Neumeyer entbot die Grüße der Gemeinde München und des bayer. Landesverbandes, Rabbiner Dr. Baerwald die des- All gem. Deutschen Rabbinerverbandes und der bayer. Rabbinerkonferenz. Der Vorsitzende des bayer. Lehrervereins, Oberlehrer Winkler-Augsburg über- M B E X X NOTENBANK STUTTGART I RIKDRICHSTR. 22 \ % DEPOSITEN: KASSE 11.' NiJI- 1 ' : 10)• BLEYLE- SpMlal« «ad V«ra«ödbam SAUER STUTTGART 1 Naua BrUcka 1 ■lebst dar K0Dl|*StrifM Bei Fu6betchwerden hilft Reform nach Maß sofort Kostenl. Fußuntersuchuno Im Fuß - Reformatorlum FrielriU Aigist lerg Qerberetraße ao. il.Stook Bitte Schaukasten beachten!

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